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Wann endlich schalten wir auf Katastrophenmodus?

Unser Luxusleben ist vielfältig bedroht. Manchmal kommt es mir vor, als würden wir in einer Scheinwelt leben, in der wir einfach den Kopf in den Sand stecken.

Gerade lesen wir, dass die Gefahr eines Stromblackouts immer realer wird. Und was das für eine Katastrophe auslösen würde, lesen Sie unbedingt hier:
https://web.de/magazine/panorama/experte-warnt-deutschland-strom-blackout-vorbereitet-36621208

Oder: Gerade habe ich beschrieben, dass uns ein Cyberangriff Putins droht:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/02/24/was-tun-wenn-putin/

Schalten Sie endlich auf Katastrophenmodus und sorgen Sie vor! Was meinen Sie, was wohl los ist, wenn es wegen eines Stromblackouts nur eine Woche nichts zu kaufen gibt?
Dann schrecken die hungernden Menschen vor nichts zurück, denn wie heißt es in meinen Aphorismen?

Der Mensch ist von Natur aus ein krankes Raubtier, das mit einer dünnen Tünche Zivilisation überstrichen ist.

Im Notfall wird sogar gemordet, um selbst überleben zu können. Die Regierung sollte auf jeden Fall einen Überlebensvorrat von 2 Wochen zur Pflicht machen, um solche Katastrophen zu vermeiden. Wir haben uns früher immer von der Bundeswehr ausrangierte, aber immer noch gut lagerfähige Lebensmittel gekauft, beispielsweise Brot in Dosen. Warum wird so etwas nicht mehr verkauft?

 

 

Weltmeistertitel für Deutschland – aber ein trauriger

Wir sind Weltmeister bei den Preissteigerungen. Die Preise in Deutschland steigen viel schneller an, als im Rest der Welt. Beispielsweise müssen die Deutschen fast dreimal so viel im Vergleich zum internationalen Durchschnitt für den Strom aus der Steckdose bezahlen.
Was tut die Regierung dagegen? Sie kuriert an den Symptomen herum: Es gibt zwar Ausgleichszahlungen. Aber das Problem wird nicht an der Wurzel angepackt. Was tut die Regierung gen die Inflation? Hätte sie nicht langsam mal bei der EZB auf ein Ende der Nullzinspolitik dringen müssen?

Endlich Schluss machen mit den scheußlichen Solardächern

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Ich habe ja schon einmal darüber geschrieben, wie die Solardächer die Ortsbilder verschandeln und habe vorgeschlagen, wie man das verbessern könnte:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/02/10/die-scheusslichen-solardaecher/
Leider hat mein Blog nichts bewirkt. Aber die Firma Tesla ist offenbar auf die richtige Idee gekommen: Sie stellt nun Dachziegel her, die das Dach besser dämmen und gleichzeitig Strom produzieren. Ich weiß zwar nicht, wie diese Ziegel aussehen, aber wenn sie gut gestaltet sind, könnte das die Zukunft sein. Warum ist bei uns keiner auf die Idee gekommen (nur ich)?

Wie gibt’s den so was?

Bad

Drei Tote in Bergheimer Schwimmbad“ lautete gerade eine Schlagzeile. Als Laie fragt man sich, wie es denn sein kann, dass drei Personen in einem Schwimmbecken durch einen Stromschlag getötet werden können. Man stelle sich vor, dasselbe würde in einem stark frequentierten städtischen Hallenbad oder in einer gut besuchten Therme passieren und alle Schwimmer wären tot!
Ich brauche mir da keine Sorgen zu machen, denn pflege nicht in verdünntem Urin zu schwimmen:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/05/16/wenn-sie-eine-kur-machen/

Schalten Sie nachts Ihr WLAN ab?

Ich neige nicht zur Hysterie, aber doch zu einer gewissen Nachdenklichkeit:
Man liest immer wieder Vorschläge zur Einsparung von Energie. Die sind ja immer die selben, aber kürzlich stand irgendwo, man solle nachts auch  das WLAN ausschalten, um Strom zu sparen. Ich habe vergessen, wie viel das bringen soll, und habe den Rat auch nicht befolgt, weil ich immer froh bin, wenn alles läuft, denn da denke ich immer an Emanuel Geibel:
„…O rühret, rühret nicht daran!
Den Gottesfunken löscht nicht aus!
Fürwahr, es ist nicht wohlgetan.“
Ein Bekannter überraschte mich allerdings neulich damit, dass er gesprächsweise erwähnte, er stelle nachts immer sein WLAN ab – wegen der Strahlung, die er nachts vermeiden wolle, um besser zu schlafen. Aha, dachte ich: Wieder so ein Esoteriker! Ich probierte es aus: Schlafen mit WLAN und ohne. Ich konnte keinen Unterschied feststellen. Vielleicht habe ich ein zu dickes Fell. Aber dann las ich das hier: WLAN soll Pflanzen krank machen:
http://www.n24.de/n24/Wissen/Mensch-Natur/d/4007130/wlan-macht-pflanzen-krank.html
Man sollte das Experiment, das ja schon älter ist, einmal wiederholen. Ich habe es bisher nicht getan, weil eine Biologin mir versicherte, ich hätte ein ausgezeichnetes, gesundes Klima im Haus: Das sehe sie an den Spinnen, die sich bei uns so gut vermehren würden. Die Spinnen seien insofern ein ausgezeichneter Indikator. Ich fürchte allerdings, dass sie ein Indikator für etwas anderes sind: Endlich mal wieder groß rein machen.
Aber Sie könnten doch einmal durch ein Experiment nachprüfen, ob das WLAN wirklich Pflanzen krank macht, und dann hier berichten.

Stromanbieter wechseln? Oder lieber nicht?

Ich war bisher Kunde bei E.on. Nachdem man dauernd aufgefordert wird, zum billigsten Stromanbieter zu wechseln, erhielt ich von meinem Öllieferanten ein Angebot mit einem günstigeren Tarif, bei dem ich viel sparen könnte. Ich habe das Angebot angenommen und staunte nicht wenig: Jetzt bekomme ich meinen Strom wieder vom selben Anbieter wie früher, nämlich vom Bayernwerk. Diesen neuen Namen hat sich E.on inzwischen gegeben. Ich vermute nun, dass mein derzeitiger billigerer Tarif nur vorübergehend gelten wird, wie ja auch Banken mit günstigeren Zinsen und Internetprovider mit billigeren Monatsgebühren neue Kunden anwerben, um dann später höhere Kosten zu fordern.
Der Beginn meines Sparmodells verlief nicht gerade vielversprechend: Man forderte höhere Vorauszahlungen, als ich sie bei E.on geleistet hatte. Auf meinen Protest hin senkte man sie aber auf mein altes Niveau.
Dann wollte mich E.on wieder zurück gewinnen und machte mir ein verlockendes Angebot.

Kein Schnee – was nun?

115 Speicherteiche in den Salzburger Bergen waren zu Beginn der Wintersaison prall gefüllt. Rund fünf Millionen Kubikmeter Wasser standen bereit, um sich bei Minusgraden unter Hochdruck in Schneekristalle zu verwandeln. Es wundert uns daher nicht, dass die Schneekanonen der Hauptstromverbraucher im Lande Salzburg sind.
Aber Schneekanonen brauchen halt auch eine gewisse Kälte, um Schnee erzeugen zu können. Und weil es heuer so warm ist, muss man nun aufrüsten. Auf dem ersten Gletscher in Österreich steht jetzt eine Art von Schneefabrik. Weil sich der Schnee draußen in der Natur bei warmen Temperaturen nicht mehr herstellen lässt, braucht man eben große kühle Werke, in denen man das weiße Gold erzeugt. Und von dort muss man es dann mit Lkw und Raupen auf die Piste bringen.
Das sind ja tolle Aussichten! Neben den scheußlichen Liftstationen, die meist aussehen, wie gelandete Raumschiffe von einem anderen Stern, werden nun wohl immer mehr noch scheußlichere Schneefabriken stehen. Und alles nur, weil die Menschen lieber fahren als gehen. Wandern im Winter wäre ja an sich auch nicht schlecht, vor allem gesünder.
À propos Gesundheit: Die Thermalbäder werden immer mehr. Ein Gast im Thermalbad braucht das Dreifache an Strom im Vergleich zum Skifahrer.
Und wenn der Mensch also erst Ski fährt und dann noch ins Thermalbad geht, wird er hoffentlich Verständnis dafür aufbringen, dass ihm die EU die Benutzung von Glühbirnen verboten hat. Schließlich muss man doch jedenfalls ein bisschen was für die Umwelt tun!

Nun steht in Kitzbühel das Hahnenkamm-Rennen vor der Tür, und wir sehen im Fernsehen grüne Wiesen, auf denen der Schnee mit Hubschraubern ausgestreut wird. Die Kamera zeigte Bilder, auf denen immer 2 Hubschrauber zu sehen waren. Man fragt sich, ob womöglich noch mehr im Einsatz waren. Und man ist froh, zu dieser Zeit nicht in Kitzbühel Eigentlich sollen ja immer weniger Energie verbrauchen, aber wo wir auch hinschauen, wird mit der Energie umgegangen, als stünde sie unbegrenzt zur Verfügung:
Im gesamten Alpenraum wird bereits eine Fläche beschneit, die der Wasserfläche des Bodensees entspricht. Dabei kommt eine Wassermenge zum Einsatz, die höher ist als die Stadt München pro Jahr verbrauchte. Der Stromverbrauch liegt etwas über dem Jahresverbrauch von Nürnberg. Und alles nur, weil die Leute zu faul sind, zu Fuß zu gehen, sprich: zu wandern.

Strom: Das hätte ich nie für möglich gehalten

Im Fernsehen sah ich einen Bericht, der sich mit den Strompreisen befasste. Die steigen bekanntlich Jahr für Jahr. Hätten Sie es jedoch geglaubt, wenn jemand Ihnen erzählen würde, dass wir Strom nach Österreich liefern und dafür auch noch bezahlen? Ja, so ist es halt tatsächlich und das leuchtet auch ein. Wenn wir Überkapazitäten erzeugen, muss der Strom ja irgendwo hin. Da wir für ihn keine ausreichende Speicherkapazität haben, müssen wir ihn nach Österreich exportieren. Dort befinden sich riesige Stauseen, in die mit unserem Strom Wasser hinauf gepumpt wird, das dann bei Bedarf wieder heruntergelassen und dabei in Strom verwandelt wird. Es fragt sich, ob wir nicht selbst solche Speicherkapazitäten aufbauen sollten.
Bei Bad Reichenhall soll im Bereich des Predigtstuhls ein solcher Speichersee gebaut werden. Aber der ist noch in der Planungsphase und es gibt schon viel Protest. Dieser Speichersee wird allerdings nur eine kleine Kapazität haben und bald wird die Frage aufgeworfen werden. ob wir nicht auch dem österreichischen Vorbild folgen und jedenfalls einen großen Staudamm errichten sollten.
Die österreichischen Stauseen sind ja einmal gegen heftige Proteste gebaut worden, aber heute sind sie touristische Attraktionen.
Vielleicht ist aber auch Abwarten das Gebot der Stunde, denn wir befinden uns ja derzeit in einer Übergangsphase. Es könnte sein, dass wir überflüssigen Strom bald in Methangas verwandeln und einlagern oder mit Autos verfahren könnten. Das wäre die Lösung!
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1086002/

Eine unangenehme Botschaft – hübsch verpackt

Heute habe ich Post von e.on bekommen: Ein bunter Prospekt mit einem großen Bild einer lächelnden Frau. Sieht gut aus, wenn man den Typ mag. Es handelt sich um Julia Weiß, die an e.on geschrieben hat:
„Betreff Speichertechniken – Mal weht der Wind, mal nicht. Gibt’s ’nen Akku für grünen Strom?“
Da staunt man, für was sich die Frau interessiert. Hätte man ihr gar nicht zugetraut – dem Bild nach. Noch mehr staunt man darüber, dass sie deswegen einen Brief an ihren Stromanbieter schreibt, statt im Internet zu schauen.
Und groß in rot kommt die Antwort von e.on, die wir schon vorher kennen:
„Hallo Frau Weiß, so was gibt es schon heute…“
Und jeder soll nun denken: Toll, diese Leute von e.on. Dabei übersieht er leicht, dass in dem bunten Prospekt eine eng bedruckte Seite mit allem Möglichen über erneuerbare Energien beiliegt, auf deren eng bedruckter Rückseite Preiserhöhungen angekündigt werden.
Sind die Leute von e.on nicht nett? So schonend und fast verschämt bringen sie ihren Kunden die Preiserhöhungen bei. Fragt sich nur, wie viele das überhaupt mitkriegen und Prospekt und Begleittext nicht gleich als Reklame in den Papierkorb werfen.

Strom abstellen: Darf das sein?

Gerade haben wir aus den Medien erfahren müssen, dass in Thüringen ein Vater mit seinen 3 Kindern starb, weil man ihm den Strom abgeschaltet hatte und er deshalb ein Notstromaggregat benutzte. Darf es überhaupt sein, dass man in diesem reichen Land eine Familie im Dunklen und in der Kälte sitzen lässt, weil sie den Strom nicht bezahlen kann? Müsste hier nicht ein Sicherungsmechanismus eingebaut werden, wie es ihn gibt, wenn eine Familie obdachlos zu werden droht? Da werden nämlich die Sozialämter rechtzeitig über die Situation informiert, damit sie entweder die Miete bezahlen oder eine andere Unterkunft beschaffen. In ähnlicher Weise müsste auch bei der Abschaltung des Stroms vorgeschrieben werden, dass dies erst nach Einschaltung der Sozialämter geschehen darf, denn wenn man eine Familie im Dunklen und in der Kälte sitzen lässt: Das ist wie Obdachlosigkeit. So etwas ist unmenschlich und unseres Staates unwürdig. Um bei der Würde zu bleiben: So wie ich Art. 1 des Grundgesetzes verstehe, ist so etwas auch ein Verstoß gegen diesen obersten Grundsatz unserer Verfassung.
Aber was kümmert unsere Regierung schon die Verfassung. Sie kommt demnächst auf 50 vom BVerfG festgestellte Verfassungsbrüche.