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Gloria von Thurn und Taxis: Frauen an den Herd?

Gloria von Thurn und Taxis hat gerade nach Presseberichten gesagt, viele Frauen würden lieber zu Hause bleiben, wenn sie wirtschaftlich die Möglichkeit dazu hätten. Ja, so ist es heute: Man kann mit Selbstverständlichkeiten, die heutzutage vielleicht doch keine mehr sind, Schlagzeilen machen. Es ist doch unbestreitbar, dass viele Frauen gerne Hausfrauen wären, anstatt sich dem Stress zwischen den beruflichen Pflichten und den Anforderungen der Mutterschaft auszusetzen.
Im übrigen ist ja auch der Hausfrauenberuf einer der schönsten der Welt und nicht etwa nur der eines „Heimchens am Herd“:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/06/hausfrau-der-schoenste-und-schwierigste-beruf/
Aber wenn man so etwas sagt wie Gloria von Thurn und Taxis gilt man als „erzkonservativ“ – sprich „von vorgestern“.
Man sollte doch einmal eine Umfrage unter den berufstätigen Frauen machen, wie viele von ihnen lieber zu Hause wären. Das wären zwar nicht die Karrierefrauen, aber doch wohl die Mehrheit. Und dabei käme also zu Tage, dass wir ein Wirtschaftssystem haben, das die Familien zerstört, wie die hohe Scheidungsrate beweist. Wir hören zwar dauernd etwas vom Aufschwung, aber dieses Gerede soll darüber hinweg täuschen, dass es bergab geht, denn fürher reichte das Einkommen eines Normalverdieners aus, um eine Familie, die in der Stadt wohnen konnte, zu ernähren, und heute muss ein Ehegatte allein für die Miete einer Wohnung m Außenbezirk arbeiten. Früher war eben doch vieles besser:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/

Söder krank – Allergie muss nicht sein

Als ich Markus Söder kürzlich im Fernsehen sah, dachte ich, ich sehe nicht recht: Der markige Mann sah mitgenommen aus und krächzte seine Worte ins Mikrofon. Erst vermutete ich, er leide an Corona-Grippe, aber dann hieß es, er habe eine Allergie.
So etwas tritt auch sei sonst kerngesunden Menschen auf, wenn sie starkem beruflichen Stress ausgesetzt sind. Und den hat er zur Zeit sicherlich.
Wahrscheinlich ist Söder ja wohl bei den besten Ärzten in Behandlung, aber man hat ja gesehen, dass bisher nicht viel dabei herausgekommen ist.
Daher sollte er einmal dies versuchen:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/05/03/allergien-selbst-heilen/
Es wirkt. Also, Herr Söder: ab morgen vor der Arbeit kurz an der Praterinsel Halt machen und in die eiskalte Isar! Das ist nicht nur gut für die Gesundheit, sondern auch für die Popularität.

 

Ist das Volk wirklich so blöde?


Weihnachten wirft schon längst seine Schatten voraus:
https://autorenseite.wordpress.com/?s=lidl
Und die
ersten Weihnachtsmärkte gibt es auch schon. Tja, man kann nicht früh genug anfangen, denn am Schluss bricht Hektik aus. Sonderbar, was der kleine Jesus da vor mehr als 2000 Jahren durch seine Geburt angerichtet hat. Die ganze Welt bricht in einen Kaufrausch aus:

Vor dem Fest:
Endlich nun ist es soweit,
Es naht die liebe Weihnachtszeit.
Doch nicht lang, dann wär’s uns lieber:
Der ganze Zauber wär’ vorüber.

Nur ganz wenige Menschen bringen es fertig, Weihnachten als besinnliches, geruhsames Fest zu feiern. Für die meisten bedeutet das Fest Stress und Hektik.
Am schlimmsten an dem Kaufrausch finde ich, dass immer mehr Prominente für die Werbung eingesetzt werden:

https://www.suedost-news.de/startseite_artikel,-vor-weihnachten-setzt-der-einzelhandel-auf-promis-_arid,528068.html
Es mag ja noch angehen, dass Aldi Süd für kleines Geld den Kunden ab Anfang November Jacken, Jeans und Stiefeletten anbietet, die von der Oscar-Preisträgerin Halle Berry »entworfen« worden sein sollen. Da besteht immerhin ein Zusammenhang zwischen Ware und Promi. Aber warum soll jemand in den Media-Markt gehen, weil der mit Boris Becker wirbt? Ist das Volk wirklich so blöde, dass es auf solche Werbung herein fällt? Kauft wirklich jemand im Media-Markt ein, weil der den alten Tennisspieler auf dem Plakat hat?

Weihnachten ist lebensgefährlich!

Wir haben es ja schon immer geahnt: Weihnachten ist lebensgefährlich:

Dabei geht es hier nicht um die knappe Kleidung dieses „Weihnachtsgirls“, das den guten alten Weihnachtsmann mehr und mehr verdrängt:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/06/sexy-christmas-girl-statt-nikolaus/
Natürlich kann sich so ein spärlich bekleidetes weibliches Wesen leicht erkälten, aber Frauen halten mehr aus als Männer:
https://autorenseite.wordpress.com/2011/05/17/spruch-tag-11167136/

Doch wir wollen uns den eigentlichen Problemen von Weihnachten widmen:
Schwedische Forscher haben festgestellt, dass sich die Zahl der Herzinfarkte zum Fest von 50 auf 69 pro Tag erhöht.
Warum das so ist, habe ich schon in diesen Versen beschrieben:

Weihnachtsgedichte

Vor dem Fest:

Endlich nun ist es soweit,
Es naht die liebe Weihnachtszeit.
Doch nicht lang, dann wär’s uns lieber:
Der ganze Zauber wär’ vorüber.

Nach dem Fest:

Wie ist denn nun das Fest gelaufen?
Nichts als Stress vom vielen Kaufen!
Und dann drei Tage Fressen, Saufen!
Man kann nur sagen: Blöder Haufen!

Hinzu kommt, dass die abgehetzten Menschen an den Festtagen dazu neigen zu streiten. In 41 % der Familien verläuft das Fest unfriedlich. Solche Aufregungen können natürlich auch einen Herzinfarkt auslösen.

Wenn Sie diese Warnungen beherzigen, haben Sie eine gute Chance, die Festtage zu überleben. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Essen und Bauchweh

Hat diese Frau ihr Essen nicht vertragen?
In den Salzburger Nachrichten lesen wir, dass jeder vierte Österreicher auf Nahrungsmittel mit Bauchweh und anderen Beschwerden ragiert. Die Mediziner meinen, die Intoleranzen gegen Fruktose, Laktose und Histamin nehmen so zu, weil wir immer mehr Stress haben.
In Deutschland wird es ähnlich sein. Die Menschen haben inzwischen die Weisheiten des Alten Hippokrates vergessen: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein und eure Heilmittel sollen eure Nahrungsmittel sein.“ Und: „Tausende essen sich zu Tode, eh einer stirbt an Hungersnot.“ Wie anders war das früher. Man stand vom Essen auf mit dem Gefühl sich etwas Gutes getan zu haben, insbesondere dem Magen das Richtige gegönnt zu haben.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/09/wie-haben-wir-damals-nur-so-leben-koennen/
Heute sind sogar schon die Kinder krank:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/06/30/die-armen-kinder/
Falls Sie unter einer Allergie leiden sollten, schauen Sie mal hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/05/03/allergien-selbst-heilen/

 

Wie haben wir damals nur so leben können?

Darüber habe ich schon öfter geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/
Und nun fällt mir wieder etwas auf, was sich zum Nachteil geändert hat:
Gerade lesen wir, dass die Krankheitstage der Arbeitnehmer in 9 Jahren um mehr als 60 % zugenommen haben:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/startseite_artikel,-bundesregierung-deutlich-mehr-krankschreibungen-_arid,438542.html

Besonders stark ist die Zunahme bei psychischen Erkrankungen wie Burnout: Die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen und Verhaltensstörungen hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt.
Da frage ich mich doch: Halten die Menschen nichts mehr aus oder haben sich die Arbeitsbelastungen so erhöht? Letzteres kann wohl kaum zutreffen: Als ich zu Beginn der 60-er Jahre in den Staatsdienst eintrat, arbeiteten wir selbstverständlich auch noch am Samstag. Das war aber nur die normale Arbeitszeit, mit der man damals nicht auskam. Und gehen Sie mal heute an einer Behörde vorbei: Wenn da abends noch Licht brennt, sind da höchstens die Putzfrauen am Werk. Übrigens: Mir standen damals auch nur 14 Tage Urlaub zu.
Wie haben wir das ohne Burnout aushalten können? Der Begriff Burnout existierte überhaupt noch nicht. Ebenso gab es noch keine postnatale Depression und keine postkoitale Dysphorie, nee: die Leute waren einfach glücklich!

Schlimme Nachrichten

Gestern kamen wieder schlimme Nachrichten wie die Tage zuvor:
Besorgniserregend ist die Zunahme der Mehrfachbeschäftigungen. Die Tendenz zu mehreren Jobs setzt sich seit Jahren fort. Vor zehn Jahren, im Juni 2007, waren es 2,18 Millionen Multi-Jobber. Im Juni 2016 gab es bundesweit 3,13 Millionen Mehrfachbeschäftigte, im Juni 2017 waren es bereits 3,26 Millionen.
Kein Wunder, dass die
Fehltage aufgrund psychischer Erkrankungen zu nahmen. Zwischen 2012 und 2016 ist die Zahl der stressbedingten Fehltage von knapp 20 Millionen pro Jahr auf mehr als 30 Millionen gestiegen.
2,2 Millionen Arbeitnehmer werden um den Mindestlohn betrogen. Beispielsweise werden Reinigungskräfte im Krankenhaus nicht nach Stunden, sondern nach gereinigten Zimmern bezahlt.  Was haben wir nur für schäbige Arbeitgeber!
Kriminalstatistik: Bei uns waren von 2957 Tatverdächtigen waren über die Hälfte (1577) Nichtdeutsche. Das entspricht 53,3 Prozent.
Hier noch eine herzzerreißende Geschichte über die neunjährige Isabel-Chantal, bei der das Hartz-IV-Geld nicht mal für eine Geburtstagsfeier reicht  (Laut Spahn keine Armut!)

Die armen Kinder

Kinder
Den meisten Eltern scheint nicht klar zu sein, dass die Kinder allein schon durch ihr Wachstum eine Leistung erbringen wie ein Erwachsener mit einem achtstündigen Arbeitstag. Hinzu kommt bei den Kindern das Lernen für die Schule. Damit sind die Kinder mehr als ausgelastet. Dennoch werden sie von den Eltern mehr und mehr „parentifiziert“, d.h.: Sie müssen Aufgaben der Eltern übernehmen: einkaufen, die kleinen Geschwister beaufsichtigen und nicht selten sogar kochen. Kein Wunder, dass
heute beinahe jedes sechste Kind und jeder fünfte Jugendliche von Stress betroffen sind.
Der Stress hat offensichtlich Folgen:
2016 hat eine österreichische Umfrage unter 14- bis 19-Jährigen gezeigt, dass 76 Prozent im vorangegangenen Halbjahr zumindest einmal an Kopfschmerzen gelitten hatten.
http://www.salzburg.com/nachrichten/gesundheit/sn/artikel/viele-jugendliche-haben-kopfweh-und-bleiben-unverstanden-253839/
Und dann geht es natürlich zum Arzt und der verschreibt Tabletten anstatt dass sich die Eltern fragen: Was machen wir falsch und was können wir unseren Kindern zumuten?

Was Schwangere wissen sollten

frage


Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als wir unsere Kinder bekamen. Beim Schlafen gab es keine Probleme. Ganz anders war es bei einem Paar, das mit uns im Haus wohnte. Die Frau war Bedienung und hat auch während der Schwangerschaft bis spät nachts gearbeitet. Als sie dann ihr Kind bekam, staunte sie nicht wenig: Der Kleine wollte abends und auch nachts einfach nicht einschlafen. Er war anscheinend den Lebensrhythmus seiner Mutter gewohnt. Und die arme Frau versuchte alles Mögliche, um den Kleinen müde zu machen: Sie badete ihn sehr lange, bis er schließlich eine geschädigte Haut hatte. Der Hautarzt meinte dazu, wenn sie so weiter gemacht hätte, hätte ihr Kind Schuppen bekommen.
Ich vermute ja, dass die Hyperaktivität von Kindern durchaus ihre Ursache in Fehlverhalten während der Schwangerschaft haben könnte. Lesen Sie hier, was Experten heraus gefunden haben:

http://www.salzburg.com/nachrichten/gesundheit/sn/artikel/stress-der-mutter-wirkt-sich-auf-ungeborenes-aus-249732/

 

 

Stressfaktor Computer

Seit es den Computer gibt, hat man einen neuen Stressfaktor geschaffen. Das wurde mir erst bewusst, als ein Bekannter mir erzählte, sein Sohn sei nicht mehr als Kfz-Mechaniker tätig, sondern arbeite nun als Lagerist. Der Grund dafür war, dass die große Autowerkstatt immer denjenigen entlässt, der am Jahresende zu wenig „Arbeitswerte“ aufzuweisen hat.
Ist es nicht schrecklich, immer unter dem Druck zu stehen, dass man am Ende der Langsamste ist?
Ich fürchte, dass auch die Beamten des Finanzamts unter einem ähnlichen Druck stehen. Ich muss ja schon seit über 40 Jahren eine Einkommenssteuererklärung abgeben und stelle fest, dass sich sehr vieles verändert hat: nicht nur, dass sich die Steuererklärungen ständig verkompliziert haben. Auch der Ton im Finanzamt hat sich verändert. Als ich jung war, gab es nette Finanzbeamte, die einem mal diesen oder jenen Rat gaben. Heute beantworten sie nicht einmal mehr die Frage, ob man dies oder das ankreuzen muss. Dann wird einem kaltschnäuzig gesagt, sie dürften nicht beraten.
Ich glaube ja, dass dahinter ein System steckt: Man will die Steuerpflichtigen ausquetschen. Und auch der Steuerbeamte steht sicherlich unter dem Druck des Computers. Ich stelle mir vor, dass er beispielsweise ein neues Referat übernimmt. Da wird doch sicher geschaut, ob er mehr oder weniger als sein Vorgänger in die Staatskasse gebracht hat. Und wer vorankommen will, schaut doch wohl auf seine Statistik.
À propos Statistik: Ich las einmal, es könnten diejenigen Viertel, in denen in Hamburg oder Frankfurt die meisten Reichen wohnen, den Steuereinkünften nach auch Armenviertel sein. Schade, dass ich als schlichter Rentner nicht die Möglichkeiten habe wie die Leute, von deren Steuern der Staat eigentlich leben sollte.