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Weihnachten ist lebensgefährlich!

Wir haben es ja schon immer geahnt: Weihnachten ist lebensgefährlich:

Dabei geht es hier nicht um die knappe Kleidung dieses „Weihnachtsgirls“, das den guten alten Weihnachtsmann mehr und mehr verdrängt:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/06/sexy-christmas-girl-statt-nikolaus/
Natürlich kann sich so ein spärlich bekleidetes weibliches Wesen leicht erkälten, aber Frauen halten mehr aus als Männer:
https://autorenseite.wordpress.com/2011/05/17/spruch-tag-11167136/

Doch wir wollen uns den eigentlichen Problemen von Weihnachten widmen:
Schwedische Forscher haben festgestellt, dass sich die Zahl der Herzinfarkte zum Fest von 50 auf 69 pro Tag erhöht.
Warum das so ist, habe ich schon in diesen Versen beschrieben:

Weihnachtsgedichte

Vor dem Fest:

Endlich nun ist es soweit,
Es naht die liebe Weihnachtszeit.
Doch nicht lang, dann wär’s uns lieber:
Der ganze Zauber wär’ vorüber.

Nach dem Fest:

Wie ist denn nun das Fest gelaufen?
Nichts als Stress vom vielen Kaufen!
Und dann drei Tage Fressen, Saufen!
Man kann nur sagen: Blöder Haufen!

Hinzu kommt, dass die abgehetzten Menschen an den Festtagen dazu neigen zu streiten. In 41 % der Familien verläuft das Fest unfriedlich. Solche Aufregungen können natürlich auch einen Herzinfarkt auslösen.

Wenn Sie diese Warnungen beherzigen, haben Sie eine gute Chance, die Festtage zu überleben. In diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

Streit in der Ehe muss nicht sein

Der 7. Himmel muss ein Loch haben, durch das jemand, der nicht aufpasst, direkt in die Hölle hinunterfallen kann.
H. Pöll, Autor

Von Experten hören wir oft die Botschaft, dass Streiten zur Ehe gehöre, und diese Leute warnen davor, nicht zu streiten. Denn wenn man Angst vor einem Streit habe, sei die Ehe schon kaputt.
Also, da muss ich doch etwas klar stellen: Streiten gehört nicht zur Ehe, wohl aber muss es Diskussionen geben. Man sollte sich im Konfliktfall immer vor Augen halten, wie man mit seinem Chef oder Kunden umgehen würde und dann wird man sich doch wohl sagen, dass man seinen Partner nicht schlechter behandeln kann.
Manche Ehen sind sehr zerbrechlich: Es sollen Ehen daran gescheitert sein, dass Frauen eine Tube Zahnpasta beim Zähneputzen vorn gedrückt haben, während der Mann es für richtig hielt, mit dem Drücken hinten zu beginnen. Gott sei dank ist diese Gefahr für manche Ehe inzwischen dadurch beseitigt, dass die Zahnpastatuben heute aus Plastik sind.
Aber Gefahren für eine Ehe lauern überall, wie uns der Humorist James Thurber in der großartigen Kurzgeschichte „The Breaking up of the Winships“ (Die Winships trennen sich) vor Augen führt: Da schwärmt Frau Winship von der göttlichen Greta Garbo und ihr Mann bemerkt dazu sarkastisch, er finde Donald Duck besser. Darüber bricht nun ein Streit los, der dann letztlich zur Scheidung führt.
Man sollte jeden Streit so betrachten, wie man ihn 10 Jahre später sehen würde. Und da wird man ihn vielleicht so finden wie den der Winships: einfach lächerlich.
Sehr viele Ehepaare haben später nach einer Scheidung gefunden, dass die Trennung eigentlich nicht hätte sein müssen. Manche glauben zwar, dass sie mit einem neuen Partner ein neues Glück finden könnten, doch ist das oft so ähnlich, wie wenn ein Golfspieler auf einen anderen Platz gehen würde, wenn er schlecht gespielt hat.
Manche Eheleute suchen einen Paartherapeuten auf und fragen ihn um Rat. Man sollte sich aber darüber im Klaren sein, dass diese Leute ausweislich der Statistik ihre eigene Ehe auch nicht besser hinkriegen.
Ich bin auch schon öfter unfreiwillig in die Rolle eines Ehetherapeuten geraten und habe daher die Kurzgeschichte „Die alte Tante“ geschrieben, die Sie als letzte in der kostenlosen „Leseecke“ finden. Wenn Sie die gelesen haben und befolgen, brauchen Sie keine Therapie mehr.
Und schauen Sie mal hier, ob das Buch „Der 7.Himmel hat ein Loch“ nicht vielleicht eine geeignete Lektüre für Sie wäre.

Zitat zum Thema Ehe

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Bei einem Ehestreit kann man leider zu oft sehen, dass den Eheleuten das Recht haben wichtiger ist als das Zusammenhalten.
H. Pöll, Autor
Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Den kostenlosen Eheratgeber für Männer gibt’s hier. Frauen-Nichtversteher erhalten hier eine zuverlässige Gebrauchsanleitung für das weibliche Geschlecht.

Versöhnungssex

sex
In der neuesten Apotheken Umschau wird berichtet, warum Versöhnungssex so gut sein soll: Beim Streit würden nämlich Adrenalin, Noradrenalin und Testosteron ausgeschüttet und dieser Hormoncocktail soll für starke Erregung sorgen. Klingt toll, wird aber in der Regel nicht funktionieren. Wie soll es zu Sex mit einem Menschen kommen, den man gerade am liebsten zum Teufel gewünscht hätte? Da liegt doch Rachesex näher als Versöhnungssex. Damit es aber nicht so weit kommt und der Rachesex nicht zum Gewöhnungssex wird und womöglich zur Scheidung führt, muss man vorgesorgt haben. Das Wissen darüber ist jedoch verloren gegangen. In der letzten Kurzgeschichte in der Leseecke mit dem Titel „Die alte Tante“ wird es beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/leseecke/
Sie müssen es natürlich nicht genau so machen, wie es dort beschrieben ist. Statt des Kusses, den die Tante empfiehlt, könnte man sich natürlich auch feierlich für den Ernstfall Versöhnungssex versprechen. Dann muss es eben sein, denn es gilt:
„Das Muss ist hart, aber beim Muss kann der Mensch allein zeigen, wie’s inwendig mit ihm steht.“ (Goethe)