Schlagwort-Archive: Strafzölle

Deutschland erwache!

Deutschland erwache! Unter diesem Titel habe ich hier etliche Beiträge geschrieben und auch unter „Deutschland stürzt ab“.
Fällt Ihnen das nicht auch auf? Wo man hinschaut, haben die USA das Heft in der Hand:
Das beginnt bei der Unterhaltungsindustrie, deren Stars natürlich auch aus den USA kommen.
Das geht weiter im Internet: Dort haben amerikanische Firmen das Sagen: Facebook, Ebay,
Google usw. Ich habe ja, als Facebook bei uns auftauchte, vorgeschlagen, sofort ein deutsches Gegenmodell zu entwickeln: Wenn die Fernsehsender, die Regierung und namhafte Firmen mitgemacht hätten, hätte das klappen können. Aber es herrschte das „Schweigen im Walde“. Längst haben wir die Kontrolle über unsere Daten so ziemlich verloren: Die sind nun bei Google & Co.
Noch schlimmer ist, dass amerikanische Konzerne wie Amazon über den Internethandel den deutschen Einzelhandel kaputt machen. Immer mehr Geschäfte müssen aufgeben und die Innenstädte
bieten dadurch ein immer traurigeres Bild:

Das Ganze gipfelt darin, dass den deutschen Städten dadurch erhebliche Steuereinnahmen entgehen, denn Amazon versteuert seine Geschäfte aus „guten Gründen“ anderswo. Eigentlich sollten ja alle Geschäfte dort versteuert werden, wo sie getätigt werden, aber dieses Prinzip wagt man nicht durchzusetzen, weil Trump dann Strafzölle für unsere Autos verlangt.
À propos Autos: Auch hier zeigt sich, dass das Hätschelkind unserer Regierung durch die ständigen Wohltaten aus Berlin den Anschluss verschlafen hat. Bei der E-Mobilität haben andere die Nase vorn.

Was nützen aber der Autoindustrie die milliardenschweren Subventionen aus Berlin, wenn die Amis über Strafzahlungen mit Anwaltskosten wesentlich mehr „absaugen“: Das „Dieselgate“ hat allein VW 25 Milliarden Euro gekostet, wenn man zum gerichtlichen Vergleich in Höhe von 14,7 Milliarden Dollar die Anwaltskosten addiert (ja, Anwalt müsste man sein!).
Nun zeigen uns sie USA bei der Ostseepipeline, wer den Ton angibt.

So gäbe es noch etliche Beispiele, die uns zeigen, dass wir immer mehr ins Hintertreffen geraten oder besser gesagt: Deutschland stürzt ab!
Die USA sind wie ein riesiger Staubsauger, der bei uns alles leer saugt, was sein Rachen erfassen kann. Und das Schlimme ist: Der deutsche Michel schläft und hat nicht gemerkt, wann er wo gegensteuern hätte müssen. So wird es wohl ein böses Erwachen geben.

Junckers Erfolg? Der Deal mit Trump

Der Teufel ist fleißiger als der liebe Gott: Er steckt sogar im Detail.
H.Pöll

Es wird darüber spekuliert, wer denn bei dem Deal zwischen Juncker und Trump gewonnen habe. Es ist ganz einfach: Keiner. Der Deal erweist sich als hohle Sprechblase, die immerhin einen Waffenstillstand zur Folge hat und beiden Seiten nützt.
Für die EU sind die Strafzölle für Autos erst mal vom Tisch, allerdings fragt sich für wie lange. Und die Zölle für Alu sollen aufgehoben werden, und es fragt sich: Wann?
Entsprechendes gilt für Junckers Zusage, Sojabohnen und Flüssiggas zukaufen: Die EU ist kein Händler. Was gekauft wird, entscheiden selbständige Unternehmer. Wird es also zum Streit darüber kommen, ob und in welcher Höhe die EU für die Einkäufe der Unternehmer gerade stehen muss?

Wir sehen also: Der Deal zwischen Trump und Juncker besagt gar nichts außer, dass beide Seiten keinen Handelskrieg wollen und das ist doch viel wert.

Trump hat recht!


Ich habe hier ja schon einmal Verständnis für Trumps Strafzölle geäußert:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/01/30/germany-first-trump-hat-recht/
Und nun habe ich nun auch Verständnis für die USA, wenn sie auf dem G-20-Treffen einen freien Handel ohne Zölle und Beihilfen fordern. Sollten unsere Politiker da nicht begeistert zustimmen, wenn sie die Globalisierung, die ich ablehne, voran treiben wollen? Sie müssten doch einsehen, dass es so nicht weiter gehen kann wie bisher: Die Amis verlangen beim Import deutscher Autos zur Zeit noch weniger Zoll als wir umgekehrt für den Import amerikanischer Fahrzeuge. Und Trump hat recht, wenn er uns Dumpinglöhne vorwirft, weil bei uns die prekären Arbeitsverhältnisse ständig zunehmen (Leiharbeit, Zeitarbeit, Aufstocker, Minijobs…).
Aber nun haben offenbar unsere Politiker Angst vor einem freien Handel mit fairen Löhnen, denn dann wären unsere Fahrzeuge auf einmal vielleicht nicht mehr so konkurrenzfähig. Die Politiker reden zwar dauernd von Globalisierung, doch wollen sie diese nur, wenn sie dabei vorteilhafte Bedingungen heraus schinden können. Das wäre dann eigentlich keine echte Globalisierung, denn die funktioniert nur gut für den, der technisch überlegen ist oder billiger produziert. Da werden wir nicht mehr lange mithalten können, denn die Amis dürften beim autonomen E-Auto bald die Nase vorn haben und die Chinesen werden billiger sein können als wir.

Merkel ist schuld an den Strafzöllen

Das Maß ist voll – die Frau muss weg!
Wo wir hinschauen, stoßen wir auf die Kurzsichtigkeit der Kanzlerin: Das war schon bei ihrem Zick-Zack-Kurs in der Atompolitik so. Sie hätte uns Bürgern sehr viel Geld sparen können, wenn sie als Physikerin die ganz offensichtlichen Gefahren dieser Politik schon vor Fukushima erkannt hätte:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/10/04/kurzsichtige-frau-merkel-20752184/
Ihre Kurzsichtigkeit setzte sich fort der Flüchtlingspolitik: Die Kanzlerin war rechtzeitig von ihrem Minister Müller gewarnt worden, dass es zu einer Völkerwanderung kommen würde, wenn man den Flüchtlingen nicht vor Ort hilft. Aber Deutschland ließ die Flüchtlinge in Zelten frieren.
https://autorenseite.wordpress.com/2016/12/21/merkels-tote/
Und nun sehen wir beim Zollstreit mit den USA wiederum die gleiche Kurzsichtigkeit und sträfliche Untätigkeit der Kanzlerin. Ich habe hier ja schon mehrfach die Kanzlerin gewarnt, dass ihre Politik so nicht weiter gehen kann, zuletzt hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/03/10/weiter-so/
Auch die OECD und die EZB haben die Kanzlerin aufgefordert, ihre Lohnpolitik zu ändern.  Aber nichts geschah. Die Kanzlerin freute sich am Scheinerfolg ihres „Aufschwungs“.
Nun ist Trump einfach nichts anderes übrig geblieben, als sich mit Strafzöllen dagegen zu wehren, dass bei uns mit Dumpinglöhnen gearbeitet wird, nämlich mit Zeitarbeitern, Leiharbeit, Aufstockern, Minijobs…
Wenn die EU nun Gegenmaßnahmen gegen die Strafzölle ins Auge fasst, so können diese nur minimal ausfallen, damit man das Gesicht wahrt, sonst wird Trump unsere Autoindustrie mit Strafzöllen belegen, und das hätte gravierende Folgen.
Merken Sie es auch? Deutschland ist von einem High-Tec-Land zu einem Billig-Lohn-Land geworden:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/01/03/deutschland-stuerzt-ab/
https://autorenseite.wordpress.com/2018/01/11/deutschland-stuerzt-ab-ii/

Die bemitleidenswerte Merkel

Ich habe ja schon öfter beschrieben, wie Deutschland immer mehr abgehängt wird.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/03/28/wie-deutschland-immer-mehr-abgehaengt-wird/
Nur leider wollen wir es nicht wahr haben, sondern glauben den Mainstream-Medien, die in den Jubel der Kanzlerin über den ständigen Aufschwung einstimmen. Dabei wird immer verschwiegen, dass dieser Boom auf Kosten der Alten und Sparer durch Nullzins-Politik und ständige Ankurbelung erzielt wird.
Ganz anders läuft es in den USA: Gerade eben sehen wir es wieder: Google hat seinen Gewinn gegenüber dem Vorjahr um  73 % steigern können. Das ist ein Gewinn, den wir auch hätten machen können, wenn wir aufgepasst hätten und vergleichbare Unternehmen gegründet hätten.
Auch jetzt wieder nach dem Facebook-Skandal hätten wir die Chance gehabt, ein umfassendes deutsches soziales Medium zu schaffen. Aber wir tun praktisch nichts gegen Facebook & Co und so prallen solche Skandale an den großen Unternehmen ab.  Facebook konnte daher seinen Umsatz im Jahresvergleich um 49 Prozent auf fast 12 Milliarden US-Dollar steigern. Der Gewinn sprang um 64 Prozent auf fast fünf Milliarden Dollar.
Die Kanzlerin hätte einmal aus ihrer Leise-Treter-Politik heraus treten und mit der Faust auf den Tisch hauen müssen. Sie hätte sagen müssen: „Schluss damit, dass die USA Herren über unsere Daten sind. Wir gründen ein deutsches Facebook, in dem Regierung, Parteien, Medien usw. mitmachen. Und auch die Bevölkerung wird aufgerufen umzusteigen.“
Wenn nun die Kanzlerin zu einem Arbeitsbesuch bei Trump ist, ist sie in der traurigen Rolle einer Bittstellerin. Sie muss betteln: „Bewahre uns vor Strafzöllen!“ Sie könnte natürlich Trump darauf hinweisen, dass amerkanische Konzerne Deutschland aussaugen: So macht Amazon mit dem Internethandel die deutschen Innenstädte kaputt und verlagert die einstmals in unseren Geschäften erzielten Gewerbeeinnahmen in die USA. Sie könnte also Trump klar machen, dass demgegenüber unsere Gewinne durch Auto- und Stahlexporte nur Peanuts sind.
Aber all das wird nicht passieren, sondern die Mainstream-Medien werden es schon bejubeln, wenn Trump nun tatsächlich einmal der Kanzlerin die Hand gibt und er ihr nicht die Schuppen vom Kostüm wedelt. Trotzdem wird die Kanzlerin auf ihrem Arbeitsbesuch einen bemitleidenswerten Eindruck hinterlassen, nachdem Macron so glanzvoll empfangen wurde. Man darf gespannt sein, was Trump einfällt, um die Kanzlerin zu demontieren.

Die CSU denkt falsch herum

Wir haben ein angeblich soziales Unterstützungssystem, das nach einem Wirtschaftskriminellen benannt wurde: Hartz IV. Dementsprechend ist es auch ausgefallen: Die österreichischen Rentner erhalten 50 % mehr: https://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/auch-selbststaendige-zahlen-ein-besseres-system-warum-es-in-oesterreich-fast-60-prozent-mehr-rente-gibt-als-bei-uns_id_8029888.html
Unsere armen Hartz-IV-Empfänger kommen schon finanziell ins Schleudern, wenn die Waschmaschine defekt ist oder das Kind für die Schule ausgerüstet werden muss. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) will daher prüfen, ob Hartz-IV-Empfänger in derartigen finanziellen Notsituationen mehr Geld bekommen sollen. Der bayerische Wirtschaftsminister Franz Pschierer (CSU) ist strikt gegen eine Lockerung der strengen Vorgaben für Hartz-IV-Empfänger. Pschierer hält die von Heil vorgeschlagenen
Milderungen für falsch. Er meint, man dürfe die Einkünfte von Geringverdienern nicht weiter der staatlichen Unterstützung annähern. Notwendig sei ein neues Bündnis für Arbeit.
Da kann man nur sagen: Schäbig! Mit einem Bündnis für Arbeit ist einer Alleinerziehenden mit Kindern nicht geholfen. Und was die Annäherung von staatlicher Unterstützung und Einkünften der Geringverdiener anbetrifft, denkt Pschierer falsch herum: Nicht die Hartz-IV-Bezüge sind zu hoch, sondern die Einkommen der deutschen Arbeitnehmer zu niedrig. Die EZB und die OECD haben daher Deutschland schon vor Jahren aufgefordert, das Lohnniveau anzuheben. Das hat allerdings nicht viel genützt. Deshalb ist Trump auf die Idee gekommen, Strafzölle auf deutsche Autos zu erheben, weil diese nach seiner Ansicht mit Dumpinglöhnen produziert werden. Recht hat er, wenn man die vielen prekären Arbeitsverhältnisse in Betracht zieht und die üppigen Subventionen, die auf die Autoindustrie herabrieseln.

 

 

Trumps Wahnsinnspolitik: Strafzölle

Ist Trump vom Wahnsinn besessen? Er droht ausgerechnet China mit Strafzöllen. Weiß er denn nicht, dass die USA ganz in der Hand der Chinesen sind? Die USA schulden China 1,2 Billionen Dollar. Man stelle sich einmal vor, was die Chinesen alles mit ihrer Position als Gläubiger anfangen könnten. Aber man kann – Gott sei Dank – sicher sein, dass die Chinesen wohl überlegt gegen Trumps unsinnigen Plan vorgehen werden. Sie drohen nur ebenfalls mit Strafzöllen. Aber wenn der Wirtschaftskrieg eskaliert, sind die USA ruiniert.

Weiter so?

Seit vielen Jahren predige ich schon, dass es so nicht weiter gehen kann, beispielsweise hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2014/06/03/entsetzt-ii-18581119/
Es kann doch nicht so bleiben, dass wir ständig enorme Handelsüberschüsse erzielen und auch noch stolz darauf sind. Natürlich konnte ich nicht erwarten, dass die Kanzlerin ausgerechnet auf mich hört, aber auch die EZB und die OECD haben vor dem wirtschaftlichen Ungleichgewicht gewarnt.
Und nun kommt die Quittung: Trumps Strafzölle! Jetzt ist das Dilemma groß. Es wird schon gerechnet, wie viele Tausend Arbeitsplätze uns die Strafzölle kosten werden. Aber das müssen wir wohl verkraften, wie wir es schon getan haben, als Merkel die Sanktionen gegen Putin verhängte. Leider macht sich bei uns ein Fatalismus breit, der alles hinnimmt, anstatt frühzeitig zu fragen, was man dagegen tun kann.

Bei der Flüchtlingspolitik war es übrigens das Gleiche: Merkel hat einen ausgezeichneten Minister im Kabinett, den Entwicklungshilfeminister Müller. Der hat schon viele Jahre vor dem Hereinbrechen der Flüchtlingswelle gewarnt, dass die Afrikaner zu uns kommen werden, wenn wir ihnen nicht mehr helfen. Aber unsere Politiker haben zugesehen, wie Millionen Menschen im kalten Winter in Zelten an der türkischen Grenze hausten. Nun haben wir diese Leute hier, darunter 11.000 Salafisten. Diese haben die Errichtung eines politischen Systems nach den Regeln der Scharia und mit einem Kalifen als politischem und religiösem Oberhaupt als gemeinsames Ziel. „Demnach muss die salafistische Islamauslegung aufgrund ihres universellen Geltungsanspruchs der gesamten Menschheit zuteil werden und notfalls mit Gewalt durchgesetzt werden“, so das Bundesamt für Verfassungsschutz.
Da ist es doch kein Wunder, dass sich die AfD immer mehr durchsetzt.
„Die AfD ist der Tritt in den Hintern, den die träge Kanzlerin unbedingt gebraucht hat.“         (
H. Pöll, Autor) https://autorenseite.wordpress.com/home/
Oder vornehmer ausgedrückt:
„Reagieren statt agieren –
Bei Merkel nennt sich das Regieren.“

Mein Reim darauf frei nach Heinrich Heine:

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht.
Was ist aus diesem Land geworden,
Wo fremde Menschen meuchlings morden?

Danke Mr. Trump!

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Der amerikanische Präsident hat ein schlechtes Image
– nun nach Taormina ist es bei uns noch schlechter geworden. Aber der Mann hat etwas bewirkt, was wir sonst nicht fertig gebracht hätten: Nachdenken über die Globalisierung.
Ursprünglich dachte ich ja, wenn es mit der Globalisierung so weiter geht, dass dann einmal der chinesische Kuli den Lohnmaßstab auch für unsere Arbeitnehmer bestimmen würde. Aber es ist anders gekommen. Die Deutschen sind die Kulis geworden
. Wir sind die Weltrekordhalter bei der negativen Lohnentwicklung. Während andere Staaten in den letzten 10 Jahren bei den Löhnen ein sattes Plus zu verzeichnen hatten, mussten unsere Arbeitnehmer ein gewaltiges Minus hinnehmen. Schauen Sie sich hier die Statistik dazu an:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/gehaeltervergleich-der-industriestaaten-deutschland-ist-lohnminus-meister-a-734794.html
Nicht umsonst wird der deutsche Michel immer mit Schlafmütze dargestellt. Er will seine Ruhe haben bei „Mutti Merkel“. Er nimmt die unglaublichen Zustände bei uns als von Gott gegeben hin:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/13/merkel-schafft-den-sozialstaat-ab/
Aber nun stoppt Trump den Trend zur ungehemmten Globalisierung. Bei uns tut man ja zu wenig dagegen, dass unsere industrialisierte Landwirtschaft die Böden immer mehr ruiniert und das Grundwasser durch Düngung versaut, nur um Agrarprodukte nach China noch billiger liefern zu können, als sie dort hergestellt werden, oder Hähnchenteile und Trockenmilch nach Afrika zu liefern und dort die Landwirtschaft ins Aus zu treiben.

Trump will die billigen deutschen Autos mit Strafzöllen belegen. Und er zwingt damit die Arbeitgeber und die Gewerkschaften zum Nachdenken: Es kann nicht so weiter gehen wie bisher, dass unsere Arbeitnehmer durch Niedriglöhne, Leiharbeit, Zeitarbeit, Werkverträge usw. so ausgebeutet werden, dass andere Staaten da nicht mithalten können. weil sich dort die Arbeitnehmer nicht so viel gefallen lassen wie bei uns. Eigentlich hat Trump recht, wenn er von Dumping redet: Bei uns verdienen immer mehr Arbeitnehmer so wenig, dass sie Aufstocker sind, also vom Staat unterstützt werden müssen, um leben zu können. Merkel ist ja die Erfinderin eines Wirtschaftsmodells, in dem erstmals die Menschen von ihrer Hände Arbeit nicht mehr leben können.
Nicht nur Trump kritisiert die
deutschen Zustände – auch in der EU schimpfen immer mehr über uns: Frankreich, Lagarde … Mir tut es immer weh, wenn ich sehe, wie in Frankreich das „Savoir-vivre“ kaputt gemacht wird, anstatt dass wir uns ein Beispiel daran nehmen.
Wir sollten Trump dankbar dafür sein, dass er eine verhängnisvolle Entwicklung stoppt und uns zum Nachdenken über die Globalisieung zwingt.
Hier nur ein Beispiel von vielen negativen Folgen: Fast alle Pharma-Unternehmen lassen Antibiotika in Indien herstellen. Dort geht man aber so sorglos damit um, dass Flüsse verunreinigt werden und antibiotika-resistente Bakterien entstehen:
http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/indien-antibiotika-resistente-keime-in-pharma-abwaessern-a-1146128.html
Hauptsache, die Ware ist billig!