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Strafzins ade! Wie die Bürger ausgenommen werden

Ist nun Schluss mit den Strafzinsen?
https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_91549072/negativzinsen-sind-rechtswidrig-naechstes-urteil-gibt-kunden-recht.html

Wenn man die gesamte Entwicklung überschaut, bekommt man den Eindruck, dass sich der Staat immer mehr von seinem eigentlichen Zweck entfernt, der in der schweizerischen Bundesverfassung so umschrieben wird:

  • Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes.
  • Sie fördert die gemeinsame Wohlfahrt, die nachhaltige Entwicklung, den inneren Zusammenhalt und die kulturelle Vielfalt des Landes.
  • Sie sorgt für eine möglichst große Chancengleichheit unter den Bürgerinnen und Bürgern.
  • Sie setzt sich ein für die dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und für eine friedliche und gerechte internationale Ordnung.

Inzwischen hat sich der Staat mehr und mehr zu einer Organisation zur Ausbeutung der Bürger entwickelt. wie es beispielsweise im Merkelismus zu sehen ist.
Früher gab es einmal ca. 5% Zinsen für das Ersparte: Heute wird der Bürger von zwei Seiten her ausgenommen: Zum einen schmelzen seine Rücklagen nun durch eine 5%-ige Inflation. Zum anderen muss er Strafzinsen zahlen. Da auch seine Rente nicht mehr gesichert ist, treibt man ihn auf das gefährliche Parkett der Börse, wo sich dadurch natürlich eine Blase bildet, die irgendwann einmal platzt.
Es gab einmal den Begriff der „Dienstmädchen-Hausse“. Damit sollte gesagt werden, dass es Zeit zum Aussteigen aus der Börse ist, wenn auch das letzte Dienstmädchen Aktien gekauft habe. Heute müsste man stattdessen „Bürger-Hausse“ sagen. Wenn auch der letzte Bürger mit Aktien spekuliert, wird es gefährlich.
Wo es früher einmal Sicherheit gab, gibt es heute das Risiko des Absturzes, das früher schon viele Bürger in der Finanzkrise erlebt haben: Statt einem gesicherten Alter entgegen zu sehen, standen sie vor dem Nichts. Prominentes Beispiel ist der Schauspieler Horst Janson.
Und so geht es einer fleißigen Normalbürgerin:
https://autorenseite.wordpress.com/2012/05/29/sylvias-rente-wirtschaftssystem-funktioniert-13771220/
Die Bürger spüren, dass „etwas faul ist im Staate Dänemark“. Das kommt in den erstaunlich starken Demonstrationen gegen die Impflicht zum Ausdruck, wo sich nicht nur die Impfgegner versammeln,  sondern auch die Feinde des Systems.