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So bekommt man Trump aus dem Weißen Haus

Die US-Wahl hätte so einfach beendet werden können, wenn man die wenigen rechtzeitig abgesandten aber nach Schluss der Wahllokale eingegangenen Stimmen extra gezählt hätte, wie nun auch der Supreme Court verlangt hat. Auf die Idee hätte man früher kommen können. Dann könnten die Wahlleiter nun sagen, wer auch ohne Berücksichtigung der umstrittenen Stimmen gewonnen hat. Auf diese Weise hätte man wahrscheinlich die Inanspruchnahme von Gerichten und Anwälten verhindert. Aber die Anwälte freuen sich, denn sie verdienen sicherlich Millionen bei dem hohen Streitwert.
Eigentlich sollte es zwischen Männern möglich sein, einen Streit sachlich beizulegen, indem man sich auf eine solche Zählweise geeinigt und erst dann die Gerichte bemüht hätte. Aber leider ist mit einem Mann, der ohne nähere Begründung von Betrug faselt, ein solches Gespräch nicht möglich.
Der Mann muss endlich auf den Müllhaufen der Geschichte. Er besitzt einfach nicht das Zeug zu einem Präsidenten und das hat er immer wieder zur Genüge gezeigt.

Das kostet die SPD wieder ein Prozent

Sarrazin und Gabriel werden die SPD noch ein Prozent Stimmen kosten.

Was zunächst Sarrazin anbetrifft, sollte die SPD nicht pingeliger sein als die Katholische Kirche. Auch Menschen mit etwas abweichenden Auffassungen sollten ihren Platz in der Partei haben, zumal viele Wähler ähnlich denken. Sarrazin ist ja kein Rechtsextremer, sondern ein Mann der seine Sicht der Dinge erfolgreich kund tut. Ich glaube, dass dies seiner Partei eher genützt als geschadet hat.

Aber schlimmer ist es, dass Gabriel nun in den Aufsichtsrat der Deutschen Bank gehen wird. Da werden viele Wähler das sagen, was man immer wieder hört: „Das ist doch alles ein Klüngel da oben.“ Und haben die Leute damit wirklich Unrecht? Warum holt denn die Deutsche Bank wohl Gabriel in ihre Führungsriege? Doch wohl weniger wegen seiner einmaligen Fähigkeiten als Bankier als vielmehr wegen seiner Verbindungen zur Politik. Und Verbindungen dieser Art mögen SPD-Wähler sicherlich überhaupt nicht.
Wenn man also jemanden aus der SPD ausschließen sollte, wäre Gabriel der richtige Mann, um damit zu dokumentieren, dass die Partei sich von Cliquen-Wirtschaft frei hält und Distanz zu Lobbyisten hält.

 

WP: Merkwürdige Besucherzahlen

Wie WP die Besucher zählt, ist mir völlig rätselhaft:
Gestern hatte ich angeblich 55 Besucher, aber als aktivste Seite von gestern wurde mir diese alte Seite mit sage und schreibe einem Besucher angezeigt:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/20/der-arme-privatpatient/
In der Wochenstatistik ist seltsamerweise diese 2 Jahre alte Seite mit 45 Besuchern besonders aktiv;
https://autorenseite.wordpress.com/frauen/nachdenken-ueber-die-frauen/
Das stimmt doch alles nicht zusammen.

Das Schröder- und das Seehofer-Prinzip

Der frühere Bundeskanzler Schröder hat seinerzeit die Wahl m.E. wegen der Agenda 2010 verloren. Kein Wunder, dass seine Nachfolgerin nicht müde wird, dieses Programm immer wieder zu loben, hat es ihr doch den Wahlsieg gebracht und ihr den Zwang abgenommen, sich selbst damit zu befassen und sich unbeliebt zu machen. Schröder sagte einmal sinngemäß, man müsse das Richtige tun, auch wenn man sich damit unbeliebt machen würde.
Seeehofer dagegen warnt gerade vor einem Stimmenverlust von CDU/CSU: Man kann es also auch anders machen als Schröder und man kann als Politiker darauf schauen, was die Wähler wollen. Notwendige schmerzhafte Einschnitte wird man aber so wohl nicht durchsetzen.