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Klischees über den Glauben


Viele Menschen glauben, nur der Koran sei voll von Gewalt, während die Bibel Frieden und Liebe predige. Das ist völlig falsch, denn auch die Bibel predigt Gewalt. Sie hat sogar einen brutalen Erziehungsratgeber parat: Missratene Kinder soll man einfach steinigen. So etwas wissen die meisten Christen nicht, denn sie verschlingen zwar Massen an seichter Literatur, aber kaum einer hat die Bibel ganz durch gelesen, obwohl sie als Gottes eigenes Wort gilt. Unglaublich ist, wie wenig Interesse sie Gottes eigenem Wort entgegen bringen. Stattdessen verschlingen sie seichte Literatur.
Viele Christen finden, das Christentum sei die hochwertigere Religion. Aber sie sollten sich einmal vorstellen, in den christlichen Ländern gäbe es kein Sozialsystem, sondern die Gläubigen müssten einen gewissen Prozentsatz ihres Einkommens opfern, der dann an die Armen verteilt würde. Was würde da wohl heraus kommen? In manchen islamischen Ländern soll das funktionieren.
Eines hat der Islam auf jeden Fall dem Christentum voraus: „Du sollst fröhlich sein!“ ist dort ein Gebot: Hier lesen wir:

Muhammad hatte also durchaus auch Sinn für Humor und erfreute sich des Lebens.
So soll er oft so herzhaft gelacht haben, dass man seine Weisheitszähne sehen konnte.
Und in zwei Aussprüchen macht er deutlich warum es wichtig ist sich zu freuen und zu lachen:
Muhammad sagt: „Erfrischt die Herzen von Zeit zu Zeit, denn müde Herzen werden blind.“
Und: „Wer nicht fröhlich sein kann, der taugt nichts.“

In diesem Sinne: Bleiben Sie auch schön fröhlich!

Ganz einfach: Missratene Kinder steinigen!

Bibelganz              Kennen Sie die Bibel?

Die Welt regt sich darüber auf, wenn im Iran eine Mörderin gemäß der Scharia gesteinigt werden soll. Was dabei übersehen wird, ist, dass auch die Bibel die Strafe der Steinigung kennt. Bei Moses lesen wir über den Vorwurf eines Mannes, seine Frau sei nicht unberührt gewesen:
„„Wenn der Vorwurf aber zutrifft, wenn sich keine Beweisstücke für die Unberührtheit des Mädchens beibringen lassen, soll man das Mädchen hinausführen und vor die Tür ihres Vaterhauses bringen. Dann sollen die Männer ihrer Stadt sie steinigen, und sie soll sterben.““ (Deut. 22:13).
Und im selben Buch lesen wir über missratene Kinder:
„„Wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen Sohn hat, der der Stimme seines Vaters und seiner Mutter nicht gehorcht und auch, wenn sie ihn züchtigen, ihnen nicht gehorchen will, so sollen ihn Vater und Mutter ergreifen und zu den Ältesten der Stadt führen und zu dem Tor des Ortes und zu den Ältesten der Stadt sagen: Dieser unser Sohn ist widerspenstig und ungehorsam und gehorcht unserer Stimme nicht und ist ein Prasser und Trunkenbold. So sollen ihn steinigen alle Leute seiner Stadt, dass er sterbe…““

Jetzt vergleichen doch mal diese Bibelstellen mit der Scharia. Was ist schlimmer: die Bibel oder die Scharia?

Und was sagt die Kirche dazu? „Die Heilige Schrift ist das Wort Gottes!“
Im Katechismus heißt es:

107 Die inspirierten Bücher lehren die Wahrheit. ,,Da also all das, was die inspirierten Verfasser oder Hagiographen aussagen, als vom Heiligen Geist ausgesagt gelten muß, ist von den Büchern der Schrift zu bekennen, daß sie sicher, getreu und ohne Irrtum die Wahrheit lehren, die Gott um unseres Heiles willen in heiligen Schriften aufgezeichnet haben wollte“ (DV 11).

Haben wir je von der Kirche gehört, dass sie sich klar von Teilen der Bibel distanziert hat? Das wäre eigentlich notwendig, denn es gibt auch in der Kirche Extremisten. Wir haben das in Irland gesehen oder in den USA, wo Ärzte, die Abtreibungen vornahmen, ermordet wurden. Wie schnell kann die Stimmung in der gesamten Kirche umschlagen und solche Trends an die Oberfläche bringen. Für mich ist die Inquisition keinesfalls ein finsteres Kapitel aus dem Mittelalter, sondern eine Erscheinung, die jederzeit wiederkehren kann, wie ja auch die Demokratie immer wieder gegen diktatorische Strömungen angehen muss.

Wenn die Kanzlerin von den Moslems verlangt, dass sie sich von der Scharia distanzieren, so müsste sie sich in gleicher Weise an die Kirche wenden. Aber das traut sie sich nicht.

Wir Katholiken fordern, dass die Kirche eindeutig zu erkennen gibt, dass für sie viele Textstellen im Alten und auch im Neuen Testament keine Geltung mehr haben, beispielsweise auch die vielen frauenfeindlichen Thesen des Hl. Paulus. Aber die Kirche schweigt, denn sie fürchtet, dass dann das Gebäude der Tradition, auf das sie sich ja auch stützt, einstürzt.

Da kann man nur rufen: Frauen an die Front! Ihr seid die Mehrheit und Ihr seid die Frömmeren. Zeigt es den alten Männern der Kurie, was Kirche heute bedeuten sollte!

Wenn Sie sich mal richtig über Ihre Kirche aufregen wollen, lesen Sie dies!

Gewalt im Christentum und im Islam – ein Vergleich

Ist der Islam die bessere Religion? Wenn man diese Frage stellt, wird man bei den Christen nur Kopfschütteln ernten, denn die verweisen auf die Gräueltaten vom IS und von Boko Haram. Beide Terrororganisationen berufen sich ja auf den Islam.
Allerdings muss man, wenn man Christentum und Islam vergleicht, berücksichtigen, dass beide Religionen Entwicklungsphasen hinter sich haben. Der Islam ist um etliche hundert Jahre jünger und deshalb müssen wir fairerweise das, was die Islamisten derzeit treiben etwa mit dem 30-jährigen Krieg vergleichen, der halb Europa ausgerottet hat, oder mit den Kreuzzügen: Gegen die Verbrechen, die damals im Zeichen des Christentums verübt worden sind, sind die Untaten der Islamisten von geringerem Gewicht. Ich erinnere mich aus der Geschichte der Kreuzzüge an eine besondere Grausamkeit: Die Kreuzritter beschossen eine belagerte Stadt so lange mit dem abgehauenen Köpfen von Gefangenen, bis sich die Eingeschlossenen ergaben, weil man ihnen zusicherte, dann würde ihnen nichts geschehen. Die Kreuzritter nahmen dann die Stadt ein und richteten ein solches Blutbad an, dass das Blut auf den Straßen stand, wie es in den alten Berichten heißt.Verglichen damit haben der IS und Boko Haram doch wohl noch einiges aufzuholen.
Der entscheidende Unterschied zwischen Islam und Christentum ist aber dieser: Während die normalen Moslems nichts mit den Islamisten zu tun haben wollen, sind die Kreuzzüge von der Kirche initiiert worden. Die christliche Kirche will heute verständlicherweise mit den dunklen Kapiteln ihrer Geschichte nichts mehr zu tun haben:
Am 4.3. lief bei Phoenix die Dokumentation „Die Vatikanverschwörung“. Dabei kam auch Deschners Werk „Die Kriminalgeschichte des Christentums“ zur Sprache. Und da sagte jemand von der Kirchenführung: Wie sehr müsse Deschner die Kirche hassen, wenn er so ein Buch geschrieben habe. Ich finde es schlimm, dass die Kirche mit solchen Thesen ihr Unrecht unter den Teppich kehren will. Für mich ist Deschners Werk eine Pflichtlektüre für jeden Christen. Er muss die Geschichte seiner Religion kennen, um dann sagen zu können: Ich bleibe trotzdem Christ oder eben auch nicht.
Übrigens: Lesen Sie doch mal gelegentlich ein bisschen in der Bibel. Dann stoßen Sie auf Stellen wie diese, die auch ein Leitfaden für die Islamisten sein könnten:
„Rüstet unter Euch Leute zum Kampf gegen die Midianiter, die die Rache des HERRN an den Midianitern vollstrecken …“ Und sie zogen aus zum Kampf gegen die Midianiter, wie der HERR es Mose geboten hatte, und töteten alles, was männlich war … Und die Israeliten nahmen gefangen die Frauen der Midianiter und ihre Kinder; all ihr Vieh, alle ihre Habe und alle ihre Güter raubten sie und verbrannten mit Feuer alle ihre Städte, wo sie wohnten, und alle ihre Zeltdörfer …
Und Mose wurde zornig über die Hauptleute des Heeres … und sprach zu ihnen: „Warum habt ihr alle Frauen leben lassen? … So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch [für Sex bzw. für Sklavendienste] leben.“ (4. Mose 31, 3.7.9-10.14-15.17-18)
„So sollt ihr alle Bewohner vertreiben vor euch her und alle ihre Götzenbilder und alle ihre gegossenen Bilder zerstören und alle ihre Opferhöhlen vertilgen und sollt das Land einnehmen und darin wohnen; denn euch habe ich das Land gegeben, dass ihr´s in Besitz nehmen sollt … Wenn ihr aber die Bewohner des Landes nicht vor euch her vertreibt, so werden euch die, die ihr übrig lasst, zu Dornen in euren Augen werden und zu Stacheln in euren Seiten und werden euch bedrängen in dem Lande, in dem ihr wohnt.“ (4. Mose 33, 52.55)
Und weil gerade der Papst mit seinen Erziehungsratschlägen in der Kritik stand: Wussten Sie, dass die Bibel ein einfaches Rezept für missratene Kinder hat: die Steinigung?