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Frau Nahles, so kommt die SPD aus der Krise!

Mein Senf dazu:

Manchmal, wenn man vor einem Problem steht und nicht mehr weiter weiß, ist die Losung ganz einfach: Man kupfert einfach ab!
Nehmen Sie daher doch als Beispiel den FC Bayern. Den Spielern ging es wie Ihnen: Sie hatte das Siegen verlernt. Aber dann traten Hoeneß und Rumenigge vor die Kameras und verbaten sich jede Kritik an ihrem Verein. Sie sahen darin einen Verstoß gegen das Grundgesetz, insbesondere gegen die Menschenwürde. Das hat gewirkt: Den Kritikern war ihr schäbiges Maul verstopft und die Spieler konnten wieder siegen.
Schön wäre es freilich, wenn Sie diese beiden hervorragenden Männer für die SPD ausleihen könnten. Aber das würde wohl auch für eine Partei zu teuer.
Was man jedoch machen sollte, wäre dies: Man schreibt die Worte der beiden ab und macht sie passend für die SPD: Fertig ist das Redemanuskript, das man dann nur mit entsprechender Lautstärke und gut gemimter Wut vortragen muss. Ralf Stegner würde sich für so etwas eignen.
Sie sehen bei den Bayern: Das wirkt!

Übrigens ginge es auch anders: https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/19/spd-endlich-aufwachen-genossen/

Der Linkspopulismus

Gabriel
Dem Thema Linkspopulismus habe ich hier schon einen Beitrag gewidmet:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/12/09/die-linkspopulisten/
Der unsympathische SPD-Vize Stegner liefert gerade wieder ein typisches Beispiel dafür. Als der immer sehr sachliche CDU-Abgeordnete Bosbach Transitzonen an den Grenzen forderte, bezeichnete Stegner dies als „Stammtischgeschwätz“. Abgesehen davon, dass dies eine niveaulose Entgegnung auf einen begründeten Vorschlag ist, sind solche Äußerungen geeignet, das „postfaktische“ Zeitalter zu zementieren. Stegner spricht die primitiven Wähler an, die auf so etwas hereinfallen und die nicht nach Argumenten, sondern nach Emotionen entscheiden.
Übrigens erkläre ich Herrn Stegner gerne, weshalb die Forderung nach Transitzonen kein Stammtischgeschwätz ist, sondern dass sich solche Zonen durchaus einführen lassen, ohne dass damit gegen das Recht verstoßen würde, das sich im übrigen ja auch ändern ließe.
Herr Gabriel sollte seine Genossen zur Ordnung rufen: Man kann nicht dauernd der AfD Populismus vorwerfen, wenn man selber auch nicht anders ist. Im übrigen ist die beste Waffe gegen den Populismus die Sachlichkeit, denn sie strahlt Kompetenz aus.

Tag der Sprache: Die Verbalkeule

 Die politische Diskussion hierzulande entartet immer mehr. Statt sachlich über die unterschiedlichen Wege zu diskutieren, packt man die „Verbalkeule“ aus: Man lässt sich Formulierungem einfallen, von denen man sicher ist, dass sie von den Mainstream-Medien gierig aufgenommen werden. Ein typisches Beispiel ist die Äußerung des unsympathischen SPD-Vize Ralf Stegner über die CSU: „Wenn der Verstand in die Lederhose rutscht…“ Und er fährt fort: Die CSU wolle „Grundrechte schleifen“. Was sollen die schlichten Bürger von Politikern denken, die als Idioten und Rechtsbrecher hingestellt werden? Und wie wollen die etablierten Parteien die AfD als undemokratisch erscheinen lassen, wenn die Grünen-Bundesvorsitzende Simone Peter erklärt, Seehofer wolle die CSU offenbar zur bayerischen Schwester der AfD machen?
Es stünde ein bisschen besser um unsere Demokratie, wenn die Medien solche Verbalkeulen nicht bringen würden, sondern nur sachliche Äußerungen.
Am Tag der Sprache sollten Sie sich unbedingt das „Lexikon des politischen Sprachgebrauchs und des sonstigen Geschwafels“ ansehen!