Schlagwort-Archive: Staat

Zitat zum Thema Politik

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Es ist ein trauriges Zeichen für unseren Staat, dass das Vertrauen des Volkes immer mehr schwindet, und so finden diejenigen eine wachsende Gefolgschaft, die staatliche Verlautbarungen als Lügen hinstellen.
(H. Pöll) 

https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/26/die-grossen-meinungsmanipulierer-gefahr-fuer-die-demokratie/ Mehr über den Autor auf der Homepage.

Strafzins ade! Wie die Bürger ausgenommen werden

Ist nun Schluss mit den Strafzinsen?
https://www.t-online.de/finanzen/news/unternehmen-verbraucher/id_91549072/negativzinsen-sind-rechtswidrig-naechstes-urteil-gibt-kunden-recht.html

Wenn man die gesamte Entwicklung überschaut, bekommt man den Eindruck, dass sich der Staat immer mehr von seinem eigentlichen Zweck entfernt, der in der schweizerischen Bundesverfassung so umschrieben wird:

  • Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes und wahrt die Unabhängigkeit und die Sicherheit des Landes.
  • Sie fördert die gemeinsame Wohlfahrt, die nachhaltige Entwicklung, den inneren Zusammenhalt und die kulturelle Vielfalt des Landes.
  • Sie sorgt für eine möglichst große Chancengleichheit unter den Bürgerinnen und Bürgern.
  • Sie setzt sich ein für die dauerhafte Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen und für eine friedliche und gerechte internationale Ordnung.

Inzwischen hat sich der Staat mehr und mehr zu einer Organisation zur Ausbeutung der Bürger entwickelt. wie es beispielsweise im Merkelismus zu sehen ist.
Früher gab es einmal ca. 5% Zinsen für das Ersparte: Heute wird der Bürger von zwei Seiten her ausgenommen: Zum einen schmelzen seine Rücklagen nun durch eine 5%-ige Inflation. Zum anderen muss er Strafzinsen zahlen. Da auch seine Rente nicht mehr gesichert ist, treibt man ihn auf das gefährliche Parkett der Börse, wo sich dadurch natürlich eine Blase bildet, die irgendwann einmal platzt.
Es gab einmal den Begriff der „Dienstmädchen-Hausse“. Damit sollte gesagt werden, dass es Zeit zum Aussteigen aus der Börse ist, wenn auch das letzte Dienstmädchen Aktien gekauft habe. Heute müsste man stattdessen „Bürger-Hausse“ sagen. Wenn auch der letzte Bürger mit Aktien spekuliert, wird es gefährlich.
Wo es früher einmal Sicherheit gab, gibt es heute das Risiko des Absturzes, das früher schon viele Bürger in der Finanzkrise erlebt haben: Statt einem gesicherten Alter entgegen zu sehen, standen sie vor dem Nichts. Prominentes Beispiel ist der Schauspieler Horst Janson.
Und so geht es einer fleißigen Normalbürgerin:
https://autorenseite.wordpress.com/2012/05/29/sylvias-rente-wirtschaftssystem-funktioniert-13771220/
Die Bürger spüren, dass „etwas faul ist im Staate Dänemark“. Das kommt in den erstaunlich starken Demonstrationen gegen die Impflicht zum Ausdruck, wo sich nicht nur die Impfgegner versammeln,  sondern auch die Feinde des Systems.

Kommt auch bei uns eine Vorschrift über Sprachregelung für die Regierung?

Was es alles gibt! Die Briten haben einen Government Digital Service style guide, also eine Regelung über die Art, wie die staatlichen Institutionen sich auszudrücken haben:
https://www.gov.uk/guidance/style-guide/a-to-z-of-gov-uk-style
Da heißt es u.a., man solle den Ausdruck „Brexit“ vermeiden, weil der bei vielen Briten nicht gut ankommt.
Wir Deutsche sind da anders. Bei uns setzen sich in voraus eilendem Gehorsam Sprachregelungen durch, die einen besseren Klang haben. So hören wir gerade bei der Diskussion über die Wölfe, dass man nicht von deren Abschuss spricht, sondern man nennt das „Entnahme aus der Natur“:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/12/22/wolf-in-bergen-keiner-traut-sich/
Auch sonst ist es überall so, dass sich ganz von selbst ein“Politsprech“ gebildet hat, ohne dass es einer offiziellen Sprachregelung bedarf:
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/
Wir sind Weltmeister im „Framing“.
Neben dem Politsprech gibt es auch einen Gutmenschensprech, der uns Ausdrücke wie Neger, Zigeuner usw. abgewöhnt hat. Gerade entschuldigte sich eine Politikerin für den Gebrauch des Wortes „Indianer“. Man sieht: Man kommt gar nicht mehr mit bei dem, was man nicht mehr sagen darf. Das erste Opfer solcher Regeln war übrigens das nette Fräulein. Und bald wird wohl das Gendern zum Zwang.

Tag der Pressefreiheit: Auch bei uns ist sie bedroht

Deutschland ist gerade beim Ranking der Pressefreiheit von Platz 11 auf Platz 13 abgerutscht. Ursache dafür ist die zunehmende Gewalt gegen die Journalisten bei Demonstrationen. Das ist aber nicht das Hauptproblem.

Während in vielen Staaten kritische Journalisten verfolgt und sogar getötet werden, ist unsere Pressefreiheit subtiler bedroht:
> Die Presse wird nun, nachdem sie durch das Internet eine starke Konkurrenz bekommen hat, mehr und mehr subventioniert: vom Staat, von Google… Um nur ein Beispiel zu nennen: Der Spiegel hat von Google mehr als eine Million erhalten. Wird er da wohl etwas Kritisches über die zunehmende Macht dieses Giganten schreiben?
> Mit Subventionen geht der Staat gegen Verwerfungen bei der Meinungsbildung in den Medien vor. So ist auch hier ist die Pressefreiheit durch die Lenkungsmaßnahmen gefährdet.
> Dauernd hört und liest man von Politikern, dass sie etwas der Funke-Medien-Gruppe gesagt haben. Dies zeigt zum einen, dass die Presse ihre Vielfalt durch eine Zentralisierung auf wenige Konzerne verliert. Aber auch eine andere Gefahr kommt hierbei zum Ausdruck: Die Politiker bedienen die braven Medien mit Informationen und für die anderen haben sie keine Zeit.
> Schließlich übt der Mainstream auch eine Macht aus, die nicht zu unterschätzen ist. Als ich einmal beim Fernsehen anregte, ein brisantes Thema aufzugreifen, antwortete der Sender, es sei „nicht opportun“, solche Fragen zu behandeln. „Nur nicht anecken“ scheint die Devise zu sein.

 

Stuttgart: Der lasche Staat und Corona

Mehr als 10.000 Menschen – größtenteils ohne Masken und Abstand – haben nach Angaben der Polizei am Karsamstag in Stuttgart bei einer Kundgebung der „Querdenken“-Bewegung gegen die Corona-Politik demonstriert. Die Polizei hat sich wieder zurück gehalten. Es ist wieder dasselbe wie bei der letzten Demo:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/22/spahns-falscher-weg/
Schon damals wurde nicht nur hier das Versagen des Staates kritisiert. Aber es hat nichts genützt,
Wann endlich schützt der Staat seine Bürger vor der Unvernunft etlicher Quertreiber? Das Traurige ist ja, dass andere es auch ausbaden müssen, wenn einige über die Stränge schlagen. Wie viel weiter wären wir, wenn sich alle an die Regeln halten würden und die Polizei mit aller Härte gegen die Gesetzesbrecher vorgehen würde?
Die Virologen sollten uns einmal vorrechnen, wie viele Neuinfektionen zu erwarten sind, wenn zehntausend Menschen ohne Abstand und Maske zusammen treffen.
Wenn der Staat funktionieren würde, würden alle Demonstranten, die die Regeln missachten, bestraft und sie müssten im Fall einer Corona-Erkrankung die Kosten selbst bezahlen. Dazu müsste freilich das strafbare Verhalten vorn vorn bis hinten gefilmt werden.
Und noch etwas: Die Polizei müsste die Demo für beendet erklären können und eine Quarantäne gegen alle verhängen können, die dennoch verbleiben.
Wie oft muss sich eigentlich bei uns ein derartiger Rechtsbruch noch wiederholen, bis der Staat dem Treiben endlich Einhalt gebietet?

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.
Zu den letzten politischen Beiträgen:

Können Sie mir irgendetwas nennen, das funktioniert, wenn es der Staat macht?

(Milton Friedman, Wissenschaftler)


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Zitat zum Tag

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Das Wichtigste im Staat ist das Grundvertrauen der Bürger. Es ist ein trauriges Zeichen für die Verhältnisse in unserem Staat, dass von „Lügenpresse“ und „Maulkorbmedien“ die Rede ist und dass im Internet sog. freie Presse und freier Journalismus immer mehr Gehör findet.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Zitat zum Tag

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Der Staat kann von der Kirche lernen: Sie kennt keine Kollektivschuld, sondern nur Verfehlungen einzelner.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Zitat zum Tag

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Die Vorfälle in den USA zeigen, dass ein lebenswichtiges Element der Demokratie verloren gegangen ist: das Urvertrauen der Bürger in die Korrektheit ihrer Organe.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Der andere gefährlichere Klimawandel (der gesellschaftliche)

Es gibt einen Klimawandel nicht nur beim Wetter, sondern gefährlicher ist der Wandel beim gesellschaftlichen Klima. Er reicht von kleinen harmloseren Veränderungen bis zu Umsturzbestrebungen im Staat.
> Beginnen wir also harmlos: Wenn wir das Fernsehen von früher mit heute vergleichen, so fällt auf, dass die Unterhaltung die Information immer mehr verdrängt. Kochshows, Trash, Promi-News usw. kannte man noch nicht. Heute beschäftigt sich ein großer Teil der Sendungen mit Prominenten und deren Liebesleben oder Drogen- und Alkoholexzessen.
Früher gab es als Krimi nur den „Durbridge“, einen wahren „Straßenfeger“. Heute sind die Sender voll davon.
Eine Flucht aus der Realität ist zu beobachten durch Sci-Fi-, Fantasy-Filme und Ähnliches.
Auch das Bild der Liebe hat sich gewandelt: Früher zeigten die Filme Paare, die nach etlichen Verwicklungen zu einem Happy-End kamen. Heute dominieren Menschen, die nach einem Scheitern ihrer Ehe eine Neuorientierung suchen.
Kritische Sendungen wie Kabarett wurden in die Nachtstunden verlegt. Das ist die Diversionspolitik: Die Menschen sollen das Wichtige weniger erfahren und werden mit Firlefanz vollgestopft.
> Es war einmal so, dass es selbstverständlich war, ordentlich, anständig und gesetzestreu zu sein. Wenn sich heute Menschen beschreiben, gilt es als „in“, ein wenig chaotisch und verrückt zu sein. Die Folge davon ist: „Der Mensch is a Sau“ – wie ich oft beschrieben habe.
> Die Straftaten und Gewalt nehmen zu: Früher waren Polizeibeamte Respektspersonen, heute sind sie zum Ziel von Steinwürfen und Molotow-Cocktails geworden.
> Der Verlust des Anstands zeigt sich besonders beim Bankwesen. Es gab einmal Bankiers, die ihre Kunden ehrlich berieten. Sie sind abgelöst worden von Bankern, die in viele Skandale verwickelt sind und die ihre Kunden als Ausbeutungsobjekte betrachten. In einer Bank wurden Kunden mit den Buchstaben a und b markiert, was so viel hieß wie „alt“ und „blöd“. Diese Kunden, die noch alte Vorstellungen von Anstand und Vertrauenswürdigkeit hatten, wurden zu Anlagen gedrängt, in denen sie alles verloren. Man schwatzte den Kunden wertlose Ostimmoblien auf. Der Schauspieler HorstJanson verlor durch eine solche Investition seine gesamten Altersrücklagen.  Die Banken haben inzwischen ihr wichtigstes Kapital verloren: das Vertrauen ihrer Kunden.
Um beim Thema Altersrücklagen zu bleiben: Da wurden die Bürger um 50 Milliarden betrogen.
> Die Menschen sind inzwischen von einer krank machenden Geldgier befallen. Man sieht diese Erscheinung, wohin man schaut: Nicht nur Cum-Ex- Geschäfte von Unternehmen und Ähnliches beweisen es, sondern sogar diejenigen, die Vorbild sein sollten, nämlich die Abgeordneten, schämen sich nicht dienstliche Bonusflugmeilen selbst zu nutzen, Sekretariatskosten falsch abzurechnen, Anwesenheitsgelder zu kassieren, um dann gleich wieder abzuhauen…
Auch ein Berufsstand, der hoch im Ansehen der Bürger steht, nämlich die Ärzteschaft, ist teilweise vom Virus der Geldgier befallen: Die Kassen werden betrogen, überflüssige Operationen werden den Patienten aufgeschwatzt…  https://autorenseite.wordpress.com/2012/08/09/aerzte-geldschneider-14420135/
> Die hemmungslose Geldgier, die unter dem Schutz der Politik um sich greift, hat dazu geführt, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer. Müssen Topmanager wirklich durchschnittlich das 53-fache ihrer Angestellten verdienen? Das Missverhältnis der Einkommen reicht bis zum 432-fachen.
> Prekäre Arbeitsverhältnisse hat es früher nicht gegeben. Damals konnte man von seiner Arbeit leben, d.h.: sogar eine Familie unterhalten und in der Stadt wohnen, während viele heute „aufstocken“ müssen.
> Auch Tafeln und die steigende Zahl der Wohnungslosen sind ein augenfälliges Zeichen der Wandlung in unserem Land.
> Als ich jung war, gab es ein „Wir-Gefühl“: Das war notwendig, denn wir mussten das zerstörte Land wieder aufbauen. Und heute ist das Land gespalten in die da oben und „die da draußen im Lande“, in Rechtsextreme und Linksextreme, Arme und Reiche…
> Das, was man damals aufgebaut hat, kann man heute nicht einmal mehr richtig erhalten. Die Infrastruktur ist marode: Schulen, Brücken Straßen… alles müsste längst saniert werden.
> Die Justiz liefert mit ihren Bauten aus verschiedenen Zeiten einen Beweis für den Sinneswandel im Staat: Dieses Gebäude aus der Nachkriegszeit zeigt eine transparente Justiz der Bürger mit großen Glasscheiben, bei denen jeder Vorbeigehende von außen zusehen konnte:

Inzwischen hat man vorsichtshalber eine Hecke davor gepflanzt und die heutigen Justizgebäude sind aus Sicherheitsgründen zu Bunkern geworden.
> Man sparte einmal, sogar der Staat hatte Rücklagen in einem „Juliusturm“. Heute geben die Bürger das Geld aus, bevor es „kaputt geht“. Und auch der Staat häuft Schulden auf, die  einmal die Enkel bezahlen müssen. Jemand hat sogar ausgerechnet, das diejenigen, die auch noch einmal daran zu tragen haben werden, noch gar nicht geboren sind.
> Man ernährte sich einmal gesund so, wie es althergebracht war. Fleisch war teuer und daher gab es nur einmal Sonntags einen Braten. Heute können sich die Menschen meist alles leisten und ernähren sich immer ungesünder.
> Aus gesunden Bürgern sind daher Patienten geworden: Schon Kinder werden zu Brillenträgern und Pillenschluckern, leiden an Diabetes, Adipositas…  Wir leben zwar dank der modernen Medizin immer länger, aber als Kranke . Die 60- bis 70-jährigen nehmen täglich durchschnittlich 8,5 Tabletten ein.
> Die Familie war einst „die Keimzelle de Staates“. Die Ehen hielten in der Regel ein Leben lang. Doch heute sind sie durch die Vielzahl an Scheidungen zu einer Verbindung auf Zeit geworden. Deshalb hat einmal ein protestantischer Pfarrer die Formel „bis dass der Tod uns scheidet“ durch diese Formel abgelöst: „solange die Liebe dauert.“ Kein Wunder, dass die Ehen vielfach durch Partnerschaften abgelöst wurden, während nun sonderbarerweise die Schwulen einen mächtigen Drang zu einer Ehe verspüren, die es früher nicht gab. Ach, wie sind wir doch modern und tolerant geworden. Als ich jung war, wurden „wilde Ehen“ bestraft. So „moralisch“ war man damals.
> Es gab keine Asylanten, nur Gastarbeiter.
> Fußballer spielten aus Spaß – unbezahlt. Wie haben sich die Leute aufgeregt, als Uwe Seeler Geld dafür bekam, und die Aufregung war auch groß, als die Fußballer zu lebenden „Litfaß-Säulen“ wurden, also Reklame auf die Trikots bekamen. Welcher Verlust an Menschenwürde wurde da gesehen. Heute sind die Balltreter zu Millionären geworden und keiner tut etwas dagegen. Kein Fanverein bleibt mal aus Protest zu Hause.
> Einen ganz gewaltigen Wandel der Gesellschaft brachte eine kleine Pille. Nun konnten die Frauen verhüten. Das leitete eine sexuelle Revolution ein. Für Frauen gab es einmal das „Kranzgeld“. Nun sind sie oft auf One-Night-Stands aus. Der Wandel hat sogar die Königshäuser ergriffen. Prinz Charles ist das letzte Beispiel für die alte Regel, nach der Blaublütige nur Jungfrauen aus ihren Kreisen heiraten durften und sich zum Ausgleich eine Mätresse gönnten. Inzwischen heiratet der männliche Nachwuchs nicht nur Bürgerliche, sondern sogar Geschiedene und Frauen mit unehelichem Kind. 
> Eine weitere einschneidenden Veränderung brachte das Fernsehen, das nicht umsonst „Pantoffelkino“ genannt wird. Deshalb bleiben viele Menschen zu Hause, während sie sich früher etwas einfallen lassen mussten, um ihren Spaß zu haben: Sie gingen ins Wirtshaus, um Karten zu spielen oder sie gingen zum Tanzen… Es gab noch herrliche Bälle, die von der Disco abgelöst wurden.
> Der Sonntag war noch ein Festtag, an dem man sich entsprechend anzog, und viele in die Kirchen gingen, die sich mehr und mehr leeren.
> Die Welt ist in gewisser Hinsicht durchsichtiger geworden. Worüber früher ein Mäntelchen des Schweigens gehängt wurde, wird heute schonungslos aufgedeckt: Auf einmal gab es sogar Missbrauchsfälle in der Kirche.
> Man lernte sich einmal häufig bei gesellschaftlichen Anlässen kennen, beim Tanzen … Heute greift das  Parshippen immer mehr um sich.
> Das Internet hat das Leben auch sehr verändert: Jeder kann dort jeden Unsinn los werden und findet dort auch Abnehmer. Die Deutschen schauen täglich 88 Mal aufs Smartphone und sind 8 Stunden im Internet. Es heißt, dass die Jugend hier ihre neue Heimat gefunden hat.
> Man sah in der Natur ein ewiges „Stirb und werde“, während inzwischen das Artensterben immer erschreckendere Ausmaße annimmt und die Welt immer mehr erschöpft wird.
> Was für einmal in Beichtstühlen geflüstert wurde, wird heute öffentlich „bekannt“. „Outen“ ist in, gleichgültig ob es um Abtreibungen geht oder sexuelle Angelegenheiten. Früher war Das Sexuelle Privatsache, heute veranstalten Schwule „Loveparades“,
> Weil die Welt immer unübersichtlicher wird, setzen die Menschen immer mehr auf Emotionen und das ist die Ursache für den um sich greifenden Populismus, für den Trump das extremste Beispiel ist. Er wurde in den Augen vieler amerikanischer Evangelikalen sogar zum Messias erhöht.
> Die Städte haben ihre Seelen verkauft, nämlich die Innenstädte. indem sie Gewerbegebiete am Stadtrand aus wiesen. Was für einen öden Eindruck machen sie oft mit vielen geschlossenen Geschäften:

> Es gab eine Zeit, in der die Menschen die Tiere, von denen sie lebten, achteten und liebten. Wenn eine Kuh zum Schlachten geholt wurde, war das ein Trauertag. Heute lässt eine entmenschte Menschheit zu, dass Schweine ohne Narkose kastriert und kupiert werden und dann ein Leben lang in einem engen Koben stehen müssen, damit sie schnell fett werden. Nicht viel besser geht es den Kühen, die oft angekettet im dunklen Stall stehen, anstatt auf der Wiese zu grasen. Und das Kükenschreddern hat es auch nicht gegeben. Wenn es ein Jüngstes Gericht gäbe, würden die Massentierhalter im Jenseits genau so kastriert und vorne kupiert.
> Die Landwirtschaft von früher wurde in einem autarken umweltfreundlichen Kreislauf betrieben. Heute verseucht sie Flüsse, Seen und Grundwasser mit Gülle und Glyphosat kommt auch noch dazu.
> Bayern wird kaputt gemacht.
> Es gibt keine richtigen Männer mehr:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
> Die Menschheit wird immer dümmer:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/29/der-niedergang-der-spezies-mensch-hilfe-wir-werden-immer-schlapper-kraenker-duemmer-und-impotent/

Tja, das wäre alles, was mir mal im Augenblick einfällt. Eigentlich sollte ich direkt mal ein Buch darüber schreiben, Aber ich habe schon genug geschrieben.
Falls Ihnen etwas Ergänzendes einfällt, schreiben Sie doch bitte einen Kommentar!