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Sportkommentare im Fernsehen

Aber nun lese ich, dass es vielen genau so geht wie mir. Die Kommentare im deutschen Fernsehen zu Fußballspielen oder anderen Sportereignissen gehen vielen auf den Wecker. Das ewige Gebrabbel oder besser gesagt: Geschrei zu dem, was man sieht, ist oft unerträglich. Ich hatte da bisher eine einfache Lösung: Ich schaute mir die Sendungen im ORF an und empfand das als Erlösung: sparsamste Kommentare dort, wo es wichtig ist, aber ohne Geschrei. Nun hat man für genervte Zuschauer etwas Neues erfunden: eine Box namens Nocommentator. Die schaltet die Kommentare ganz aus, lässt aber den Ton der Stadionatmosphäre bestehen. Wäre das nichts für Sie?

Formel I – ein unfairer Sport

Die meisten Sportarten sind insofern fair, als es allein auf das Können des Einzelnen ankommt. Beispielsweise ist es beim Tennis so, dass jeder sich einen Tennisschläger aussuchen und damit spielen kann. Es gibt aber auch Sportarten, bei denen diejenigen, die nicht über das beste „Sportgerät“ verfügen, praktisch keine Chance haben: Beispiele sind Reiten und Formel I. Du kannst noch so gut reiten: Wenn dir das entsprechende Pferd fehlt, wirst du nie ganz oben stehen. Ähnlich ist es in der Formel I: Zur Zeit hat gegen die Mercedes Boliden kein anderer Rennfahrer eine Chance, wie bisher gegen Red Bull. Um wie viel spannender wäre das Auto-Rennen, wenn die Fahrer ein zweites Rennen mit einem anderen Fahrzeug fahren müssten.
Dieser Vorschlag wird sich allerdings nie durchsetzen, weil die Rennställe dagegen sein werden, denn denen kommt es nicht auf das Können der Fahrer an, sondern die Qualitäten ihres Fahrzeugs.
Aber noch etwas ist bei der Formel I unfair, und das müsste auf jeden Fall geändert werden: Wenn sich ein Unfall ereignet hat und das Safty-Car unterwegs ist, schließt das ganze Feld auf. Ein wertvoller Vorsprung, den ein Fahrer unter starker Beanspruchung seiner Reifen herausgefahren hat, ist verloren, und dadurch hat ein anderer mit geschonteren Reifen die Chance, ihn zu über holen. Deshalb finde ich, dass die Autos, die sowieso voll von Technik stecken, um ein Programm ergänzt werden sollten. Sobald ein Unfall passiert ist, sollte nicht das Safty-Car eingesetzt werden, sondern die Fahrzeuge sollten von der Rennleitung fern gesteuert über einen Tempomaten auf 60 Km/h herab gebremst und natürlich durch eine Warnleuchte gewarnt werden. Dann blieben die Abstände zwischen den einzelnen Autos erhalten und das wäre doch fairer wie die jetzige Situation, und es wäre auch sicherer.

Ich bin besser als Krake Paul

Erinnert Ihr Euch noch an die Krake Paul, die den Ausgang der WM-Spiele voraus gesagt hat. Leider ist Paul verstorben. Nun habe ich mich entschlossen, die Rolle des Orakels zu übernehmen:
Leute, was habe ich Euch gestern prophezeit? Ein Trauerspiel! Und genau so war denn auch das Fußballspiel Deutschland-Niederlande. Wer da bis zum Ende dabei geblieben ist, hat sich eine Urkunde als eiserner Fußballfan verdient.
Vielleicht sollte man mal eine Umfrage machen, um heraus zu bekommen, wie viele Zuschauer wach geblieben sind.
Vor dem nächsten Fußballspiel schaut doch lieber mal vorher auf dieser Seite wieder vorbei, damit Ihr wisst, was Euch erwartet. Auch für Jogi Löw ist dieses Blog empfehlenswert, denn wenn er hier vorher erfährt, wie das Spiel läuft, braucht er sich nicht mehr so aufregen, und das ist gut für den Blutdruck.

EM: Die schweren Fehler des Jogi Löw

Unsere Fußballmannschaft hat verloren. Nun wird diskutiert, woran es lag:
An der Fitness? Falsch!
An der Taktik? Falsch!
An der Aufstellung? Falsch!
Es ist ganz einfach: Es lag am Lieben Gott, denn der entscheidet, wer gewinnt. Die Italiener haben dies klar erkannt und deshalb heimlich, still und leise etwas getan, was der Bayer mit dem Wort „hinterfotzig“ bezeichnen würde, was aber aus der sportlichen Perspektive als unfair bezeichnet werden muss. Das kath.net hat es aufgedeckt:
„15 Personen der italienischen Fußball-Nationalmannschaft haben in Polen eine nächtliche Fußwallfahrt absolviert. Unter der Leitung von Nationaltrainer Cesare Prandelli fand unmittelbar nach der Rückkehr aus Posen vom Irland-Spiel eine dreieinhalbstündige Fußwallfahrt zum Kloster Camaldolesi in Bielany statt, wo die Italiener gegen 3 Uhr eintrafen und sich mit Mönchen und Nonnen unterhielten. Der Hintergrund der Wallfahrt ist ein Versprechen, dass die Italiener vorher abgaben. Bei Einzug ins Viertelfinale wollten sie das Kloster zu Fuß besuchen.“
Man mag sich gar nicht ausmalen, was unsere Spieler in derselben Nacht getrieben haben.
Wenn Sie der liebe Gott wären: Wen würden Sie gewinnen lassen? Na also! Da haben wir die Ursache.
Was muss sich nun ändern, damit wir bei der WM besser dastehen?
1. Jogi Löw konvertiert zum Katholischen Glauben.
2. Die Mannschaft absolviert als Fitnesstraining eine Fußwallfahrt nach Santiago di Compostella.
3. Die Mannschaft lässt sich in einer Papstaudienz den päpstlichen Segen geben.
Wollen wir wetten, dass wir dann Weltmeister werden?

Die Ausreden der Fußballer

Es ist ja interessant, was man so von den Fußballer als Ausreden hört, wenn sie verloren haben:
> „Sie waren nicht richtig motiviert!“ Da fragt man sich als Normalverdiener doch, ob nicht jemand, der Millionen verdient, nicht dauernd motiviert sein müsste. Der normale Arbeitnehmer kann es sich jedenfalls nicht leisten, nicht motiviert zu sein.
> „Sie haben den Gegner nicht ernst genug genommen.“ Dümmer geht’s nimmer. Spätestens dann, wenn man in Rückstand gerät, ist es Zeit den Gegner ernst zu nehmen.
> „Sie hatten schon das nächste bedeutendere Spiel im Kopf.“ Ist ihr Kopf so klein, dass da nur ein Spiel rein geht?
> „Das letzte Spiel steckte ihnen noch in den Beinen.“ Das werden wir am Samstag von den Bayern hören. Sie hatten sich das Triple vorgenommen und werden es auch erreichen, wenn auch in anderem Sinne: Drei große Chancen vergeigt!