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Respekt, Donald Trump! Der Mann ist gescheiter als wir

Weil Trump aus verschiedenen sozialen Medien verbannt wurde, gründet er selbst nun seine eigene Plattform. Respekt!
Warum aber haben wir Deutschen es nicht fertig gebracht, unsere eigenen sozialen Medien zu gründen? Als sich Facebook & Co bei uns etablierten, habe ich hier gewarnt: Es darf doch nicht sein, dass wir all unsere Daten den Amis ausliefern. Ich habe damals vorgeschlagen, dass sich die Regierung mit den Fernsehsendern und Printmedien zusammen tut und einen deutschen Gegenpol gründet. Aber das haben wir verschlafen und nun ist es wohl zu spät. Schade! Wir hätten halt einen Trump gebraucht.
Wie gefährlich es ist, dass wir uns Facebook & Co ausgeliefert haben, sieht man daran, dass diese Unternehmen nun die Meinungsbildung beeinflussen können. Sie entscheiden, was veröffentlicht wird und was nicht. Sie sind nun ganz klar eine Gefahr für die  Demokratie. Und wenn Sie mir das nicht glauben, dann vielleicht einer Nobelpreisträgerin:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/26/die-grossen-meinungsmanipulierer-gefahr-fuer-die-demokratie/

Das Ende der AfD


Die AfD ist als Protestpartei gegen Merkels Flüchtlingspolitik entstanden und nun ist ihr dieses Betätigungsfeld durch die geradezu rigorose Flüchtlingspolitik der Regierung (Moira!) entzogen worden.
Hinzu kommen ständige innerparteiliche Auseinandersetzungen, die zwangsläufig zu einem Zerfall der Partei führen und ihre Wählerschaft vertreiben.
Nun desavouiert sich die Protestpartei weiter, indem sie sich bei den „Covidioten“ einreiht und Parteimitglieder bei einer verantwortungslosen Demo mitmachen.
Das Ganze erinnert an die NPD, die sich erst als Schreckgespenst der Altparteien etablierte und nun so ziemlich in der Versenkung verschwunden ist.
Der AfD wird es genau so gehen. Nur: Wo werden dann die Rechtsextremen eine Heimat finden?
Was wir nun bräuchten, wäre eine radikal-soziale Partei:

https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Eine solche Partei bekäme nämlich bei dem, was auf uns zukommt, denselben Zulauf wie die AfD in Zeiten ihrer Blüte. Die Coronakrise wird uns nämlich noch lange beschäftigen und sie wird die sozialen Gegensätze noch verschärfen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/13/warum-wir-vielleicht-mit-dem-corona-virus-leben-muessen/
Gestern kam in den Nachrichten die Meldung, dass der Prozentsatz der Armen wieder gestiegen ist. Und jetzt googeln Sie mal, wo diese Meldung in der Presse ihren Niederschlag gefunden hat. Da werden Sie nichts finden, sondern höchstens zu lesen bekommen, dass arm sein gar nicht so schlimm ist. So sind sie halt, unsere braven Medien.
Deutschland erwache!

Mit unserer Wirtschaft stimmt etwas nicht

„Mit unserer Wirtschaft stimmt etwas nicht.“ Das dämmert so langsam manchem Bundesbürger. Allerdings ist das völlig untertrieben: Das ganze System ist falsch. Das wird uns jetzt  in der Krise bewusst:
Das oberste Prinzip der Wirtschaft muss sein, dass ein Land autark bleibt. Danach hat die Politik in der Adenauer-Zeit gehandelt. Damals waren die Erfahrungen aus dem Krieg noch frisch. Deshalb stellte man die Energie- und Nahrungsmittelversorgung unter den besonderen Schutz des Staates. Darum wurde beispielsweise der Steinkohlebergbau subventioniert. Und als Folge der Ölkrise wurde das flüssige schwarze Gold in stillgelegten Salzbergwerken gebunkert. Völlig anders läuft unsere kurzsichtige Politik heutzutage: Nachdem der Steinkohlebergbau richtigerweise eingestellt wurde, hätte man jedenfalls unsere eigenen Ölvorkommen für einen Notfall aufheben müssen. Aber die werden bis zur Neige ausgeschöpft.
Unser Wirtschaftssystem behält nicht die Zukunft im Auge, sondern den schnellen Gewinn: Deshalb wurde beispielsweise die Medikamentenproduktion ins Ausland verlagert. Schon vor der Krise bestand plötzlich ein Mangel an Arzneien, sogar an solchen, die lebenswichtig sind. Nun, in der Krisenzeit müssen wir betteln gehen.
Typisch ist, was sich beim Schutz vor Ansteckungen tut. Da ist der Einkaufswert für hochwertige sogenannte FFP2-Atemschutzmasken innerhalb weniger Tage um 3.000 Prozent von 0,45 auf 13,52 Euro pro Stück gestiegen, gegeben, berichten jetzt NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ aufgrund gemeinsamer Recherchen. Was schlimmer ist: An wichtigen Stellen fehlen die Schutzmasken. Eine voraus schauende Politik, die die Wirtschaft im Griff hat, hätte für den Krisenfall vorgesorgt (wie es beispielsweise vorbildlich in Singapur geschehen ist). Eine solche Politik hätte die Produktion im eigenen Land sicher gestellt und im Ernstfall die Preise reguliert, was natürlich nicht geht, wenn man vom Ausland abhängig ist: Da muss man sich erpressen lassen, wenn man überhaupt etwas geliefert bekommen will.
Unser Prinzip der „sozialen“ Marktwirtschaft ist verlogen, weil sie unsozial ist – wie beispielsweise  der Wohnungsmarkt oder die sich ständig weiter öffnende Schere zwischen Arm und Reich belegen. Unsere Marktwirtschaft baut auf das freie Spiel der Kräfte von Angebot und Nachfrage. Nur funktioniert dieses Spiel nicht, wie zwei Beispiele zeigen:
Wir haben in den Krankenhäusern einen gravierenden Personalmangel. Der Krankenhaus Rating Report schreibt:
„Bei Fortschreibung des Status quo ist bis zum Jahr 2030 eine Nachfrage nach Fachkräften im Gesundheits- und Sozialwesen in Höhe von 4,9 Millionen Vollkräften zu erwarten. Dem stünde ein Arbeitsangebot von 3,6 Millionen Vollkräften gegenüber.“
Nun möchte man meinen, dass der Personalmangel bei einer freien Marktwirtschaft dadurch behoben wird, dass höhere Löhne bezahlt werden und dann mehr Arbeitskräfte kommen. Aber das funktioniert offenbar im Gesundheitswesen nicht. Erst nun bei der völligen Überforderung des Personals durch die Corona-Krise will sich die Politik für eine Anhebung der Bezahlung einsetzen.
Ähnlich ist es in der Landwirtschaft: Warum bekommen die Bauern keinen Kosten deckenden Preis für ihre Milch? Was tut die Politik, um das gestörte Gleichgewicht zwischen Discountern und Bauern herzustellen?
Das System, das in unserer Wirtschaft betrieben wird, müsste man etwas überspitzt so beschreiben: globalisierter Raubtierkapitalismus mit Armenspeisung.

Tu, felix Austria! Niedrigere Mieten und höhere Renten als in Deutschland

Unter dem obigen Titel habe ich hier schon öfter die Frage gestellt, ob die Österreicher gescheiter sind als wir Deutschen. Nicht nur die Renten sind in Österreich um 400 Euro höher, sondern die Mieten sind auch erstaunlich billig:
Obwohl Wien die lebenswerteste Stadt der Welt ist, sind die Mieten dort etwa nur halb so hoch wie in München. Das liegt auch daran, dass es in Wien etwa viermal so viele Sozialwohnungen gibt wie in München.
In München gehen 1500 der 8500 neu errichteten Wohnungen auf das Konto der beiden städtischen Wohnbaugesellschaften, in Wien errichten die Genossenschaften 4800 der 12.000 neuen Wohnungen pro Jahr, berichten die Salzburger Nachrichten.
Bernd Rießland, Obmann des GBV (Österreichischer Verband gemeinnütziger Bauvereinigungen),
sagt dazu: „Es stellt sich immer die Frage: Wer ist der Eigentümer? Wien fühlt sich der sozialen Miete verpflichtet, München eher dem Kapital.“
Man sollte es nur drastischer ausdrücken: Bei uns wurde der Wohnungsmarkt dem Raubtierkapitalismus zu Fraß vorgeworfen. Ganz vorne war Söder dabei mit seinem Verkauf von Sozialwohnungen, der anderswo einem Politiker das Genick gebrochen hätte. Aber bei uns hat es Söder beim vergesslichen Volk inzwischen so weit gebracht, dass er sogar Kanzlerkandidat werden könnte.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Dass man sich an alles Mögliche gewöhnen kann, ist manchmal tröstlich, meist aber gefährlich.


Wie gefährlich die Gewöhnung ist, habe ich hier auf mehreren Seiten beschrieben. Die Kanzlerin betreibt perfekt in ihrer Politik eine Strategie, in der die Bürger daran gewöhnt, dass es ihnen immer schlechter geht und sie sich dabei immer wohler fühlen.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Greta Thunberg und Tittitainment – wie hängt das zusammen?


Greta Thunberg kennen Sie. Und Tittitainment bedeutet, dass nach der Auffassung des Clubs of Rome die vielen Menschen, die durch die modernen Fertigungsmethoden arbeitslos würden, mit einer Mischung von „Titten! und „Entertainment“ bei Laune gehalten werden müssten, um nicht zu revoltieren, wie schon die alten Römer fanden: „Panem et Circenses!“
Es ist aber etwas anders gekommen: Es gibt keine Massenarbeitslosigkeit: Und das Volk wird in unserem prüder werdenden Land nicht mit „Titten“, sondern mit Krimis unterhalten, weil man findet, dass Gewalt für das Volk weniger schädlich ist als „Titten“. Nicht nur mit dem Fernsehen wird das Volk von den eigentlichen Problemen abgelenkt, damit es nicht revoltiert. Man gönnt ihm beispielsweise auch billige Urlaubsflüge, damit es jedenfalls in den Ferien mal aus seiner Misere heraus kommt.

Wie hängt das nun mit Greta Thunberg zusammen? Dieser Zusammenhang zwischen beiden Themen besteht darin, dass wir Opfer einer Diversionsstrategie sind. Diese Strategie besteht darin, das man den Blick des Volkes auf ein Thema so fokussiert, dass es  die anderen Probleme nicht mehr so recht wahr nimmt. Das ist so ähnlich wie bei einem Hund, dem man einen Knochen hinwirft und der dann sonst nichts mehr sieht.
Das Thema „Klima“ ist bestens geeignet, den Blick des Volkes auf dieses Thema zu verengen. Das, was rund um dieses Thema geschieht, ist harmlos im Vergleich zu den Unruhen der Gelbwesten, die durchaus staatsgefährdend hätten werden können. Warum die Politik das Thema Klima so unterstützt, liegt auch daran, dass es beim Klima viel zu verdienen gibt: Abwrackprämien, Bau von Windrädern, Stromleitungen, Solarzellen…

Manchmal frage ich mich allerdings, ob man überhaupt wirklich etwas an der Erderwärmung ändern kann:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/04/zur-klimakonferenz-alles-gelogen/
http://www.science-skeptical.de/klimawandel/unbequeme-wahrheiten-die-biologisch-geologische-co2-sackgasse/0010011/

Wohlgemerkt: Ich bin nicht gegen den Versuch, etwas fürs Klima zu tun. Ich bin nur dagegen, dass man langsam den Eindruck gewinnen soll, als sei das unser einziges Problem.

Mich erinnert das Ganze an das Waldsterben. Damals war man sich weitgehend einig, dass der Wald infolge des sauren Regens stirbt, denn die Versauerung der Böden mache die Wurzeln kaputt. Und heute? Da ist das so ziemlich vergessen. Alles Panikmache aus wirtschaftlichen Interessen.

Ähnlich war es bei der Atomindustrie. „Völlig ungefährlich!“ machte man dem Volk vor und die Politik subventionierte die Atomindustrie mit gewaltigen Summen. Allein beim schnellen Brüter wurden 8 Milliarden in den Sand gesetzt. Und nun kommen auf das Volk Kosten in Schwindel erregender Höhe zu aus dem Atomausstiegsvertrag und für die Endlagerung des Mülls.

Auch beim Glyphosat war sich angeblich die Wissenschaft einig, dass das Mittel völlig ungefährlich sei, bis nun Monsanto in den USA Milliarden Schadensersatz an Krebskranke zahlen muss.
All diese Beispiele sollen zeigen, wie das Volk in die Irre geführt oder von den eigentlichen Problemen abgelenkt wird.
So ist das Volk beschäftigt und der Ruf „Deutschland erwache!“ verhallt.
Stellen Sie sich vor, es gäbe eine andere Art von Greta Thunberg: eine kleine Tochter einer allein erziehenden Hartz-IV-Empfängerin und diese würde in den Medien aus ihrem Leben erzählen: von ihrer Mutter, die nachts noch als Bedienung arbeitet, um über die Runden zu kommen, oder von ihren verschämten Gängen zur Tafel, wenn am Ende des Monats das Geld nicht reicht…
Da würden manchen die Augen aufgehen. Aber so etwas würde in den Medien nicht so hoch gespielt wie die „Fridays for Future“, obwohl das ja die mindestens eben so große Probleme sind, die aber lieber weitgehend ausgeblendet werden, damit Ruhe im Lande herrscht. Die Medien schwimmen lieber mit im Mainstream. Schließlich genießt man gewisse Privilegien und hofft auf Subventionen vom Staat, wie sie schon in anderen Ländern praktiziert werden.

Die Demokratie geht kaputt: Am Volk vorbei regiert. – Alarmzeichen: Das Volk geht auf die Straße

Im Staat ist etwas nicht in Ordnung, wenn das Volk auf die Straße geht wie nun wegen der Wohnungssituation. Nicht nur dies ist ein Alarmzeichen für die Demokratie, sondern insbesondere das Erstarken der AfD. Es ist nicht so, dass Deutschland nach rechts rücken will, sondern zwei Drittel der AfD-Wähler geben dieser Partei nur aus reinem Protest ihre Stimme.
Was die Mietpreise angeht, die das Volk auf die Straße getrieben haben, fragt man sich, ob wir blöder sind als die Österreicher, wo nicht nur die Renten um 400 Euro höher sind als bei uns, sondern der Wohnraum sogar in Wien bezahlbar ist, weil es dort viele Sozialwohnungen gibt:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/
Bei uns hat man die Sozialwohnungen den Kapitalisten zum Fraß vorgeworfen – als unerschöpfliche Geldquelle, denn bei uns hat sich ein Krebsgeschwür ausgebreitet: die hemmungslose Geldgier gepaart mit einem Lobbyismus, der die Fäden der Marionetten in der Hand hält. Mit diesen fast mafiösen Strukturen hat man den Staat fest im Griff und kann die Bürger schröpfen.

Ein treffendes Beispiel ist die Post: Die guten alten beamteten Postboten wurden durch billige Zusteller ersetzt, deren Löhne immer weiter gedrückt werden:
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Trotz-Boom-im-Onlinehandel-Paketzusteller-verdienen-weniger-4365659.html
Für die Bürger haben sich keine Vorteile ergeben, nur für die Leute, die ihr Kapital mehren wollen.
Wenige Kapitalanlagen haben mehr abgeworfen als dieser „Postraub“. Und nun fahren statt einem Postauto bei uns 6 Paketzusteller herum, die die Umwelt belasten und den Verkehr verstopfen. Was für ein Wahnsinn!

Der schöne Schein der Katholischen Kirche

Das Erzbistum München und Freising stellte gerade eine erschreckende Studie vor: Danach überlegen vier von zehn Katholiken in Deutschland, ob sie aus der Kirche austreten. Was die Menschen heute noch an die Kirche bindet sei neben der Familientradition das soziale Engagement der Institution (so 68% der Befragten).
Leider sind diese 68% der Befragten in einem Irrtum, der eigentlich so nicht aufrecht erhalten werden darf: Viele Leistungen, die vom Publikum der Kirche zugeschrieben werden, werden vom Staat bezahlt. Manchmal ist es ja gut, wenn dies im Verborgenen geschieht wie bei der Drogenberatung der Caritas. Wenn publik würde, dass die vom Staat finanziert wird, würden sich wohl weniger Rauschgiftsüchtige dort Rat holen. Aber bei Krankenhäusern, die dem Anschein nach von der Kirche betrieben werden, sollte doch offenbart werden, dass der Staat sie bezahlt. Der Staat sollte seine Leistungen nicht in den Schatten stellen. Die meisten Menschen wissen übrigens auch gar nicht, dass die schönen alten Kirchen vom Denkmalschutz erhalten werden.
Wenn es insoweit mehr Ehrlichkeit gäbe, sähe es schlecht aus beim sozialen Engagement der Kirche, denn die Kirche besitzt einen unermesslichen Reichtum, von dem sie kaum etwas hergibt.
Lesen Sie bitte dazu auch: Die Katholische Kirche auf dem Weg zur Sekte.

 

Zwei schlimme Nachrichten:

Mein Senf dazu:

> Die Zahl der Menschen, die von ihrem Einkommen nicht leben können, hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt. So etwas hat es früher nicht gegeben. Das Ganze nennt sich soziale Marktwirtschaft, in der auch das schlichte Wohnen zum Luxus geworden ist. Besonders schlimm ist, dass die Sozialdemokratische Partei während dieser Zeit an den Regierungen beteiligt war und damit ihre Existenzberechtigung verloren hat. Nur so könnte Sie überhaupt noch überleben, aber zu diesem Erneuerungsprozess ist sie unfähig:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/01/wie-die-spd-ueberleben-kann/

> Im gestrigen Wetterbericht erklärte der Meteorologe, dass wir 8 Wochen Regen bräuchten, um wieder normale Verhältnisse im Boden zu bekommen. Ob wir das wieder erreichen?

Privatisierung: Ich bin entsetzt


Ich habe mich ja schon hier mehrfach mit der Privatisierung befasst. Sie ist ein Credo der CDU/CSU und eine Sumpfblüte der Marktwirtschaft:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/11/29/privatisierung-ist-auspluenderung-des-volkes/
Gestern habe ich in der Fernsehsendung „Brisant“ einen erschütternden Bericht über die Situation der Paketzusteller gesehen. Viele von ihnen erhalten nicht einmal den Mindestlohn, sondern werden nach der Zahl der ausgelieferten Pakete bezahlt. So kommen sie auf Stundenlöhne zwischen 3 und 6 Euro. Teilweise werden die Zusteller für teures Geld in primitiven Unterkünften untergebracht. Manche werden in unsicheren Fahrzeuge auf die Reise geschickt. Und die Polizei macht eine große Razzia, weil der Verdacht des vielfachen Sozialbetrugs besteht.
Waren das noch Zeiten, als solide Beamte die Post, also auch die Pakete zustellten und als man in einem echten Postamt seine Bankgeschäfte erledigte und nicht in einem zugigen Eingangsbereich von unterbesetzten Postschaltern.

Dennoch wird die Privatisierung sicherlich fortgesetzt. Schleichend durch die Hintertür beginnt die Privatisierung der Autobahnen, wenn auch der Bundesrechnungshof festgestellt hat, dass dies teurer ist. Aber die Bundesregierung meint, sie könne besser rechnen.
Wenn ich sehe, dass die Privatisierung zu den großen Lügen unserer angeblich sozialen Marktwirtschaft gehört, dann denke ich mir oft, dass es mit der Globalisierung ähnlich ist:
Erst sahnen die Firmen bei uns millionenschwere Subventionen ab und dann gehen sie in Billiglohnländer.