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Zum Sonntag: Haben Sie auch manchmal so Fragen …?

Verboten neu

Eigentlich sollte der Mensch mehr nachdenken, vor allem über die Grundfragen seiner Existenz:. Vielleicht geht es Ihnen ja auch so, dass sie sich fragen, ob es einen Gott gibt oder nicht und wenn ja, wie sieht dieser Gott aus?
Kann es sein, dass ein Gott erst die ganze Menschheit ohne Rücksicht auf Unschuldige mit der Sintflut hinweg spült und dass er dann seinen Sohn opfert, um mit dessen Blut die Sünden der Menschheit zu tilgen? So wankelmütig kann doch kein Gott sein oder doch?
Wieso soll auch ein Mord ein Zeichen von Gottes Liebe sein? Hätte er er diese Liebe nicht anders besser zeigen können?
Warum hat sich Jesus versteckt, anstatt den göttlichen Auftrag der Selbstaufopferung zu erfüllen? Warum brauchte Gott erst einen Sünder wie Judas, um seinen Plan durchzusetzen?
Warum lässt Gott so viel Leid geschehen?
Warum erhört er das Gebet des einen, aber nicht das eines anderen?
Warum ist Jesus erst nach Jahrtausenden erschienen? Wäre sein Einsatz nicht schon viel früher notwendig gewesen etwa vor der Sintflut?
Warum hat er nur Lazarus auferweckt und nicht auch andere?
Warum hat er seine Wunder nicht in Jerusalem vor vielen Menschen bewirkt, um so mehr Erfolg zu haben?
Warum hat Gott es zugelassen, dass seine Kirche eine Blutspur in der Weltgeschichte hinterlassen hat und nun durch unglaubliche Missbräuche beschmutzt wurde?

Ja, es gibt so viele Fragen, auf die die Theologen keine rechte Antwort wissen. Schauen Sie mal in das Buch oben.

Zum Sonntag: Gottes größter Fehler ist der Mensch

In meinen Aphorismen habe ich geschrieben:

Als Gott erst die Welt und dann den Menschen schuf, handelte er so widersinnig wie ein Gärtner, der erst eine Edelrose pflanzt und dann Blattläuse darauf setzt.

Gott hat nach der Bibel die herrliche Welt erschaffen und der Mensch macht sie kaputt. Welchen Sinn soll so etwas haben?
Was aber schlimmer ist: Gott hat die Menschen so geschaffen, dass sie sündigen können. Warum hat er sich damit solchen Ärger bereitet? Zweimal musste er in seinem Zorn die Menschheit vernichten durch die Sintflut und in Sodom un Gomorrah. Dann aber hat er es sich anders überlegt und seinen Sohn geopfert. Wie kann jemand, der als Gott über einen Blick in die Zukunft verfügt, so wankelmütig sein und so widersinnig handeln?
Der Mensch ist auch biologisch betrachtet eine völlige Fehlkonstruktion: Er baut sich ca. 18 Jahre bis zu seiner Reproduktionsreife auf und dann folgt ein Jahrzehnte langer Abbau. Und einen Haufen Sollbruchstellen hat der Mensch auch, nämlich Krankheiten. Müsste man  nicht von einem liebenden Gott ein perfekteres Menschenmodell erwarten können?

Ich fürchte, mit solchen Gedanken bewegt man sich in einer verbotenen Zone.

Mir ist da gerade etwas aufgefallen:

Ist es nicht merkwürdig, dass die Völker so unterschiedliche Religionen entwickelt haben? Die Griechen hatten ja bekanntlich Zeus als Göttervater. Dem wäre es nie eingefallen, die Menschheit mit einer Sintflut weg zu spülen. Auch hätte der wohl nie seinen Sohn für die Sünden der Menschheit kreuzigen lassen. Nein, der liebenswerte Göttervater hatte genug zu tun mit seinen Weibergeschichten.
Und wie sieht der Gott der Christenheit eigentlich wirklich aus: Hat er sich vom strafenden Gott zum Lieben Gott verwandelt?