Schlagwort-Archive: Sexualkunde

Kinderprobleme beim Sexualkundeunterricht

Manchmal ist es ja sehr interessant, was Kinder so denken. Neulich in der Stadt gingen zwei Mädchen vor mir und ich konnte hören, was sie redeten. Sie sprachen offenbar von der ersten Stunde Sexualkundeunterricht und waren erschüttert, was ihre Eltern miteinander getrieben haben, um sie zu zeugen. Aber sie waren sich einig. Die eine sagte:
„Ich glaube, mein Vater bringt’s nicht mehr!“
Die andere: „Meiner auch nicht.“
Ob sie recht haben?

 

Witz zum Tag

Fang den Tag fröhlich an!

Das bayerische Kultusministerium will wissen, welche Erahrungen die Lehrkräfte mit dem Sexualkunde-Unterricht gemacht haben.
Aus dem Gymnasium in Oberdingharting kommt die Meldung:
„Hervorragend! Wir haben jetzt auch noch die Schwangerschaftsgymnastik mit in den Lehrplan aufgenommen.“

Sex: Das sind ja erschütternde Zahlen

Gerade ist auf dieser Seite anlässlich meines letzten Blogs ein Streit zwischen mir (Bayer) und einem Menschen von der Ostsee über die Frage ausgebrochen, wie es um den Sex oben und unten (auf der Landkarte) steht. Da habe ich mal gegoogelt und erschütternde Zahlen zutage gefördert:
Auf die Frage, ob sie in den letzten 12 Monaten Sex hatten, antworteten in Schleswig-Holstein nur 4,1 % mit ja, während es in Bayern 15,8 % waren, also etwa viermal so viele. Also. Ihr da oben, strengt Euch mal ein bisschen mehr an! Nehmt Euch ein Beispiel an den Bayern!
http://www.uni-landau.de/kluge/Beitraege_zur_S.u.S/bundeslaender.pdf

„Moderne Sexualkunde: Oralsex für den Siebtklässler“

Unter dieser Überschrift befasst sich der Spiegel mit der Frage, was im Sexualkundeunterricht alles gelehrt werden soll.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-fleischhauer-ueber-sexualkunde-und-familienbild-kolumne-a-999645.html
Und wenn ich das alles so lese, frage ich mich, wie wir seinerzeit überhaupt ein normales Sexualleben haben konnten, als meine Generation in die Pubertät kam – so etwa im Jahr 1950. Allerdings sagt das Wort „„normal““ nichts über die Qualität aus. Und da wäre wohl bei vielen Erwachsenen ein Sexualkundeunterricht notwendig. Manche Volkshochschulen bieten ihn an („Bitte Decke mitbringen“), denn „learning by doing“ reicht auf die Dauer nicht. Wie hätten es die chinesischen Kaiser sonst geschafft, sich mit 999 Gespielinnen abzugeben? Die Lösung dazu finden Sie im Buch „Der 7. Himmel hat ein Loch„.

Sexualaufklärung einst und jetzt

Wenn sich die heutige Jugend orientieren will, wie das mit dem Sex geht, kann sie bei Google unter dem Stichwort „erstes Mal“ 854.000 Einträge nachlesen. Das dürfte genügen. Zur Not können sich die jungen Leute noch einen Porno ansehen und dann sind auch noch die letzten Unklarheiten beseitigt.

Wie anders war es in unserer Jugend. Wir hatten nur „Bocks Buch vom gesunden Menschen“ zur Verfügung und man kann sich vorstellen, dass da kaum etwas drin stand. Genauere Aufklärung gab es nicht, denn alles, was zu deutlich geworden wäre, wäre als Pornografie beschlagnahmt und bestraft worden.

Trotzdem gelang es uns, zwei Kinder in die Welt zu setzen. „Respekt!“ werden die jungen Leute von heute sagen, die das unter solchen Voraussetzungen wohl kaum geschafft hätten. Aber dann sahen wir uns plötzlich doch mit der Frage konfrontiert, ob wir ein Sexualleben auf dem Niveau von Hunden führten: Näheres in der Geschichte „Der alte Quassler“ im Buch „Der 7. Himmel muss ein Loch haben„.

Die kürzeste Aufklärung, von der ich je gehört habe, wurde meiner Tante zuteil. Sie erzählte einmal, sie habe ja vor ihrer Ehe überhaupt keine Ahnung gehabt. Nur ihre Mutter habe ihr bei der Hochzeit zugeflüstert: „…und leg ein Handtuch drunter!“ Heute haben die Kinder ja Seualkunde unterricht mit der folge, das die Kinder heim kommen und zu den Eltern sagen: „Na, ihr beiden Ferkel!“