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Schlimme Nachricht

Mein Senf dazu:

Gerade lesen wir: Bayern will die für den Freistaat wichtige Automobilindustrie mit zusätzlichen 225 Millionen Euro fördern.
Da denke ich an früher zurück: Damals war die Industrie die finanzielle Stütze des Staates. Von ihr flossen die meisten Steuereinnahmen. Inzwischen ist aber längst der Bürger zur „Melkkuh“ geworden. Gerade schreien die Unternehmer wieder nach einer Steuerermäßigung, um konkurrenzfähig zu bleiben. Und die wird wohl bei der GroKo nicht lange auf sich warten lassen.
Ja, es stimmt schon: Die deutsche Wirtschaft ist nicht mehr so konkurrenzfähig durch Qualität ihrer Produkte oder durch Innovation, sondern sie muss sich mehr und mehr auf dem Markt der Billigproduzenten behaupten. Deshalb steigt die Zahl der prekären Arbeitsverhältnisse, insbesondere diejenige der  „Aufstocker“, also Menschen, die vom Staat unterstützt werden müssen. Und Trump hat deshalb nicht Unrecht, wenn er uns Dumpinglöhne vorwirft.
Wenn die derzeitige Entwicklung so weiter gehen würde, würde am Ende der Staat die Autowerke bauen, die Unternehmen ganz von der Steuer befreien und die Arbeitnehmer bezahlen.  Der Gewinn stünde dann den Bossen und Aktionären zu.
Langsam wachen manche auf und merken, was ich hier schon oft beschrieben habe:
Deutschland stürzt ab!
Und wenn nun über den Haushalt beraten wird, wird man so tun, als sei die Welt bei uns noch in Ordnung.

Senkt die Kirchensteuer!

 

Ich erinnere mich gerade an ein Wort des früheren Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz Zollitsch. Er hat einmal im Fernsehen die zunehmende steuerliche Belastung der Bürger beklagt und sie damit praktisch als unchristlich hingestellt. Ich habe dies kommentiert und geschrieben, dann möge er doch mit der Kirchensteuer anfangen:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Nun sieht es bei der Kirchensteuer aus Sicht der Kirchen erfreulich aus: Sie steigt, obwohl bei beiden Kirchen die Zahl der Gläubigen jährlich um eine knappe Million abnimmt. Im übrigen sinkt die Zahl der Kirchenbesucher sowieso ständig. Deshalb wurden hier in der Gegend vier Pfarreien zu einer einzigen zusammen geschlossen. Die Kirche hat durch diese überall stattfindende Vereinigung von Pfarreien wesentlich weniger Ausgaben. Und sie verkauft sogar die Kirchen und Klöster, die nicht mehr gebraucht werden. Müsste sie da nicht fairerweise die Kirchensteuer, die sie Hitler verdankt, ermäßigen? Aber wie sagte schon der Hl. Hieronymus: „Wir brennen wahrlich vor Geldgier!“