Schlagwort-Archive: Schwule

Zitat zum Thema Ehe

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden. Übrigens gibt es in meiner Leseecke in der Kurzgeschichte „Die alte Tante“ ganz ausgezeichnete Ratschläge zum Thema Eheprobleme. Die ersparen durchaus eine Paartherapie.

Wir leben in einer merkwürdigen Zeit, in der immer mehr hetero-sexuelle Paare ohne Trauschein zusammen leben, die Schwulen aber unbedingt heiraten wollen.

(H. Pöll)

Himmel

Schwulenwitz zum heutigen Tag des Furzens

Schrecklich, was sich die Leute einfallen lassen, um jeden Tag zum Gedenktag zu machen. Heute ist also der offizielle Tag des Furzens. Und weil der Einfallsreichtum der Menschen keine Schranken kennt, sind die einzelnen Tage oft mehrfach belegt:
https://www.kuriose-feiertage.de/kalender/

Zum heutigen Tag fällt mir ein unanständiger Witz ein:

Zwei schwule Männer treffen sich. Da lässt der eine einen Furz.
Sagt der andere; „Kannst gleich offen lassen.“

Die intolerante Toleranz

Zur Zeit breitet sich eine geradezu fanatische Forderung nach Toleranz bei den Schwulen aus, die fast so ist, wie man sie früher bei den Religionen beobachten konnte. Die „Toleranz“ ist so aggressiv geworden, dass sie in Intoleranz gegenüber anders Denkenden ausartet. Heute gilt es nicht mehr als tolerabel. wenn jemand gegen eine Schwulenehe ist. So jemand wird als rückständig oder homophob abgestempelt. Wieso eigentlich? Er ist halt nur anderer Meinung als er nach der heutigen Stimmung sein soll.
Unerträglich ist für die Schwulen, dass sich bisher nur ein einziger Fußballer als einer der Ihren geoutet hat. Ich finde es richtig, wenn die Fußballer ihre sexuelle Ausrichtung für sich behalten. Das ist Privatsache und geht niemanden etwas an. Und warum soll sich jemand outen, wenn das womöglich nachteilige Folgen für ihn hat? Warum soll er sich den Pfiffen eines Mobs aussetzen, der findet, Fußball sei ein Sport für „richtige Männer“?
°Jeder soll nach seiner Fasson selig werden°, hat schon Friedrich II gesagt und ich möchte hinzu fügen: „… aber er soll es für sich behalten, wenn es um sein Sexualleben geht.“

 

Gegen den Papst: Schwule Paare werden doch gesegnet


Der Papst hat die Segnung von schwulen Paaren verboten. Aber keine Angst, Ihr Schwulen: Ihr bekommt weiter Euren Segen:
Mich erinnert die derzeitige Situation an die Mischehe meiner Eltern, die im Jahr 1930 kirchlich getraut wurde: Damals war sie genau so verboten wie nun die Schwulenehe. Aber meine Eltern wurden trotzdem katholisch getraut, weil es einen Geheimtipp gab, wie man so etwas erreichen konnte. Der Prior von St Benedikt in München hatte Verständnis für die Liebenden und nahm die Trauung vor.

Viel günstiger als damals bei meinen Eltern ist die Lage für die Schwulen heute: Nach zahlreichen katholischen Gremien und Verbänden haben sich auch zwei katholische Bischöfe in scharfer Form gegen das Nein des Vatikans zur Segnung homosexueller Paare gewandt. Wenn also im Gegensatz zu früher so viele das päpstliche Verbot für falsch halten, so wird es mit Sicherheit viele Priester geben, die den Schwulen ihren Segen geben werden. Und eines Tages wird es so sein wie bei den Mischehen: Kein Mensch wird verstehen, warum man die verboten hat.

Was ich nicht verstehe, ist dies: Die Bibel enthält so vieles, von dem sich die Kirche distanzieren müsste.  Warum nicht auch von der Verdammung der Schwulen?

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Merkwürdiger Trend: Viele Heteros leben ohne Trauschein zusammen, aber die Schwulen wollen unbedingt heiraten.


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

 

 

 

Wie anders sähe unsere Demokratie aus, wenn die Kanzlerin mal einen Tag bei einer Tafel kochen und dann mit den Menschen essen und reden würde.

Stoppt Spahn! Gesetzentwurf für das Verbot sogenannter Konversionstherapien

Der schwule Spahn ist der falsche Mann für das Verbot sogenannter Konversionstherapien. Er ist nicht objektiv.
Über das Thema habe ich ja schon geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/18/der-schwule-spahn-ist-der-falsche-mann/
Nochmals zum Mitschreiben: Zunächst einmal verstehe ich die Eile nicht, mit der das Gesetz ohne ausreichende wissenschaftliche Untersuchungen durchgepeitscht werden soll. Hat Spahn Angst, dass die GroKo nicht hält?
Spahn sieht das Problem sehr einseitig. Er wirft alles in einen Topf: Vom Exorzismus bis zur Psychotherapie soll alles verboten werden, weil Homosexualität nach seiner Meinung keine Krankheit ist und daher Therapien Schaden anrichten, ja Menschen in den Selbstmord treiben können.
Zunächst einmal ist Spahns Denkansatz völlig falsch. Ob die Homosexualität eine Krankheit ist oder nicht, spielt für die Frage, ob jemand sich in Therapie begeben darf, keine Rolle. Schließlich gibt es ja auch Paartherapeuten, obwohl die Paarbeziehung keine Krankheit ist.
Spahn denkt auch sehr einseitig, wenn er meint, dass Therapien zum Selbstmord führen können. Dasselbe gilt
doch auch für das Unterbleiben von Therapien. Es ist nicht bei allen Schwulen so, wie Wowereit es ausgedrückt hat: „Ich bin schwul und das ist gut so.“ Es gibt auch Menschen, die unter ihrer Andersartigkeit leiden, weil sie auch so leben wollen, wie sie es als „normal“ betrachten: Sie wollen eine Familie gründen mit Vater und Mutter und sie wollen selbst Kinder zeugen. Auch dieses Leiden kann Menschen in den Selbstmord treiben.
Unstreitig dürfte sein, dass die Homosexualität verschiedene Ursachen haben kann: biologische, psychische,und soziale. Warum soll nicht in den beiden letzteren Fällen der Versuch unternommen werden, eine „Umpolung“ zu erreichen? Dass dies möglich ist, habe ich in dem verlinkten Beitrag beschrieben.
Wenn Spahn sein Gesetz richtig abfassen würde, würde er bestimmen, dass solche Therapien nur von Psychotherapeuten vorgenommen werden dürfen. Diese Leute wissen genau was sie tun. Schade, dass sich keiner meldet und Spahn Kontra gibt. Aber zu verstehen ist das schon: Wie würde man über ihn her fallen!
Jedenfalls sollte Spahn Kontakt zur Deutschen PsychotherapeutenVereinigung aufnehmen, was offenbar nicht geschehen ist.
Es ist jedenfalls völlig unangebracht
und unverhältnismäßig, einem Berufsstand eine Therapie zu verbieten. Dann müsste Spahn beispielsweise auch die Homöopathie verbieten, die ja nur einen Placebo-Effekt hat und viele Menschen verleitet, eine allein Erfolg versprechende schulmedizinische Behandlung abzulehnen. Und wieso wird die Beschneidung bei uns nicht verboten, obwohl schon öfter Kinder beinahe verblutet wären?

Unsere Welt ist doch so einfach


Wer
AfD wählt ist rechtsextrem bzw. Nazi.
Wer die Politik der Juden kritisiert, ist Antisemit.
Wer gegen die Schwulenehe ist, ist homophob.
Wer gegen zu viele Ausländer in Deutschland ist, ist rassistisch.
Wer heute für „Fridays for Future“ demonstriert, kann doch morgen nach Australien in Urlaub fliegen.
Wer als Hausfrau zu Hause bleibt, ist ein geistig minder bemitteltes Heimchen am Herd.

Wer Frauenbilder mit erotischer Ausstrahlung zu Werbezwecken verwendet, ist sexistisch.
Wer gegen die Zunahme der Armut protestiert, ist ein „Neidhammel“.
Wer sagt, dass wir nicht so weiter leben können wie bisher, ist ein Miesmacher.
Wer behauptet, dass früher alles besser war, ist von vorgestern.
Wer gegen die Massentierhaltung ist, will zurück in eine Steinzeit-Landwirtschaft.
Wer die Ursachen von Homosexualität erforschen will, ist zu dumm, um zu begreifen, dass man sowieso schon alles weiß.
Wer seinen Müll einfach weg wirft, schafft Arbeitsplätze bei der Stadtreinigung.
Wer Polizisten mit Steinen bewirft, macht von seinem Demonstrationsrecht Gebrauch.
Wer gegen den Mainstream ist, muss ein Idiot sein.
Wer meint, dass der Klimawandel eine natürliche Ursache hat, glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Wer gegen den Zölibat ist, rüttelt an dem, was Jesus gesagt und praktiziert hat.
Wer den Volksparteien verfassungswidriges Verhalten vorwirft, ist ein Feind der Demokratie.
Wer so etwas schreibt wie ich hier, sollte vom Verfassungsschutz beobachtet werden.
Wer… Ach es gibt so vieles, was so einfach ist, besonders in den Augen der Politiker.

Schlimmer als Homophobie: Cenosillicaphobie

 


Ich bin im Krieg groß geworden und weiß, was Angst ist: Wie oft haben wir um unser Leben fürchten müssen. Heutzutage haben die Menschen kaum noch Angst, höchstens Flugangst (Aviophobie) oder andere Phobien. Das Sonderbare daran ist, dass manche dieser Phobien eigentlich gar keine echten Ängste sind:
Nehmen wir als Beispiel die Homophobie. Das ist ein völlig verfehlter Begriff, mit dem diejenigen verunglimpft werden sollen, die über die Homosexualität eine andere Auffassung haben, als dem Mainstream entspricht. Ich glaube nicht, dass es wirklich Menschen gibt, die Angst vor Lesben, Schwulen oder überhaupt vor der Homosexualität haben. Aber trotzdem werden diejenigen, die beispielsweise die Ehe für Schwule ablehnen, als homophob bezeichnet. Durch diese Etikettierung soll ihnen klar gemacht werden, dass sie hinter dem Zeitgeist hinterher hinken: Sie werden als Feiglinge hingestellt, die sogar vor so etwas Harmlosen wie einer Lesbe Angst haben.

Heute habe ich nun eine neue Phobie entdeckt, die Cenosillicaphobie, von der ich noch nie etwas gehört hatte. Wir sind offenbar geradezu umzingelt von Phobien. Heute ist die  Cenosillicaphobie besonders schlimm, denn heute ist der Tag der Bierliebhaber und unter denen sind sicher einige, die diese „Angst vor leeren Gläsern“ spüren. Aber diese Phobie ist jedenfalls eine, bei der eine Abhilfe ganz einfach möglich ist.
Beim Bier habe ich aber doch eine andere Angst, nämlich eine, für die es noch keinen Fachausdruck gibt: die Angst, dass es bald kein Bier mehr geben könnte:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/28/katastrophe-bald-kein-bier-mehr/
Schlimm, wo doch Bier mein einziger Schlankmacher ist!

Ersparen Sie uns Ihr Coming-out! Danke!

                

Wen interessiert das, ob ein Fußballspieler schwul ist? Ich glaube: keinen ernsthaften Menschen. Dennoch hören wir immer wieder aus Kreisen der Lesben und Schwulen die Aufforderung, die schwulen Fußballer sollten sich endlich outen.
Ähnlich war der bei Web.de veröffentlichte Artikel: „Beschämend für Deutschland: Angst vor Coming-out am Arbeitsplatz“: Dort las man: „Die meisten lesbischen, schwulen, bi-, trans- oder intersexuellen Arbeitnehmer in Deutschland haben sich einer neuen Studie zufolge im Job bislang gar nicht, oder nur wenigen Kollegen gegenüber geoutet.“ Anscheinend hätten sie Angst.
Ich frage mich, warum sollen sich Menschen ohne Grund öffentlich über ihre sexuelle Orientierung äußern? Das gehört zur menschlichen Intimsphäre, die man bewahren sollte. Es ist doch merkwürdig: Auf der einen Seite fordern die Menschen mehr Datenschutz und auf der anderen Seite sollen sie ihre intimsten Geheimnisse hinaus posaunen.
Ich glaube, die ständige Forderung der Lesben und Schwule nach einem Coming-out erklärt sich damit, dass diese Bewegung sich immer mehr in den Vordergrund spielen will. Daher auch die Love-Paraden und der Christopher-Street-Day.
Jeder, der sich outet, sollte sich überlegen, „cui bono“, also ob das für ihn gut ist. Das gilt nicht nur für die Offenlegung der sexuellen Ausrichtung, sondern auch beispielsweise für die Religion und vieles andere, was man besser für sich behalten sollte. Da tut ein bisschen Datenschutz ganz gut.

Ärger für Papst Franziskus


Wie sich die Zeiten geändert haben: Ich erhielt zu meiner Erstkommunion ein Bild des damaligen Papstes Pius XII  geschenkt, auf dem er betend mit einer Art Heiligenschein dargestellt war: Um seinen Kopf war ein gepunkteter gelber Kreis abgebildet. Der Mann war damals quasi zu Lebzeiten heilig und Kritik an ihm wäre gleichsam Gotteslästerung gewesen. Aber nun sieht es anders aus. Papst Franziskus ist ständig auch im Kreis seiner Katholiken heftigen Attacken ausgesetzt:
Der Papst hatte
kürzlich gesagt, wenn sich Homosexualität schon in der Kindheit zeige, gebe „es viel, das mit Psychiatrie gemacht werden kann, um zu sehen, wie die Dinge liegen“. Das musste natürlich einen Aufschrei der Schwulen und Lesben zur Folge haben. Nun hören wir ausgerechnet von einer Sprecherin (!) eine Korrektur des Papstes: Franziskus habe nicht sagen wollen, dass es sich bei Homosexualität um eine Krankheit handle, „sondern dass man vielleicht schauen muss, wie sich die Dinge auf psychologischer Ebene darstellen.“ Soweit ist es also nun gekommen, dass ein Papst von einer Frau korrigiert werden muss.
Der Papst hat sich allerdings nicht getraut zu sagen, wie die Situation ist, wenn weder Beten noch Psychiater bzw. Psychologen eine Änderung erreicht haben: Gilt dann noch Lev 20,13: Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen? Die Kirche hat sich ja, soweit ich weiß, nie richtig vom Alten Testament distanziert, sondern im Katechismus geschrieben: „Gott ist der Urheber [Autor] der Heiligen Schrift. Das von Gott Geoffenbarte, das in der Heiligen Schrift schriftlich enthalten ist und vorliegt, ist unter dem Anhauch des Heiligen Geistes aufgezeichnet worden.“

Nicht nur das Problem der Homosexualität bereitet dem Papst Probleme. Schlimmer ist, dass der Apostolische Nuntius Bischof Vigano die Abdankung des Papstes gefordert hat, weil der angeblich den damaligen US-Kardinal Theodore McCarrick, gegen den Missbrauchsvorwürfe erhoben wurden, fünf Jahre lang „bis zum bitteren Ende gedeckt“ und Strafmaßnahmen gegen den Geistlichen aufgehoben haben soll.