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Scholz hat bei den schweren Waffen zu Recht gezögert

Im Hinblick darauf, dass Russland mit Nuklearwaffen droht, war es wohl eine der schwierigsten Entscheidungen, vor denen eine deutsche Regierung stand: Sollen wir der Ukraine schwere Waffen schicken oder nicht?
Da brauchen wir keine Scharfmacher wie Merz. „Germans to the front!“ wäre der falsche Weg für eine Nation gewesen, die Russland überfallen hat. Das hätte unliebsame Erinnerungen geweckt. Deshalb ist es gut, wenn Deutschland gezögert hat und das Bild bietet, erst dann zu den Waffenlieferungen bereit gewesen zu sein, als der Druck der anderen Nationen zu groß wurde.
Deshalb ist es gut, dass der Kanzler trotz aller Kritik kühlen Kopf bewahrte und gezögert hat.

Es ist nicht mehr zu leugnen: Der dritte Weltkrieg hat begonnen

Auch wenn Sie es nicht wahr haben wollen: Der dritte Weltkrieg hat begonnen. Er beschränkt sich allerdings auf das Gebiet der Ukraine. Wie lange noch? Jedenfalls kämpfen dort Söldner aus allen möglichen Nationen mit Waffen aus der ganzen Welt. Wir sind nun auch dabei mit schweren Waffen und Ausbildern.
Welche Eskalation zu beobachten ist, sehen wir gerade besonders in Deutschland: Erst waren wir zaghaft mit 5000 Helmen dabei und nun liefern wir nach langem Zögern auch schwere Waffen.
In der Ukraine findet ein Stellvertreterkrieg statt: Ost gegen West.

Der ängstliche Kanzler

Mit Ruhm haben wir uns nicht gerade bekleckert, als wir zunächst der Ukraine nur 5000 Helme schickten. Nun stehen wir bei der Frage, ob der Ukraine schwere Waffen geliefert werden sollen, auf der Bremse. Während andere EU-Staaten einen anderen Standpunkt einnehmen wie auch die Unionsparteien und die FDP, lehnt Scholz dies ab. Schließlich warnen etliche Stimmen davor, dass wir uns sonst in den Augen von Putin zu Kombattanten, also zu Kriegsteilnehmern, machen könnten.
So ist Scholz auf eine tolle Idee verfallen: Er gibt der Ukraine nur Geld, mit dem sie sich Waffen kaufen kann. Außerdem weist er darauf hin, dass unsere Bundeswehr ihre Waffen selbst braucht, um unser Land verteidigen zu können.
Angst vor einer Ausweitung des Krieges (womöglich zum Atomkrieg)brauchen wir wohl nicht zu haben, denn Putin hat schon Probleme, mit der kleinen und zehnfach unterlegenen Ukraine fertig zu werden. So wird er sich im Mai bei der großen Truppenparade wohl als Sieger feiern lassen, der die Ostukraine „befreit“ hat.

Die blöde Geschwätzigkeit der Demokratie – Weg in der dritten Weltkrieg?

Die Ukraine fordert schwere Waffen und die Medien melden, dass etliche Ampelpolitiker diesem Wunsch entsprechen wollen. Was ich übel finde, dass sich dies alles in der Öffentlichkeit abspielt. Geheimhaltung kennt die Demokratie offenbar hier nicht, und das ist gefährlich, wie der ehemalige militärpolitische Berater von Altkanzlerin Angela Merkel meint: Brigadegeneral a.D. Erich Vad, sagte der Deutschen Presse-Agentur, solche Lieferungen seien potenziell ein „Weg in den Dritten Weltkrieg“.
Bisher achtete die Politik immer darauf, sich nicht direkt in den Ukraine-Krieg einzumischen, aber irgendwann ist halt die Grenze der Einmischung überschritten und man weiß nicht, wo Putin diese Grenze zieht. Deshalb ist es ein gewaltiger Fehler, über die Lieferung von schweren Waffen in aller Öffentlichkeit zu reden. Schlimm wäre es, wenn Vad Recht behielte und die mangelnde Geheimhaltung ein Weg in den dritten Weltkrieg wäre.

Was die Lieferung von schweren Panzern anbetrifft, so meine ich, dass diese Kampfmittel nicht so einfach zu bedienen sind wie ein Auto: Es handelt sich um ein hoch kompliziertes Waffensystem, das eine intensive Ausbildung erfordert. Wo soll die statt finden? Und wie lange dauert es, bis so ein Panzer in der Hand von Ukrainern einsatzbereit ist? Lohnt sich also die Lieferung schwerer Waffen überhaupt noch?