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USA: Das darf doch nicht wahr sein!

 

Wer hätte das gedacht? Nach einer in der Zeitschrift „Capital“ veröffentlichten Studie der OECD (die sich leider nicht verlinken lässt) stehen die USA bei der Bekämpfung von Corona gar nicht schlecht da. Und hätten Sie geglaubt, dass die Schweiz so ziemlich Schlusslicht ist?

Und noch etwas, was wir aus den USA hören, erscheint uns unglaublich. Demnach sollen dreiviertel der demokratischen Wähler davon überzeugt sein, dass bei der Wahl betrogen wurde. Was ist das für ein Staat, in dem rund ein Sechstel der Bevölkerung glaubt, dass es bei der Wahl nicht mit rechten Dingen  zugegangen ist? Steht so etwas auch bei der Bundestagswahl bevor? Wird die Welt zum Belarus?

Unglaublich!


Mein Senf dazu:
In den Nachrichten kam die Meldung, dass von 20 kontrollierten Bussen 19 (!) beanstandet werden mussten: die meisten wegen Überschreitung der Lenkzeit und einige auch wegen Mängeln an den Bremsen (!). Wenn wir also gerade wieder von einem Unfall eines Busses in der Schweiz lesen, dann liegt die Vermutung nahe, dass Ursache des Unglücks die Überschreitung der Lenkzeit ist: Entweder war der Fahrer dadurch unaufmerksam oder womöglich kurz eingenickt.
Anscheinend gibt es viel zu wenig polizeiliche Kontrollen, denn anders ist das schlimme Ergebnis der Überprüfung nicht zu erklären. Und die Strafen dürften auch zu milde sein, sonst würden sich die Verkehrsverstöße nicht so häufen. Auch die Busreisenden sollten es nicht hinnehmen, wenn sie mit einem übermüdeten Fahrer unterwegs sind.
Es wäre auch durchaus zielführend, wenn Busreisende eine Entschädigung verlangen könnten, falls ihr Fahrer zu lange unterwegs ist, denn eine Reise mit Gefährdung ist halt weniger wert als eine korrekt durchgeführte.

Schweizer Einstellung auch bei uns?

Man fällt nun von allen Seiten über die Schweiz her: Als engstirnig, fremdenfeindlich, illiberal, kurzsichtig, spießbürgerlich usw. werden die Schweizer beschimpft, obwohl sie fast dreimal so viele Ausländer aufgenommen haben wie wir. Wie sähe es wohl bei uns aus, wenn wir so viele Fremde zu integrieren hätten?
Die EU gibt sich „weltoffen“ und „fortschrittlich“: Doch man wird sich wundern: Bei der Europawahl werden die Rechtsparteien, die für Zuzugsbeschränkungen sind, gewaltig zunehmen. Die Völker Europas wollen anscheinend ihre Identität behalten. Man darf so etwas heute ja nicht mehr sagen, denn dann gilt man als rechtsextrem. Aber ist es nicht so: Die Schönheit Europas und der ganzen Welt besteht doch gerade darin, dass es so viele verschiedene Kulturen gibt. Natürlich war es immer gut, wenn es eine gewisse Blutauffrischung gegeben hat, aber es muss doch die Frage erlaubt sein, ob nicht doch gewisse Grenzen zu setzen sind. Wenn beispielsweise die Türken oder Afrikaner hier die Oberhand gewinnen würden, wäre Deutschland eben türkisch oder afrikanisch mit deutschen Wurzeln. Wollen wir das wirklich?
Nehmen wir als Beispiel die Rumänen und Bulgaren, weil darüber ja zur Zeit diskutiert wird: Wir können natürlich deren Ärzte und Ingenieure gut brauchen und locken sie mit unserem höheren Einkommensniveau zu uns. Wir bestehlen damit praktisch ihre Heimatländer und bereichern uns auf deren Kosten. Bei uns kosten die Ausbildung eines Humanmediziners 200.000 Euro. Wenn wir also Ärzte aus dem Ausland holen, sparen wir Millionen an Ausbildungskosten. Und was das Schlimmere ist: Diese Leute fehlen dann in ihren Heimatländern. Diese kommen dadurch immer mehr herunter.
Ein weiteres Problem ergibt sich bei einem ungehemmten Zuzug: Die Leute, die es sich leisten können, wollen natürlich dort wohnen, wo es am schönsten ist. Wir verzeichnen in Städten wie München wahre Preisexplosionen bei den Mietpreisen, die dazu führen, dass die einheimische Bevölkerung vertrieben wird. Wollen wir das?
Auf der anderen Seite kommen natürlich auch die Ärmsten der Armen zu uns, weil sie sich Geld vom Staat erhoffen. So werden wir in Deutschland vielleicht eines Tages Slums haben, wie wir sie bisher nur aus Rio oder Südafrika kennen.
Mit diesen Beispielen möchte ich zeigen, wohin unsere vermeintliche „Gutmenschenart“ führt. In Wirklichkeit geht es den Unternehmen um Arbeitskräfte und deshalb setzen sie Trends in die Mainstream-Medien, bei denen man wohl noch nicht darüber genau nachgedacht hat, was dabei vielleicht einmal heraus kommt: Womöglich eine gewaltige Explosion!

Landet mein Steuergeld in der Schweiz?

Manchmal, wenn ich einen Euro in die Hand nehme, denke an die vielen Steuern, die ich bezahle, und würde gerne mal verfolgen, wo die so überall landen – vielleicht in der Schweiz? Sie werden womöglich finden, das sei eine absurde Idee. Deshalb will ich Ihnen hier meinen Gedankengang erläutern, damit Sie ihn nachvollziehen können:
Nehmen wir an, ein Euro, der aus meinen Steuern stammt, wird zusammen mit vielen Millionen anderer Euros an die VW-Werke als Subvention bezahlt. (Warum ein Konzern, der Milliardengewinn macht, subventioniert wird, habe ich nicht verstanden, zumal ja die VW-Werke vielleicht auch zu den vielen deutschen Firmen zählen, bei denen wir die Löhne sowieso schon subventionieren, weil sie zum Leben für die Arbeiter nicht ausreichen.)
Den Euro also, den VW von mir bekommen hat, nimmt die Firma in die Hand (sinnbildlich gemeint, denn heute nehmen Politiker sogar Geld in die Hand, das sie nicht haben). Sie bezahlt damit Ihr Sponsoring beim FC Bayern. Warum, habe ich auch nicht verstanden, denn der FC Bayern ist der reichste Fußballclub der Welt.
Der FC Bayern wiederum nimmt meinen Euro her, um das Millionengehalt von Präsident Hoeneß zu bezahlen. Und verstehen Sie jetzt, wie ich auf die Idee komme, dass mein Steuergeld vielleicht in der Schweiz gelandet ist?

Die gekauften Steuer-CDs werfen interessante Fragen auf:

Die erste Frage ist schon beantwortet und zwar so, wie erwartet: Wie stellt sich die Regierung zum Ankauf der CDs? Es zeigt sich wieder einmal, dass sie zu den Reichen hält. Das ist nichts Neues.
Was aber spannender ist, ist die Frage, ob die Steuersünder überhaupt Angst haben müssen. Wenn sie nämlich wegen Steuerhinterziehung bestraft werden, könnte es durchaus sein, dass ihre Schweizer Bank ihnen Schadensersatz in Höhe der Strafe zahlen müsste. Schließlich ist die Bank zur Verschwiegenheit verpflichtet und muss die Daten ihrer Kunden sicher verwahren. Ein Datendiebstahl könnte doch wohl nur von einem Angestellten der Bank begangen worden sein, für den die Bank haften müsste. Interessant wird sein, was die Schweizer Gerichte dazu sagen.