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Corona: Da hätten es die Schweine besser gehabt

Gerade hat es einen Fall von Schweinepest in Brandenburg gegeben und schon lassen die Chinesen kein einziges Schwein (bzw. Fleisch) von uns mehr in ihr Land. Eine Katastrophe für die deutschen Bauern! Aber ist das wirklich so schlimm? Muss Schweinefleisch, das bei uns unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt wird, um die halbe Welt nach China geflogen werden, wo man selbst Schweine züchten kann?
Aber eines ist doch am Importverbot Chinas bemerkenswert, nämlich wie sehr man sich um die Gesundheit der dortigen Schweine sorgt. Hätten wir dieselbe Sorge beim Ausbruch der Coronagrippe walten lassen, dann wäre China damals unter Quarantäne gestellt worden. Jedenfalls hätte kein einziger Chinese mehr bei uns einreisen dürfen.
Zusammenfassend kann man also feststellen, dass es die armen Schweine, was die Sorge um ihre Gesundheit angeht, besser, als wir es beim Ausbruch der Corona-Pandemie gehabt haben.

Deutschland stinkt dank Fleischexport

Die Massentierhaltung hat auch in Bayern Einzug gehalten. Wie aus einer Antwort des deutschen Agrarministeriums auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hervorgeht, ist der Fleisch-Export aus Deutschland in zehn Jahren um 250 Prozent auf 3,7 Millionen Tonnen (2010) gestiegen. Demnach wuchs seit 2001 die Ausfuhr von Schweinefleisch mit 1,6 Millionen Tonnen auf mehr als das Dreifache. Der Außenhandel mit Geflügel stieg von 155.000 auf 393.000 Tonnen. Die Chinesen werden immer mehr zu unseren Hauptabnehmern. Unser Schweine- und Hühnerfleisch wird also um die halbe Welt transportiert und uns bleiben Güllegestank, Maisfelder und riesige Billigställe, die statt der einst herrlichen Bauernhöfe nun die Landschaft versauen.
Schauen Sie doch einmal hier, wie Bayern immer mehr kaputt gemacht wird.