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Heute ist der No-Bra-Day

 Vor vielen Jahren fanden sich Emanzen zu einer spektakulären Aktion zusammen: Sie verbrannten ihre Büstenhalter. Ich schrieb damals in meinem Buch „Frauen für Fortgeschrittene“ den folgenden bösen Kommentar, der aus der damaligen Zeit heraus zu verstehen ist, in der ein wahrer Krieg gegen die Männer geführt wurde, bis sich endlich Alice Schwarzer zu der Erkenntnis durch gerungen hat: „Männer sind auch Menschen!“

Hier also das Zitat:

„Als die Emanzipationsbewegung begann,
„befreiten“ sich viele Frauen von ihren
BHs und verbrannten diese ostentativ mit
der Behauptung, die Männer hätten sie in
diese unwürdigen, einengenden Kleidungsstücke
gezwungen. Inzwischen haben die
Frauen aber eingesehen (es muß sehr weh
getan haben!), daß sie sich ins eigene
Fleisch geschnitten haben, und sie tragen
wieder BHs, jedenfalls normalerweise.

Nun allerdings muss ich mein damaliges Geschreibsel zutiefst bereuen und ich habe mich zu einer Erkenntnis durchringen müssen, die mir auch sehr weh getan hat: Alice Schwarzer hatte nicht ganz unrecht:
Der französischer Sportmediziner Prof. Jean-Denis Rouillon hat nämlich nach 15 Jahren (!) akribischer medizinischer Recherche heraus gefunden: Das Tragen von Büstenhaltern bringe Frauen keinen Nutzen und sei möglicherweise sogar kontraproduktiv. Er nahm für die Studie Messungen an den Brüsten von 320 (!) Frauen vor. (http://www.salzburg.com/nachrichten/wissen/sn/artikel/arzt-haelt-tragen-von-bhs-fuer-unnuetz-bis-schaedlich-54624/)
Also doch weg mit dem BH?
Zum BH fällt mir noch eine nette Geschichte aus meiner Dienstzeit ein. Wir hatten eine besonders hübsche Sekretärin, die im Sommer ohne BH in der Geschäftsstelle saß. Eine ältere Kollegin meldete dieses unerhörte Vorkommnis dem Behördenchef. Der traute sich nichts zu sagen, um nicht in Verruf zu kommen, weil er so etwas gesehen hatte, was ein Mann aber offiziell nicht sehen darf (siehe Fall Brüderle). Er bat mich also um Rat. Und ich sagte ihm, er solle doch der älteren Kollegin bitten, sie solle von Frau zu Frau sagen, was sie über Kleidung im Büro denke. Es hat nichts genützt.

Uns fehlen die Führungspersönlichkeiten

Ja, es gab einmal Führungspersönlichkeiten bei uns. An eine wollen wir lieber nicht denken, aber der erste Kanzler und Bundespräsident konnten als solche gelten. Die Zeiten sind vorbei: Regierungsmitglieder stehen ständig im Kreuzfeuer der Kritik. Anders ist es in der Ukraine: da kann wohl Selenskij als unumstrittene Führungsfigur gelten, die dem Volk den Mut gibt, gegen eine zehnfache Übermacht anzukämpfen.

So sehr ich mich umschaue: Bei uns kenne ich nur eine Führungsfigur: Das ist Greta Thunberg. Respekt, dass sie es als junge Frau aus dem Ausland auch bei uns geschafft hat, so viele Menschen hinter sich zu bringen.

Schauen wir uns sonst bei den Frauen um, so fällt mir nur Alice Schwarzer ein, deren moralische Integrität allerdings angekratzt ist und die als Feministin zwar manches für die Frauen erreicht haben dürfte, aber die dennoch ihre Geschlechtsgenossinnen nicht so recht hinter sich bringen konnte: Denken wir nur an ihren lächerlichen Aufruf zur Büstenhalterverbrennung, weil dieses einengende Kleidungsstück angeblich von den Männern gefordert würde.

Was wir aber dringend bräuchten, wäre eine Frau mit dem Aufruf: „Women for peace!“ Wenn sie damit so viele Frauen hinter sich bringen könnte wie Greta Thunberg und wenn sie dann alle in die Ukraine marschieren würden, dann würden wohl auch die härtesten Soldaten die Waffen strecken:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/05/10/wo-waren-sie-da-frau-schwarzer/

Wo waren Sie da, Frau Schwarzer?

Ich habe ja schon vor dem Ukraine-Krieg gewarnt, dass es soweit kommen würde, aber der Ruf blieb ungehört. Nun wird wohl das, was mit etwas Nachgeben hätte erreicht werden können, nach vielen Toten schließlich als Friedensdiktat akzeptiert werden müssen.
Dasselbe war es mit meinem Aufruf an die prominenten Frauen, den Krieg zu verhindern. Auch der blieb ungehört und es  hat sich nichts gerührt. Wo waren Sie denn da, Frau Schwarzer? Aber jetzt, wo es zu spät ist, inszenieren Sie sich als Friedensapostelin. Warum nicht schon eher?

Ja.es ist schon zum Verzweifeln!

Spruch zum Tag: Ein Emanzenzitat für Emanzen

Alice Schwarzer sprach einmal aus, was viele Frauen nicht hören wollen, was ich aber hier schon öfter beschrieben habe: Danke, Mutti, dass du zu Hause geblieben bist!
Sie sagte:
„Frauen, die glauben, dass es selbstverständlich sei, alles hinzukriegen, machen sich etwas vor. Sie drücken sich vor der Realität. Heute wird behauptet, es sei doch kein Problem, beides hinzukriegen. Das ist eine furchtbare Lüge. Frauen, die Karriere und Kinder wollen, müssen Abstriche machen. Es tut mir leid, das ist die bittere Wahrheit.“ https://autorenseite.files.wordpress.com/2013/10/frauen.pdf

 

Skandal: Halbnackte Frau bei den Festspielen!

Stern, Spiegel und andere Pseudomoralisten, die ihr ständig auf der Suche nach Skandalen und Sexismus seid: Schaut Euch diesen Artikel über die Salzburger Festspiele an und lasst Eure immer so gern empörten Schreiberinnen wie die Himmelreich von der Kette:
http://www.salzburg.com/nachrichten/spezial/festspiele/osterfestspiele/sn/artikel/das-ist-es-was-wagner-wunderharfe-nannte-102864/
Auf dem Foto seht Ihr die Sächsische Staatskapelle Dresden mit einer Sopranistin bei den Salzburger Osterfestspielen. Die Männer sind gut und warm angezogen, nämlich mit einem Frack. Nur die arme Frau steht halbnackt dazwischen in einem ausgeschnittenen schulterfreien Kleid. Man sieht daran, wer bei den Salzburger Festspielen in Wirklichkeit immer noch Regie führt: der Sexismus. Wann endlich kommt die Zeit, in der auch Frauen einen Frack tragen dürfen? Schließlich hat das weibliche Geschlecht ja auch vor vielen Jahren durchgesetzt, statt eines Rocks eine Hose tragen zu dürfen. Und der Hosenanzug ist inzwischen auch zu einem üblichen Kleidungsstück für die Frau im Beruf geworden.
Wir fordern nun an dieser Stelle Karl Lagerfeld auf, endlich den längst fälligen Frauenfrack zu entwerfen.
Und bei dieser Gelegenheit noch etwas: Auch auf Bällen sieht man Frauen in entwürdigenden Abendkleidern, die oft mehr enthüllen, als sie verdecken. Die armen Frauen sind von der sexistischen Gesellschaft gezwungen worden, sich in dieser Form wie bei der Fleischbeschau zu präsentieren. Wann endlich räumen Stern, Spiegel und Frauen Schwarzer und Himmelreich mit diesen schäbigen Bräuchen auf?
Hier ein Hoffnungsschimmer für Frauen: Ob Bilder wie diesse irgendwann einmal zum Alltag gehören?
http://twitter.com/Ian_Jeffery/status/454533116322127872/photo/1
Vorsicht, Männer! Schaut lieber nicht hin!

Macht Geld krank?

Diesen Eindruck kann man fast gewinnen, wenn man sieht, wie Superreiche von einer solchen Geldgier befallen werden, dass sie schließlich sogar straffällig werden. Die Bayernbosse sind ein Beispiel dafür. Wer wie Hoeneß in einem Staat lebt, der ihm enorme Einnahmen ermöglicht, sollte doch so viel für ihn übrig haben, dass er seine Steuern bezahlt. Was hat denn der Mann schon von seinem vielen Geld, das in der Schweiz herum liegt und das er niemals wird verbrauchen kann?
Noch weniger verständlich ist die Obermoralistin Alice Schwarzer. Sie soll 200.000 Euro Steuern hinterzogen haben, die auf ihre Zinsen in der Schweiz angefallen wären. Man kann sich also vorstellen, welch unglaubliches Vermögen die Frau in der Schweiz angehäuft hat, wenn sich schon die bloßen Zinsen auf einen derartigen Betrag belaufen.
Man fragt sich, was treibt diese alte Frau dazu, die Steuern zu hinterziehen. Auch sie hat mehr Geld, als sie jemals ausgeben kann. Sie ist eine bekennende Lesbe und hat keine Kinder. Sie könnte also mit ihrem Geld etwas Gutes tun, beispielsweise ein SOS-Kinderdorf bezahlen.
Die Frau hat auch wenig Einsicht in das Gewicht ihrer strafbaren Handlung. Sie nennt das, was ein Vergehen ist, bloß einen „Fehler“. Umso mehr Gewicht misst sie aber der Indiskretion des Finanzamts bei, denn da gehe es ja um ihr Persönlichkeitsrecht.
Eine Frage stellt sich doch: Wie sieht es in der Seele eines Menschen aus, der sein Geld irgendwo bunkert und seine Lebensfreude daraus bezieht, dass er sich daran ergötzt, wie es immer mehr wird? Ist das vielleicht eine Krankheit?

Geile Blicke und sabbernde Anmache

Ach, Frau Schwarzer, was muss ich da wieder von Ihnen lesen:
Für Sie ist die Journalistein Himmelreich das Abbild einer neuen Frauengeneration, die sich „geile Blicke und sabbernde Anmache“ nicht mehr gefallen lassen will.
Frau Schwarzer, Sie finden, Brüderle sei ein Mann von gestern. Mag sein. Dann sind Sie aber eine Frau von vorgestern. Der Spruch von alten geilen sabbernden Männern stammt doch aus der Mottenkiste der Emanzenbewegung, als Ihresgleichen noch die Büstenhalter verbrannten, um sich von diesen, Ihnen angeblich von den Männern aufgezwungenen, einengenden Kleidungsstücken zu befreien.
Ich habe noch nie einen „sabbernden“ Mann gesehen, außer im Altenheim beim Essen. Die anderen angeblich sabbernden Männer existieren doch nur in Ihrer Einbildung. Ich behaupte ja auch nicht, dass Sie ein Gift sabberndes altes Weib sind.
Und was die „geilen Blicke“ angeht, so schauen Sie sich doch einmal Ihre Geschlechtsgenossinnen an, wie sie auf den roten Teppichen oder bei den Awards erscheinen. Müssen da jetzt die Männer wegschauen? Und wenn sie schauen, ist das gleich ein geiler Blick?
Wozu lassen sich immer mehr Frauen die Brüste operieren und warum betätigen sich ständig irgendwelche weiblichen Stars als „Busenblitzerinnen“? Etwa für die Lesben?
Wie Sie sehen, Frau Schwarzer, bin ich ein Mann von vorgestern.
In meiner Jugend wurde eine Bekannte von einer Mädchenschule nach Hause geschickt, weil sie mit einem ausgeschnittenen Pulli in den Unterricht kam.
Was für eine andere Einstellung hatten auch die jungen Frauen damals zu dem, was heute als Sexismus gilt. So hatte meine Tennispartnerin immer schon ihren kurzen Tennisrock an, wenn Sie zum Platz kam. Dabei musste sie an einer Baustelle vorbei gehen. Das sorgte natürlich für Furore unter den Arbeitern. Dass man hinter ihr her pfiff, war noch das Mindeste. Und die Sprüche der Maurer waren natürlich auch entsprechend deftig. Meine Partnerin hat sich darüber sehr amüsiert und sich anscheinend gefreut, so viel Aufmerksamkeit erregt zu haben. Heute würden Ihre aufgehetzten Jüngerinnen gleich zur Frauenbeauftragten rennen.
Meine Partnerin aber kam jedes Mal wieder im gleichen luftigen Aufzug zum Tennisplatz und begründete dies damit, dass die Bauarbeiter bei ihrer schweren Arbeit auch mal eine kleine Freude haben sollten. Und sie hatte ihren Spaß dabei.
Wie freudlos würde das heute nach Ihren Vorstellungen ablaufen.

Alice Schwarzer feierte ihren 70. Geburtstag

So schlimm ist die Frau doch gar nicht, denn – wenn auch spät – kam sie zu zwei wichtigen Erkenntnissen:
1. „Männer sind auch Menschen.“
2. Und sie sagte in einem Interview auf die Frage, ob sich für eine Frau Kind und Top-Karriere vereinbaren lassen:
„Frauen, die glauben, dass es selbstverständlich sei, alles hinzukriegen, machen sich etwas vor. Sie
drücken sich vor der Realität. Heute wird behauptet, es sei doch kein Problem, beides hinzukriegen. Das ist eine furchtbare Lüge. Frauen, die Karriere und Kinder wollen, müssen Abstriche machen. Es tut mir leid, das ist die bittere Wahrheit.“
Ich frage mich als Mann bloß, was an dieser Wahrheit so bitter ist: Ist es nicht ein erfülltes schönes Leben, wenn eine Frau Kinder bekommt, sich diesen für eine gewisse Phase widmet und dann wieder voll in den Beruf einsteigt? Vielleicht landet sie dann nicht mehr auf dem Chefsessel, aber das müssen auch andere verkraften.