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Wir brauchen unbedingt eine neue Umweltschutzregel

Ich habe ja schon in diesem Beitrag beschrieben, wie die Berge immer mehr durch Markierungen verschandelt werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/05/der-mensch-is-a-sau-14/


Die Bilder zeigen, dass jeder sich das Recht heraus nimmt, die Natur nach eigenem Gutdünken zu beschmieren oder sogar mit Plastikstreifen zu markieren:
Auch Kommunen wollen sich profilieren, indem sie mit eigenen angeblich besonderen Wegen werben, z.B.: „Salzalpensteig“. Und so ein Weg muss natürlich auf ohnehin schon markierten Wegen mit eigenen Symbolen beschmiert werden.
Das Blöde dabei ist, dass die Markierungen sogar dort angebracht werden, wo man sowieso nicht vom Weg abweichen kann.
Was für ein Wandel in der Mentalität hat sich hier vollzogen: Ich erinnere mich an meine Jugend. Da las ich in dem Buch eines bekannten Bergsteigers, schon jeder rote Markierungspunkt würde ihn mitten ins Herz treffen. Gut, dass er die heutigen Zeiten nicht mehr erlebt hat.
Was wir unbedingt brauchen, ist eine Gesetzesregelung, in der die Markierungen in den Alpen von der Genehmigung der Umweltschutzbehörde abhängig gemacht und Verstöße mit saftigen Geldbußen belegt werden.
Ich würde dies ja auch gerne der Umweltministerin ans Herz legen, aber wie meine Erfahrung zeigt, ist sie beratungsresistent und findet es nicht einmal nötig, einem Bürger mit einem höflichen Blabla für seine Zuschrift zu danken

Ministervergleich: Schulze – Laschet – Maas


Gestern sah ich in den Fernsehnachrichten die Auftritte von drei Ministern:
Frau Schulze ist mir sympathisch, wenn sie immer ohne Brimborium mit ihrem zarten Stimmchen vor das Mikrofon tritt. Allerdings bräuchte sie für ihr Amt doch wesentlich mehr Power:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/08/schulzes-grosser-erfolg-plastiktuetenverbot/

Herr Laschet trat gestern im Grünen auf. Anscheinend hat er sich zu Herzen genommen, was ich hier geschrieben habe, nämlich wie aufgeblasen und lächerlich seine Auftritte mit Fahnen waren.

Und dann war da noch unser Außenminister. Er wirkte etwas sonderbar, als er vor unserer Fahne dem russischen Außenminister mit Sanktionen drohte. Aber der war höflich genug, nicht zu lachen.
B
ei den Themen, die Maas mit Lawrow besprochen hat, fehlte die Ukraine. Und da hätte ich gerne endlich einmal gehört, warum man den Jahre lang schwelenden Konflikt nicht ganz einfach dadurch beilegen kann, dass man die Bürger abstimmen lässt, zu welchem Land sie gehören wollen. Nach diesem Muster wurde ja nach dem ersten Weltkrieg die Grenze zwischen Schleswig-Holstein und Dänemark gezogen.

Der Mensch is a Sau! Aufkleber überall


Über das Thema habe ich schon öfter geschrieben, z.B. hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/11/der-mensch-is-a-sau-frau-schulze-greifen-sie-durch/
Aber es tut sich zu wenig. Gerade kam in den Nachrichten die Meldung, wie viel etliche Städte dafür ausgeben müssen, um Verkehrsschilder von Aufklebern zu reinigen. Es sind jeweils Zehntausende an Euros in vielen Orten. Die Unsitte des Verklebens von Verkehrszeichen hat inzwischen ein Ausmaß angenommen, dass es gefährlich geworden ist, denn man kann manche Schilder nicht mehr erkennen.
Etliche Städte tauschen nun ihre Beschilderung durch eine neue aus, bei der die Schilder mit einer Beschichtung versehen sind, von der sich die Aufkleber leichter entfernen lassen. Aber die – wenn auch geringeren – Kosten für die Reinigung fallen trotzdem an.
Weshalb w
erden nicht meine Vorschläge aufgegriffen:
> Wer Klebeschilder herstellt, haftet für deren Verwendung. Wenn eine solche Regelung erlassen wird, werden sich die Produzenten sehr genau überlegen, wem sie ihre Produkte verkaufen. Und sie werden diese identifizierbar machen, so dass sie feststellen können, wer die Aufkleber missbraucht hat.
> Man müsste aber das Problem auf jeden Fall so angehen: Klebeschilder dürfen nur mit einer solchen Art von Klebstoff hergestellt werden, dass sich die Schilder leicht abziehen lassen wie die Preisetiketten auf Waren.
Das wäre also alles ganz einfach und enorme Summen würden gespart. Aber unsere Umweltministerin ist auf diesem Ohr taub.
Tun Sie endlich was, Frau Schulze!

Unglaublich, aber wahr: Wir sind Weltspitze!

Endlich einmal eine Nachricht, die uns aufhorchen lässt. Während wir und auf vielen Gebieten im Absturz befinden, lesen wir erstaunt, dass wir auch auf einem Gebiet Weltspitze sind:

Allerdings nur im Papierverbrauch: Im vergangenen Jahr waren es 241,7 Kilogramm. Sogar die USA verbrauchen mit knapp 211 Kilogramm weniger als wir.
Manchmal kommen mir diese ganzen Entwicklungen vor wie üble Geschwüre, die sich immer mehr ausbreiten:
Um beim Papier zu bleiben: Früher erhielt ich von der Postbank einen Kontoauszug, der etwa so groß war wie eine Drittel-DIN-A-4-Seite. Heute bekomme ich auch bei nur einer Kontobewegung zwei DIN-A-4-Seiten: eine für die Aktion und eine mit Hinweisen.
Und so ist es überall: Man wird zugemüllt mit Zeug, was kein Mensch liest. Ein Unternehmen hat sich einmal den Scherz erlaubt und in den Geschäftsbedingungen am Ende demjenigen 3000 Euro versprochen, der diese Klausel als erster liest und sich meldet. Es hat sehr lange gedauert, bis die 3000 Euro abgerufen wurden.
Noch so ein übles Geschwür: So wie beim Papier ist es auch sonst: Wir lebten früher ohne Plastik. Heute wird das immer mehr. Und wenn die Plastiktüten verboten werden, ist das nur ein Herumkurieren an Symptomen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/08/schulzes-grosser-erfolg-plastiktuetenverbot/
Die Umwelt wird immer mehr verschmutzt und  die Umweltministerin greift selbst da nicht durch, wo dies mit einfachen Mitteln möglich wäre:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/11/der-mensch-is-a-sau-frau-schulze-greifen-sie-durch/

Und noch vielleicht noch ein letztes Beispiel: Immer mehr Gewerbegebiete fressen sich in die Natur. Da frage ich mich, wie wir denn überhaupt ohne diese Erscheinungen gut leben konnten:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/


Schulzes „großer Erfolg“: Plastiktütenverbot

Schauen Sie mal, Frau Schulze! Das sind zwei Bilder von nur einem Feld.

Respekt, Frau Schulze! Sie arbeiten gegen den Trend. Die Regierung arbeitet doch normalerweise nicht mit Verboten, sondern sie belohnt umweltfreundliches Verhalten. Wie schön! Bauern, die das Grundwasser nicht mehr vergiften und beim Düngen Abstände von Gewässern einhalten, bekommen Geld. Es gab Abwrackprämien für Leute, die ihr altes Auto entsorgt haben und nun gibt es Prämien für Käufer von E-Autos. Auch die Erneuerung von Ölöfen, Haushaltsgeräten … soll subventioniert werden. Da wäre es doch auf der Linie Ihrer Regierung gelegen, dass jeder Kunde bei einem Einkauf ohne Plastiktüte 10 Cent von seiner Rechnung abgezogen bekommt. Sehen Sie, so gewinnt man Wählerstimmen, indem man das von den Bürgern sauer verdiente Geld wieder unters Volk verstreut!
Allerdings muss ich Ihnen sagen: Sie kämpfen gegen eine Hydra: Was ist schon ein Verbot von Plastiktüten gegen den massenhaften Plastikverbrauch der Landwirtschaft. Schauen Sie mal die 2 obigen Bilder von nur einem einzigen Feld an! Wie viele Tausende von Hausfrauen müssten mit Plastiktüten einkaufen, um eine vergleichbare Menge von Plastikmüll zu erzeugen?
Mein Gott, wie anders war es früher: Als Kinder haben wir im Heuboden gespielt, wo die Bauern ihr Heu eingelagert hatten. Dann wurden Silotürme oder Flachsilos mit Betonwänden modern und nun leben wir in der Plastikzeit.

Noch etwas: Warum wurde der Export von Müll nicht längst verboten, wo doch oft unser Dreck im Ausland irgendwo in der Natur, vor allem im Meer, entsorgt wird.
Und hier wäre auch noch etwas zum Aufarbeiten:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/11/der-mensch-is-a-sau-frau-schulze-greifen-sie-durch/ Warum tun Sie das nicht?

Der Mensch is a Sau! Frau Schulze: Greifen Sie durch!

Ich fasse nun noch mal zusammen:

  • Was die Zigarettenkippen anbetrifft, sollte die Tabakindustrie verpflichtet werden, den Packungen kleine brandsichere Beutel oder Boxen anzuhängen, in denen die Kippen entsorgt werden können mit dem Appell: „Bitte halten auch sie die Umwelt sauber!“
  • Auch die Kaugummiproduzenten sollten zur Beifügung von solchen Entsorgungsmöglichkeiten verpflichtet werden. Überall kleben ja die hässlichen ausgespuckten Kaugummis und müssen derzeit noch mühevoll von Reinigungskräften mit Schweißbrennern entfernt werden. Auch hier wäre eine Abwälzung der Kosten auf die Kaugummiproduzenten notwendig. Die Ministerin sollte auch mal ein paar offene Worte an die „Saubären“ richten, die Kippen und Kaugummis in die Gegend werfen. Sie sollte diesen Menschen einmal klar machen, wie sehr sie jene entwürdigen, die ihre Hinterlassenschaften beseitigen müssen.
  • Und noch etwas sollte die Umweltministerin in ihre Bemühungen um mehr Sauberkeit einbeziehen: Eine Unsitte greift immer mehr um sich. Bei uns wird alles Mögliche mit irgendwelchen Reklameetiketten oder sonstigen Botschaften beklebt. Kein Laternenpfahl steht mehr bei uns ohne solche hässlichen Aufkleber. Hier sollte die Umweltschutzministerin auch endlich (!) eingreifen mit zwei Maßnahmen: Wer solche Aufkleber herstellt, hat für die geschätzten Beseitigungskosten zu haften. Und für die Aufkleber müsste gesetzlich bestimmt werden, dass deren Klebstoffe so hergestellt werden müssen, dass man diese Verunzierungen ganz einfach wieder abziehen kann.

Es wäre doch so einfach, gegen diese Umweltsünder etwas zu tun, und es kostet nichts. Warum tun Sie es dann nicht, Frau Schulze?