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Frau Merkel, ich brauche eine neue Hose!

Ich fälle gerade Mondbäume als Feuerholz. Das hat meine Arbeitshose nicht überstanden. Ich brauche also eine neue.
Im Internet mag ich sie nicht bestellen, weil ich sie vorher probieren will. Ich will wieder einkaufen, weil ich vieles dringend brauche: USB-Stick, Blumentöpfe für meine Pflanzenzucht, Schuhe…
Warum werden die Geschäfte nicht wieder aufgemacht? Meine Erfahrungen bei verschiedenen Geschäften von ALDI, EDEKA und Kaufland haben mir gezeigt, dass sich dort niemand vom Personal angesteckt hat. Wenn sich also das Personal trotz beengter Verhältnisse nicht ansteckt, dürfte wohl auch für Kunden kaum eine Gefahr ausgehen.
Irgendwie habe ich den Verdacht, dass man bisher zu wenig im Auge gehabt hat, wo die wahren Ansteckungsgefahren liegen: in den Altenheimen, Schulen, Partys und Demos. Gegen die beiden ersteren ist man zu spät vorgegangen und gegen die beiden letzteren mit zu viel Nachsicht. Und ausbaden müssen das die Geschäfte und die Gastronomie.

Corona: Der falsche Weg


Über dieses Thema habe ich ja hier schon öfter geschrieben, beispielsweise hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/26/corona-der-falsche-weg-2/
Auch der Virologe Prof. Hendrik Streeck kritisiert den Umgang mit der Pandemie: „Ähnlich hätte man bereits im Sommer Hygienekonzepte testen können. Hätten wir das damals gewagt, dann hätten wir jetzt einen ganz anderen Umgang mit der Pandemie und würden wissen, ob es Sinn ergibt, bestimmte Bereiche zu schließen oder nicht. Da wir das nicht gemacht haben, sind wir nun an einem Punkt angelangt, wo wir nur noch mit dem Hammer draufhauen können.“
Was man versäumt hat, ist, dass man frühzeitig festgestellt hätte, wo die Hauptinfektionsherde liegen. Dann wäre herausgekommen, dass die Gastronomie daran nur einen zu vernachlässigenden Anteil hat:
https://www.dw.com/de/wo-infiziert-man-sich-mit-dem-coronavirus/a-55435876
Warum blieben im Mai die Biergärten nicht offen, obwohl dort schon vor der Pandemie festgestellt worden war, dass die Infektionsgefahr normalerweise (also ohne Schutzmaßnahmen) nur bei 1:1000 lag? Und auch bei Gaststätten mit ausreichendem Abstand von Tisch zu Tisch und womöglich noch Plexiglastrennwänden dürfte die Ansteckungsgefahr gegen Null gehen. Man hat durch die komplette Schließung der Gastronomie den Menschen eine wichtige Lebensfreude genommen mit der Folge, dass viele über die Stränge geschlagen haben und so eine größere Infektionsgefahr darstellten. Und man hat den Bürgern wegen der dadurch fälligen Subventionen eine gewaltige vermeidbare Steuerlast aufgebürdet.
Stattdessen hätte man viel früher bei den Seniorenheimen und den Schulen strenger durchgreifen müssen.
Was gefehlt hat, ist das, was Laschet nun praktiziert hat, nämlich dass Experten der verschiedenen Fachrichtungen mit den Politikern an einem Tisch sitzen und beraten, was zu geschehen hat.

Coronapolitik gescheitert (III)

Hallo, Ihr gescheiten Virologen!
Was ist denn nun heraus gekommen bei Eurer Weisheit? Ein großes Desaster! Ein gewaltiger Irrweg! Hätten doch die Politiker besser auf mich gehört:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/18/corona-politik-unglaubliche-fehler/
Dort habe ich geschrieben, dass sich Grippen gerade besonders über die Kinder ausbreiten, die ja in der Schule mit vielen anderen zusammen kommen und dann ihre Viren und Bakterien nach Hause bringen. Warum sollte dies bei Corona anders sein? Das sagt einem doch der gesunde Menschenverstand.
Aber erst jetzt sind die Wissenschaftler darauf gekommen, dass sich sich viele Kinder infiziert haben, ohne Symptome zu zeigen. Sie haben damit wesentlich zur Ausbreitung des Virus beigetragen.
Darum hätte man man die Herbstferien verlängern müssen. Aber im Zeitalter des Merkelismus, das beide Eltern zwingt zu arbeiten, hat man ja nicht gewusst, wohin mit den Kindern.

https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/02/coronahysterie/

Corona: Der falsche Weg

 

Man sieht es nun deutlich: Der Lockdown light hat nicht viel gebracht. Was ich vermisse, ist die mangelnde Wissenschaftlichkeit der beschlossenen Corona-Maßregeln:
Die Gesundheitsämter können immerhin in einem Drittel der Infektionen feststellen, wo sich die Betroffenen infiziert haben. Und da vermissen wir eine Statistik über diese Infektionsquellen. Wie viel Prozent haben sich beipielsweise in Geschäften infiziert, in Schulen, in Verkehrsmitteln…? Und danach hätte man von vornherein entscheiden müssen, wo man Regeln verschärft und wo man sie vielleicht auch lockern könnte. Ich habe hier ja schon oft beschrieben, dass man beispielsweise die Gefahren, die von Schulen ausgehen, unterschätzt und dass die Gastronomie durchaus ein völlig ungefährliches Mittagessen anbieten könnte, was die Entschädigungsleistungen, die wie alle zu tragen haben, erheblich reduzieren würde. Außerdem würde sich dann ein bisschen weniger Tristesse in diesem Land verbreiten.

Neuer Höchststand bei Corona-Infektionen: Sind wir auf dem falschen Weg?

Wir haben in Deutschland laut Robert Koch-Institut (RKI) 23.648 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden – ein neuer Höchststand! Dazu sagte der Präsident des RKI Wieler, welche Maßnahmen zur Eindämmung wie lange bestehen bleiben müssten, könne er nicht sagen; die Entscheidung treffe die Politik auf Basis des Infektionsgeschehens.
Nee, Herr Wieler! Von Ihnen erwarten wir eine Aufklärung, wo die Gefahren für Infektionen liegen. Wie wir hörten, sollen Schulen und Heime für die hohe Zahl der Infektionen verantwortlich sein.
Aber was ist mit der Gastronomie? Gibt es da überhaupt einen einzigen Nachweis dafür, dass sich jemand in einem sicheren Lokal beim Mittagessen angesteckt hat, wenn nicht, sollten Sie dann nicht sagen, dass es für die Schließung der Lokale keine wissenschaftliche Grundlage gibt?
Die Kanzlerin malt ein düsteres Bild für die Zukunft: Wahrscheinlich sollen die bestehenden Restriktionen beibehalten werden. Vernünftiger wäre es, aus den Statistiken der Gesundheitsämter heraus zu lesen, wo sich wohl die meisten infiziert haben. Mir will jedenfalls nicht einleuchten, warum ich im Flugzeug auf engem Raum mit anderen beieinander sitzen darf, in der Gastronomie aber nicht einmal mit Abstand vom Nachbartisch und getrennt durch eine Plexiglaswand mein Essen einnehmen darf.

Corona-Politik: Unglaubliche Fehler

Der größte Fehler der Corona-Maßregeln besteht m.E. darin, dass die die Politiker in ihrer Montagsrunde keine Epidemilogen oder Virologen zur Beratung hinzu gezogen haben. Dementsprechend war das Ergebnis ihrer Besprechung auch eher politisch begründet als wissenschaftlich.
Die Schulen bleiben also weiter auf und die Gastronomie zu.
Mit der Gastronomie habe ich mich ja schon öfter befasst:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/17/unsere-schreihalsdemokratie-corona-bringt-die-schaebigen-prinzipien-der-politik-ans-licht-ii/
Ich habe gefunden, dass die Ansteckungsgefahr dort gleich Null sein dürfte, zumal die drei Lebensmittelmärkte, in denen ich einkaufe und die einen großen Kundenzulauf haben, keinen einzigen Krankheitsfall aufwiesen, weil dort die Regeln strikt eingehalten werden. 
Daher habe ich gefunden, dass ein so schwer wiegender Eingriff in die Grundrechte, wie er bei der Gastronomie erfolgte, nur auf Grund einer fundierten wissenschaftlichen Untersuchung hätte erfolgen dürfen. Aber hat man etwa die Gesundheitsämter gefragt, wie viele Infektionen auf einen regelgerecht geführten Gasthof zurück zu führen sind? Dass ich mit meiner Auffassung richtig lag, bestätigte heute Morgen ein Virologe in b5-aktuell. Er sagte, dass es für die Schließung der Gaststätten keine wissenschaftliche Evidenz gäbe.
Anders verhält es sich mit der Evidenz der Ansteckungsgefahr bei Schulen. Ich habe selbst Kinder im Kindergarten und in der Schule gehabt. Das bedeutete für uns, dass wir in jedem Jahr einmal bei der Grippewelle dabei waren. Die breitete sich nämlich über die Kinder auf die Eltern usw. aus. Warum soll es bei Corona anders sein? Freilich hat man Vorkehrungen getroffen, aber ob die helfen und ob sich die Kinder so weit bändigen lassen, ist doch sehr zweifelhaft. Und so steigen die Quarantänefälle in den Schulen an. Das Schlimme ist ja, dass infizierte Kinder sich noch ein paar Tage ganz gesund fühlen, bevor die Krankheit ausbricht. In dieser zeit können sie aber schon andere anstecken.
Es ist also eine rein politische Entscheidung, wenn die Schulen im Gegensatz zur Gastronomie offen gehalten werden: Man brauchte eben die Eltern als Arbeitskräfte und die wissen nicht, wohin mit den Kindern, wenn die nicht in der Kita oder Schule sind. Die Eltern sind eine politische bedeutsame Masse, zumal sie organisiert sind. Anders ist es mit den Gästen der Gastronomie: Die sind eine amorphe Menge. Man kann sie also übergehen.

Der zweite Fehler liegt in der Schreihals-Politk (s. Link oben). Wer am lautesten schreit, kriegt am meisten Geld (Arme Künstler!). Die Autoindustrie bekommt nun schon wieder 3 Milliarden. So ist das halt in unserer Lobbykratie. Man sieht wieder einmal: die 6000 Lobbyisten sind erfolgreicher als der verschlafene deutsche Michel, der all dies als „alternativlos“ über sich ergehen lässt. Er fragt nicht, weshalb die Auto-Konzerne so etwas nicht aus der Westentasche bezahlen können: Allein bei Volkswagen wurden 2019 die Umsatzerlöse um 16,8 Milliarden Euro auf 252,6 Milliarden Euro gesteigert. Was sind dagegen die „läppischen“ 3 Milliarden?
Was die Politik wieder mit Abwrackprämien erreichen will, könnte sich ohne Inanspruchnahme von Steuergeldern auch mit einer Verschärfung der Abgasregeln erreichen lassen. Wie unsinnig das Vorgehen der Regierung ist, sei mit einem Beispiel verdeutlicht:
Man könnte ja auch gegen die Verkehrssünder so vorgehen: Man bestraft sie nicht, sondern belohnt die punktefreien Autofahrer. Geld genug ist ja da, wenn auch nur in der Druckmaschine.

Corona: Der falsche Weg

Ich lebe beim „hottesten“ Corona-Spot. Und ich staune, dass in den beiden EDEKA-Märkten und beim ALDI das Personal fröhlich und gesund ist. Gott sei Dank, denn was wäre wohl los, wenn die Lebensmittelläden zu machen würden? Das Personal hat ja wohl mehr (distanzierten) Kontakt mit anderen Menschen als die meisten. Dennoch hat sich offenbar keiner angesteckt. Das liegt eindeutig daran, dass in den Geschäften die Corona-Maßregeln strikt  befolgt werden.
Bei der Gastronomie hätte es auch so sein können, weil in den soliden Gastwirtschaften Vorkehrungen gegen eine Ansteckung getroffen und die Regeln eingehalten wurden. Hat man überhaupt einen Fall erlebt, wo sich jemand in einem korrekt geführten Lokal angesteckt hat?
Wir sehen nun, dass sich die Schulen zu Hotspots entwickeln, weil die Kinder nicht so zu bändigen sind, dass die Regeln immer genau beachtet werden. Die Steigerung der Infektionen in Schulen wird allerdings herunter gespielt wird, weil die Welle der Ansteckungen sich erst entwickelt. Es war also der falsche Weg, die Schulen offen und die Lokale zu zu machen. Man hätte sie doch mindestens mittags offen lassen können.
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/11/corona-die-falsche-politik-schulen-schliessen-oder-gastronomie/
Ich sehe die Kinder als Opfer unserer Wirtschaftspolitik. Die Wirtschaft funktioniert nämlich nur, wenn auch viele Frauen berufstätig sind, und die wissen natürlich nicht, wohin mit den Kindern, wenn die nicht in der Schule sind.
Das Ganze wird vertuscht, indem man sich unheimlich Sorgen um die Ausbildung der Kinder macht. Es ist schon von der Gefahr einer „lost generation“ die Rede. Was wäre schon dabei gewesen, wenn man die Herbstferien um 2 Wochen verlängert hätte oder die Weihnachtsferien ein paar Tage ausdehnt? Unsere alte Generation hat nach dem Krieg ein Jahr lang keinen Unterricht gehabt und doch sind wir fähig gewesen, Deutschland wieder aufzubauen.

Corona: Die falsche Politik – Schulen schließen oder Gastronomie?

Jetzt wird es klar: Es war die falsche Politik, als man die Schulen offen ließ und die Gastronomie zu sperrte.
Hier wurde ja schon vielfach kritisiert, dass die Gastronomie geschlossen wurde, obwohl sie Maßnahmen durchgeführt hat, die eine Ansteckung praktisch unmöglich machten:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/03/corona-hier-irrt-die-kanzlerin/
Das Offenhalten der Schulen war schon deshalb ein großer Fehler, weil hier Schutzmaßnahmen wie in der Gastronomie fehlten (Welche Schüler wurden denn mit Plexiglasscheiben voneinander getrennt?) und weil man nicht fehl geht in der Annahme, dass Kinder kaum so gezähmt werden können, dass sie sich so umsichtig verhalten wie die Gäste eines Lokals. Was aber gravierender ist, ist die Tatsache, dass viele Kinder sich mit Corona infiziert haben, ohne es zum merken und ohne Symptome zu zeigen. So gesehen sind also die Schulen genau so „Super-Spreader“ wie die unvernünftigen demonstrierenden Maskenverweigerer von Leipzig.
Nun bewahrheitet sich also meine Warnung:
Wie die Bild-Zeitung unter Berufung auf den Deutschen Lehrerverband schreibt, sind mittlerweile 300.000 Schüler in Quarantäne. Ende September waren es noch rund 50.000.
Auch etwa 30.000 Lehrer befinden sich demnach in häuslicher Isolation.
Es wird so weiter gehen und zwar exponentiell. Eine Verschärfung des Teil-Lockdowns steht bevor, wenn es so weiter geht. Keine guten Aussichten für Weihnachten.

Corona: Kinder als Superspreader?

Das ist ja eine Horrormeldung: Sechsmal so viele Kinder haben sich mit dem Coronavirus infiziert, als bisher angenommen:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/117871/Bayern-Sechsmal-mehr-Kinder-mit-SARS-CoV-2-infiziert-als-gemeldet
Das Schlimme an dem Virus ist ja, dass die Krankheit einen völlig unterschiedlichen Verlauf nimmt: Die einen, besonders Kinder, merken oft überhaupt nicht, dass sie infiziert sind und andere sterben daran.
So kann es also durchaus sein, dass die Kanzlerin die falsche Wahl getroffen hat, wenn sie die Schulen offen halten will und die Gasthäuser schließt, wie ich schon im letzten Beitrag dargestellt habe.
Womöglich werden also die Schulen zu den wahren Superdpreadern und bescheren uns ein trauriges Weihnachtsfest.

Was für eine Jugend wächst da heran?


Ich traute meinen Ohren nicht, als ich in den Nachrichten hörte, den Schulen würden nicht nur Lehrer fehlen, sondern auch Sozialarbeiter und Psychologen.
Wie gibt‘s denn so was? Wieso brauchen Schulen heute neben den Lehrern auch noch Sozialarbeiter und Psychologen? Ich bin in die Schule gegangen und meine Kinder sind ebenso dort groß geworden, aber ich habe nie gehört, dass man dort außer den Lehrkräften noch weiteres Personal brauchte. Wie haben wir damals nur so leben können?
Aber heute sieht es anders aus. Wir haben eine Servicementalität: Für alles gibt es Leute, die dafür zuständig sind. Und so erwarten heute die berufstätigen Eltern, dass ihre Kinder gefälligst in den Kitas und Schulen erzogen werden. Nur klappt das halt nicht recht. Die Kinder sind vielfach resp
ektlos und verroht. Aggressive Sprache, Mobbing und Gewalt sind an der Tagesordnung. So fühlt sich ein Drittel der Angehörigen eines der schönsten Berufe, also der Lehrerschaft, ausgebrannt. Kein Wunder, dass es schon Schulen gibt, wo man Polizeischutz angefordert hat. Von einem Lehrer hörte ich, dass er „selbstverständlich bewaffnet“ in seine Schule gehe.
Neuerdings müssen Chipkarten für die Toiletten eingeführt werden, weil diese immer mehr und immer öfter in übelster Weise verunreinigt werden.
Was für eine Jugend wächst da heran? Sind die Hooligan-Szenen und Chemnitz das, was wir in Zukunft mehr und mehr zu sehen bekommen?
Für mich sind das alles Folgen der Zerstörung der Familie, die ja – wie es immer so schön heißt – die „Keimzelle des Staates“ ist.