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Corona: Ein erschreckendes Bild im Fernsehen

Nun haben die Schulen wieder geöffnet und wir sahen in den Fernsehnachrichten natürlich Bilder dazu. Man sah dabei, wie Schüler fleißig etwas schrieben. Was mich dabei erschreckt hat, war die Tatsache, dass viele „mir de Nase schrieben“, d.h. sie hielten den vorgeschriebenen Abstand zwischen Augen und Heft nicht ein, ohne dass die Lehrkraft dagegen eingeschritten wäre.
Wenn ich da an meine Schulzeit zurück denke: Da ging der Lehrer mit dem Rohrstock durch die Bankreihen. Und wenn da jemand seine Nase zu tief in ein Heft steckte, gab es einen Schlag mit dem Rohrstock auf die nackten Waden. Das haben wir uns gemerkt.
So etwas wäre heute völlig unmöglich, aber es hat mir nicht geschadet: Ich brauche auch in meinem hohen Alter keine Brille, obwohl ich einen Beruf hatte, dessen Tätigkeit im wesentlichen im Lesen bestand. Und auch 25 Jahre am PC haben meine Augen nicht kaputt gemacht.

Bin ich ein Idiot? Bücher schreiben und verkaufen

Ich wohne in einem Dorf mit ca. 5000 Einwohnern und weil ich gerne hier bin, konnte ich mich nicht vom Leben in unserer Gemeinde ausschließen. Daher übernahm ich den Posten Vorstandes von einem Verein mit ein paar Hundert Mitgliedern. Und als ich das im Kreise der hiesigen Schreiberlinge erwähnte, sagte einer zu mir:
„Mei, du bist ein Idiot: Du reißt dir für die Leute den Arsch auf und kriegst kein Geld dafür. Da hättest du den Leute doch sagen sollen, dass du Bücher schreibst und dass jeder zum Dank ein Buch kaufen und weiter empfehlen soll.“
Ich habe das nicht getan, weil ich meinte, wenn meine Bücher gut sind, setzen sie sich von selber durch. Hier sind sie:
https://autorenseite.wordpress.com/home/

Witz zum Tag

Einen fröhlichen Tag!

Eine Frau möchte als Schriftstellerin Karriere machen. Ihre Freundin fragt sie:
„Hast du denn schon was verkauft?“
„Ja, mein Auto und meinen ganzen Schmuck.“

(Bevor Sie beginnen, ein Buch zu schreiben, schauen Sie sich mal bei Bookrix an, wie viele schon diese Idee gehabt haben und was daraus geworden ist. Über meinen Verlag las ich, dass der pro Tag tausend Bücher gedruckt hat einschließlich Doktorarbeiten und Reiseberichte,)

Es gibt so wenig Bücher…

Eigentlich wird ja zu viel geschrieben, obwohl es schon in der Bibel heißt:

„Und über dem allen, mein Sohn, lass dich warnen; denn des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren macht den Leib müde.
(Prediger, 12,12)“

Ich muss trotzdem bekennen: Ich schreibe gern. Deswegen will ich mich aber nicht gleich als Schriftsteller bezeichnen; das überlasse ich anderen. Ich bin halt nur ein Hobby-Schreiberling.
Ich weiß nicht, wie viele Bücher jeden Tag neu erscheinen. Ich habe nur einmal gelesen, dass bei Lulu, wo meine Bücher zu haben sind, Tag für Tag 1000 neue Schriften produziert werden: Bücher, Doktorarbeiten, Reiseberichte usw. Ist das alles wert, schriftlich festgehalten zu werden? Und wer soll das alles lesen?
Zu Weihnachten habe ich wieder Bücher bekommen und da leide ich unter meiner falschen Erziehung. So wie meine Mutter sagte: „Was auf den Tisch kommt, wird aufgegessen!“, so fühle ich mich auch verpflichtet, die geschenkten Bücher zu lesen, auch wenn mich überhaupt nicht interessiert, was der bekannte „Hundertjährige“ Neues erlebt hat. Aber das Buch ist halt ein Bestseller.
Doch zurück zum Thema: Es gibt so wenig Bücher, von denen man wirklich etwas hat, die einen also zum Nachdenken anregen, aber trotzdem unterhaltsam sind. Ich habe mich bemüht, solche Bücher zu schreiben. Vielleicht interessiert Sie ja eines davon:


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Heute ist der Tag des Bloggens

https://autorenseite.wordpress.com/home/

https://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=Rogenzon

Früher habe ich solche Bücher geschrieben. Schauen Sie mal in die Leseecke.
Dort finden Sie eine ganze Reihe von Kurzgeschichten als Leseproben. Vielleicht haben Sie Ihren Spaß daran und finden sogar ein Weihnachtsgeschenk darunter.
Inzwischen blogge ich lieber. weil ich finde, dass wir in einer Zeit leben, in der man sich einmischen muss. Und beim Bloggen habe ich mehr Echo als mit meinen Büchern.
Übrigens ist heute auch der Tag der Nettigkeit. Also überlegen Sie mal, wem Sie heute eine Nettigkeit gönnen sollten.
Bloggen und Nettigkeit passen eigentlich gar nicht zusammen, aber die Nettigkeit sollte uns jedenfalls daran erinnern, dass wir beim Bloggen nicht ins Gegenteil verfallen: in Unsachlichkeit, Gehässigkeit, Fake…

Heute ist mein Tag, der „Ich-liebe-es-zu-schreiben-Tag – I Love to Write Day“

Was ist das Wichtigste beim Bücherschreiben? Es wäre ja interessant zu erfahren, welche Antworten die verschiedenen Autoren geben würden. Meine Antwort ist schlicht und einfach: Man muss Spaß daran haben. Dann hat es sich auch dann gelohnt, wenn man keinen Bestseller zu Wege gebracht hat.

Und noch etwas: „Das Wichtigste beim Schreiben ist der Papierkorb.“ Und warum das so ist und wie man ihn benutzt, steht in diesem Gedicht:

         Das Werk
Es war nicht nur so hingeschmiert,
Du hast dich gründlich konzentriert
Und lange vorher nachgedacht,
Eh’ du es zu Papier gebracht.
Dann ließt du es zunächst noch ruh’n –
Du hattest anderes zu tun.
Nach ein, zwei Wochen denkst du dran
Und schaust dir dein Geschreibsel an:
Dann fragst du dich beim Wieder-Lesen:
Bin ich denn wirklich der gewesen,
Der alles das geschrieben hat?
Dir bleibt die Luft weg – du bist platt.
Doch hast du Grund, dass du dich freust,
Weil es nichts gibt, was du bereust:
Alles das, was du geschrieben,
Ist – Gott sei Dank – bei dir geblieben.
Dort wirst du sorgsam es verwahren.
Dann wirfst du’s weg – nach ein paar Jahren.

( Mehr Lyrik und anderen Lesestoff gibt es hier:
https://autorenseite.wordpress.com/home/)

Was ist das Wichtigste beim Bücher schreiben?

Das ideale Buch sieht so aus: Es ist spannend oder unterhaltsam mit einer Prise Humor. Vor allem sollte es aber dem Leser einen Stoff zum Nachdenken geben, der ihn noch länger beschäftigt. Das Schreiben sollte Spaß machen. Dann hat es sich für dich gelohnt, denn du kannst kaum erwarten, dass du einen Bestseller zu Stande gebracht hast.

Es wäre ja interessant zu erfahren, was die verschiedenen Autoren als besonders wichtig betrachten. Meine Antwort ist schlicht und einfach: „Das Wichtigste ist der Papierkorb.“ Und warum das so ist und wie man ihn benutzt, steht in diesem Gedicht:

         Das Werk
Es war nicht nur so hin geschmiert,
Du hast dich gründlich konzentriert
Und lange vorher nachgedacht,
Eh’ du es zu Papier gebracht.
Dann ließt du es zunächst noch ruh’n –
Du hattest anderes zu tun.
Nach ein, zwei Wochen denkst du dran
Und schaust dir dein Geschreibsel an:
Dann fragst du dich beim Wieder-Lesen:
Bin ich denn wirklich der gewesen,
Der alles das geschrieben hat?
Dir bleibt die Luft weg – du bist platt.
Doch hast du Grund, dass du dich freust,
Weil es nichts gibt, was du bereust:
Alles das, was du geschrieben,
Ist – Gott sei Dank – bei dir geblieben.
Dort wirst du sorgsam es verwahren.
Dann wirfst du’s weg – nach ein paar Jahren.

( Mehr Lyrik und anderen Lesestoff gibt es hier:
https://autorenseite.wordpress.com/home/)

Wie wir verblöden

Kürzlich las ich: „Pistazien auf den Ernährungsplan zu setzen ist eine richtig gute Idee. Im Video sehen Sie die Erklärung.“ Ich hasse so etwas. Warum kann man nicht schreiben, was an den Pistazien so gesund sein soll? Dann könnte man den Artikel kurz überfliegen und prüfen, ob man so etwas braucht. Aber nicht einmal im Hinweis auf das Video findet man eine Andeutung, welche positiven Auswirkungen man erwarten kann. Man soll also unbedingt neugierig werden und das Video über sich ergehen lassen. Das Schlimme an solchen Videos ist meistens, dass man erst einmal eine minutenlange Reklame ertragen muss, bis es endlich zur Sache geht.
Ich frage mich oft, was so ein Blödsinn soll. Wahrscheinlich will man die User möglichst lange auf der Seite halten.
Daher kommen immer mehr Videos ins Netz. Sogar Zeitschriften wie der „Spiegel“ folgen diesem Trend und die Folge davon ist, dass die Menschen immer weniger lesen. Leider ist es beim Lesen anders als beim Schwimmen und Rad fahren: Lesen kann man verlernen. Wer nicht mehr liest, kennt zwar noch die Buchstaben, ist aber nicht mehr in der Lage, den Sinn von Texten zu erfassen. Zwölf Prozent (!) der Berufstätigen in Deutschland können nicht mehr richtig lesen und schreiben. Betroffen sind vor allem Menschen, die einfachen Hilfstätigkeiten nachgehen.
Entwickeln wir uns zu einem Volk von Analphabeten?
Immer mehr Geräte funktionieren über eine Sprachsteuerung. Bald muss man gar nicht mehr lesen und schreiben können.

 

Weisheit für Schriftsteller, Autoren und andere Schreiberlinge…

…die Ihr Euch hier tummelt und die Ihr auf dieser Seite schon manchen guten Tipp bekommen habt. Die Bibel hält heute diese Weisheit für Euch bereit:
„Und über dem allen, mein Sohn, lass dich warnen; denn des vielen Büchermachens ist kein Ende, und viel Studieren macht den Leib müde.
(Prediger, 12,12)“
(Mehr Aphorismen und Zitate gibt es hier:„ Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“.

Gedicht zum Thema „Weisheiten und Wahrheiten“

        

       Das Werk

Es war nicht nur so hingeschmiert,
Du hast dich gründlich konzentriert
Und lange vorher nachgedacht,
Eh’ du es zu Papier gebracht.
Dann ließt du es zunächst noch ruh’n –
Du hattest anderes zu tun.
Nach ein, zwei Wochen denkst du dran
Und schaust dir dein Geschreibsel an:
Dann fragst du dich beim Wieder-Lesen:
Bin ich denn wirklich der gewesen,
Der alles das geschrieben hat?
Dir bleibt die Luft weg – du bist platt.
Doch hast du Grund, dass du dich freust,
Weil es nichts gibt, was du bereust:
Alles das, was du geschrieben,
Ist – Gott sei Dank – bei dir geblieben.
Dort wirst du sorgsam es verwahren.
Dann wirfst du’s weg – nach ein paar Jahren.

(Mehr Gedichte in der „Fundgrube„)