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Nein, diese Weiber!

Schiller hatte schon recht, als er schrieb:
„Das höchste aber von allen Gütern ist der Frauen Schönheit.“
Was ich aber besonders an den Frauen bewundere, ist ihre Fähigkeit, sich zu verwandeln. Auch eine „graue Maus“ versteht es, plötzlich als Vamp daherzukommen. Und bewunderte Stars sehen, wenn sie nicht zurecht gemacht sind, auch nicht viel anders aus als die, die sonst noch so auf der Straße herum laufen. Da staunt man, was Visagisten so alles fertig bringen.

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Das erinnert mich an eine Begegnung in meiner Jugendzeit: Als ich an einer Telefonzelle vorbei ging, sprach mich eine junge Frau an, ob ich ihr Geld zum Telefonieren wechseln könnte. Ich schaute sie mir genauer an und dachte: Die sieht ja fast aus wie Romy Schneider. Sie bemerkte das und sagte; „Ja, ich bin’s wirklich!“

Ich habe einen Corona-Schock!

 

Wie meine Leser wohl wissen, bin ich ein bekennender Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.
Aber trotzdem oder gerade deswegen bin ich ein großer Frauenbewunderer. Wie sagt doch unser großer Dichter Schiller so treffend:

Das höchste aber von allen Gütern ist der Frauen Schönheit.

Nun habe ich allerdings – was weibliche Schönheit anbetrifft – im Zuge der Coroma-Krise einen schweren Schock erlitten: Es ist ja nun so, dass verschiedene Frauen nicht mehr geschminkt und zurecht gemacht im Fernsehstudio zu sehen sind, sondern dass sie sich so, wie sie halt sind, von zu Hause aus im TV melden. Und da haben wir doch tatsächlich zwei Frauen – ich will den Damen hier ersparen, sie zu nennen – überhaupt nicht wieder erkannt: Da war nichts mehr übrig von ihrem Promi-Look, sondern hier kamen zwei gestresste Hausfrauen.
Und da bewahrheitete sich wieder einmal, was ich schon früher hier geschrieben hatte:

Unter den besonderen weiblichen Fähigkeiten gibt es eine, die ich besonders bewundere. Die Frauen sind in der Lage, sich von einer „grauen Maus“ in eine Dame, einen Vamp (alter Ausdruck für heißes Girl), eine Art von Nonne oder einen Schönheitsstar zu verwandeln. Nehmen Sie Helene Fischer als Beispiel:
https://web.de/magazine/unterhaltung/stars/helene-fischer-show-weihnachten-brav-scharf-wandlung-33904048
Ich war selbst einmal Zeuge einer solchen Verwandlung: Als ich in München am Haus der Kunst vorbei ging, bemerkte ich, dass sich dort etwas tat. Auf der Treppe herrschte geschäftiges Treiben, das den Anschein erweckte, als würden dort Filmaufnahmen gemacht. Natürlich wollte ich da zuschauen.
Ein paar Mädchen, wie sie halt in der Stadt so herum laufen, verschwanden im Haus. Nach einiger Zeit kamen sie wieder heraus und dann wurden Modeaufnahmen gemacht. Ich hätte es nie für möglich gehalten, dass das die selben jungen Frauen waren, die ich vorher hatte kommen sehen.
Und dann notierte ich in meinen Aphorismen:
Ein Kunstmaler hat es leicht: Er kann auf einer weißen Leinwand ein Portrait malen. Ein Visagist hingegen muss mit Farbe aus einem Durchschnittsgesicht einen Star machen.

Noch ein Beispiel gefällig? Als besonders unglaubhaft fand ich in der Operette „Die Fledermaus“ die Szene, in der die Titelfigur auf einem Ball die eigene maskierte Frau nicht erkennt. Aber dann ist es mir doch so ähnlich ergangen. Als ich meine Frau kennen lernte, habe ich mich mit ihr vor dem Haus der Kunst verabredet, weil wir dort einen Faschingsball besuchen wollten. Als meine Frau damals mit einem Taxi angefahren kam und stark geschminkt mit Perücke auf mich zu ging,  hatte ich sie doch tatsächlich zunächst nicht erkannt.

Zitat zum Tag

Was steht nicht alles in einem alten Gesicht geschrieben? Was lesen Sie daraus?

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Es ist schon merkwürdig, dass wir die Schönheit alter Bauten bewundern, aber die meisten halten ein altes Gesicht für unansehnlich.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Wie sind denn nun die Frauen?

Es kommt auf den Blickwinkel an:

„Das höchste aber von allen Gütern ist der Frauen Schönheit.“ (Friedrich Schiller)

„Das niedrig gewachsene, schmalschultrige, breithüftige und kurzbeinige Geschlecht das schöne nennen konnte nur der vom Geschlechtstrieb umnebelte männliche Intellekt.“ (Schopenhauer)

Was lernen wir daraus? Unsere Sicht auf die Welt ist sehr subjektiv. Was der eine so sieht, ist für den anderen völlig anders. Gibt es also keine unumstößliche Wahrheit? Doch: Wenn wir das Bild oben betrachten, können wir jedenfalls sagen: Mit dem Wort „kurzbeinig“ irrte der Philosoph.

 

Das beste Schönheitsmittel für Frauen


Ich sehe ganz gern die Sendung „Bares für Rares“. In der letzten Sendung trat eine Frau auf, die Horst Lichter zum Staunen brachte. Er konnte nicht glauben, wie alt sie war. Und
wenn er auch sonst mit Komplimenten nur so um sich wirft: in diesem Fall stimmte es tatsächlich. Die Frau sah auch nach meinem Dafürhalten etwa 20 Jahre jünger aus.
Horst Lichter fragte sie natürlich, was denn ihr Geheimnis sei und welches Schönheitsmittel sie benutze. Ihre Antwort war einfach und wird viele Frauen erstaunen:
„Nur kaltes Wasser!“
Also, meine Damen: Weg mit dem teuren Zeug, das ihr im Bad stehen habt. Kaltes Wasser tut‘s auch.
Übrigens sollen Frauen auch durch durch die Liebe schöner werden.

Zum Nachdenken: Heute ist der Tag der Handschrift


Mein Senf dazu:
Zu diesem Thema habe ich in meinen Aphorismen geschrieben:

Vergleicht man die Handschrift der Menschen von heute mit der von vor 100 Jahren, so muss man zu dem Ergebnis kommen, dass sich der Rinderwahnsinn tatsächlich unbemerkt ausgebreitet hat.

Ich bewundere immer nicht nur die Schönheit, sondern auch die Ausgeglichenheit von Handschriften in alten Urkunden: Ein Buchstabe wie der andere! Und dann schaue ich mir mein Geschreibsel an und denke: Gut dass man heute mit seinem PC schreiben kann und dass es dort handschriftähnliche Fonts gibt.
Und dann denke ich mir, es kann doch etwas mit uns Menschen von heute nicht mehr stimmen, wenn wir so schmieren.

Das hat mich entsetzt:


In den Fernsehnachrichten sah ich, wie hübsche Koreanerinnen in Tracht die Medaillen überreichten. Bei der Gelegenheit wurde berichtet, dass sich jede 2. Koreanerin mindestens einmal einer Schönheitsoperation unterzieht, um beruflich Erfolg zu haben.
Das kann ja heiter werden, wenn dieser Trend (oder soll man sagen: Zwang?) sich auch bei uns durchsetzt. Wird dann der Personalchef von Aldi vielleicht sagen: „Bevor Sie bei uns an der Kasse sitzen dürfen, lassen Sie sich erst mal operieren?
Wir kaufen ja bei den verschiedensten Geschäften ein und stellen manchmal fest, dass es ein ungesunder Job ist, dort an der Kasse zu sitzen. Viele Frauen scheinen dabei vom vielen Sitzen dick zu werden. Bisher dachte ich, dass dagegen auch keine Schönheitsoperationen helfen können. Aber seit ich gesehen habe, was Schönheitschirurgen aus manchen Frauen gemacht haben, beispielsweise aus der Tochter von Roberto Blanco, muss ich sagen: Da kann ich nur staunen.
Noch mehr aber staune ich darüber, wie die schönheitsdurstigen Damen die Risiken der Operationen ausblenden können. Manchmal liegt das aber auch an der Art, wie Ärzte aufklären:
„Wenn ein betrunkener Arzt in Afrika einen Fehler macht, müssen wir wegen der Juristen darüber aufklären, dass so ein Fehler passieren kann.“
Seit ich einen topfitten Freund bei einer harmlosen Knie-OP verloren habe, denke ich da ein bisschen anders.

Was Männer an Frauen so bewundern

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Gerade las ich auf der Titelseite von Web.de diese Frage: „Wer ist dieser ungeschminkte Star?“ Nun, ich konnte diese Frage schon deshalb nicht beantworten, weil ich zu wenig Stars und solche, die es sein möchten, kenne. Was ich aber bei dieser Gelegenheit bewundere, ist die Fähigkeit von Frauen, aus einem Allerweltsgesicht eine perfekte Schönheit zu machen.
Ein derartiges Wunder durfte ich einmal in München persönlich erleben. Ich war zufällig am Haus der Kunst in München und hörte, dass dort Modeaufnahmen gemacht würden. Da schaut man natürlich zu. Etwa ein Dutzend junger Mädchen, wie man sie so halt auch auf der Straße sieht, verschwand im Haus, um sich umzuziehen und zurecht zu machen. Ich vermutete, dass die Fotos wohl für einen Kaufhauskatalog gemacht würden – so durchschnittlich wirkte das Ganze.
Aber dann kamen die Damen heraus – eine nach der anderen – und posierten in den verschiedensten Stellungen. Toll! Unglaublich, dass das dieselben waren, die ich vorher hatte ins Haus gehen sehen. Und ich bekam einen hohen Respekt vor den Visagistinnen, die aus Allerweltsgesichtern perfekte Schönheiten gemacht hatten. Das ist ja fast schwieriger als die Portrait-Malerei, denn ein Visagist muss sich mit dem abgeben, was da vor ihm sitzt, während ein Maler auf einer weißen Leinwand ganz von vorne beginnen kann.
Da können wir Männer nur staunen. Mir fiel dabei die Operette „Die Fledermaus“ ein, in der der Herr von Eisenstein auf einem Ball seine eigene maskierte Frau nicht erkennt. Das gibt’s doch nicht, hatte ich bisher gedacht. Aber bei der Maskerade der Models stellte ich fest: Das gibt’s doch!

Übrigens das Mädel hier am Strand ist nicht ein nettes von vielen: Das ist dieselbe wie oben: Marilyn Monroe. Kaum zu glauben!
Monroe