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Sind Menschen auch so wie Ratten?

Ich las einmal von einem interessanten Experiment mit Ratten. Die Wissenschaftler haben in Tests herausgefunden, welche Lebensbedingungen für Ratten am günstigsten sind, d.h.: unter welchen Bedingungen leben sie am längsten? Welches Fressen brauchen sie? Welche Temperatur? Welche Käfiggröße? Welche Schlafzeiten? Usw.
Nachdem man überall die optimalen Lebensbedingungen festgestellt hatte, gönnte man den Ratten diese alle auf einmal  Und das Ergebnis war überraschend: Die Ratten lebten kürzer.
Interessanter aber ist, dass die Ratten unter solchen Bedingungen aggressiver wurden und übereinander her fielen.
Sind wir vielleicht auch wie die Ratten? Uns geht es zu gut und wir beobachten, dass die Gewalt immer mehr zunimmt.
Alte Menschen sehen das so: Als ich am Fernsehzimmereines Altenheims gerade in dem Moment vorbeiging, als gezeigt wurde, wie junge Burschen einen Mann zusammen schlugen, sagte einer: „“Die bräuchten mal wieder einen Krieg!““ Ein anderer meinte: „…oder ein Arbeitslager müsste wieder her!“ Und die anderen nickten. Lassen wir das mal kommentarlos so stehen.
Lesen Sie dazu das Zitat von heute.

Internationaler Tag gegen Gewalt an Männern

Gestern war der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen.  Schon aus diesem Anlass habe ich hier aus Paritätsgründen einen Internationalen Tag gegen Gewalt an Männern gefordert, weil auch viele Männer Opfer der Gewalt von Frauen werden, sogar – wie dort nachzulesen ist – öfter als umgekehrt. Freilich ist die Gewalt von Frauen nicht immer so brutal, wie ich einmal im Krankenhaus von einem Mann erfuhr, dem seine Frau eine Bratpfanne an den Kopf geworfen hatte. Nein, Frauen haben da oft subtilere Methoden. Dazu ein Zitat aus dem Buch  „Frauen für Fortgeschrittene“:

Er mußte es sich von der Seele reden, daß er seine Frau geschlagen hatte. Ganz unglücklich schilderte er, warum es dazu gekommen war: Seine Frau habe ihm das Essen auf den Tisch gestellt und darauf gespuckt mit der Bemerkung: Guten Appetit!“
Und dann haben Sie zugeschlagen?“ fragte ich.
Nein!“ antwortete er: „Dann bin ich ins Gasthaus gegangen.“
Er schilderte weiter, daß seine Frau ihm am nächsten Morgen seinen Rasierer in ihre Exkremente geworfen habe. Ich fragte wieder:
Aber dann haben Sie zugeschlagen?“
„Nein!“ war wieder seine Antwort: „Geschlagen habe ich erst, als sie mir noch ins Gesicht spuckte und sagte:
Du bist kein richtiger Mann und wehrst dich nicht einmal!“
Sie wollte wirklich geohrfeigt werden, und ich war so blöd, es auch noch zu tun. Sie lief dann sofort zum Arzt und hat sich bestätigen lassen, daß sie eine rote Backe hatte, und nun geht der Zirkus erst richtig los!“

Beim Stichwort Zirkus ist anzumerken, daß Frauen sehr einfallsreich sind, wenn sie finden, daß ihre Männer bestraft werden sollen. Sie können nicht so spontan zuschlagen, entwickeln dafür aber subtilere und umso wirksamere Methoden. Wie der bekannte Film zeigt, können Frauen wahre Teufelinnen“ werden oder wie es Schiller ausdrückte: „….da werden Weiber zu Hyänen.“
Aus dem Ideenreichtum der Frauen hier nur ein Beispiel: Eine Frau will ihren Mann los werden. Sie bringt sich abends mit ihrem Küchenmesser einen kleinen Schnitt am Arm bei, läuft im Nachthemd zur Polizei und berichtet dort mit gut gespielter Lebensangst, ihr Mann sei mit gezücktem Messer über sie hergefallen, wobei sie ihr blutverschmiertes Küchenmesser mit zitternder Hand auf den Tisch der Wache legt. Die Polizei holt den ahnungslosen Ehemann aus dem Bett und verfrachtet ihn ins Irrenhaus, oder wie man heute besser sagt: in ein Nervenkrankenhaus zur Beobachtung. Dort stellt der Arzt fest, daß der wütende Mann völlig unbeherrscht sei und keinerlei Krankheitseinsicht besitze. Der Mann muß also die nächsten Wochen dort bleiben. Jetzt stellen wir uns einmal vor, daß er z.B. von Beruf Arzt ist: Wenn seine Patienten dann von der Sache erfahren, muß er seine Praxis zusperren.Was die Gewalt in der Ehe angeht, sind Frauen keinesfalls anders als Männer. Eine statistische Erhebung in Großbritannien ergab, daß Männer genauso oft Opfer weiblicher Gewalt werden, wie umgekehrt. Nur der Prozentsatz der Verletzten ist bei den Frauen etwas höher. Meist sieht die Sache so aus, daß die Frau den Mann ohrfeigt und der Mann zurückschlägt. Während der Mann die Ohrfeige eher als Demütigung empfindet und sonst nichts weiter unternimmt, geht die Frau dagegen zum Arzt und läßt sich die Spuren der eben bezogenen Ohrfeige attestieren. Das ist der eine Unterschied zwischen den Geschlechtern. Der andere ist, daß der Mann ins Wirtshaus geht, um seinen Ärger zu ertränken, während die Frau womöglich ins Frauenhaus zieht. Zusammenfassend kann man feststellen, daß bei ehelichen Auseinandersetzungen ausnahmsweise völlig überreizte Männer zu Mitteln greifen, die sich in der Kriminalstatistik als Körperverletzungen niederschlagen; die Frauen aber wenden eher fiesere Methoden an, die ihnen strafrechtlich gesehen keinen Fleck auf ihrer weißen Weste einbringen. Darum, Männer, seid auf der Hut!

Soweit also das Zitat.
Weil die Frauen es geschafft haben, ihren eigenen Tag der Gewalt groß in die Medien zu bringen, entsteht der völlig falsche Eindruck, als seien Männer wie wilde Tiere, vor denen die armen wehrlosen Frauen geschützt werden müssen. Die Männer sollten dies nicht auf sich sitzen lassen, sondern diesem Eindruck entgegen wirken, indem sie am besten versöhnlich einen Tag gegen jede Form von Gewalt fordern würden.