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Heute ist der Tag des Schlafes und der Tag „Mobil ohne Auto“

Hoffentlich haben Sie gut geschlafen!
Den heutigen Tag „Mobil ohne Auto“ hat man offensichtlich verschlafen: Der Verkehr läuft wie immer, denn niemand hat auf diesen Tag aufmerksam gemacht, obwohl er dem Klimawandel gut täte.
Aber man sollte auch ans Erwachen denken: Deutschland erwache!

Witz zum Tag

Lach mal wieder!

Ein Hase ist nach einem anstrengenden Tag fest eingeschlafen. Da nähern sich zwei Füchse. Sie streiten um die bequeme Beute und beißen sich gegenseitig tot. Als der Hase erwacht und die toten Füchse sieht, stöhnt er:
„Mein Gott, was hab‘ ich nur im Schlaf wieder angestellt!“

Was Frauen nie erfahren dürfen


Hier eine arme von Schlafproblemen gezeichnete Frau


Bekanntlich leiden immer mehr Deutsche an Schlafproblemen. Laut Stern sind dies 80%. Und da denkt man natürlich darüber nach, was dagegen helfen könnte. Manche nehmen Medikamente.
Nicht wenige Männer sind Opfer einer immer wiederholten Verleumdung geworden, die da lautet: „Männer schnarchen.“ So haben viele von ihnen das Ehebett bzw. den Sündenpfuhl verlassen müssen.
Tatsächlich aber schnarchen Frauen laut Stern mehr. Die Frauen wollen das allerdings kaum glauben, weshalb sich empfiehlt, ein Tonbandgerät aufzustellen. Frauen, besonders Ehefrauen, sollten immer wieder dazu angehalten werden, die echte Realität wahrzunehmen, also nicht ihre eigene. ( vgl. auch den Eheratgeber für Männer)
Nun kommt neues Ungemach für die Männer. Frauen dürfen nie erfahren, was drei US-amerikanische Forscher festgestellt haben. Sie haben knapp 1.000 Haustierbesitzerinnen nach ihrem Schlafverhalten befragt. Sie fanden heraus, dass Frauen besser schlafen, wenn ein Hund an ihrer Seite liegt – und nicht ein anderer Mensch. Die Ergebnisse veröffentlichten sie in der wissenschaftlichen Zeitschrift „Anthrozoös“.
Werden also die Männer im Bett bald durch Hunde ersetzt?



Auch das noch: Schlafunterricht!


Immer mehr Menschen leiden darunter, das sie nicht richtig schlafen können. Bei Erwachsenen nehmen Patienten, die unter Schlafmangel leiden, immer mehr zu. Und auch die Jugend ist immer mehr davon betroffen. Und nun diskutiert man ernsthaft darüber, was dagegen zu tun ist: Die einen plädieren dafür, den Schulunterricht erst um 10.00 Uhr beginnen zu lassen. Das wäre eine schlechte Vorbereitung auf das Berufsleben und auch eine Benachteiligung all jener Schüler, die morgens schon in der Frühe etwas tun wollen. Daher denkt man nun ernsthaft über einen Schlafunterricht in der Schule nach.
Dafür fehlt mir jedes Verständnis. Ich habe mehr als 8 Jahrzehnte hinter mir und nie Probleme mit dem Schlaf gehabt. In meiner Jugendzeit war es üblich, dass man um 20.00 Uhr nach Schwabing zum Tanzen ging und sich dann austobte. Man kam dann nach Hause und ins Bett zu einer Zeit, in der die heutige Jugend in die Disco geht. Wie kommt die Verschiebung des Ausgehens auf eine immer spätere Stunde? Die Jugend will halt auf jeden Fall erst dann unterwegs sein, wenn was los ist. Und gegen die aufkommende Müdigkeit müssen viele Drogen nehmen.
Bevor man aber über Schlafunterricht oder einen späten Schulbeginn nachdenkt, sollte man das Problem ganz einfach bei der Wurzel anpacken: Der Mensch ist darauf programmiert, dass er mit der herein brechenden Dunkelheit müde wird. Man muss also schauen, dass in den Discotheken schon früher als bisher etwas los ist: Ich erinnere mich an meine Jugendzeit, als ich einmal in der Bar „Badewanne“ hinein schaute. Dort war als Attraktion eine junge Frau in einem Schaumbad zu sehen. Der Barbesitzer lud uns zu einem kostenlosen Glas Sekt ein und sagte erklärend dazu: „So lange niemand hier sitzt, schauen die Leute nur rein und finden, dass nichts los ist.“
Eine Frau im Schaumbad passt allerdings nicht mehr in unser prüder werdendes Zeitalter.
Aber so ginge es doch auch: Man lädt einen Tanztrainer ein, ab 20.00 Uhr Übungsstunden zu geben. Oder man lädt eine Mädchenklasse für 20.00 Uhr zu einem Getränk ein. Dann kommen auch die jungen Männer gleich dazu. Ich glaube, wenn man die Disco-Betreiber zu einer gemeinsamen Aktion aufrufen würde, würde wohl niemand abseits stehen wollen.
Wir waren früher glücklich beim Tanz ab 20.00 Uhr. Warum sollen es die heutigen Jugendlichen nicht auch sein?

Was Schwangere wissen sollten

frage


Ich erinnere mich noch gut an die Zeit, als wir unsere Kinder bekamen. Beim Schlafen gab es keine Probleme. Ganz anders war es bei einem Paar, das mit uns im Haus wohnte. Die Frau war Bedienung und hat auch während der Schwangerschaft bis spät nachts gearbeitet. Als sie dann ihr Kind bekam, staunte sie nicht wenig: Der Kleine wollte abends und auch nachts einfach nicht einschlafen. Er war anscheinend den Lebensrhythmus seiner Mutter gewohnt. Und die arme Frau versuchte alles Mögliche, um den Kleinen müde zu machen: Sie badete ihn sehr lange, bis er schließlich eine geschädigte Haut hatte. Der Hautarzt meinte dazu, wenn sie so weiter gemacht hätte, hätte ihr Kind Schuppen bekommen.
Ich vermute ja, dass die Hyperaktivität von Kindern durchaus ihre Ursache in Fehlverhalten während der Schwangerschaft haben könnte. Lesen Sie hier, was Experten heraus gefunden haben:

http://www.salzburg.com/nachrichten/gesundheit/sn/artikel/stress-der-mutter-wirkt-sich-auf-ungeborenes-aus-249732/

 

 

Schlafstörungen inzwischen normal?

Fußball

Ein Mensch mit zu wenig Schlaf ist wie ein Fußball mit zu wenig Luft.
H. Pöll

Nach einer im März vorgestellten DAK-Studie berichteten bundesweit etwa 80 Prozent der Erwerbstätigen von Schlafproblemen. Fast die Hälfte gab an, bei der Arbeit müde zu sein. Allerdings schlafen die Erwerbstätigen in Bayern – wie könnte es auch anders sein – immer noch besser als im Bundesschnitt.
Folgen seien Müdigkeit und Unkonzentriertheit bei der Arbeit sowie eine höhere Zahl von Fehltagen. Zudem steige die Gefahr von Medikamentenmissbrauch.
Hinzu zu fügen ist der Studie noch, dass besonderes die Unfallgefahr bei Kraftfahrern steigt.
http://www.heimatzeitung.de/nachrichten/bayern/2494009_DAK-Studie-zu-Schlaflosigkeit-Bayern-ist-erschoepft.html

Das alles muss nicht sein:
Ich bin ein alter Bergsteiger und habe die Regel, die früher auf den Berghütten eisern eingehalten wurde, verinnerlicht: „Ab 22.00 Uhr ist Hüttenruhe!“ Der Grundsatz ist mir zur Lebensregel geworden. Ich gehe normalerweise um 22.00 Uhr ins Bett und lese dann noch ein wenig. Natürlich gibt es Ausnahmen: Einladungen, Theater- oder Opernbesuche, Tanz usw. Aber keine Fernsehsendung und kein normales Fußballspiel sind es mir wert, mich bis nach 22.00 Uhr vor den Fernseher zu setzen. Ganz wenige interessante Sendungen, die spät gesendet werden, nehme ich auf.
„Wie langweilig!“ werden viele Jüngere sagen, die erst nach Mitternacht in die Disco gehen. Wieso eigentlich?
Ich frage hier nun: Warum müssen Fußballspiele heutzutage immer erst um 20.45 Uhr beginnen, statt um 20.15 Uhr oder besser noch um 18.00 Uhr? Sind wir schon so sehr in den Händen der Werbeindustrie, dass man mehr auf diese als auf uns Rücksicht nimmt?
Kürzlich hörte ich eine Sendung im Radio, bei der die Beteiligten zunächst darüber sprachen, dass sie alle ganz kleine Augen hätten, weil sie noch müde seien vom Anschauen des letzten Fußballspiels.
Da frage ich mich doch: Warum führen immer mehr Menschen ein Leben gegen ihre innere Uhr? Und dann wundern sie sich und können sich nicht erklären, warum sie schon in jüngerem Alter „out-geburnt“ sind.
Dass die Deutschen immer mehr an Schlafstörungen leiden, wundert mich nicht, weil sie ihren Körper nicht an einen bestimmten Rythmus von Schlaf und Wach-Sein gewöhnt haben.
Neulich war meine Enkelin auf der Weihnachtsfeier ihres Sport-Clubs. Beginn war 23.30 Uhr, Ende 5.00 Uhr. Ich habe sie gefragt, warum man nicht um 20.00 Uhr beginnt. Sie konnte mir das auch nicht erklären. Ich erzählte ihr, dass wir früher in Schwabing um 20.00 Uhr zum Tanzen gegangen sind und damals hatte man gerade um diese Zeit noch kurz Platz genug zum Tanzen, aber dann war die Bude bumsvoll.

Weltgesundheitstag! Wie sieht es bei Ihnen aus?

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Mal darüber nachgedacht? Wie vielfältig sind die Steuerungskräfte, die unseren Körper so erhalten, wie er ist: Die Haare wachsen auf dem Kopf und nicht auf der Stirn, um nur ein Beispiel zu nennen. Und auch an der Gesunderhaltung des Körpers arbeiten wunderbare Kräfte. Doch viele Menschen leben so, dass sie diese Kräfte zerstören. Ich habe das hier schon in zahlreichen Beiträgen beschrieben:
Als ich jung war, gab es nur ganz wenige junge Leute, die eine Brille brauchten, höchstens einer pro Schulklasse. Und heute? Die Leute tun nichts für ihre Augen:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/10/26/sind-brillentraeger-wirklich-klueger/

Ich habe hier schon öfter etwas über die Entmannung des Mannes geschrieben. Schon bei den Buben fängt es an, dass die Zeugungskraft geschädigt wird und man lässt den männlichen Nachwuchs dümmer werden:
http://www.swr.de/odysso/-/id=1046894/nid=1046894/did=4346702/1mqksjs/index

Wir ziehen überhaupt junge Invaliden heran:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/17/wir-ziehen-junge-invaliden-heran/

Und wie sieht es mit den Schlafgewohnheiten der Menschen aus? Schlafmangel macht dumm und kann die Ursache für viele Krankheiten sein:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/15/schlafen-sie-sich-dumm/

Die Hälfte der Deutschen hat Probleme mit dem Kreuz, und viele leiden an Allergien. Das muss nicht sein:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/09/01/faulheit-und-gesundheit/

Es gäbe so vieles, was man ohne viel Aufwand tun kann, um gesund zu bleiben, aber die meisten sind zu faul dazu. Sie leben träge und gedankenlos vor sich hin, bis sie einen Arzt brauchen und der soll dann das richten, was kaputt gegangen ist, nur geht das nicht immer.

Schlafen Sie sich dumm?

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Heute kam in den Nachrichten ein interessanter Beitrag über den Zusammenhang zwischen Schlaf und Intelligenz. Auch ich habe mich ja schon in diesem Blog verschiedentlich mit der Wichtigkeit des Schlafs beschäftigt:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/11/28/sollen-schuler-langer-schlafen/
https://autorenseite.wordpress.com/2015/05/24/esc-schlaflosigkeit-20450485/

Und nun haben französische Forscher genaue Untersuchungen darüber angestellt, ob zu wenig Schlaf schadet. Wie ich ja schon ohne Forschung heraus gefunden habe, kann Schlafmangel nicht ohne Folgen bleiben. Schon jedes Wochenende, das man bis nach Mitternacht in der Disco verbringt, schädigt das Gehirn. Das lässt sich sogar mit einer MRT ganz klar nachweisen, wie die Forscher berichten. Besonders bei jungen Menschen leidet der Bereich des Gehirns, der für Konzentration zuständig ist. Der ist bei denen, die zu wenig oder unregelmäßig schlafen, deutlich verkleinert.
Die Konsequenz sollte nun eigentlich sein, Fußballspiele, ESC und ähnliche Sendungen im Fernsehen früher beginnen zu lassen. Und auch die Discotheken sollten sich etwas einfallen lassen, damit die jungen Leute eher kommen. Als ich jung war und in Schwabing zum Tanzen ging, öffneten die Bars um 20.00 Uhr. Und sie waren kurz darauf voll. Was ist in die Jugend von heute gefahren, dass sie sich erst um 23.00 Uhr aufmacht, um in die Disco zu gehen? Da sollten sich die Disco-Betreiber etwas einfallen lassen: z.B eine Mädchenklasse für 20.00 Uhr zu einem freien Getränk einladen. Dann wären die jungen Männer wohl auch gleich da.
Passend zu dem Bericht der französischen Forscher kam gerade im Fernsehen die Meldung, dass 80 % der Arbeitnehmer schlecht schlafen. Das ist der Boden, auf dem Krankheiten gedeihen. Deshalb ist es so wichtig, sich schon in frühester Jugend einen gesunden Schlafrhythmus anzueignen.

ESC und Schlaflosigkeit

Das hängt eigentlich nicht zusammen, denn für mich war der ESC zum Einschlafen. Ich frage mich nur: Wer hält so was durch bis nach Mitternacht? Ich nehme solche späten Sendungen ja nur mit dem Videorecorder auf und schaue sie mir dann ausschnittsweise an. Für mich klang alles wie eine Sauce – ziemlich jammerlappig. Und die meisten Männer hörten sich an wie frisch kastriert. Sind das Auswirkungen der Gender-Bewegung? Bei dem, was ich gesehen habe, klang nichts nach Bass oder Bariton. Wohlgemerkt: Ich habe nichts gegen Tenöre und fand sogar die Italiener am besten, aber ich bin gegen einen gewissen Heulton bei den Männern.
Um nun auf die Schlaflosigkeit zu kommen: Sie soll nach den Rückenbeschwerden die zweithäufigste Krankheit sein. Mir ist so etwas fremd, denn ich habe meine einfache Schlafregel seit meiner Jugend: Gegen 22.00, spätestens um 23.00 Uhr ist Hüttenruhe. Natürlich gibt es Ausnahmen: ein Ball, ein Konzert oder ein Theaterbesuch. Aber Fernsehen bis in die Nacht – so etwas gibt es bei mir nicht. Und so kenne ich auch keine Schlaflosigkeit.
Ich finde, dass die Menschen von heute immer mehr gegen ihre innere Uhr leben. Während wir damals in Schwabing schon um 20.00 Uhr zum Tanzen gingen, beginnt der Betrieb heute in vielen Discotheken viel, viel später. Kein Wunder, dass manche Drogen nehmen, um das durch zu stehen. Und auch das Fernsehen verschiebt seine Sendungen immer häufiger in den späten Abend. So beginnen die Fußballspiele oft um 20.45 Uhr. Was soll das? Wenn es dann noch Verlängerung und Elfmeterschießen gibt, hocken die Zuschauer übermüdet vor der Glotze und können am nächsten Tag kaum aus den Augen schauen. So züchtet man immer mehr Menschen, die unter Schlaflosigkeit leiden. Und ist es dann ein Wunder, dass auch Burnout immer mehr um sich greift? Müdigkeit bei einem stressigen Job – das hält nicht jeder durch.

Tipp für heute Nacht

Wenn Sie schlafen, atmen Sie unbedingt mit geschlossenem Mund. Sonst kommen alle möglichen Viecher und fliegen oder laufen hinein, weil es dort so schön warm und feucht ist:
http://die-andere-seite.blog.de/2015/01/24/grausig-grausig-gruselig-20006379/
Wenn Sie aber mit offenem Mund schlafen sollten, schnarchen Sie bitte laut und vernehmlich: Das verscheucht die Viecher. „Und was ist dann mit der Frau?“ werden Sie fragen. Ganz einfach: Weisen Sie sie auf das Tierreich hin: Die Eulenweibchen sehen das Schnarchen ihres Partners als Liebeswerben an. Kann Ihre Frau das nicht – bitte schön – genau so sehen?
Übrigens hat sich auch das Volkslied schon seit ewigen Zeiten dem Phänomen des Insektenverschluckens gewidmet:
https://www.youtube.com/watch?v=KiESiO6tLM8