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Richtet die FDP den Staat zu Grunde?

Wenn es nach Aristoteles geht: Ja! Der Philosoph sagte schon 4 Jahrhunderte vor Christi Geburt:

Die Demokratien gehen meist durch die Frechheit der Volksführer zu Grunde, insbesondere durch die ungerechte Behandlung der Reichen.

Parteichef Lindner, der Schutzpatron der Reichen, beweist, dass der alte Aristoteles immer noch brandaktuell ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/11/06/__trashed-12/
Die Spaltung zwischen den Reichen, die zu den Gewinnern der Pandemie gehören, und den Armen wird weiter auseinander gehen und das ist sozialer Sprengstoff, den wir zu spüren bekommen werden: Das Protestpotenzial wird sowieso schon immer größer und aggressiver und könnte den Staat an seine Grenzen stoßen lassen.

Die FDP, die einmal Leute wie Theodor Heuss in ihren Gründungsmitgliedern hatte, versteht nun unter „liberal“ machtgeile Klientelpolitik.
https://autorenseite.wordpress.com/wp-admin/post.php?post=20820693&action=edit&calypsoify=1

Rote Socken oder schwarze Strümpfe?


Wie verzweifelt muss die Union sein dass sie jetzt auf eine Wahlkampftaktik aus der Kohl-Ära zurück greift: nämlich auf die „Rote Socken-Kampagne“. Ja, es werden Szenarien vom drohenden Kommunismus an die Wand gemalt, wenn die „Mauerschützenpartei“ mit regiere. Anscheinend hat die Union ihre eigene Vergangenheit vergessen, in der ehemalige Nazis Gründer waren und ein Kommentator der Judengesetze Staatssekretär werden konnte.

Aber Schluss mit der Vergangenheit. Was ist schlimmer: rote Socken oder schwarze Strümpfe? Vor dieser Wahl stehen die Bürger in 4 Wochen. Soll es wirklich so weiter gehen wie bisher und wie ich bereits schon mal hier geschrieben habe und nun nochmals wiederhole. Wenn sie die schwarzen Strümpfe (Union) wählen, müssen Sie dies bekennen:

>  Wir sind für ständig steigende Kinderarmut, denn Geld verdirbt den Charakter
> Wir wollen steigende Mieten. Uns reicht das Existenzminimum oder weniger. Wir sind ja so bescheiden und daher gegen österreichische Verhältnisse (Miete in Wien ∅ 13 Euro pro qm, in München 22).
> Wir finden es gut, dass immer mehr Menschen von den Tafeln ernährt werden müssen. Dann kriegen die Leute jedenfalls ein gesundes Essen.
> Wir sind keine Neidhammel und gönnen den Reichen, dass sie immer reicher werden. Wer ärmer wird, ist selber schuld.
> Wir sind für prekäre Arbeitsverhältnisse: Aufstocker, Zeit- und Leiharbeiter… So kreiert man Aufschwung und eine Steigerung der Unternehmergewinne.
> Wenn Rentner bis ans Lebensende arbeiten müssen und immer mehr einen Zweitjob brauchen, ist das gut so: Arbeit erhält jung.
> Bescheidenheit ist die Zierde des Alters: Wir wollen keine so hohen Renten wie die Österreicher, die 400 Euro mehr bekommen als Deutsche bei14-maliger Auszahlung.
> Wir Deutschen sind fleißig und arbeiten gerne bis 67 und heben uns damit von den faulen Österreichern ab, die mit 60 in den Ruhestand gehen können.
> Es ist gut, dass die Printmedien über Subventionen vom Staat an die Kandare genommen werden. Es geht doch nicht an, dass jeder schreiben kann, was er will.
> Armut schändet nicht. Deshalb gönnen wir den Bürgern der Nachbarstaaten, dass sie mehr Grundbesitz und viel mehr Vermögen haben.
> Wenn bei uns die Armut ständig steigt, so ist das ein Ansporn für das Volk. noch mehr zu leisten.
> Wir zahlen gerne Steuern. Deshalb finanzieren wir nun den Staat anstatt es wie früher von den Unternehmern zu verlangen.
> Wir geben wenig für Bildung aus, denn wir Deutschen sind sowieso gescheit.
> Wir lieben dynamische Männer, denen auch bei traurigen Ansprachen des Bundespräsidenten der Humor nicht vergeht. Deshalb muss Laschet Kanzler werden, auch wenn ihn das Volk nicht mag.
> Wir haben keine Skrupel, Schulden zu machen „auf Teufel komm raus“. Sollen die Kinder und Enkel nur dafür zahlen, dass wir ihnen das Leben geschenkt haben.
Ach, wie gut haben wir es doch in Deutschland. Das wird uns durch Umfragen immer wieder eingebläut. Darum weiter so!

Lesen Sie eingehender über den Merkelismus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/

 

Tag des Grundgesetzes (II): Menschenwürde am Ende

Wir haben hier schon öfter dagegen protestiert, dass das Grundgesetz von unseren Regierungen ständig missachtet wird. Eine Reihe von Artikeln unserer Verfassung wurde regelrecht außer Kraft gesetzt, wie Sie hier sehen können. Am Schlimmsten sieht es bei der Sozialpflichtigkeit des Eigentums aus. Der Satz „Eigentum verpflichtet“ wird dahin gehend gehandhabt, als würde er lauten: „Eigentum verpflichtet zur Raffgier“. Deshalb werden die Reichen immer reicher und die Zahl der Armen steigt ständig. Und Deutschland musste von der OECD ermahnt werden, dass die Alterssicherung der Deutschen im Argen liegt. Da steht Deutschland an letzter Stelle. Nicht viel besser sieht es bei der Kinderarmut aus.
Was aber besonders traurig ist, ist die Tatsache, dass man vielen Menschen immer mehr die Würde nimmt, indem man ihnen die Chance versagt, von ihrer Hände Arbeit zu leben. So etwas hat es in der deutschen Geschichte so noch nie gegeben.
Die Zahl der Menschen, die einen Zweitjob brauchen, um über die Runden zu kommen, hat sich in den letzten 7 Jahren verdoppelt.
Auch sonst geht die Menschenwürde immer mehr verloren:
wenn die Alten aus den luxussanierten Häusern vertrieben werden oder
wenn sie zur Tafel gehen müssen,
wenn die Einkommensschere zwischen Arbeiter und Chef, die in den 60ern 1:16 gewesen ist, heute bei 1:432 steht, so der Soziologe Nikolaus Dimmel“,
wenn die Einkünfte aus Kapital geringer besteuert werden als die aus Arbeit, …

Die Deutschen schlucken das alles, denn sie sind ein braves Volk, das sogar bei einer Revolution erst einmal eine Bahnsteigkarte lösen würde, bevor es dort eindringt, so hat Lenin einmal spöttisch bemerkt.
Eines Tages jedoch wird es vielleicht einmal zur Explosion kommen.
Was wir endlich bräuchten, wäre eine schlagkräftige Linke, eine radikal-soziale Partei.

Verdammt: Warum lasst ihr euch das gefallen?

„Brecht

Die Einkommensschere zwischen Arbeiter und Chef ist in den 60ern 1:16 gewesen, heute sei sie 1:432, sagt der Soziologe Nikolaus Dimmel.“
http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/bettlerkonferenz-ohne-revolution-geht-nichts-106551/
Kommentar dazu von Brecht: Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber! Da hilft nur noch eine Revolution. Aber die ist ja verboten. Also muss ein Generalstreik her. Aber die Gewerkschaften schlafen. Sie könnten sie kaum anders verhalten, wenn sie von den Unternehmern gekauft worden wären.
Stellen Sie sich einmal vor, ein Vermieter würde seine Mieten genauso steigern wie die Manager ihre Gehälter. Dann wäre es ganz klar, dass er damit nicht durch käme, weil die Gerichte dies als „sittenwidrig“ erachten würden. Aber bei den Managern kennt man ein solche Sittenwidrigkeit nicht.
Die Schäbigkeit der deutschen Unternehmer wird dadurch deutlich, dass sie den Satz „Eigentum verpflichtet“ aus ihrem Gehirn gestrichen haben.
Und sie schämen sich nicht, das Volk zu belügen. Wir sahen es beispielsweise beim Mindestlohn: Da malten sie eine wirtschaftliche Katastrophe an die Wand. Und was ist passiert? Nichts! Man hätte ihnen auch nicht glauben sollen, als sie sich aus der paritätischen Teilung der Sozialbeiträge verabschiedeten. Angeblich wäre die Wirtschaft zu stark belastet worden. was sind aber schon ein paar Millionen bei Milliarden-Gewinnen?

„Geld regiert die Welt“ sagt ein Sprichwort. Und ich sage: „Die Lobby regiert in unserer Demokratie„.

Die fortschreitende Versklavung der Menschen

2015 standen 665.000 von rund vier Millionen der 65- bis 70-Jährigen im Arbeitsleben. Das sind ca. 300.000 mehr als im Jahr 2000. Wie ich hier schon öfter geschrieben habe, nimmt die Altersarmut zu, so dass sich immer weniger Menschen einen ruhigen Lebensabend gönnen können. Die Regierung bräuchte eigentlich die Lebensarbeitszeit gar nicht zu verlängern, sondern es genügt, die bisherige Politik der Verarmung im Alter weiter zu betreiben: Dann müssen die Menschen im Alter arbeiten, um leben zu können.
Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander: Laut ARD-Magazin Monitor sind die Einkommen der Geschäftsführer von Unternehmen von 1997 bis 2014 um 42 % gestiegen. Die ohnehin schon sehr hohen Einkommen von DAX-Vorständen nahmen sogar um 186 % (!) zu. Demgegenüber stiegen die Einkommen der Durchschnittsverdiener nur um 15 %. Und das Volk nimmt so etwas nicht nur klaglos hin, sondern wählt auch noch die Verantwortlichen wieder!

Fies ist, dass die offizielle Statistik die Einkommen der Spitzenverdiener viel zu niedrig ansetzt. Das mittlere Einkommen der Geschäftsführer und Vorstände lag 2013 bei 500.000, während offiziell nur von 200.000 Euro ausgegangen wird.

Wenn die Linken eine Vermögenssteuer fordern, haben sie keinen Erfolg, denn dann spricht man gleich von einer „Neidkampagne“ oder man verwirft das mit dem Argument, man wolle keine neuen Steuererhöhungen. Da frage ich mich doch: Ist es nicht ein Gebot der Gerechtigkeit, dass denjenigen, die sich das Plus des Aufschwungs unter den Nagel reißen, wieder etwas davon weggenommen wird?

Es geht bergab mit uns in Deutschland

Dieter Nuhr machte sich in seiner letzten Sendung über die Deutschen lustig, die grundlos ständig jammern und Angst hätten. Er zählt offenbar nicht zu meinen Blog-Lesern. Sonst wüsste er, dass es ständig bergab geht. Ein Trend ist, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht – und keine Partei ändert daran etwas. Die Zahl der Armen wird immer größer. Im Jahr 2013 wuchs sie wieder um 300.000. Damit sind nun 20,3 % der Bevölkerung arm (EU-SILC). So etwas darf einfach nicht sein in einem Land, das Jahr für Jahr einen Aufschwung zu verzeichnen hat. Da müssten doch eigentlich die Armen immer weniger werden. Aber anscheinend ist es bei uns so, dass die oberen Zehntausend den Zuwachs für sich kassieren. Die Regierung lässt das zu, denn die Lobby steht dahinter. Die Gewerkschaften schlafen. Und das Volk wird ganz allmählich daran gewöhnt, mehr und mehr versklavt zu werden.
Wie wäre es denn, wenn wir nicht nur eine Schuldenbremse, sondern auch eine „Bergab-Bremse“ einführen würden, die Kriterien regelt, nach denen der Zuwachs verteilt wird. Könnte man nicht verlangen, dass die Einkommenszuwächse, die sich die Chefetagen gönnen, in gleicher Prozenthöhe auch den Angestellten und Arbeitern zugute kommen müssten? Hier wäre an sich die SPD gefordert, aber die hat längst die Seiten gewechselt und würde sich wahrscheinlich in den Chor derer eingliedern, die solche Vorschläge vehement ablehnen: „Um Gottes Willen! Das wäre ja Kommunismus!“

Mit Aufschwung in den Abschwung

Hier war schon oft zu lesen, wie die Menschen mehr und mehr ausgebeutet, ja sogar versklavt werden. Das geschieht freilich in so in homöopathischen Dosen, so dass die meisten es gar nicht merken oder jedenfalls keinen Anlass sehen, dagegen auf die Straße zu gehen.
Ein anschauliches Beispiel ist die Armut der Alten über 64: Im Jahr 2006 war erst jeder zehnte von Altersarmut bedroht, 2013 schon jeder siebte, bei den Rentnern sogar 14,4 %. Hinzu kommt, dass die Alten bestohlen werden: Durch die Niedrig-Zins-Politik verlieren ihre Ersparnisse immer mehr an Wert. Es sind also die Armen und Alten, die ausgebeutet werden, damit die Wirtschaft läuft und das Ganze wird dann als Aufschwung gefeiert. In Wahrheit hängt die Wirtschaft wie ein Todkranker am Tropf, nämlich an Subventionen.
Und wenn die Kanzlerin einmal wieder über den Aufschwung jubelt, lassen Sie sich nicht blenden. Der normale Bürger hat meistens nichts davon. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Da hilft auch eine Beteiligung der Sozis an der Regierung nichts. Kein Wunder, dass sie keine Volkspartei mehr ist, denn sie ist auch inzwischen ein Arm der Lobbyisten.
Bitte besuchen Sie auch diese Seite, wo ich nach dem Ende von Blog.de zu finden sein werde, heute mit dem Thema: „Mainstream und PEGIDA„.

Warum PEGIDA ein Vorbild ist

Interessant ist es manchmal, auf was für Ideen die Leute kommen. Jemand schrieb mir in einem Kommentar, PEGIDA sei eine Erfindung der Regierung, nämlich ein Ablenkungsmanöver. Das klingt zunächst absurd, hat aber doch einiges für sich.
Die alten Römer hatten den Ausspruch „Panem et Circenses“ (Brot und Spiele) fürs Volk, um die Untertanen bei der Stange zu halten. Ich habe diesen Spruch abgewandelt und gefunden: Das Volk ist wie ein giftiger Köter; wirf ihm einen Knochen hin und es beißt sich fest. Solche Knochen waren: Wulff, Sarrazin oder Chlorhühnchen.

https://autorenseite.wordpress.com/2014/12/04/guten-morgen-spruch-tag-thema-chlorhuehnchen-19797345/

Es könnte also durchaus auch sein, das PEGIDA auch so ein Knochen ist, der das Volk über Monate beschäftigen soll.
„Warum das Ganze?“ werden Sie fragen. Ganz einfach: Das Volk soll dadurch von den eigentlichen Problemen abgelenkt werden. Die Leute sollen nicht merken, dass sie mehr und mehr versklavt und ausgenommen werden. Gerade konnten wir in der Zeitung lesen, dass inzwischen 1 Prozent der Weltbevölkerung die Hälfte des gesamten Vermögens besitzt. Tendenz wie bisher: steigend! Das ist kein Wunder, weil sich die Einkommensschere zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern immer weiter öffnet. Bei der derzeitigen Entwicklung ist abzusehen, dass eines Tages ein Arbeitnehmer bis an sein Lebensende arbeiten muss, um dann eine Rente auf Sozialhilfeniveau zu bekommen. Wahrscheinlich reicht ihm dann ein Job gar nicht mehr aus, denn die Zahl der Mehrfach-Beschäftigten hat sich in Deutschland in den vergangenen 25 Jahren mehr als verdreifacht. Mehr als drei Millionen Menschen haben neben ihrem Hauptberuf noch einen Zweitjob. Aber am Ende sind es doch die Reichen, denen alles gehört. Bevor die Leute das merken und darüber diskutieren, müssen sie abgelenkt werden. So gesehen könnte natürlich auch PEGIDA nur ein Ablenkungsmanöver sein.
Was das Volk aber von PEGIDA lernen könnte, wäre dies. Wenn es schon dieser Organisation gelungen ist, mit einem eher weniger wichtigen Thema Zigtausende auf die Straße zu bringen, müsste es doch möglich sein, eine Demonstration von Hunderttausenden zu veranstalten, in der gegen die zunehmende Versklavung der Menschen protestiert wird.
Es wird immer wieder über Schuldenschnitte bei Banken oder Staaten geredet, die von den Bürgern zu zahlen sind. Wie wäre es denn, wenn man mal über einen Vermögensschnitt bei den Superreichen reden würde: ab einer Milliarde einfach halbieren?

Kann es sein, dass wir so dumm sind?

Die OECD schreibt gerade, das das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Deutschland zwischen 1990 und 2010 inflationsbereinigt um etwa 26 Prozent gewachsen ist. Sie beklagt wie wir im Blog zuvor, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet: Während die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung Mitte der achtziger Jahre fünfmal so viel verdienten wie die ärmsten zehn Prozent, liege das Verhältnis bei 7:1. Wäre die Ungleichheit auf dem Niveau von Mitte der achtziger Jahre verharrt, hätte das Plus beim Bruttoinlandsprodukt um fast sechs Prozentpunkte höher ausfallen können.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/oecd-moniert-wachsende-ungleichheit-zwischen-arm-und-reich-a-1007329.html
Sind unsere Politiker so dumm, dass sie auf 6 % Wachstum einfach verzichten? Nein, es ist nicht Dummheit, sondern Klientelpolitik, die dieses Ergebnis zur Folge hat. Es zeigt sich ganz klar: CDU/CSU halten zu den Reichen zum Schaden des restlichen Volkes.
Nun sage nur keiner, das habe man ja nicht gewusst. Natürlich weiß man das in der Regierung. Die Gewerkschaften haben es ja ja seit Jahrzehnten betont.
Man braucht auch kein Volkswirtschaftler zu sein, um das zu wissen, was die OECD uns nun ins „Gebetbuch schreibt“. Man braucht sich nur in den Sessel zurück lehnen und mal darüber nachdenken, was wohl mit dem Geld geschehen ist, das Schwarzer und Hoeneß in die Schweiz transferiert haben:
Die Banken haben es gut angelegt: Vielleicht waren sie dabei, als mit Nahrungsmitteln spekuliert wurde. Das verteuerte die Ernährung und die Leute konnten sich weniger kaufen. So gäbe es noch viele Beispiele.
Gönnt man aber den Ärmeren mehr Geld, so geben sie es in der Regel aus und das kurbelt die Wirtschaft an.

Wieder eine Horrormeldung

Eigentlich sollte man ja Zeitungen wie die Deutschen Wirtschaftsnachrichten gar nicht lesen, denn das, was man da zu lesen bekommt, ist die Wahrheit. Und wer will die schon hören? Gerade liest man dort:

„86 % der Erwerbslosen waren 2013 von Armut und sozialer Ausgrenzung betroffen, der weitaus höchste Anteil aller Vergleichsländer, selbst unter Einschluss der Eurokrisenländer, und fast doppelt so hoch wie beispielsweise in der Schweiz“.

Und in dem Artikel erfährt man auch, wie bei uns die Arbeitslosenzahlen schön gerechnet werden.

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/11/09/deutschland-schummelt-bei-den-zahlen-zur-langzeit-arbeitslosigkeit/

Können wir unseren Staat eigentlich noch als Sozialstaat bezeichnen, wenn die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander geht, so dass wir des öfteren von der OECD ermahnt werden mussten?

http://die-andere-seite.blog.de/2009/09/05/sanfte-versklavung-6898354/

http://die-andere-seite.blog.de/2014/05/07/merkwuerdige-globalisierungsfolgen-18403183/

Warum ist es eigentlich nicht möglich, die Bevölkerung in angemessener Weise und auf gerechte Art am ständigen Wirtschaftswachstum zu beteiligen?