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Zitat zum Thema Ehe

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Wenn eine sich abzeichnende Scheidung Stadtgespräch ist, ist oft einer völlig ahnungslos: der betroffene Ehemann.
H. Pöll, Autor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.

Krieg im Vatikan


Was waren das noch für Zeiten: Zur Erstkommunion bekam ich ein Gebetbuch geschenkt, in dem ein Bild des betenden Papstes Pius XII lag: Darauf war er mit einem zart punktierten Heiligenschein dargestellt. Wenn er zu festlichen Anlässen in den Petersdom kam wurde er mit der Tiara auf dem Kopf (Entschuldigung: Haupt) in einer Sänfte hoch über der Masse in die Kirche getragen. Der Papst war damals quasi-heilig und über jede Kritik erhaben.
Und heute? Da gibt es schon Frömmler, die meinen, Satan habe seine Hand nun auch schon nach dem Vatikan ausgestreckt. Aber auch wenn man die Verhältnisse im Vatikan nüchterner sieht, muss man feststellen, dass der jetzige Papst die Katholiken polarisiert. Da hat er zunächst schon Widerstand erfahren,
als er für eine barmherzige Sicht auf die Wiederverheiratung Geschiedener eintrat. Zwar fasst sein umstrittenes Schreiben „Amoris Laetitia“ Beschlüsse der Bischofssynoden zusammen, doch wird der Inhalt ihm angelastet, obwohl auch die Kurie ihren Segen dazu gegeben hat. Und nun will der Papst auch noch das Jahrhunderte alte Vaterunser ändern. Das kann auf die Dauer nicht gut gehen. Das sehen auch viele Gläubige so und deshalb haben sie eine Unterschriften Aktion für den Papst gestartet:
https://www.pro-pope-francis.com/
Traurig, das so etwas notwendig geworden zu sein scheint. Der Papst hat sich durch die Entlassung des erzkonservativen Kardinals Müller aus der Stellung des Präfekten der Glaubenskongregation Feinde gemacht, besonders den Kardinal selbst. Dieser äußerte gerade Kritik an der Amtsführung des Papstes: „Es wäre besser, die Glaubensbotschaft des Papstes zu hören und darauf zu achten, statt mit sekundären Aufmerksamkeitselementen das Papsttum populär zu machen, mit schwarzen Schuhen, Santa Marta….“
Kurios ist, welche Aufmerksamkeit die Schuhe des Papstes erregen: Trägt Franziskus schwarze Schuhe, ist es nicht recht. Aber die roten Schuhe seines Vorgängers hatten auch Anstoß erregt. Man sieht, Dior hat recht, als er sagte: „Man kann sich nie sorgfältig genug um die Auswahl der Schuhe kümmern.“

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Ehekrise? Gibt’s nicht! Kostenlose Beratung


Wenn Sie sich in einer Ehekrise befinden, können Sie
a) sich scheiden lassen und einen anderen Partner heiraten,
b) professionellen Rat einholen oder
c) sich selbst mit der Situation auseinander setzen und überlegen, was zu tun ist.
Zu Möglichkeit a) ist zu sagen, was eine Frau einmal treffend ausgedrückt hat: „Das ist so ähnlich als wenn ein Golfspieler bei einem Fehlschlag auf einen anderen Golfplatz geht.“ Nach einer Umfrage gaben nämlich 35 Prozent der Geschiedenen an, dass sie die Trennung am liebsten rückgängig machen würden. Hinzu kommt ein hoher Prozentsatz von Geschiedenen, die zwar keine Reue empfinden, aber andererseits doch meinen, es hätte nicht sein müssen. Die Möglichkeit a) ist also keine unbedingt empfehlenswerte Lösung und nur deshalb so beliebt, weil sie als so einfach erscheint.
Zu b) ist zu sagen, dass dieser Schritt zwei Nachteile hat: Zum einen kostet er was und zum anderen sind Psychologen ein Berufsstand, der sich nicht durch eine – wie man erwarten müsste – niedrige Scheidungsquote auszeichnet. Wieso soll man Rat bei Leuten einholen, die es auch nicht besser können?
Bleibt also Möglichkeit c). Haben Sie mal überlegt, warum die alten Ehen früher so beständig waren? Sicherlich spielt eine Rolle, dass die Frauen früher finanziell abhängiger von ihrem Mann waren. Aber der Hauptgrund ist ein anderer: Man wusste aus der Tradition, wie eine Ehe funktioniert, und dieses Wissen ist inzwischen verloren gegangen. Wenn Sie wissen wollen, wie eine Ehe Bestand haben kann, lesen Sie die Geschichte „Die alte Tante“ in der Leseecke! Dann werden Sie keine Ehekrisen mehr haben. Garantiert!

 

 

Versöhnungssex

sex
In der neuesten Apotheken Umschau wird berichtet, warum Versöhnungssex so gut sein soll: Beim Streit würden nämlich Adrenalin, Noradrenalin und Testosteron ausgeschüttet und dieser Hormoncocktail soll für starke Erregung sorgen. Klingt toll, wird aber in der Regel nicht funktionieren. Wie soll es zu Sex mit einem Menschen kommen, den man gerade am liebsten zum Teufel gewünscht hätte? Da liegt doch Rachesex näher als Versöhnungssex. Damit es aber nicht so weit kommt und der Rachesex nicht zum Gewöhnungssex wird und womöglich zur Scheidung führt, muss man vorgesorgt haben. Das Wissen darüber ist jedoch verloren gegangen. In der letzten Kurzgeschichte in der Leseecke mit dem Titel „Die alte Tante“ wird es beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/leseecke/
Sie müssen es natürlich nicht genau so machen, wie es dort beschrieben ist. Statt des Kusses, den die Tante empfiehlt, könnte man sich natürlich auch feierlich für den Ernstfall Versöhnungssex versprechen. Dann muss es eben sein, denn es gilt:
„Das Muss ist hart, aber beim Muss kann der Mensch allein zeigen, wie’s inwendig mit ihm steht.“ (Goethe)

Der Papst tut mir leid

Papst

Abschied des Papstes?

Es hat mich gerührt, als der Papst einmal berichtete, er würde Gott um viel Humor bitten. Den braucht er auch im Vatikan, denn dort hat er kein leichtes Leben. So wirkte seine Bitte um Humor auf mich wie ein Hilfeschrei. Aus der Vatikanperspektive gesehen „menschelt“ er halt zu sehr. Und deshalb geht das Gerücht um, es finde eine Palastrevolution gegen ihn statt: Er werde zum Rücktritt gedrängt. Er selbst sagte nun in einem Interview, Gott habe ihn nur für eine kurze Zeit eingesetzt. Und er schloss dabei auch einen Rücktritt nicht aus. Das wäre sehr schade.
Was mich an der Katholischen Kirche immer wundert, ist die Tatsache, dass sie sich in vieler Hinsicht nicht an die Bibel hält, sich aber andererseits an manche Worte Jesu festklammert, die vielleicht aus der damaligen Zeit heraus verständlich sind.
Ein paar Beispiele, wie sich die Kirche über die Bibel hinwegsetzt:
Es beginnt schon bei den 10 Geboten. Das 2. Gebot (Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, …) wird nur von den Moslems beachtet.
Gottes Befehl „Seid fruchtbar und mehret euch“ wird durch den Zölibat zur Befehlsverweigerung.
Jesus hat die Jünger mit folgenden Worten in die Welt hinaus geschickt: „Nehmt nichts mit auf die Reise weder Wanderstab noch Tasche, weder Essen noch Geld, nicht einmal ein zweites Hemd.“ Und heute ist die Kirche unermesslich reich.
Wie sehr haben Petrus und Paulus gegen Schmuck und Haartracht der Frauen gewettert. Paulus hat den Frauen sogar verboten, in der Gemeinde zu sprechen. Und heute?
Man kann also sagen, die Kirche hat sich weit von der Bibel entfernt.
Und die Gläubigen ihrerseits haben sich wiederum von der Kirche emanzipiert:
Wenn man die Katholiken befragt, was sie glauben, dann kommt eine Art von Freidenker-Mentalität heraus:
Kaum einer glaubt an die leibliche Himmelfahrt Mariens.
Das Sonntagsgebot wird von über 80 % der Gläubigen missachtet.
Und in das Sexualleben lassen sich die Katholiken auch nicht von der Kirche drein reden.
Die Kirche traut sich nicht, gegen das ehelose Zusammenleben von jungen Paaren zu wettern.
Und was nun die Ehe angeht, bei der der Papst mit seinen Ansichten am meisten angeeckt, ist die Kirche sehr scheinheilig. Es waren doch die deutschen Bischöfe, die dies verkündet haben:
Wir ermutigen in diesem Zusammenhang alle, die begründete Zweifel daran haben, dass ihre Ehe gültig zustande gekommen ist, den Dienst der kirchlichen Ehegerichte in Anspruch zu nehmen, damit ihnen ggf. eine neue kirchliche Heirat ermöglicht wird.“
(http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2017/2017-015a-Wortlaut-Wort-der-Bischoefe-Amoris-laetitia.pdf)

Und es sind die deutschen Ehegerichte der Kirche, bei denen das Scheidungsbegehren zu 100% erfolgreich ist.
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/01/katholische-scheidungswelle/

Das passt doch alles nicht zusammen: Einerseits werfen die Bischöfe dem Papst eine falsche Einstellung zur Ehe vor und andererseits ermuntern sie die Gläubigen zur Scheidungsklage und lassen diese erfolgreich sein.

Katholische Scheidungswelle!

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In der „vorfranziskanischen“ Zeit war die katholische Ehe praktisch unauflöslich. Aber das ist nun vorbei. Ich habe diese Abwendung der Katholischen Kirche von ihrer alten Tradition hier schon vor vielen, vielen Jahren prophezeit, denn dass es so kommen würde, war voraus zu sehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2014/11/29/endlich-klammheimlich-scheidung-katholisch-19774364/
Immer mehr Ehen gehen in die Brüche. In Großstädten liegt die Scheidungsquote sogar bei 50%. Die Geschiedenen wollen natürlich wieder neue Bindungen eingehen und viele Katholiken wollen dann auch zur Kommunion gehen, was ihnen die Kirche bisher verwehrt hat. So sind viele aus der Kirche ausgetreten. Das bedeutete für die Kirche einen gewaltigen finanziellen Aderlass. Und beim Geld kennt die Kirche keinen Spaß. Schon der Hl. Hieronymus hat gesagt: „Wir brennen wahrlich vor Geldgier.“ Und so kam es, wie es kommen musste: Man hat die Scheidung der katholischen Ehe erlaubt. Natürlich nennt sich die Trennung der Ehe nicht Scheidung, sondern Annullierung. Als Grund für die Auflösung der Ehe genügt nunmehr, dass man bei der Ehe nicht die notwendige Einsichtsfähigkeit besaß. Und wer hat die schon im Rausch der Gefühle?
https://autorenseite.wordpress.com/2014/11/29/ist-ihre-ehe-uberhaupt-gultig/
Nun ermutigten die Bischöfe „alle, die begründete Zweifel daran haben, dass ihre Ehe gültig zustande gekommen ist, den Dienst der kirchlichen Ehegerichte in Anspruch zu nehmen, damit ihnen ggf. eine neue kirchliche Heirat ermöglicht wird“. Die katholische Scheidung ist im Gegensatz zur zivilrechtlichen ganz billig. Und ein Antrag auf Annullierung der katholischen Ehe ist zudem sehr aussichtsreich. Im Bistum Würzburg lag die Erfolgsquote 2016 sogar bei 100 Prozent. Da ist schon ein Gebet angebracht: „…und führe uns nicht in Versuchung!“ Denn eigentlich ist nun jede Ehe annullierbar. Wissenschaftler haben nämlich festgestellt, dass die Hormone das Gehirn mehr beeinträchtigen als ein Alkoholrausch.
https://autorenseite.wordpress.com/eheratgeber/
Wenn Sie also im Zustand der Verliebtheit geheiratet haben sollten, waren Sie bei der Trauung unzurechnungsfähig.  Und wenn Sie dann feststellen mussten, dass der 7. Himmel ein Loch hat, dann reicht Ihnen jetzt die Kirche ihre hilfreiche Hand. Und auch hier finden Sie Trost:
Himmel
https://autorenseite.wordpress.com/home/

Von der Ehe zum legalisierten Konkubinat mit kirchlichem Segen

Ringe
Geht es Ihnen auch so? Ich freue mich, wenn ich Paare sehe wie die Obamas, denen das Glück aus den Augen strahlt, wenn sie beieinander sind. Auch eine Freude ist es für mich immer wieder, wenn ich ganz alte Paare Arm in Arm oder Hand in Hand durch die Stadt gehen sehe und wenn man ihnen ansieht, dass sie sich immer noch am Leben freuen, weil sie einander haben. So etwas wird immer seltener.
Obama hat es bei seiner Abschiedsrede auf den Punkt gebracht, als er sich auch bei seiner Familie bedankte und über seine Frau sagte, sie sei ihm nicht nur eine gute Ehefrau gewesen sondern auch „my best friend.“
„Die gute Ehe beruht auf dem Talent zur Freundschaft“, sagte schon Nietzsche. Oder wie ich es in meinen Aphorismen gesagt habe: „
Viele Ehen scheitern, weil das Paar zu sehr an Sex und zu wenig an Freundschaft gedacht hat.“
Wenn Sie heute die Partnerschaften anschauen, muss man feststellen, dass Filmstars meist untereinander heiraten: Es ist so ähnlich wie früher beim Adel. Mesalliancen sind sehr selten. Sogar Fußballer heiraten nicht irgendwelche Mädchen, sondern es muss schon ein Model sein. Was man daran ablesen kann, ist der allgemeine Trend nämlich, dass in erster Linie nach sexueller Attraktivität geheiratet wird. Und dann noch nach Möglichkeit ein Model – das macht schon was her. Das bringt auch Prestige. Natürlich ist es richtig, wenn die Attraktivität bei der Partnerwahl eine Rolle spielt, aber sie allein ist keine Basis für eine Ehe. Und so erleben wir bei den Promis ein munteres „Bäumchen-wechsele-dich-Spiel“. Wenn der Partner älter wird, muss er ausrangiert werden wie ein Gebrauchtwagen – so entspricht es der verbreiteten Konsum-Mentalität.
Hinter diesem System steckt eigentlich eine frappierende Dummheit. Eine Eheberaterin brachte es einleuchtend auf den Punkt: „Wenn in einer Beziehung einer einen neuen Partner haben will, weil die Beziehung nicht mehr funktioniert, so ist das so ähnlich, als wenn ein Golfspieler bei einem Fehlschlag meint, auf einem anderen Platz weiter spielen zu müssen.“
Kürzer kommt es in diesem Zitat zum Ausdruck, von dem ich nicht weiß, wer es gesagt hat: „Eine Geliebte aufgeben ist ein Zeichen mangelnder Phantasie.“
Oder in meinen Aphorismen heißt es: „Menschen, die sich scheiden lassen, sind so ähnlich wie Leute, die sich eine schöne Orchidee kaufen und dieser die Schuld geben, wie sie mangels ausreichender Pflege eingeht.“ Eine Partnerschaft bzw. Ehe muss man pflegen, um sie zu erhalten. Weil das Wissen darüber verloren gegangen zu sein scheint, steigt die Zahl der Scheidungen. Die Ehe wird dadurch immer mehr zu einem legalisierten Konkubinat herab gewürdigt . Sogar die Katholische Kirche hat nun eingelenkt und ermöglicht neuerdings eine Scheidung, wenn jemand bei der Trauung nicht die notwendige Reife hatte. Aber wer hat die denn schon?
Literatur: Eheprobleme? Lesen Sie dazu die kostenlose Kurzgeschichte in der Leseecke: „Die alte Tante“
Kostenloser Eheratgeber – nur für Männer:
https://autorenseite.wordpress.com/eheratgeber/

 

Immer beliebter: Scheidung auf katholische Art

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Naive Katholiken glauben, die kirchlich geschlossene Ehe sei unauflöslich. Das Gegenteil ist der Fall. Auch Katholiken können sich nun scheiden lassen:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/10/18/scheidung-katholische-art-ii-20763505/

Die Kirche geht also mit dem Trend der Zeit: Weil immer mehr Ehen zivil geschieden werden, konnte es die Kirche natürlich nicht hinnehmen, dass all die zivil Geschiedenen praktisch automatisch aus der Kirche ausgeschlossen worden waren, denn sie konnten ja nicht zur Kommunion gehen, wenn sie sich wieder verheiratet hatten. Und daher hat unser jetziger Papst einen liberaleren Standpunkt eingenommen. Seitdem erfreut sich die Scheidung auf katholische Art immer größerer Beliebtheit: Die Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) meldet:
„Immer mehr Katholiken in Deutschland wollen ihre Ehe für nichtig erklären lassen. Seit der Reform der kirchlichen Eheprozessordnung durch Papst Franziskus vor gut einem Jahr ist die Zahl an Verfahren für Eheannullierungen in allen Diözesen zumeist zwischen 25 und 50 Prozent gestiegen.“ Ob bald so viele kirchlich geschlossene Ehen geschieden werden wie Zivilehen? Und ob das den Weg der Katholischen Kirche auf ihrem Weg zur Sekte aufhalten kann?

Scheidung muss nicht sein

Himmel

Gerade lese ich, dass 22% der Deutschen allein erziehend sind. Das ist eine erschreckend hohe Zahl. Wie kann es denn so etwas geben? Sollte es nicht so sein, dass Kinder nur dann in die Welt gesetzt werden, wenn man in einer tragfähigen Partnerschaft lebt? Und wenn die Partnerschaft nicht funktionieren sollte, kann man sich nicht so zusammen reißen, dass man dem Kind eine intakte Familie bietet? Wir lesen ja immer wieder bei Trennungen von Promis, wie tolle Freunde die beiden bleiben wollen.
Interessant ist ja, was sehr viele Geschiedene nach einiger Zeit über ihre Scheidung sagen: „“Es hätte nicht sein müssen!““ Und wie es gar nicht so weit kommt, dass eine Ehe scheitert, lesen Sie in dem eBook „Der 7. Himmel hat ein Loch“, das es auch als Paperback gibt: Da rettet eine alte Tante eine Ehe mit Methoden, die weder ein Psychologe drauf hat noch eine Eheberatung geben könnte.
Wir stoßen hier auf ein Phänomen, das immer mehr um sich greift: Die Menschen werden zu Robotern erzogen, die vom Kindergarten an dazu ausgebildet werden, möglichst bald perfekt im Beruf zu funktionieren. Darüber haben sie vergessen, dass es außer dem Beruf noch etwas gibt, aber das wird nur so nebenbei erledigt. Das kann nicht gut gehen, wie uns die Zahlen der Alleinerziehenden und der Scheidungen bestätigen.

Unglaublich: Papst genehmigt Ehescheidung

Papst

Das sind ja starke Worte, die der Papst gerade geäußert hat: Er hält die meisten kirchlichen Ehen für ungültig:
http://www.sueddeutsche.de/panorama/katholische-kirche-papst-haelt-die-meisten-kirchlichen-ehen-fuer-ungueltig-1.3038643
Genau genommen genehmigt er also eigentlich nicht die Scheidung, aber wenn er die meisten Ehen für ungültig hält, läuft das aufs selbe hinaus: Die Ehen können nun eben für ungültig erklärt werden.
Das habe ich hier schon früher so gesehen. Ob der Papst meine Beiträge gelesen hat?
https://autorenseite.wordpress.com/2014/11/29/endlich-klammheimlich-scheidung-katholisch-19774364/
https://autorenseite.wordpress.com/2015/09/09/neu-scheidung-katholische-art-20728782/
Die Äußerung des Papstes ist quasi ein Dammbruch in der Katholischen Kirche. Einen zweiten Dammbruch hatte er ja schon vorher mit dieser Äußerung verursacht: „Wenn jemand schwul ist, wer bin ich, über ihn zu urteilen?“