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Die Wunder der Natur

Wenn man mit offenen Augen durch die Natur geht, entdeckt man eine Welt voll Wunder.
Ich wundere mich gerade darüber, wie die winzigen Blattläuse nicht nur bis in meinen Garten kommen, sondern wie sie dort die Pflanzen finden, wo sie am meisten Saft nach ihrem Geschmack abzapfen können:
Ich habe zwei junge Apfelbäume gepflanzt, einen mit süßen Äpfeln und einen mit säuerlichen. Anscheinend sind die Säfte, die die Bäume produzieren, auch entsprechend unterschiedlich, denn die Blattläuse gehen nur an den süßen Baum.
Blattläuse locken Ameisen an und so ist der süße Baum auch immer voll von Ameisen. Nur frage ich mich, wie wissen die Ameisen am Boden, dass oben im Baum Blattläuse sind? Haben sie einen so feinen Geruchssinn wie diese Tiere?
https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/25/corona-grizzly-schmetterling-und-die-wunder-der-natur/

Über noch etwas wundere ich mich zur Zeit: Bisher nahmen die Schädlinge immer mehr zu: Ulmenspaltpilz, Eichenprozessionsspinner, Buchsbaumzünsler…
Und die Kastanien litten unter der Miniermotte, so dass sie im Sommer mit ihren welken Blättern aussahen, als wäre es Herbst. Ich dachte, das würden sie nicht lange überleben. Aber nun, oh Wunder, sind sie bei uns auch im Sommer überall noch herrlich grün. Wo sind nur die Miniermotten auf einmal geblieben? Und wieso sind sie überall verschwunden?

So sehen manche Äpfel bei mir aus. Haben sie Sonnenbrand? Brauchen wir im Zuge des Klimawandels nun eine Sonnencreme für Äpfel?

Da bin ich doch erschrocken

Am gestrigen Hochsommertag waren wir auf dem Chiemsee unterwegs. Da schien die Welt noch in Ordnung zu sein: Hier auf dem Bild die Krautinsel. Nur die Chemtrails am Himmel stören das idyllische Bild.
Als ich dann auf der Herreninsel die Treppe zum alten Schloss hinauf ging, bin ich erschrocken, weil die Buchsbaumhecke am Rand vom Buchsbaumzünsler geschädigt war. Und da frage ich mich, wie kommen die kleinen Tierchen überall hin: zu meinem abgelegenen Hanggrundstück und über der Chiemsee bis auf die Herreninsel?
Während wir sonst immer etwas über das Artensterben hören, scheinen sich die Schädlinge immer mehr auszubreiten: Neuerdings sind die Bananen gefährdet und außerdem mehr als die Hälfte der Kaffeesorten.

Mal was Positives zum Klimawandel

Wir lesen dauernd Horrornachrichten über den Klimawandel: Bäume vertrocknen, Schädlinge vermehren sich…
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/17/schlimmer-als-das-artensterben/
Nur die Urlauber freuen sich.
Gerade ist mir noch etwas Positives aufgefallen: Die Kastanien, die sonst um diese Zeit schon aussahen wie im Herbst, weil sie von der Miniermotte geschädigt wurden, stehen heuer im satten Grün da. Anscheinend dezimiert die Wärme diese Schädlinge.

Schlimmer als das Artensterben…

Schlimmer als das Artensterben ist ein Phänomen, das nicht in einer solchen Gesamtschau gesehen wird: nämlich die Vermehrung der Schädlinge. Was haben wir da nicht alles an neuen Meldungen: Eschentriebsterben durch einen Pilz, Ulmensterben durch Ulmenspaltpilz, Eichenprozessionsspinner, Schwammspinner, Buchsbaumzünsler, Diplodia-Triebsterben durch einen Pilz an den Kiefern, Miniermotte an Kastanien…

Eingeschleppte Milben bekommen wir nicht recht in den Griff: die Varoa-Milbe, die unsere Bienen befällt, und neuerdings breitet sich die Hyalomma-Milbe aus – googeln sie lieber nicht danach. Eines der Wunder der Natur ist, wie sich diese winzigen Schädlinge so schnell nach überall hin ausbreiten können.
Gerade sah ich ein erschreckendes Bild in der Zeitung: Bisher dachte ich immer, der Maikäfer sei ausgestorben, aber ein Bauer auf einem Foto förderte beim Pflügen so viele Engerlinge zu Tage, dass die Erde mehr weiß als braun war. Und nun sieht seine Wiese so aus:
https://www.pnp.de/lokales/berchtesgadener_land/3342211_Schaeden-durch-Engerlingsbefall-Hoffnungslosigkeit-macht-sich-breit.html
All diese Erscheinungen ließen mich darüber nachdenken, ob es nicht einmal Schädlinge geben könnte, die überhaupt das Leben auslöschen. Wir haben das Gleichgewicht in der Natur gestört und wissen nicht, was für Folgen das einmal haben kann.
Mir fiel dabei ein Wort von Papst Benedikt VI ein. Er wurde gefragt, ob es denn den Teufel wirklich gäbe. Darauf antwortete er dem Sinne nach, natürlich gebe es den Teufel und er habe manchmal den Eindruck, der sei stärker als Gott. Und wenn ich das Unkraut in meinem Garten ansehe („Das hat der böse Feind getan“) oder die Ausbreitung der Schädlinge oder überhaupt die schrecklichen Urasachen der Flüchtlingsbewegungen, dann denke ich an den Papst: Wie recht er hatte!

Sind Affen gescheiter als Menschen?


Sind Affen gescheiter als Menschen? „Blöde Frage!“ wird mancher denken, aber sie ist durchaus berechtigt. Wir sind gewohnt, die Klugheit mit dem IQ zu messen. Das ist aber falsch, denn die Klugheit ist eine Kardinalstugend und eine solche Tugend kann nicht davon abhängen, ob jemand von Natur aus begabter ist oder nicht. Vielmehr kommt es bei dieser Tugend darauf an, wie jemand mit seinem Leben umgeht. Und so kann es durchaus sein, dass dies ein Hilfsarbeiter besser zu Wege bringt als ein Universitätsprofessor. Ich habe daher als Gegenpol zum IQ den DQ entdeckt, den Dummheitsquotienten. Er zeigt an, wie blöde jemand trotz aller Intelligenz sein kann.
Ein interessantes Beispiel lasen wir in der Apotheken Umschau vom 1.Mai. Dort wurde beschrieben, dass Affen in der Lage sind zu erkennen, welche Pflanzen Heilmittel gegen gewisse Krankheiten sind. Auch die Menschen müssen einmal solche Fähigkeiten gehabt haben, denn wie sollen sonst die Heilmittel heraus gefunden worden sein.
Nun stellen Sie sich aber einmal vor, Sie sollten heute heraus finden, was gut gegen ein Nierenleiden ist und was Ihr Herz stärkt. Da würden Sie versagen. Aber wir brauchen die Fähigkeiten, die Affen uns voraus haben und die wir auch einmal besaßen, nicht mehr, denn es gibt ja die moderne Medizin (die aber doch auch danach schaut, was Affen gegen Krebs fressen).
Was die Affen übrigens dem Menschen voraus haben, ist, dass sie im Einklang mit der Natur leben. Wir Menschen dagegen zerstören die Natur mutwillig, ohne uns der Folgen bewusst zu sein. Wir registrieren gerade das Artensterben, haben aber keine Ahnung, was passieren kann, wenn wir die Natur so aus dem Gleichgewicht bringen. Die Deutschen fliegen nach China, Neuseeland, Australien…, ohne genau zu wissen, wie viele Tonen CO2 sie dadurch verursachen. Sie bemerken den Klimawandel und notieren den Welterschöpfungstag, sind aber nicht bereit, ernsthaft etwas dagegen zu tun. Nicht nur das Wasser, sondern sogar der Sand wird schon knapp
Merken Sie was? Die Affen haben uns doch etwas voraus.

Globalisierung der Schädlinge

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Die Globalisierung hat eine unangenehme Folge. Mit den Waren aus dem Ausland kommen auch unerwünschte Begleiter: Mancher hat schon in einer Bananenkiste eine Giftspinne gefunden. Schlimmer sind die Tsetsefliegen, die  Malaria übertragen können und die in Obstkisten zu uns gelangen. Aber auch unerwünschte Pflanzensamen kommen als Anhängsel von Importen zu uns, beispielsweise das indische Springkraut, das sich überall ausbreitet, und die Ambrosie, die hochgefährlich ist, weil sie schlimme Allergien auslöst. Und Schädlinge aus Asien wie der Laubholzbockkäfer fallen über unsere Bäume her, so dass schon ganze Wälder oder Parks gerodet werden mussten.
Manchmal ist es aber auch der Mensch mit seiner Dummheit, der großen Schaden anrichtet: Im Victoriasee wurden Barsche ausgesetzt, die die ganze vorhandene Fischpopulation aufgefressen haben. Auch die Varroa-Milbe ist eine Folge eines schief gelaufenen wissenschaftlichen Experiments: Man wollte bessere Bienen durch Kreuzung mit ausländischen Tieren züchten und schleppte damit die tödliche Milbe mit ein. Wie schlimm die Varroa-Milbe sich auswirken kann, zeigt sich in China, wo mangels Bienen die Obstbäume von Hand bestäubt werden müssen.
Was immer wieder erstaunlich ist, ist die Tatsache, wie schnell sich selbst kleinste Tierchen und Bakterien ausbreiten können. So gibt es wohl in Deutschland keine einzige gesunde Kastanie mehr. Überall macht sich die Miniermotte über diese Bäume her. So beginnt bei den Kastanien der Herbst schon im Frühjahr. Unbegreiflicherweise hat man gerade im Kurgarten von Bad Reichenhall wieder eine Reihe von Kastanien angepflanzt, die natürlich nun so traurig aussehen, wie auf dem Bild oben. Vielleicht geht es den Kastanien bald so wie den Ulmen, die alle dem Ulmenspaltpilz zum Opfer fielen.
Ja, es gibt noch viele Beispiele dafür, dass der größte Umweltschädling der Mensch ist.

Artensterben

Wenn Sie gefragt werden, wie viele Tierarten Jahr für Jahr auf der Welt verschwinden, werden Sie drei Antworten geben:
1. Das weiß ich nicht.
2. Das ist mir noch gar nicht aufgefallen.
3. Und deshalb ist mir auch egal.
Egal sollte es Ihnen aber nicht sein, denn die Folgen des Artensterbens sind noch gar nicht abzusehen. Die Natur befindet sich in einem Zustand des Gleichgewichts und wir können es gar nicht ahnen, was passiert, wenn man dieses Gleichgewicht stört. Jahr für Jahr verschwinden 58.000 Tierarten aus dieser Welt. Man vermutet, dass es Schäden in vielfacher Milliardenhöhe geben wird, wenn plötzlich gefährlichen Schädlingen ihre natürlichen Feinde fehlen.
Und denken Sie mal darüber nach, wie es wäre, wenn die bedrohten Bienen mal ganz ausfallen würden.
Lesen Sie mehr darüber im Spiegel-online:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/artensterben-jaehrlich-verschwinden-58-000-tierarten-a-982906.html

Oder lesen Sie: Mein Leben in der Todeszone.