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Das Gift der Gewöhnung


Die Kanzlerin beherrscht es perfekt, dieses Mittel in ihrer Politik einzusetzen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/26/das-gefaehrliche-gift-der-gewoehnungspolitik-der-kanzlerin/
Aber auch ich muss zugeben, dass ich mich an manches gewöhnt habe, was ich früher nie für möglich gehalten hätte. Nehmen wir als Beispiel Plastik: Als es aufkam, orientierten wir uns natürlich über diese Neuheit und das Ergebnis war: So etwas kommt uns nie ins Haus. Früher gab es immer Joghurt im Glas und plötzlich war Joghurt nur noch im Plastikbecher erhältlich. Darauf machten wir unseren Joghurt selbst und aßen auch Kefir. Aber inzwischen ist uns das doch auf die Dauer zu umständlich und wir kaufen den Joghurt im Plastikbecher. Wir sind schließlich 85 Jahre alt und da kommt es nicht mehr so darauf an. Bequemlichkeit ist uns nun wichtiger.
Und so haben wir statt einer Leinentischdecke eine aus Plastik. Und wenn ich nun lese, dass man Kassenbons vom Thermodrucker wegen ihrer Schädlichkeit nicht anfassen soll, dann frage ich mich, was wohl alles in unserer Tischdecke drin steckt.
Früher gab es bei uns ein Käsegeschäft, wo die ausgefallensten Sorten frisch herunter geschnitten wurden. Der Laden ist nun einem lukrativeren gewichen. Und heute kaufe ich mir einen Appenzeller bei Aldi in einer Plastikverpackung. Wie gesagt meine ich: Bei mir kommt es ja nicht mehr so darauf an, ob da Spätfolgen zu befürchten sind wie beispielsweise die Entmannung. Doch manchmal denke ich: Wie haben wir früher nur so ganz anders leben können?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/01/14/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen/
So beobachte ich an mir, dass ich auch immer mehr vom Gift der Gewöhnung beeinflusst werde.
Aber als ich jünger war, war ich jedenfalls anders. Und wenn ich die jungen Leute heute einkaufen sehe, dann frage ich mich, ob sie nicht die unkritische Art ihrer Ernährung oder ihres Umgangs mit Plastik teuer bezahlen müssen. So nimmt beispielsweise die Geburt von Kindern mit verkümmerten Geschlechtsorganen „unerklärlicherweise“ zu, ohne das viel Aufheben
darüber gemacht wird. Und wenn jemand einen Zusammenhang mit der Gender-Bewegung sehen würde, dann …

Kaum zu glauben: Viele Milliarden für umweltschädliche Subventionen

Das Umweltbundesamt hat kürzlich veröffentlicht, dass im Jahr 2012 Subventionen in Höhe von 57 Milliarden Euro für umweltschädliche Projekte ausgegeben wurden:
https://www.umweltbundesamt.de/themen/wirtschaft-konsum/wirtschaft-umwelt/umweltschaedliche-subventionen#textpart-1
Daran ist dreierlei unglaublich:
1. dass so eine ehrliche Offenlegung von einer Bundesbehörde stammt, ohne dass es offenbar einen Zwang dazu gegeben hätte,
2. dass so viel Geld falsch ausgegeben wird,
3. dass der Bericht im Zeitalter des verstärkten Umweltbewusstseins keine Beachtung fand.
Da gehen die Schüler Woche für Woche auf die Straße für „Fridays for Future“, aber so etwas greifen sie nicht auf.
Diese Subventionen veranlassen mich zu einer Bitte an die Linke:
Ihre kleinen Anfragen legen oft die Finger in die Wunden. Ich hätte daher eine Idee für eine interessante Anfrage:
Verlangen Sie doch mal eine Liste von allen Subventionsempfängern! Bisher wird dies nur bei der Landwirtschaft offen gelegt.
Daraus könnten Sie politisches Kapital schlagen,
denn ein großer Teil der Subventionen ist auf einflussreiche Lobbyisten zurück zu führen. Und nichts ärgert den Bürger mehr an der Politik, als dass mit seinem sauer erarbeiteten Geld großzügige Geschenke verteilt werden.

 

Die Empfindlichkeit des Lebens


Manchmal wundert man sich, was ein Mensch alles so aushält. Entsprechendes gilt für die Natur: Kaum hat man einen Weidenbaum oder einen Ahorn abgesägt, schon beginnen wilde Triebe, aus dem Stumpf zu wachsen.
Aber andererseits ist das Leben sehr empfindlich, und dessen sollten wir uns bewusst sein: Hier zwei Beispiele: Wenn ich auf meinen Hausberg steige, gehe ich im Frühjahr über eine Almwiese, die im Frühjahr ganz weiß vor lauter Schneeglöckchen ist. Dabei fällt mir ein Phänomen auf: Es gibt ja bekanntlich am Berg eine Baumgrenze. Ab einer gewissen Höhe wachsen keine Bäume mehr. Aber diese Grenze verläuft natürlich nicht exakt auf den Höhenmeter genau. Anders ist es bei den Schneeglöckchen auf der Wiese. Sie gedeihen nur genau bis zu einer Höhengrenze und keinen Meter höher. Sie sind also offenbar besonders empfindlich und reagieren anscheinend darauf, dass die Temperaturen mit jedem Höhenmeter absinken.
Was die Empfindlichkeit des Lebens angeht, fällt mir ein anderes Beispiel ein: Babyflaschen aus Plastik wurden verboten, weil das darin enthaltene Bisphenol A bei Buben die Verknüpfung der Synapsen im Gehirn behindert und ADHS auslöst. Wenn man nun bedenkt, wie kurz das Bisphenol nur auf den Flascheninhalt einwirkt und wie wenig davon nur in die Milch gerät, ist es doch sehr erstaunlich, dass dies solche Auswirkungen hat. Dies sollte uns bewusst machen, welche Folgen andere Chemikalien haben können, die den Lebensmitteln zugesetzt werden. Eine Folge ist z.B. die chemische Kastration des Mannes. Was schädlich ist, erfahren wir ja – wie das Beispiel Bisphenol zeigt – immer erst zu spät.
Bei uns genügt es nicht, dass eine Chemikalie möglicherweise Krebs erregt, wie wir beim Glyphosat sehen. Es genügt bei uns auch nicht, dass ein amerikanisches Gericht dieses Unkrautvernichtungsmittel eindeitig für krebserregend hält. Nein, das muss erst noch extra bei uns genau bewiesen werden.
Kein Mensch weiß wirklich, welche Auswirkungen auf den Menschen die vielen Lebensmittelzusätze in ihrer Kombination auf die Dauer haben. Aber den Menschen ist dies offenbar gleichgültig, denn sie lesen meist nicht, was auf den Packungen steht. Ist es nicht merkwürdig, dass sie an die Homöopathie glauben, also daran, dass winzige Spuren eines Stoffes enorme Wirkungen haben, dass sie aber andererseits nicht wahr haben wollen, dass dies auch für Nahrungszusätze gelten müsste.

Sind Kaffee und Alkohol schädlich?

Ich stehe nun im 9. Jahrzehnt meines Lebens und kann gar nicht zählen, wie oft ich etwas über die Schädlichkeit von Kaffee und Alkohol gelesen habe, aber ebenso oft wurde das Gegenteil behauptet. Ich erinnere mich vor allem an einen Vortrag, den ich in meiner Jugend gehört hatte, in dem genau angegeben wurde, wie viele Millionen Gehirnzellen allein ein Tropfen Alkohol vernichten soll. Das gab mir natürlich zu denken, wo ich doch viel zu lernen hatte. Aber dann sagte ich mir, das könne doch nicht stimmen, weil doch große Denker wie Goethe durchaus keine Kostverächter waren. Und dann las ich sogar etwas darüber, dass der Alkohol – in Maßen genossen – sogar gut gegen Demenz und andere Krankheiten sei.
Nun allerdings behauptet eine Studie, dass Alkohol auch unter Berücksichtigung der positiven Wirkungen schädlich sei, weil das Negative überwiege.
https://web.de/magazine/gesundheit/gesundheitsrisiken-geringen-mengen-alkohol-33131264
Die Studie ist allerdings deshalb für mich unbrauchbar, weil ich weder betrunken Auto fahre noch Suizidgedanken hege. Man kann bei einer solchen Studie einfach nicht alles in einen Topf werfen, um dann festzustellen: Alkohol ist schädlich.
Dasselbe ist es beim Kaffee: Mal liest man etwas darüber, dass Kaffee ungesund sei, weil er den Blutdruck erhöhe und den Körper dehydriere. Nun aber lese ich in der Apotheken Umschau, dass Kaffeetrinken vor Besprechungen bewirke, dass man engagierter und konzentrierter diskutiere und dass man sich und die anderen positiver bewerte.
Also meine ich zusammenfassend: Man soll auf seinen Körper hören und dann weiß man, was ihm gut tut. Man soll sich den Spaß an der Freud‘ nicht verderben lassen. Allerdings gilt auch hier die Regel: Ein Übermaß schadet.

Verbrennt Eure Büstenhalter!

Hier also das Zitat:

„Als die Emanzipationsbewegung begann,
„befreiten“ sich viele Frauen von ihren
BHs und verbrannten diese ostentativ mit
der Behauptung, die Männer hätten sie in
diese unwürdigen, einengenden Kleidungsstücke
gezwungen. Inzwischen haben die
Frauen aber eingesehen (es muß sehr weh
getan haben!), daß sie sich ins eigene
Fleisch geschnitten haben, und sie tragen
wieder BHs, jedenfalls normalerweise.

Nun allerdings muss ich mein damaliges Geschreibsel zutiefst bereuen und ich habe mich zu einer Erkenntnis durchringen müssen, die mir auch sehr weh getan hat: Alice Schwarzer hatte recht:
Der französischer Sportmediziner Prof. Jean-Denis Rouillon hat nämlich nach 15 Jahren (!) akribischer medizinischer Recherche heraus gefunden: Das Tragen von Büstenhaltern bringe Frauen keinen Nutzen und sei möglicherweise sogar kontraproduktiv. Er nahm für die Studie Messungen an den Brüsten von 320 (!) Frauen vor. (http://www.salzburg.com/nachrichten/wissen/sn/artikel/arzt-haelt-tragen-von-bhs-fuer-unnuetz-bis-schaedlich-54624/)