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Corona-Hysterie in Deutschland?

Darüber, wie man gegen Corona vorgehen soll, liest man die merkwürdigsten Meinungen – auch von Ärzten:
Da glauben manche, unsere Kinder würden psychische Schäden davon tragen, wenn sie mit Maske in den Unterricht gehen müssten.
Andere befürchten, dass die Bekämpfungsmaßnahmen gegen Corona bei den Menschen Depressionen auslösen würden, deren Folgen schlimmer sein könnten als die Krankheit selbst.
Auch Panikattacken sollen vorkommen.
Um einer aufkommenden Hysterie entgegen zu treten, möchte ich mal erzählen wie es uns Alten ergangen ist:
Meine Schwester bekam im Krieg jedes Mal bei Fliegeralarm eine solche Panikattacke, dass sie keine Luft mehr bekam und nicht mit zum Bunker laufen konnte. Unser Hausarzt hatte da ein brutales Rezept für meine Mutter:
„Geben Sie ihrer Tochter zwei Ohrfeigen und schreien Sie: Reiß dich zusammen!“ Und das hat funktioniert, wenn es natürlich meiner Mutter mehr weh getan hat als meiner Schwester.

Unglaublich: Scheuer erholt sich ein Gutachten für 240.000 Euro


Ich habe ja schon vor längerer Zeit gefordert, dass der Verkehrsminister Scheuer zurücktreten muss, weil er durch die voreilige Vergabe von Aufträgen im Zusammenhang mit der Maut einen Schaden von über einer Milliarde verursacht hat. Nicht verstehen konnte ich allerdings, dass man da noch einen Untersuchungsausschuss brauchte. Das hat sich nun bitter gerächt.
Erst dachte ich ja, dass man Scheuer auf diese Weise so richtig grillen wollte. Aber anscheinend ist es so, dass man Scheuer bis zu den Neuwahlen im Amt halten wollte, um einen Imageschaden zu vermeiden, den ein Rauswurf ja bedeutet hätte. Von daher ist zu erklären, dass Söder im Zusammenhang mit seiner Forderung nach einer Umbildung des Kabinetts ausdrücklich Scheuer (sicherlich wider besseres Wissen) gelobt hat.
Mir geht es bei Scheuer so ähnlich wie bei dem bayerischen Minister Wiesheu: Man konnte nach seiner Trunkenheitsfahrt mit tödlichem Ausgang nicht verstehen, warum er trotzdem noch im Amt gehalten wurde. Ein höheres CSU-Mitglied erklärte mir das so: „Der Mann weiß zu viel.“ Ist es bei Scheuer genau so?
Dieser Mann besitzt die Dreistigkeit, den angerichteten Schaden noch zu vergrößern, indem er ein Gutachten zu seiner Entlastung erholt, für dessen 90 Seiten bei einem ein Stundensatz von 410 Euro mehr als 240.000 (!) Euro in Rechnung gestellt wurden. Wozu gibt es denn den wissenschaftlichen Dienst des Bundestages?

Scheuer muss weg. Verstehen Sie die Opposition?


Der Verkehrsminister hat durch voreilige Verträge, die er wegen der erhofften Einführung der Maut geschlossen hat, nach Presseberichten einen Schaden von 300 Millionen Euro verursacht.
Deshalb muss er gehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/06/22/300-millionen-in-den-sand-gesetzt-scheuer-muss-gehen/
Ich habe ja in dem zitierten Beitrag geschrieben, dass ich die Opposition nicht verstehe, weil sie nicht den Rücktritt des Ministers fordert. Sie hat sich, wie es in den Nachrichten hieß, nur zu einer „härteren Gangart“ entschlossen, indem sie Einsicht in die Verträge fordert und mit einem Untersuchungsausschuss droht. Was ist das für ein schlapper Verein, der da beim Minister um Einsicht winselt, statt ganz einfach den Rücktritt zu fordern. Dann muss der Minister sich verteidigen und die Karten auf den Tisch legen – oder gehen.
Der Paukenschlag einer Rücktrittsforderung wäre aus Sicht der Opposition auch deshalb angebracht, weil man nie weiß, wie lange die „angezähl
te“ GroKo noch hält. Dann ist es besser, einen von der Entlassung bedrohten Minister zum Gegner zu haben als einen solchen, bei dem erst einmal ein Untersuchungsausschuss tätig werden muss, bei normalerweise sowieso nichts heraus kommt, außer dass vielleicht wieder ein paar Akten verschwunden sind.

300 Millionen in den Sand gesetzt – Scheuer muss gehen!

Mein Senf dazu:

Würde es Ihnen einfallen, ein Haus zu bauen, bevor die Baugenehmigung rechtskräftig ist? Wohl kaum!
Der Verkehrsminister Scheuer aber hat Aufträge zum Mautsystem erteilt, als wäre dieses bereits in trockenen Tüchern, obwohl noch die Klagen von Österreich und den Niederlanden beim EuGH anhängig und nicht verbeschieden waren. Wer macht denn so was? Nun muss er aus den Verträgen aussteigen und das kostet natürlich Schadensersatz. Der soll sich auf 300 Millionen Euro belaufen. Ein Minister, der durch seine unüberlegte Voreiligkeit einen so hohen Schaden verursacht hat, ist in seinem Amt nicht mehr tragbar. Wo bleiben die Rücktrittsforderungen der Opposition? Bleibe ich damit allein?

AKK – „irreparabel beschädigt“?


Heute Morgen in der Presseschau wurde eine Zeitung zur Wahl des Fraktionsvorsitzes bei der SPD zitiert: Dort hieß es, Frau Nahles sei „irreparabel beschädigt“. Bei diesem Urteil dachte ich sofort an AKK: Ist auch sie irreparabel beschädigt?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/05/28/4-fehler-von-akk-ihre-rezo-manie/

Wenn man die Maßstäbe der Behinderung aus dem Gesundheitswesen zu Grunde legen würde, bekäme AKK sicher einen Schwerbehinderten-Ausweis.
Wie steht es denn überhaupt mit einem irreparablen Schaden in der Politik? Der frühere Verteidigungsminister Guttenberg wäre da so ein Beispiel.
Ich auch, , wenn auch anders, denn ich bin nachtragend:
Für mich ist die FDP, die einst so stolze Partei, irreparabel beschädigt, seit sie sich im Schatten der Popularität des Bundeskanzlers Schmidt mit einer Zweitstimmenkampagne ins Parlament wählen ließ und dann das Ende der Ära Schmidt einleitete. Das war ein schäbiger Betrug am Wähler.
Auch die SPD ist irreparabel beschädigt, weil sie nicht nur die Interessen ihrer Klientel schmählich verraten hat, sondern auch sonst die Verantwortung für die haarsträubenden Ungleichgewichte in unserem Lande trägt:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Die zersplitterte Linke ist auch insgesamt so beschädigt, dass sie nicht die erforderliche Kraft entfalten kann. Und das hat die AfD groß gemacht, die weniger mit ihrem Programm punktet als vielmehr mit dem Protest.
All dies zeigt, dass auch die CDU Schaden genommen hat: Sie kann sich weder gegen die am Boden liegende SPD durchsetzen noch den Stimmenzuwachs bei der AfD bremsen.
Und wenn ich all das so überblicke, frage ich mich, ob nicht auch die Demokratie bei uns irreparabel beschädigt ist.

Schlimm sieht’s aus in unseren Wäldern

So sieht der Anstieg zu einem beliebten Ausflugsberg von Inzell aus.  Der Kurort ist immer noch nicht dazu gekommen, hier aufräumen zu lassen. Zuständig wäre das Forstamt, aber das setzt die Prioritäten anders. Fleißig sind die Leute jedenfalls, denn hier und am Teisenberg hört man die Motorsägen bei der Arbeit.

 

Aber der Kampf gegen die Schädlinge scheint schon verloren zu sein:

Die Fichten sind wohl nicht mehr zu retten:
https://www.heimatzeitung.de/startseite/aufmacher/3328885_Borkenkaefer-Experte-befuerchtet-Anfang-vom-Ende-der-Fichte.html

Unser süßer Marder und unser Auto


Wer öfter auf dieser Blog-Seite unterwegs ist, weiß, dass ich manchmal ein wenig naiv bin. So habe ich mich köstlich über einen Marder amüsiert, der sich mein Auto als Spielgelände ausgesucht hat. An seinen Fußstapfen konnte man sehen, dass er hinten das steile Heck hinauf geklettert ist. Wie er das fertig gebracht hat, ist mir ein Rätsel. Dann ist er über das Dach gelaufen und hat sich schließlich einen Spaß daraus gemacht, über die Windschutzscheibe und die Motorhaube hinunter zu rutschen. Das machte er jeden Tag und wir hatten etwas zum Lachen. Wir haben ihn sogar mit einer Wildkamera gefilmt, was allerdings wenig ergiebig war, weil man nur seine Augen leuchten sah.
Ich wusste natürlich von früher her, dass Marder gerne an den Leitungen im Motorraum nagen, doch war ich der Überzeugung, dass die Autoindustrie längst mardersichere Leitungen einbaut. Nun aber las ich einen Bericht darüber, welche Schäden Marder auch heutzutage anrichten können und was das kostet. Das hat mich denn doch sehr verwundert. Ich glaube nicht, dass mein Marder anständiger ist als andere und dass er deshalb mein Auto schont. Nein, ich bin der Überzeugung, dass mein koreanisches Auto so gebaut ist, wie ich es erwartet habe: Es hat Leitungen, an denen es für den Marder nichts zu knabbern gibt. So lassen wir ihm also weiter seinen Spaß und uns auch.

Trotzdem!

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Die Buchen haben beim letzten Frosteinruch schwer gelitten. Das junge Laub ist erfroren und es sah so aus, als ob die Bäume alle eingehen würden. Aber nun, beim näheren Hinsehen bemerkt man, das junge Blätter nachwachsen. Man freut sich an dieser unbändigen Lebenskraft und man fragt sich, ob man im Ernstfall auch etwas davon im eigenen Körper als Reserve hätte.