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Eine ganz unglaubliche Zahl

Schauen Sie sich dieses Bild an: Herrlich klare Winterluft meinen Sie?
Jetzt raten Sie mal, wie viele Microplastikteilchen in einem Liter Luft in Bayern enthalten sind: Es sind 154.000(!), wie wir aus der Apotheken Umschau erfahren.
Und so ist das Plastik auch in unserem Körper, sogar im Gehirn – und das merkt man auch.
Wie es im Meer aussieht, sehen Sie hier:
https://web.de/magazine/panorama/deutscher-plastikmuell-ozeane-gelangt-34349496

Werden unsere Seen vergiftet?

Jedes Jahr freuen wir uns, wenn wir hören, dass die Qualität des Wassers unserer Badeseen hervorragend ist und das man bedenkenlos darin schwimmen kann. Das ist aber nur die eine Seite der Medaille. Die andere, nämlich die ökologische, sieht verheerend aus: Über die Hälfte aller Gewässer in Deutschland sind in einem miserablen ökologischen Zustand.
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Algen im Chiemsee

All dieses Zeug, das hier abtransportiert wird, ist am Boden des Chiemsees gewachsen und von 2 Spezialschiffen unter Wasser gemäht worden:Algen
Wie sieht es denn bei genauer Betrachtung unserer Gewässer aus? Ökologisch einwandfrei sind in Rheinland-Pfalz immerhin 30 Prozent der Gewässer, in Bayern nur 17 Prozent, in Niedersachsen: 2 Prozent und in Berlin, Bremen, Hamburg: 0 Prozent.
Nun könnte man als Badegast bisher jedenfalls sagen: Was interessiert mich die Ökologie, wenn das Wasser hygienisch einwandfrei ist. Das ist allerdings ein Trugschluss: Im Tegeler See sollte man beispielsweise nicht baden, weil er giftige Blaualgen aufweist, an denen etliche Hunde gestorben sein sollen.
https://web.de/magazine/wissen/duenger-gifte-muell-sorge-deutsche-seen-fluesse-32377182
Auch in anderen Seen gibt es diese Algen. Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn diese sich im Zuge des Klimawandels rapide vermehren! Dann bleibt zum Baden nur die Badewanne. Lesen Sie bitte auch: https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/

Badeseen und Strände: Die blaue Flagge täuscht

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Zu Beginn der Badesaison wird immer der Zustand der Badeseen und Meere veröffentlicht. Und da lesen wir, dass wir in Deutschland angeblich überall sauberstes Badewasser haben. Natürlich wird das in den Medien bejubelt, jedoch besteht dazu überhaupt kein Grund, denn die Gewässer werden normalerweise auf zwei Bakteriensorten geprüft: Darmenterokokken und E.coli, die beide auf Verunreinigungen durch Fäkalien hindeuten.
http://www.eea.europa.eu/themes/water/interactive/bathing/state-of-bathing-waters
Aber wie steht es wirklich um unsere Badeseen? Im Chiemsee beispielsweise befinden sich ganze Mengen winziger Plastikteile. Außerdem ist der See durch die Düngung der umliegenden Felder mit Nitrat so stark belastet, dass das Algenwachstum zum Problem geworden ist:
https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/
Was sonst noch alles im Wasser ist, kann man nur ahnen. Zufällig erfährt man mal etwas: Nach den Daten der bayerischen Staatsregierung ist Glyphosat in 60 Prozent der bayerischen Bäche nachgewiesen, muss also auch in die Badeseen gelangt sein.
Aber keine Angst: Wahrscheinlich ist der Chiemsee trotzdem noch besser als die meisten anderen Badegewässer.

Aber meine Damen!

Ich sah gerade einen Bericht im Fernsehen, in dem untersucht wurde, wo die Keimbelastung am höchsten ist. Auf Platz 1 landete nicht die Klobrille des Bahnhofs-WCs, die ja immer das Symbol für Dreck in gesundheitsgefährdendem Ausmaß ist, so dass sich die meisten Menschen entweder gar nicht darauf setzen oder erst nach einer völligen Abdeckung mit Klopapier.
Nein, am schlimmsten sieht es dort aus, wo Sie es wahrscheinlich nie vermutet hätten. Ich will Sie nun nicht länger auf die Folter spannen und Ihnen die schonungslose Wahrheit offenbaren: Schmutziger als die Klobrille des Bahnhofsklos sind die Damenhandtaschen, die sogar Fäkalbakterien enthalten (wie kommen die denn da rein?).
Was nun? Erstens sollten Frauen sich entweder noch öfter neue Taschen kaufen oder diese gelegentlich sauber machen. Zweitens werden Feministinnen wohl alsbald zum Gegenangriff übergehen und eine Ergänzung des Keimtests verlangen, indem er auf die Hosentaschen von Männern erstreckt wird. Also, Männer, bereitet Euch darauf vor!