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Alkoholkonsum: Wir haben die Russen überholt!


Bisher dachten wir immer, die Russen saufen am meisten auf der Welt, weil sie eine so traurige Seele haben und weil es bei ihnen so kalt ist. Dem Fernsehen verdanken wir die Erkenntnis, dass Moskau kein Eiskeller ist, sondern auch im Sommer unter der Hitze gelitten hat. Und wenn wir den Präsidenten Putin beim Reiten oder Angeln sehen, können wir auch nichts von einer traurigen Seele erkennen. Also alles nur Klischee!
Wir reiben uns nun verwundert die Augen, dass die Deutschen mehr saufen als die Russen.
https://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/1523320/who-report-deutsche-trinken-mehr-alkohol-als-russen

Was ist denn mit uns los? Inzwischen haben wir die traurigen Seelen: Die Statistik beweist es. Die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen und Verhaltensstörungen hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Woran liegt das? Im Gegensatz zu den offiziellen Behauptungen fühlen sich die Deutschen immer unwohler: Viele arbeiten in prekären Arbeitsverhältnissen, haben Angst um ihre Wohnung oder wissen nicht, wie sie sie bezahlen sollen, viele wissen auch nicht, wie sie dem steigenden Arbeitsdruck stand halten können, und haben Angst vor einem Alter in Armut…
https://web.de/magazine/panorama/umfrage-deutsche-blicken-sorge-zukunft-33177476

Ja es gibt bei uns so viele Gründe, sich mit Alkohol über die traurige Wirklichkeit hinweg zu trösten.
Kürzlich wurde berichtet, dass besonders die Politiker in Berlin zu einem erhöhten Alkoholkonsum neigen, weil sie sich einsam fühlen in einem Appartement fern der Heimat. Vielleicht ist das ja auch die einzig mögliche Erklärung dafür, dass drei Politiker in holder Eintracht die Beförderung Maaßens beschlossen hatten.

Wenn Trump Charakter hätte…


Wenn Trump Charakter hätte, würde er zurücktreten. Er ist nur durch russische Hacker an die Macht gekommen, weil die Russen Hillary Clintons schlampigen Umgang mit E-Mails publik gemacht haben. Damals haben viele Wähler gesagt, dass jemand mit solchen Nachlässigkeiten nicht Präsident einer Atommacht werden darf. Trotzdem bekam Hillary Clinton mehr Stimmen als Trump und verlor die Wahl nur wegen des Wahlmännersystems in den USA.
Und nun kommen mindestens zwei peinliche Affären mit Frauen hinzu, für die Trump hohe Schweigegelder zahlte, von denen er angeblich nichts wusste.
Schließlich ist auch ein Präsident untragbar, der Verträge bricht:den Atomvertrag mit dem Iran oder Klimaschutzabkommen. Ein Land mit so einem Präsidenten wird es schwer haben, überhaupt noch Verträge abschließen zu können.
Wann endlich ist auch für den hartgesottensten Ami das Maß voll?

Trump: Verdacht als Beweis?


Beim Londoner Giftanschlag ist die westliche Politik der Überzeugung, Putin stecke dahinter. Wenn es auch in dieser Hinsicht nur einen Verdacht gibt, wird dieser wahrscheinlich Konsequenzen für das russische Volk haben, die nicht nur in der Ausweisung von Diplomaten bestehen.
Ganz anders geht man mit Trump um: Zunächst einmal gibt es nicht nur einen starken Verdacht, sondern fast schon einen Beweis dafür, dass Trump mithilfe der Russen die Präsidentenwahl gewonnen hat. Kann er dann im Amt bleiben? Erinnern wir uns: Es gab damals ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen ihm und Hillary Clinton. Clinton verlor das Duell wohl deshalb, weil ihr ein schlampiger Umgang mit geheimen E-Mails nachgewiesen wurde. Wahrscheinlich wurde das mithilfe der Russen aufgedeckt. Etliche Wähler sagten sich damals: Wer so mit geheimen Dokumenten umgeht, hat nicht das Zeug für das Präsidentenamt.
Würde man nun bei Trump ebenso wie beim Londoner Attentat den Verdacht genügen lassen, so müsste er aus dem Amt gejagt werden und zwar auch deshalb, weil ein ebenso starker Verdacht hinsichtlich seines Verkehrs mit zwei Porno-Stars besteht. So etwas ist in den USA keinesfalls Privatsache wie Clintons Sex mit Lewinsky beweist. Jedenfalls kann man solche Affären nicht einfach hinnehmen, wenn davon die Rede ist, dass ein Pornostar angeblich mit Androhung von Gewalt zum Schweigen gebracht wurde.
Im Zeichen der #MeToo-Debatte dürfte es eigentlich auch keinen Präsidenten mit derartigen Äußerungen über Frauen geben, wie sie über Trump berichtet werden. Er müsste normalerweise das Schicksal Weinsteins teilen.

Mann, Hoeneß!


Da reibt man sich verwundert die Augen, wenn man das hier liest:
https://web.de/magazine/politik/ukraine-krise/uli-hoeness-russen-schuld-krim-krieg-32775526
Hoeneß äußert sich zur Ukrainekrise. Er wirbt um Verständnis für die Russen und ist dafür, das Verhältnis zu Putin zu verbessern und die Sanktionen aufzuheben.
Da muss ich erst einmal sagen: Respekt, dass er sich
so gegen den Mainstream äußert, obwohl er doch wissen dürfte, dass er dafür „Prügel“ bezieht. Man wird ihm sagen: „Schuster bleib‘ bei deinen Leisten!“
Auch ich habe mich in diesem Blog schon öfter ähnlich geäußert. Nur hört halt leider keiner auf mich. Ich hoffe, dass ein Promi wie Hoeneß mehr Erfolg hat,
wenn er das Thema Ukraine wieder aufs Tapet bringt. Leider wird das der Kanzlerin nicht gefallen, denn sie hat es am liebsten, wenn schwierige Themen ausgesessen werden. Daher wird es auch in der Sondierungsvereinbarung nicht erwähnt, denn auch die SPD hat offenbar nicht darauf bestanden, über dieses wichtige Thema zu beraten.
Aber wie sagt ein Sprichwort:
Kaum ist Gras über etwas gewachsen, kommt ein Kuh und frisst es weg.“

Trump schlimmer als Erdogan?

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Nur drei Beispiele:
>Trump hat die Finger am Atombombenknopf, Erdogan aber nicht.
>Trump befürwortet die Todesstrafe, Erdogan lässt bisher nur darüber diskutieren.
>Erdogan ist korrekt gewählt worden, Trump dagegen nur durch Wahlhilfe aus Russland. Erinnern wir uns: Die Wahl in den USA damals fiel denkbar knapp aus. Hillary Clinton bekam zwar mehr Stimmen als Trump, verlor aber trotzdem die Wahl, weil sie weniger Wahlmänner hinter sich bringen konnte. Ausschlaggebend war damals, dass ihr im entscheidenden Moment eine E-Mail-Affäre zum Verhängnis wurde: Sie hatte geheime Dienst-Mails über ihren privaten E-Mail-Account laufen lassen. Die Aufdeckung dieser Schlamperei geht offenbar auf den russischen Geheimdienst zurück, denn Putin wollte unbedingt Trump als Präsidenten.
Dass eine solche Einmischung der Russen in den Wahlkampf stattgefunden hat, erkennt auch Trump an, denn er beruft sich zur Begründung seiner neuen Sanktionen auch auf solche Hackerangriffe (neben der Ukraine-Krise). Wenn er Charakter hätte, würde er sagen, unter solchen Voraussetzungen wolle er nicht Präsident sein. Und wenn die Demokratie funktionieren würde, würde es zu Neuwahlen kommen.

Obama oder Trump: wer ist „postfaktischer“?

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Darüber, dass Trump ein postfaktischer Typ ist, weil er mehr auf Emotionen als auf Fakten gesetzt hat, ist viel geschrieben worden. Nun erweist sich auch Obama in dieser Beziehung als lernfähig. Nachdem die von ihm favorisierte Hillary Clintom die Wahl verloren hat, zeigt er sich als schlechter Verlierer: Obwohl es nur einen Verdacht gibt, dass die Russen Clintons Umgang mit ihren E-Mails publik gemacht haben, greift er zu spektakulären Maßnahmen. U.a. weist er 25 russische Diplomaten aus. Wir fragen uns: Wo bleiben die Beweise? Auch nun liefern die Geheimdienste nur Nebulöses. Das ist ja dürftiger als das, was uns die Amis über die Rechtfertigung des Irakkrieges erzählten. Aber echte Fakten braucht man im postfaktischen Zeitalter nicht mehr. Es geht allein um Stimmungen.
Nehmen wir jetzt einmal an, die Russen haben sich bei Clinton eingehackt, dann ist das doch nicht verwunderlich, sondern eine Selbstverständlichkeit. So etwas ist ja das tägliche Brot der Geheimdienste. Die Amis haben ja sogar uns auch schon ausgeforscht.
Dagegen wird Obama nicht ernstlich protestieren können. Beleidigt ist er aber, weil die Russen ihre Erkenntnisse ausgeplaudert haben sollen. Warum eigentlich? Die Russen haben den Amerikanern einen Dienst erwiesen, indem sie sie über eine Kandidatin aufgeklärt haben. Eine Demokratie funktioniert nur, wenn die Wähler über alles Bescheid wissen.

Bismarck hat dazu einmal gesagt:

Wenn das Volk nicht weiß, wie Würste und Gesetze gemacht werden, schläft es ruhiger.

Aber das Volk soll eben nicht schlafen, sondern hellwach und in Kenntnis aller Fakten seine Wahlentscheidung treffen, also nicht „postfaktisch“.
Und wer sich zur Wahl stellt, sollte wissen, dass er eine weiße Weste haben muss, denn überall sitzen seine Gegner, die nur darauf warten, ihm etwas am Zeuge flicken zu können. Und wenn jemand kandidiert, der etwas unter der Decke halten muss, ist seine Kandidatur ein Zeichen von Dummheit, das ihn als ungeeignet erscheinen lässt.

Unglaublich: Obama liefert Waffen an den Dschihad

Amerikanische Regierungsvertreter bestätigen, die Regierung Obama habe aus der Luft 112 Paletten Munition für dschihadistische Kämpfer in Syrien abgeworfen. Das sind 50 Tonnen!
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/geostrategie/kurt-nimmo/obama-wirft-5-tonnen-munition-fuer-dschihadisten-ab-die-gegen-russland-und-die-syrische-armee-kaem.html
Die amerikanische Politik wird immer wirrer: Erst hat man versucht, Soldaten gegen Assad auszubilden, aber die haben ihre Waffen an den IS verkauft und sind übergelaufen. Nun beliefern die Amis den Dschihad direkt. Hauptsache es geht gegen Assad, denn der wird von den Russen unterstützt. Da haben wir jetzt eine merkwürdige Konfrontation: Auf der einen Seite Assad, der mit Gas gekämpft hat und von den Russen unterstützt wird, und auf der anderen Seite die Kopfabschneider, die von Obama bewaffnet werden. Ob unsere Regierung immer noch vorbehaltlos zu Obama steht?

Warum Putin recht hatte

Wir lesen gerade, dass sich ultranationale Kräfte im westlichen Teil der Ukraine gegen die Regierung wenden.
http://web.de/magazine/politik/ultra-nationalisten-proben-aufstand-kiew-30766256
Diese Leute sind immer schon für eine Entrussifizierung der Ukraine eingetreten und schreckten auch nicht vor Mord zurück. Erinnern Sie sich noch an die schrecklichen Bilder, als ein wütender Mob ein Haus mit Russen unter Gejohle anzündete und die Russen verbrennen ließ? Putin musste das Schlimmste für seine russischen Landsleute befürchten und sah sich veranlasst, aus diesem Grunde einzugreifen. Ich habe das immer gut verstanden.
Nun muss Kiew gegen seine eigenen ultranationalen Kräfte kämpfen. Was ist das nur für ein Staat, an dessen Seite wir uns gestellt haben?

Wie wir ständig belogen werden

Ich habe es ja hier schon öfter beschrieben, wie wir in der Ukraine-Krise ständig belogen wurden. Nun sind gerade Details an die Öffentlichkeit gedrungen, die das deutlich belegen: Der amerikanische Vier-Sterne-General Breedlove hat die militärische Rolle Russlands in der Ostukraine in düstersten Farben dargestellt. Warum wohl? Und der Kommandeur der US-Truppen in Europa, Generalleutnant Ben Hodges schätzte die Zahl der russischen Soldaten in den ostukrainischen Separatistengebieten Anfang März auf 12.000. Europäische Geheimdienste gaben demgegenüber diese Zahl aber nur mit 600 an.
http://www.salzburg.com/nachrichten/dossier/ukraine/sn/artikel/12000-gruene-maennchen-oder-600propaganda-vorwuerfe-gegen-nato-141349/
Fest steht also, das wir belogen wurden. Wahrscheinlich ist, dass die europäischen Zahlen stimmen. Dann sind also in der Ukraine ein paar Russen weniger beteiligt gewesen als Deutsche auf Seiten des IS im Irak. Genauso wenig, wie man behaupten kann, dass Deutschland den IS unterstütze, kann man Putin unterstellen, dass er die 600 Soldaten in die Ukraine geschickt hat. Es wird für die Separatisten wohl leichter gewesen sein, russische Landsleute zum Mitkämpfen zu motivieren, als es den Islamisten möglich war, Deutsche in den IS zu holen. Man kann also annehmen, dass die russischen Soldaten nicht auf Befehl Putins in der Ukraine sind, sondern freiwillig, um „einen Genozid zu verhindern“, wie es Putin ausdrückte.
Die Amerikaner streben ja, wie wir immer wieder sehen, die absolute Weltherrschaft an, und so schüren sie die Angst der Europäer vor den Russen. Ist es nicht merkwürdig, dass man erst Putin scharf kritisierte, als er Flugzeuge (zulässigerweise) bis über die Nordsee schickte, und dass man nun dasselbe in grün macht, indem man Manöver im Schwarzen Meer abhält und amerikanische Soldaten ins Baltikum schickt. Man zündelt also fröhlich weiter. Und Gorbatschow, den wir Deutschen sehr schätzen, hat sicher recht, wenn er von der Gefahr eines Weltkrieges spricht. Da braucht nur mal einer die Nerven zu verlieren…

Wenn die Russen Juden wären…

Wir sollten uns bemühen, Putin zu verstehen. Tief sitzt bei der russischen Minderheit in der Ost-Ukraine die Furcht vor Übergriffen ukrainischer Nationalisten, deren politische Vertreter auch gerade noch im gewählten Parlament saßen. Vor ein paar Tagen demonstrierten rund 5000 Nationalisten im Stadtzentrum von Kiew am 72. Gründungstag der Ukrainischen Aufständischen Armee UPA. Die UPA, die mit deutschen Waffen versorgt war, führte umfangreiche ethnische Säuberungen durch, um so einen reinrassigen ukrainischen Staat zu schaffen. Sie tötete nicht nur 90.000 Polen und tausende Juden, sondern ging auch mit Folterungen, Terroranschlägen und Hinrichtungen gegen ukrainische Bauern und Arbeiter vor, die der Sowjetunion beitreten wollten. 20.000 Ukrainer fielen ihr zum Opfer.
Die westlichen Medien haben die wichtige Rolle dieser Faschisten in der vorigen ukrainischen Regierung herunter gespielt. Diese Faschisten hatten bei dem von Deutschland und den USA unterstützten Putsch vom 22. Februar in Kiew eine entscheidende Rolle gespielt.
Als dann in Kiew viele Russen in einem Gebäude unter dem Gejohle der Zuschauer und unter den Augen von Beamten öffentlich verbrannt wurden und es zu weiteren Übergriffen gegen die russische Minderheit kam, sah Putin die Zeit gekommen, zu handeln und den russischstämmigen Ukrainern beizustehen. Dafür haben unsere Politiker kein Verständnis.
Man stelle sich vor, die Russen wären Juden: Wie viel Verständnis hätten wir wohl dann für einen jüdischen Putin aufgebracht?
Weil Putin aber Russe ist, wird selbst jede harmlose Kleinigkeit aufgebauscht, um gegen ihn zu hetzen:

https://autorenseite.wordpress.com/2014/11/13/arme-putin-19702777/