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Saporischschja – kommt jetzt die Wahrheit auf?


Ich habe ja schon den Verdacht geäußert, dass Selenskyj sein eigenes Kraftwerk beschossen haben könnte, denn es ist ja merkwürdig, dass der bisherige Beschuss keine größeren Schäden angerichtet hat. Nicht nur dies spricht für die Vermutung, dass Selenskyj hinter den Angriffen steckt, die offensichtlich nur als Warnschüsse gedacht sein könnten, um dadurch die Unterstützung durch den Westen zu vergrößern:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/08/31/saporischschja-kommt-jetzt-die-wahrheit-auf/
Dafür, dass der Beschuss des AKW eine Showveranstaltung sein könnte, sprechen die Bilder einer Explosion vor einem Kraftwerksgebäude. So „schöne“ Bilder einer Explosion können doch kaum zufällig entstanden sein.
Auch Lawrows freudige Äußerung, dass jetzt bei der Untersuchung durch die IAEO die Wahrheit aufkomme, lässt Schlimmes ahnen.
Vielleicht wird das Ergebnis der Untersuchungen der IAEO ja dieses sein: Die Einschläge stammen von ukrainischen Waffen und Selenskyj behauptet, die Russen hätte für den Beschuss hinterlistigerweise erbeutete Waffen benutzt.
Man darf gespannt sein.
Die Mitglieder Untersuchungskommission der IAEO, die trotz Beschuss zum Kraftwerk gefahren sind, haben es verdient, mit hohen Orden, vielleicht sogar mit dem Friedensnobelpreis, ausgezeichnet zu werden.

Hickhack wegen Atomkraftwerk in Saporischschja

Es ist schrecklich wie beim Atomkraftwerk mit unserer Sicherheit gespielt wird. Selenskyj fordert eine Untersuchung der Angriffe auf das Kraftwerk durch internationale Experten sowie einen Abzug der Russen. Die Russen wollen ebenso eine solche Untersuchung.  Diese scheitert offenbar daran, dass die Russen verlangen, dass die Experten über russisches Gebiet einreisen, was verständlich ist, weil die Russen das Gebiet besetzt haben. Demgegenüber will Selenskyj, dass die Experten über ukrainisches Gebiet einreisen, weil das Kraftwerk auf ukrainischem Gebiet liegt, das allerdings von den Russen besetzt ist.

An einem solchen Hickhack darf doch die dringend notwendige Untersuchung nicht scheitern. Die Internationale Atomenergie-Organisation (IEAO) verlangt nämlich wegen der Gefahren nachdrücklich Zugang zum Atomkraftwerk. Die Politik muss diesen Zugang ermöglichen ähnlich wie sie auch den Weg zum Getreideexport eröffnet hat. Aber eine Kriegspartei hat offenbar Angst, dass die Wahrheit aufkommt, nämlich dass auf Grund der Granatsplitter festgestellt wird, wer das AKW beschossen hat. Deshalb wird es hier wohl keine Einigung und keine Untersuchung geben. Es wird also weiterhin ein wenig Beschuss des Kraftwerks geben, um Europa in Angst zu versetzen und um auf den Gegner als Schuldigen zu verweisen.

Ich frage mich, warum der Westen nicht Druck auf Selenskyj ausübt, einer Anreise der Experten über Russland zuzustimmen mit dem Hinweis, dass eine solche Anreise im Hinblick auf die Gefahrensituation keinesfalls eine Anerkennung der russischen Annektionen bedeuten kann. Könnte es sein, dass eine Untersuchung unangenehme Ergebnisse haben könnte?

Ich frage mich weiter, ob die Geheimdienste bei der heutigen totalen Überwachung wirklich nicht wissen, wer das AKW beschossen hat: Man wird doch das Mündungsfeuer und die Explosion geortet haben und dann braucht man nur eins und eins zusammen zu zählen. Bin ich naiv, wenn ich solche Vermutungen anstelle oder wird uns doch etwas verschwiegen?

Ukraine: Werden wir richtig informiert?

Manchmal frage ich mich, ob wir über den Ukraine-Krieg wirklich umfassend und wahrheitsgemäß informiert werden. So lasen wir unterschiedliche Darstellungen über die Art der Kriegsführung: Selenskyj behauptete Völkerrechtsverstöße der Russen, weil diese Krankenhäuser, Schulen und Geschäfte bombardieren würden, die Russen behaupten, die Ukrainer hätten dort ihre Abschussstellungen eingerichtet.
Womöglich haben die Russen also die Abschussstellungen geortet und diese dann mit ihren Raketen beschossen.
Was ist die Wahrheit? Bei der heutigen Überwachung des Krieges durch Satelliten müsste es doch möglich sein festzustellen, von wo die Ukrainer geschossen haben, bevor die Russen beispielsweise eine Schule bombardiert haben. Sollen wir nicht erfahren, wie es war, oder kann man das wirklich nicht heraus bringen?

Ukraine: Was ist das für ein Land, das wir bewaffnen?

Die Ukraine ist ein korruptes Land. Es steht am Ende der Korruptionsskala in Europa und wird nur von Russland übertroffen.
60 Beamte des ukrainischen Sicherheitsapparats sind in den Gebieten geblieben, die von den Russen erobert wurden, und arbeiten nun mit den Russen zusammen. 651 Strafverfahren wegen Hochverrats und Kollaboration mit dem Feind mussten eingeleitet werden.
Repräsentiert ein solches Land westliche Werte, die es zu verteidigen gilt?
À propos Demokratie: Hat man eigentlich schon das ukrainische Volk gefragt, ob es an diesem Krieg fest halten will, der einen so hohen Blutzoll erfordert und der wohl durch einen Verzicht auf die von den Russen eroberten Gebiete, die man sowieso niemals zurück erobern könnte, beendet werden könnte?
Manchmal kommt mir der Krieg so vor, wie ein probeweises Klingenkreuzen der Großmächte auf dem Rücken der Ukrainer.

Nachdenken über unsere (Rest-)Freiheit

Manchmal, wenn im Ukraine-Krieg von der Verteidigung der Freiheit die Rede ist, frage ich mich: Was ist das für eine Freiheit, die da verteidigt wird? Und ein wenig ketzerisch frage ich mich, ob nicht ein Russe freier ist als ein Deutscher. Haben wir vielleicht einen falschen Freiheitsbegriff? Bedeutet Freiheit bei uns eher, dass man frei wählen kann und dass man seine Meinung frei äußern darf? Kommt es aber nicht vielleicht viel mehr darauf an, wie viel Zeit der Mensch hat, um sein eigenes Leben zu führen? Wie sagte einmal ein Russe, als ein Tourist ihn fragte, wie er denn unter Putin lebe: „Mir ist es egal, von wem ich regiert werde, solange es mir gut geht.“
Schauen wir uns einmal einen typischen Tag eines Deutschen an: Morgens fährt er aus seiner Wohnung außerhalb der Stadt an seinen Arbeitsplatz: Die Länge des einfachen Arbeitswegs betrug im vergangenen Jahr im Schnitt 16,91 Kilometer, im Jahr davor waren es 16,76, 1999 nur 14,59 Kilometer. Das kostet wertvolle Lebenszeit.
Dann muss er etliche Stunden arbeiten, wobei 4,5 Millionen Arbeitnehmer auch noch Überstunden machen müssen. Nirgendwo unter 160 Ländern arbeiten die Menschen so lustlos wie in Deutschland. Der Arbeitsdruck ist hoch und macht die Menschen krank: Waren es 2005 noch 13,9 Krankheitstage wegen Burnout, so registrierte die AOK 2019 bereits 129,8 AU-Tage je 1.000 Mitglieder.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/239872/umfrage/arbeitsunfaehigkeitsfaelle-aufgrund-von-burn-out-erkrankungen/
Sieht so ein freies Leben aus? Vielleicht sieht das alles in Russland besser aus.
Der Deutsche darf zwar auf die Regierung schimpfen, aber was hat er davon? Es ändert sich ja doch nichts. Ich glaube, ihm wäre eine entschleunigte Arbeit, mehr Freizeit und eine kürzere Lebensarbeitszeit wichtiger. Ob die Russen vielleicht uns da etwas voraus haben?

Das sind alles vielleicht etwas ketzerische Fragen. Aber darüber nachdenken sollte man schon, um die Restfreiheit zu verteidigen.

Selenskyj lässt die Maske fallen

Selenskyj sieht sein Land „in einer emotional schwierigen Phase“ des Krieges: Es gebe kein Gefühl dafür, wie viele Verluste und Anstrengungen noch nötig seien, bevor der Sieg in Sicht sei. So sieht es also in ihm aus:
Auf gut deutsch: Anscheinend hat sein Volk den Krieg satt und es stellt Fragen wie diese:
Wie viele Menschenleben ist ein Hektar Land wert? Wäre es nicht besser, auf Donezk und Luhansk zu verzichten, als die halbe Bevölkerung abschlachten zu lassen? Ist der Krieg ein solches Opfer wert?
Die Menschen in der Ukraine glauben anscheinend nicht mehr daran, dass ihre Soldaten die von den Russen besetzten Gebiete zurück erobern können, wie Selenskyj behauptet. Solche Äußerungen erinnern mich immer daran, dass Hitler sogar noch in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs immer den „Endsieg Deutschlands“ prophezeite.
Und der gesamte Westen unterstützt Selenskyj in seinem Irrglauben an den Endsieg, anstatt ihm die traurige Wahrheit zu sagen. Dabei dürfte das Beste, was er erreichen kann, dieses sein: Die Ukraine besteht fort, aber ohne Donezk und Luhansk. Die Russen werden vielleicht eines Tages kriegsmüde sein und den Krieg als „Frozen Conflict“ enden lassen.

Ich war ja mit Sahra Wagenknecht einig, dass der Westen auch eine Ursache für den Ukraine-Krieg gesetzt hat, indem sich die NATO bis dorthin ausdehnen wollte. Vor dieser Folge habe ich ja schon vor dem Krieg gewarnt:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/02/13/die-kriegsgefaehrdende-sturheit-des-westens/
Aber auf so einem einsamen Rufer aus den Bergen hat ja keiner gehört. Und wenn heute jemand von einer Mitschuld des Westens redet, wird er ins Abseits gestellt. Ich möchte mich hier zwar vom Wort „Mitschuld“ distanzieren. Aber das „i-Tüpfelchen“ als Kriegsauslöser könnte der drohende NATO-Beitritt durchaus gewesen sein. Wie es war, könnte uns nur Putin sagen, aber nur, wenn er ehrlich ist.

Wenn man böse wäre, könnte man auf die Idee kommen, dass die tapferen Ukrainer vom Westen benutzt werden, um Putin ein wenig in die Schranken zu verweisen. Wo bleibt der friedensvermittelnde Vorschlag des Westens? Wenn wir Waffen liefern, können wir nicht einfach sagen, dafür sei Selenskyj zuständig. Nein, auch wir müssen mitreden! Früher gab es ja angesehene Friedensvermittler wie den amerikanischen Außenminister Kissinger, aber wo bleibt so einer von heute? Sollte Guterres nicht vielleicht mehr tun?

Es fehlen die Perspektiven im Ukraine-Krieg

Der Ukraine-Krieg wäre vermeidbar gewesen.
Aber nun fragt sich, wie er beendet werden soll. Das traut sich bei uns keiner zu sagen. Und wenn Selenskyj bis zum Sieg kämpfen will, so wird es Zeit, dass jemand ihm diese Illusion ausredet, die nur viele Menschen das Leben kostet.
Selenskyj müsste vom stolzen Ross herunter steigen und verhandeln, wobei „Verhandeln“ auch Verzicht bedeutet. Glaubt er im Ernst, dass Russland die eroberten Gebiete wieder heraus rücken wird? Auch Deutschland hat nach den beiden verlorenen Kriegen auf Gebiete verzichten müssen.
Selenskyj wird die von Russland besetzten Gebiete niemals zurück erobern können, denn die Russen sind zu überlegen. Was er machen kann, ist, eine Zermürbungstaktik zu betreiben, die Russland auf die Dauer kriegsmüde machen könnte. Dann gibt es auch ohne Verhandlungen einen Frozen Conflict: Alles bleibt wie es ist und Russland behält die erkämpften Gebiete. Aber wie viele Menschen müssen sterben, bis es so weit ist? Wäre es da nicht besser, diesen Zustand schon jetzt in Verhandlungen herbei zu führen, auch wenn es weh tut?

Frage, die keiner stellt: Wie viele Menschenleben ist ein Hektar Land wert?

 

Donezk und Luhansk sind ein wichtiges Kriegsziel der Russen. In Luhansk ist dieses Ziel nahezu erreicht. In Donezk bröselt die Front. Wer glaubt denn, dass die Russen diese Gebiete wieder hergeben oder dass die Ukrainer sie zurück erobern können? Es wird so gehen wie bei der Krim: Die Russen verleiben sich diese Gebiete einfach ein. Unser Heeresinspekteur denkt ähnlich:
„Ich befürchte, dass wir kein schnelles, klares Ende dieses Konfliktes vor uns haben, sondern dass es in ein zähes Ringen, vielleicht in einen „frozen conflict“ mündet“, sagte Heeresinspekteur Mais.
Aber ich denke weiter: Der „frozen conflikt“ wird das Ende des Krieges sein: Die Russen haben dann schließlich Donezk und Luhansk kassiert und die Ukrainer werden sich damit abfinden müssen. Beide Parteien sind dann froh, wenn es zu einem Waffenstillstand kommt. Und dabei wird es bleiben, denn ein Friedensschluss ist bei der Lage nicht möglich.

Bei dem Krieg frage ich mich: Wie viele Menschenleben ist eigentlich ein Hektar Land wert?
Warum hat man den Krieg nicht ganz einfach so vermieden:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/03/21/ukraine-ein-krieg-der-nicht-sein-musste/

Die Ukrainer erinnern mich an die letzte Kriegszeit in Deutschland. Da lernten wir in der Schule einen Kanon: „Lever dood as Slav“. Und wir Kinder wurden mit diesem Lied schon darauf eingeschworen, lieber im Krieg zu sterben, als von den Russen besiegt zu werden.

Alkoholkonsum: Wir haben die Russen überholt!


Bisher dachten wir immer, die Russen saufen am meisten auf der Welt, weil sie eine so traurige Seele haben und weil es bei ihnen so kalt ist. Dem Fernsehen verdanken wir die Erkenntnis, dass Moskau kein Eiskeller ist, sondern auch im Sommer unter der Hitze gelitten hat. Und wenn wir den Präsidenten Putin beim Reiten oder Angeln sehen, können wir auch nichts von einer traurigen Seele erkennen. Also alles nur Klischee!
Wir reiben uns nun verwundert die Augen, dass die Deutschen mehr saufen als die Russen.
https://www.noz.de/deutschland-welt/gut-zu-wissen/artikel/1523320/who-report-deutsche-trinken-mehr-alkohol-als-russen

Was ist denn mit uns los? Inzwischen haben wir die traurigen Seelen: Die Statistik beweist es. Die Zahl der Krankheitstage aufgrund psychischer Erkrankungen und Verhaltensstörungen hat sich in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Woran liegt das? Im Gegensatz zu den offiziellen Behauptungen fühlen sich die Deutschen immer unwohler: Viele arbeiten in prekären Arbeitsverhältnissen, haben Angst um ihre Wohnung oder wissen nicht, wie sie sie bezahlen sollen, viele wissen auch nicht, wie sie dem steigenden Arbeitsdruck stand halten können, und haben Angst vor einem Alter in Armut…
https://web.de/magazine/panorama/umfrage-deutsche-blicken-sorge-zukunft-33177476

Ja es gibt bei uns so viele Gründe, sich mit Alkohol über die traurige Wirklichkeit hinweg zu trösten.
Kürzlich wurde berichtet, dass besonders die Politiker in Berlin zu einem erhöhten Alkoholkonsum neigen, weil sie sich einsam fühlen in einem Appartement fern der Heimat. Vielleicht ist das ja auch die einzig mögliche Erklärung dafür, dass drei Politiker in holder Eintracht die Beförderung Maaßens beschlossen hatten.

Wenn Trump Charakter hätte…


Wenn Trump Charakter hätte, würde er zurücktreten. Er ist nur durch russische Hacker an die Macht gekommen, weil die Russen Hillary Clintons schlampigen Umgang mit E-Mails publik gemacht haben. Damals haben viele Wähler gesagt, dass jemand mit solchen Nachlässigkeiten nicht Präsident einer Atommacht werden darf. Trotzdem bekam Hillary Clinton mehr Stimmen als Trump und verlor die Wahl nur wegen des Wahlmännersystems in den USA.
Und nun kommen mindestens zwei peinliche Affären mit Frauen hinzu, für die Trump hohe Schweigegelder zahlte, von denen er angeblich nichts wusste.
Schließlich ist auch ein Präsident untragbar, der Verträge bricht:den Atomvertrag mit dem Iran oder Klimaschutzabkommen. Ein Land mit so einem Präsidenten wird es schwer haben, überhaupt noch Verträge abschließen zu können.
Wann endlich ist auch für den hartgesottensten Ami das Maß voll?