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Der ruhmreiche Krieg

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Was man heute kaum noch glauben mag: Es gab Zeiten, da wurde der Krieg verherrlicht. Ein Beispiel ist die obige Gedenktafel. Aber die Einstellung zum Krieg hat sich total gewandelt. Für Alexander den Großen oder Napoleon ging es um Herrschaft über die damalige Welt. Und sie konnten ihren Soldaten einreden, dass es sie am Ruhm und der Ehre teilhaben würden. Ich vermute, dass es Frankreich Napoleon verdankt, auch heute noch als „La Grande Nation“ bezeichnet zu werden. Hitler war der letzte, der dasselbe unternehmen wollte. „Für Führer, Volk und Vaterland“ schickte er seine Truppen aus, doch statt Ruhm und Ehre kam das Gegenteil heraus. Heute redet man überhaupt nicht mehr beim Thema Krieg von Ruhm und Ehre. Im Mittelpunkt stehen Gräuel und Tote, besonders unter der Zivilbevölkerung.
Wahrscheinlich wird der Krieg inzwischen immer mehr zur Aufgabe von Spezialisten, die Drohnen, Marschflugkörper und Raketen losschicken. Diejenigen, die einst ihre Wehrpflicht abzuleisten hatten, ziehen es heute vor, als Asylanten in fremde Länder zu fliehen. Bekanntestes Beispiel ist Bill Clinton, der als junger Man nach Kanada ging. Und auch wir erleben einen Zustrom von Afghanen, die die Verteidigung ihres Landes lieber den Soldaten aus anderen Ländern überlassen, während sie hier bei Hartz-IV-Leistungen abwarten.