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Heute Zitat zum Thema Armutsrisiko: Sie kommen auch noch dran!

 

Die Vereinten Nationen und IWF warnen vor den Folgen des Krieges in der Ukraine:
Für 90 Prozent der Bevölkerung sieht der Entwicklungsexperte der Vereinten Nationen ein Armutsrisiko.
https://web.de/magazine/politik/russland-krieg-ukraine/vereinte-nationen-iwf-warnen-folgen-krieges-ukraine-36693878
Da wären Sie doch sicher auch dabei oder?

 

Corona-Impfung: Totale Wirrnis

Was haben wir nicht schon für Widersprüchlichkeiten über die Impfungen gehört!
Erst war AstraZenca nicht so sicher wie andere Vakzine, jetzt soll das Mittel sehr sicher sein. (Wie hoch ist denn nun eigentlich die prozentuale Schutzwirkung im Vergleich zu anderen Vakzinen?)
Erst hieß es. AstraZeneca sei für Alte nicht geeignet, jetzt ist es umgekehrt. (Wieso eigentlich? Wenn Alte schon eher zu Thrombosen neigen, müssten Sie doch auch zu solchen Nebenwirkungen beim Impfen neigen.)
Gestern noch hieß es, wer eine AstraZeneca-Impfung überlebt hat, könne sich bedenkenlos ein zweites Mal mit dem Vakzin Impfen lassen. Heute nun hören wir das Gegenteil: Das bereits mit AstraZeneca geimpfte Klinikpersonal solle sich zum zweiten Mal mit einem anderen Vakzin impfen lassen. Allerdings wisse man nichts über das Zusammenwirken der beiden Vakzine. Na, so was! Impfen ins Blaue hinein?

Der Bundespräsident hat sich als Vorbild mit AstraZeneca impfen lassen. Allerdings ist die Vorbildfunktion verpufft, weil Seehofer gesagt hat, dass er eine solche Impfung ablehne.
Der Mensch handelt manchmal nicht ganz logisch: Wenn er ein Risiko von 1:1000 hat, von einem gefährlichen Virus angesteckt zu werden, dann lässt er sich nicht mit einem Mittel dagegen impfen, wenn dabei ein Risiko von 1:1.000.000 besteht.

 

Astrazeneca – typisch für unsere verwirrte Zeit

Ich habe es ja schon mal hier beschrieben: Früher herrschten klare Verhältnisse bei der Impfung. Bei Astrazeneca  herrscht Verwirrung: Erst war das Mittel für Alte nicht geeignet, dann wurde es sogar für sie empfohlen. Erst bot es nur einen Schutz von 60 %, nun wird ein sicherer Schutz behauptet ohne nähere Angabe. Und schließlich gab es jetzt Todesfälle.
Glaubte denn wirklich jemand, dass die Impfung ohne jeden Todesfall verlaufen würde?
Früher war es einfach: Da erfuhr man bei jedem Mittel den Letalfaktor (Sterberisiko). Da las man dann: „Das Mittel ist gut verträglich und hat nur einen Letalfaktor von …“ Und dann folgte eine Hochzahl.
Heute verschweigt man den Letalfaktor und ist erschrocken, wenn einer stirbt, anstatt dass man von vornherein sagt, dass beispielsweise bei 3 Millionen Impfungen mit einem Todesfall zu rechnen ist. Und dann wäre es ehrlicher, wenn man die Letalfaktoren der verschiedenen Vakzine vergleichen würde. Aber das geht nicht, weil dass die Durchimpfung der Bevölkerung abbremsen würde. So wurde der Letalfaktor durch eine angebliche  „absolute Sicherheit“ ersetzt.
Und noch etwas bleibt im Dunklen: Die Vakzine haben eine schnelle Notzulassung erhalten. Eventuelle Spätfolgen sind also unbekannt. Da wäre es doch interessant und für eine Aufklärung wichtig, zu erfahren, wie solche Spätfolgen aussehen könnten. Die Rechtsprechung fordert ja eine solche umfassende Aufklärung, gegen die sich allerdings die Ärzte auf ihre Weise wehren.
So sagte einmal ein Arzt, der sich über Juristen wie ich einer bin, ärgerte, zu mir: „Wenn ich nach der Rechtsprechung über alle Risiken einer Blinddarmoperation aufklären müsste, müsste ich Ihnen ein dickes Buch in die Hand drücken.“ Und: „Wenn ein besoffener Arzt in einem Entwicklungsland einen tödlichen Fehler macht, fließt das in die Statistik ein und wir müssen über das Sterberisiko aufklären.“

Kenne ich nur die falschen Ärzte?

Als alter Mann bekomme ich nun zum dritten Mal Post vom Landratsamt mit  einer Einladung zum Impfen. Inzwischen liegen bei mir ein Dutzend ungelesene Seiten. Ich will erst mal abwarten und mich orientieren.
Daher habe ich mich natürlich zunächst bei dem medizinischen Personal umgehört und gefragt, ob diese Experten sich impfen lassen würden. Die Antwort war immer gleich: „Auf keinen Fall!“
Na so was! Kenne ich vielleicht nur die falschen Ärzte? Und dann habe ich mich bei einer Quelle orientiert, bei der man wohl erwarten kann, dass man einigermaßen objektiv informiert wird: beim Ärzteblatt. Da las ich, dass sich drei Viertel der Ärzte impfen lassen wollen – bei den Ärztinnen und beim Pflegepersonal war der Prozentsatz erheblich geringer:
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/119400/Drei-Viertel-der-Aerzte-wollen-sich-gegen-SARS-CoV-2-impfen-lassen
Natürlich ist diese Statistik mit Vorsicht aufzunehmen. („Vertraue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!“) Es ist nämlich vielleicht so, dass manche Ärzte sich nicht einmal anonym als Impfgegner eintragen, weil sie in der Bevölkerung kein Misstrauen gegen die Impfung erzeugen wollen – nach dem Motto: Sollen die sich impfen lassen, das schützt uns auch.“
Die nicht sehr hohe Impfbereitschaft bei den Ärzten wirkt auf mich nicht gerade motivierend: Wenn sich nicht einmal alle die Leute impfen lassen, die dauernd einem erheblichen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, warum soll ich das tun, weil ich doch höchstens beim Einkaufen angesteckt werden könnte, wo das Personal die ganze Zeit gesund geblieben ist?
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/12/coronapolitik-gescheitert-iv/
Und ich denke an eine frühere Grippeimpfung, die ich ganz naiv auf Empfehlung über mich ergehen ließ. Ich war danach zwei Wochen lang grippekrank, wenn auch nicht so schwerwiegend. Und nun erfahre ich im Zuge der Corona-Impfung, dass die früheren Grippeimpfungen nur einen unzureichenden Schutz boten, nämlich zu ca. 60 %. Das wurde damals verschwiegen. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mich nie impfen lassen, zumal man ja nicht sicher wusste, welche Art von Virus auf uns zukommen würde.
Ich halte mich nun erst mal an den altbayerischen Grundsatz: Nix G’wisses woaß ma net. Schau’n ma mal. dann seh’n mir ’s scho!“

 

Tod durch Impfung

Googeln Sie mal mit dieser Titelzeile und da werden Sie staunen, was Sie alles zu lesen bekommen. Was ich vermisse, ist eine Sicherheit über die wirkliche Lage.
Mir fällt dazu ein, was ich vor sehr langer Zeit einmal auf einem Medikament gelesen habe:
„Das Medikament ist im allgemeinen gut verträglich und es hat den Vorteil, dass der Letalfaktor gering ist.“ Dann folgte in Klammern eine Hochzahl, der man entnehmen konnte, wie viele Menschen an dem Mittel gestorben sind: Da musste man erst einmal wissen, was der Letalfaktor ist und was die Hochzahl bedeutete: Sterberisiko gleich null.
Haben Sie schon so etwas wirklich Verlässliches über den Letalfaktor bei der Impfung gelesen? Und könnte der unterschiedlich sein bei jungen und bei alten Menschen?
Eine ganz wichtige Frage scheint mir auch nicht genügend geklärt zu sein:
Müssten nicht Menschen, die sich impfen lassen, vorher eine Woche lang in Quarantäne, damit sich nicht womöglich eine latente Infektion durch die Impfung verstärkt?
Und offen bleibt doch immer noch die Frage nach eventuellen Nebenfolgen bzw. Spätfolgen einer Impfung. Manchmal habe ich so merkwürdige Fantasien: Stellen Sie sich vor, die Vakzine greifen kaum merklich das Gehirn an, wo wir doch sowieso auf dem wissenschaftlich belegten Weg zur Verblödung sind:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/29/der-niedergang-der-spezies-mensch-hilfe-wir-werden-immer-schlapper-

Ein interessantes psychologisches Experiment

Nehmen wir einmal an, es würde beim Impfen zu 20 Todesfällen je 100.000 Impfungen kommen:
https://de.rt.com/europa/111814-norwegischer-chefarzt-todesfaelle-nach-corona-impfungen/
Würden Sie sich dann impfen lassen? Auf keinen Fall!
Da würden Sie wohl doch lieber riskieren, einer von den 200 Todesfällen zu werden, die es je 100.000 Einwohner gibt.
Warum ist das so? Der Mensch nimmt nicht gern bewusst ein Risiko auf sich, sondern setzt sich lieber passiv einem bestehenden größeren Risiko aus. Das ist dann eben Kismet, wenn es einen trifft.
Und deshalb haben Impfverweigerer und Querdenker einen so großen Zulauf.

Trumps Corona-Erkrankung: Was lernen wir daraus?

Wir lernen aus Trumps Corona-Erkrankung zweierlei:

1. Er muss ins Krankenhaus, seine Frau nicht. Es stimmt also. dass Alter und Übergewicht Risikofaktoren sind.

2. Es stimmt auch, was in meinen Aphorismen zu lesen ist. Wir durften nicht einmal die Wahrheit über seinen Gesundheitszustand erfahren, sondern wurden im Gegenteil sogar belogen:

Die Lüge zählt zu den bevorzugten Mitteln der Politik.

Goldbesitz – ein Risiko?


Zu Beginn ein Aphorismus:
„Goldbesitz mag riskant sein — Geldbesitz ist es auch.“

Wir haben Gold, weil wir den Regierungen nicht trauen können“, das sagte schon vor fast einem Jahrhundert der ehemalige amerikanische Präsident Herbert Hoover. Und heute trauen immer weniger Bürger ihren Währungen. Sie kaufen Gold und treiben dessen Preis ungeahnte Höhen. Manchmal hat man den Eindruck, es geht zu wie beim Klo-Papier-Kauf anlässlich des Ausbruchs der Corona-Krise. Panik scheint auszubrechen, weil Gerüchte aufkommen, dass der Goldkauf demnächst verboten werden könnte, um die Währungen zu stützen.
De
n meisten ist beim Goldbesitz gar nicht bewusst, dass es sich um eine höchst riskante Kapitalanlage handelt. Ist es vielleicht eine „Dienstmädchen-Hausse“, die wir erleben? (Also eine Hausse, bei der die Hausse die Hausse in die Höhe treibt, weil jeder, sogar das „Dienstmädchen“, glaubt, beim Preis gäbe es nur eine Richtung, nämlich die nach oben.)
Ich stelle mir manchmal vor, Papst Franziskus würde plötzlich sterben und sein Nachfolger würde etwas für die Armen tun und Gold verkaufen. Die Kirche soll ja nicht nur den von der Vatikanbank ausgewiesenen Goldschatz besitzen, sondern
wesentlich mehr. Die Schätzungen reichen bis zu 30.000 oder gar 60.000 Tonnen. Auch wenn es nur 10.000 Tonnen wären, wäre das mehr als der Goldbesitz der USA.
Man stelle sich nun einmal vor, ein neuer Papst würde das Gold verkaufen. Auch wenn das peu-à-peu geschehen würde, wäre der Goldpreis im Keller.
Aber die Gefahr ist wohl gering, denn die Katholische Kirche sammelt seit jeher eher Vermögen, als dass sie es hergibt:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/

Eine andere Gefahr, die dem Goldpreis drohen könnte, wäre die, dass Staaten in Notlagen auf ihren Goldbesitz zurück greifen. Aber Putin hat dies nicht getan, als der fallende Ölpreis und die verhängten Sanktionen ihn in Bedrängnis brachten. Und auch der drittgrößte Goldbesitzer Italien denkt nicht daran, Gold zu verkaufen, obwohl ein Wirtschaftswissenschaftler schon vor dreißig Jahren zu mir sagte, Italiens Wirtschaft sei ein Beweis dafür, dass es ein Leben nach dem Tode gebe.
Alle Staaten halten sich an das Prinzip: Gold behalten und den Goldpreis hoch halten. Nur wie lange wird das so funktionieren? Könnte nicht auch so etwas passieren wie beim Ölpreis, der ja auch immer künstlich hoch gehalten wurde, bis er abstürzte?
Oder: Was wäre, wenn plötzlich in der Tiefsee ganze Mengen an Goldklumpen entdeckt würden?
Ganz gleich, was passiert:

Jedenfalls wird Gold immer ein krisensicherer Schatz sein. Da denke ich an die Kriegszeit zurück, als mancher seinen Familienschmuck hergab, um beim Bauern eine Weihnachtsgans zu erstehen.

Risiko Urlaubsreise


Wenn man die Leute über ihren Urlaub reden hört, äußern sie sich selten ehrlich, sondern beschreiben ihn als „traumhaft“. Allerdings sprechen die Fakten eine andere Sprache: Heuer sind zig Tausende schon auf dem Flugplatz gestrandet, weil wegen mangelhafter Sicherheitskontrollen oder Streiks Hunderte von Flügen ausgefallen sind.
Und diejenigen, die dann tatsächlich ihr Urlaubshotel erreicht haben, werden nicht selten mit erschreckenden Mängeln konfrontiert, wie oft in RTL dokumentiert wird. Viele Reisende werden im Urlaub krank: 35 bis 50 Prozent aller Fernreisenden bekommen gleich „Montezumas Rache“ zu spüren und damit ist ihre Urlaubswoche schon völlig verdorben. Und für die anderen Urlauber gibt es weitere Gesundheitsprobleme, die nun sogar einen eigenen Namen haben: „Leisure Disease“, eine Art Freizeit-Erkrankung. Nicht vergessen darf man auch, dass viele Urlauber im Ferienland Angst vor Terroranschlägen haben, was auch nicht gerade erholsam ist: Sie suchen sich abseitige Plätze am Strand und schauen ständig herum, ob nicht vielleicht ein Terrorist erscheint.
Tropenstürme, Monsunregen und – wie wir gerade sehen – auch Erdbeben können den Urlaub zu einem Erlebnis der anderen Art machen.

Wenn man all diese Urlaubsrisiken ins Auge fasst, ist ein Urlaub daheim eigentlich gar nicht so übel. Man hat schon deshalb mehr davon, weil die stressigen Hin- und Rückflugstage wegfallen. Man gewinnt also zwei Tage Lebenszeit und die zählt besonders im Alter immer mehr.