Schlagwort-Archive: Ressourceb

Notwendigen Ersatz für unsere Erde gefunden?


Wir brauchen Ersatz für unsere Erde, weil wir ihre Ressourcen zu sehr verbrauchen. Während meine Generation einmal so gelebt hat, dass sich der Verbrauch der Ressourcen regenerieren konnte, sieht es heute schlimm aus:
Wir bräuchten 1 ½ Erden, wenn wir so weiter leben wollen wie bisher.
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/29/wichtig-heute-ist-welterschoepfungstag/
Gerade haben wir beispielsweise lesen müssen:
1200 Quadratkilometer abgeholzten Regenwald hat das Nationale Institut für Weltraumforschung Inpe, das Satellitenbilder auswertet, für das erste Quartal vorläufig registriert. Das entspricht einem Anstieg von 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.“
Ein Ende ist also abzusehen, aber wir leben so, als wüssten wir es nicht.
Da schien jetzt Hoffnung aufzukommen: Ein Forscher-Team hat nämlich einen erdähnlichen Planeten entdeckt: den Exoplaneten Proxima b. Er umkreist den unserer Sonne am nächsten gelegenen Stern Proxima Centauri – und könnte Leben und Wasser beherbergen.
https://web.de/magazine/wissen/weltraum/proxima-b-habitabler-exoplanet-erdnaehe-bestaetigt-34759694
Bevor Sie nun überlegen, ob Sie dort ein Grundstück erwerben oder ein Ticket für eine Raumfahrt dorthin buchen sollten: Es würde Jahrtausende dauern, bis man dort hin kommt.

Mein Beileid, liebe Jugend!

Ihr habt Recht, wenn Ihr protestiert. Heute lebt man so, als wenn wir grenzenlose Ressourcen hätten. Der Welterschöpfungstag rückt immer näher. Wir leben so, als wenn wir unbewusst an keine Zukunft glauben.
Ich bin Jahrgang 1934. In meiner Jugend lebte man ganz anders: Man verbrauchte nur so viel von den Ressourcen, wie
sich dann auch wieder regenerierte. Umweltprobleme kannte man nicht. Plastik gab es noch nicht und man konnte auch ohne dieses Teufelszeug gut leben. Das Wort „Artensterben“ kam erst viel später auf. Heute habe ich dagegen manchmal den Eindruck, in einer Todeszone zu leben.
Alte Leute und auch Geringverdiener konnten sich noch das Leben in der Münchner Innenstadt leisten. Und als junger Mensch hatte man Aussicht auf einen sicheren Job mit gutem Einkommen. Es gab damals noch die harte D-Mark und nicht den weichen Euro, der die Leute in
Gold oder Immobilien flüchten lässt mit der Folge, dass Wohnungen für viele unerschwinglich werden. Der Staat hatte Ersparnisse für Notlagen (Juliusturm) und keine Schulden. Wir haben Deutschland nach dem Krieg aufgebaut, während der Staat heute die Infrastruktur verkommen lässt und sein Vermögen (Post, Grundstücke, Krankenhäuser usw.) verkauft. Die Schere zwischen arm und reich war seinerzeit noch ziemlich geschlossen. Und der damalige Minister Blüm konnte immer verkünden: „Die Rente ist sicher!“, womit er ein sorgenfreies Alter meinte und keine Rente auf Sozialhilfeniveau.

Ich habe hier ja schon vielfach gegen die heutigen Zustände protestiert mit „Deutschland erwache!“ und dem Vorschlag eine radikal-soziale Partei zu gründen. Aber ich kam mir vor wie ein „einsamer Rufer in der Wüste“. Doch nun scheint das Maß voll zu sein. In Frankreich protestieren die Gelbwesten. In Schweden gibt es die „Flugscham“. Was müssen auch Kreti und Pleti in alle Welt fliegen, wenn sie ihre eigene Heimat nicht mal richtig kennen?
Nun freut es mich, dass ihr, liebe Jugendliche, die geschundene „Restwelt“ verteidigt. Und dazu wünsche ich euch viel Erfolg.

So können wir nicht weiter machen!

sos-237958_1280
Mehr Hausfrauen in die Politik! Die wissen nämlich, dass man nicht mehr ausgeben kann, als man hat. Inzwischen hat das auch der Finanzminister eingesehen und so verkündet Schäuble, dass sein Haushalt eine schwarze Null ausweisen soll. Überträgt man aber seine Situation auf eine Hausfrau, so sieht das so aus: die Frau hat keine Rücklage gebildet für die notwendige Dachreparatur oder die Erneuerung der Heizung; sie ist auch nur deshalb schuldenfrei geblieben, weil sie ihren Schmuck verkauft hat. Aber sie weiß: So kann sie nicht weiter machen.
Auch der Staat hat sein Tafelsilber verscherbelt: Bahnhöfe, Postgebäude, Grundstücke, Krankenhäuser, Versicherungen, …
https://autorenseite.wordpress.com/2017/02/12/deutschlands-niedergang-in-bildern/
Und der Staat hat sich die notwendigen Investitionen erspart: Schulen, Brücken, Straßen … Wo man hinschaut, alles renovierungsbedürftig oder gar völlig marode.. Wir haben genauso wie die erwähnte Hausfrau auf zu großem Fuß gelebt.

Die schwarze Null im Haushalt besagt aber eigentlich wenig, weil man sie in einem größeren Zusammenhang sehen müsste: Wir verbrauchen mehr Ressourcen der Erde, als sich regenerieren können. So kann es nicht weiter gehen:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/11/05/wir-waren-frueher-gluecklich-aber-ganz-anders/
Wir haben immer nur den Klimaschutz im Auge, aber der ist nur ein Teilaspekt. Wir müssten radikal zu der Lebensweise zurückkehren, die wir früher hatten und bei der nur so viel verbraucht wurde, wie sich regenerieren kann. Und heute verbrauchen wir so viel, dass wir 1 ½ Erden bräuchten, um so weiter leben zu können.
Übrigens hatten wir damals einen Finanzminister Schäffer, der einen Juliusturm mit Ersparnissen für Notzeiten gebildet hatte. Ja, das waren noch Zeiten!