Schlagwort-Archive: Reichtum

Schlimme Nachricht (Merkelismus pur)

„Ist dies schon Wahnsinn, so hat es doch Methode.“
(Shakespeare)

Falls Sie nicht wissen, was Merkelismus ist: Machen Sie die Augen auf! Sie leben in einem Staat, in dem dieses Prinzip herrscht:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/01/11/der-merkelismus-oder-das-reichtumsfoerderungsprinzip-raubtierkapitalismus/
Die augenfälligste Erscheinung des Merkantilismus ist, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer.
Gerade öffnet uns wieder ein Bericht von Oxfam die Augen: Demnach sind im letzten Krisenjahr die Reichen um 35 % reicher geworden, während aus dem schlichten Volk viele ihre Existenz verloren haben oder vom Kurzarbeitergeld leben mussten.
Das ist nun schon die zweite Krise, die zu einer gewaltigen Umschichtung der Vermögen geführt hat. Bei der Finanzkrise verloren viele ihre Alterssicherung, weil die Banken gerettet werden mussten:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/30/egoismus-der-alten-forts/
Und nun geht es ans Vermögen der Bürger. Ja, die Blutsauger sind unter uns:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/10/13/blutsauger-sind-unter-uns/
Und was tun die Sozis dagegen? Sie rühmen sich, weil sie den „hart arbeitenden Menschen draußen im Lande“ ein paar Kröten mehr gönnen, sprich: den Mindestlohn etwas erhöhen.
Da wundern sich die Politiker, wenn Verschwörungstheorien aufkommen und der Extremismus zunimmt. Sie haben nichts verstanden.

FDP-Chef Lindners Witz des Tages

In der heutigen Bundestagssitzung äußerte FDP-Chef Lindner seine Besorgnis darüber, dass es bald in Deutschland keine Reichen mehr gäbe. Ein Kollege bezeichnete dies zu Recht als Witz des Tages.
Lindner hat offenbar keine Ahnung davon, was Merkelismus bedeutet: Die Schere zwischen arm und reich ist bei uns ständig weiter auseinander gegangen, d.h.: Die Reichen sind ständig reicher und die Armen immer ärmer geworden. Und das gilt besonders auch für die Corona-Pandemie, wie eine Studie aus der Schweiz beweist:
https://www.sn.at/wirtschaft/welt/300-reichste-der-schweiz-wurden-trotz-coronakrise-reicher-96209665
Das kann bei uns kaum anders sein. Die Querdenker-Bewegung hat ja auch wohl mit ihren Grund darin, dass sie sieht, dass die Reichen gerade jetzt auch immer reicher werden, und deshalb glauben diese Leute ja, die Corona-Krise sei inszeniert worden, um den Reichtum zu fördern.
Also Herr Lindner: Wir wissen ja, dass Ihre Partei eine Gruppierung zur Förderung des Reichtums ist. Aber dabei sollte man sich nicht lächerlich machen.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Menschen, die in Not sind und denen geholfen wird, erleben wohl ein so großes Glücksgefühl, wie es ein Millionär durch seinen Reichtum wohl niemals erfahren wird.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Heute ist der Tag der Barmherzigkeit – aber die Kirche ist hartherzig

Lesen Sie dazu bitte den nächsten Beitrag:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/28/die-katholische-skandalkirche/
Es gibt den Tag des „Peterpfennigs“. Da sammelt die Kirche Geld für die Bedürftigen. Und oft wird dabei von den Kanzeln über das Elend in der Welt gesprochen: über verhungernde Kinder, über die Flüchtlingslager, … Das erweicht natürlich manchem frommen alten Mütterchen das Herz und so spendet es von seiner kargen Rente ein paar Euro. Hoffentlich erfährt die Frau nie, was mit diesem Geld geschieht: Es wird in Immobilien investiert.
Überhört man denn im Vatikan, was Jesus gesagt hat: „Liebe deinen Nächsten…“? Was könnte die Kirche für ein leuchtendes Zeichen von Nächstenliebe setzen, indem sie sich der Flüchtlinge annehmen würde. Dazu bräuchte sie nur ein bisschen ihres unermesslichen Reichtums hergeben um zu zeigen, wofür das Christentum eigentlich steht.

Heute ist Welttag der Armen und was der Papst sagt

Aus diesem Anlass sandte der Papst diese Botschaft in die Welt:
„Ich lade die gesamte Kirche sowie alle Menschen guten Willens ein, an diesem Tag ihren Blick auf die zu richten, die mit ausgestreckter Hand um Hilfe bitten und auf unsere Solidarität hoffen.“
Wen meint der Papst mit „die gesamte Kirche“? Doch nicht sich selbst und den Vatikan: Die Kirche ist unermesslich reich. Haben Sie jemals gehört, dass die Kirche selbst von ihrem eigenen Vermögen etwas gestiftet hätte? Ihr gehören die zweitgrößten Goldreserven der Welt, ein Viertel des Grundbesitzes von Rom und die Hälfte der Kleinstadt, in der ich wohnte. Welches Zeichen könnte die Kirche setzen, wenn sie nur einen kleinen Bruchteil davon hergegeben hätte, beispielsweise um ein Flüchtlingslager zu bauen! Aber sie hat das nicht getan, obwohl ich glaube, dass der Papst selber gerne etwas unternommen hätte. Aber er darf wohl nicht, weil er ein Gefangener des Vatikans sein dürfte, der beim Umgang mit Geld wenig zu sagen hat.
Wenn also der Papst die „gesamte Kirche“ zu Spenden aufruft, so kann sich dieser Aufruf nur an seine Gläubigen gerichtet haben.

Gedanken am Sonntag: Die verkrusteten Kirchen auf dem Weg zu Sekten

Es ist ja eigentlich ein trauriger Witz, dass sowohl in der Katholischen wie in der Protestantischen Kirche laut einer Umfrage nicht einmal die Hälfte der Mitglieder an ein Leben nach dem Tode glaubt. Ganz finster sieht es in der Katholischen Kirche aus, wenn man nach den Dogmen der Unfehlbarkeit des Papstes oder der leiblichen Himmelfahrt Mariens fragt – – nur wenige halten das für überzeugend.
Wenn es also so ist, dass immer mehr Menschen sich ihren eigenen Glauben zurecht gelegt haben: Warum kann dann nicht eine Kirche überhaupt Raum für verschiedene Glaubensüberzeugungen sein? Es kann doch nicht sein, dass die Protestantische Kirche, die sich einmal wegen des Ablasshandels abgespalten hat, immer noch nicht mit der Katholischen vereinigt ist, ja dass man nicht einmal gemeinsam zum Abendmahl gehen kann.
Für mich könnten sogar die Moslems mit den Christen eine Kirche bilden, denn Allah und Gott sind doch wohl dieselbe Person. Und wenn die einen glauben, Jesus sei der Sohn Gottes, und die anderen meinen, er sei nur ein Prophet, so könnten doch unter einem kirchlichen Dach verschiedene Überzeugungen Platz haben, wie es ja sowieso schon der Fall ist.
Und meine Kirche besäße nicht solche Reichtümer, solange pro Tag 7000 Kinder verhungern. Die Haupttätigkeit der Kirchen gegen diese Unmenschlichkeit besteht darin, dass sie den Regierungen Vorwürfe machen, anstatt selbst etwas von ihrem unermesslichen Reichtum herzugeben.
So vieles sähe völlig anders aus, und oft frage ich mich, warum ich noch nicht ausgetreten bin.

Heute ist der Tag zur Beseitigung der Armut

Kann so etwas überhaupt sein? Bei uns steigt die Armut ständig an, obwohl die Sozialdemokraten an den Regierungen beteiligt waren. Deutschland musste sogar von der OECD ermahnt werden, etwas gegen die Armut zu tun, aber es hat nichts gebracht. Nicht einmal die Kinder wurden von der Verarmung ausgenommen. Darüber habe ich hier schon oft geschrieben und die Gründung einer neuen radikal-sozialen Partei gefordert.
Wie schäbig unsere Regierungen sind, belegt die Tatsache, dass die Armen vor dem Verfassungsgericht ihr Existenzminimum erstreiten mussten, während die Reichen ihren Reichtum ständig vermehren konnten.
Da wundern sich die „Volksparteien“, dass sie immer weniger Rückhalt im Volk haben. Die SPD ist mit Recht auf dem Weg zur Splitterpartei und die AfD macht enorme Gewinne, weil immer mehr Menschen sie aus Protest wählen.
Es wird immer von einer Spaltung des Volkes gesprochen. Eine davon sieht so aus: Die Absahner stehen gegen die Ausgenutzten.

Macht Geld krank?

Unsere Familie besaß einmal ein riesiges Vermögen. Wie groß es wirklich war, kann ich nicht mehr rekonstruieren, aber es muss enorm gewesen sein, wie sich aus den Briefen meines Großvaters ergibt. So bezeichnete er Krupp als den armen Kanonengießer, der ihn dauernd anbetteln musste. Und auch die Münchner Brauereibesitzer waren für ihn nur Bräuknechte, die nicht in der Lage waren, im ersten Weltkrieg einen nennenswerten Betrag für die Soldaten zu spenden.
Und wo ist das Vermögen unserer Familie geblieben? Mein Großvater hat alles dem Staat gestiftet, und das kam so: Er hatte 6 Kinder, der Älteste war ein Sohn, mit dem er nicht recht fertig wurde. Er schickte ihn daher, wie es in solchen Fällen üblich war, in die Kadettenschule. So wurde der Sohn Soldat und brachte es schließlich zum Offizier. Er ist dann vor Verdun gefallen.
Mein Großvater fühlte sich während des 1. Weltkrieges verpflichtet, alles zu tun, um seinen Sohn an der Front zu unterstützen. Deshalb stiftete er alles, was er hatte, dem Staat und sagte dazu: „Wer später einmal meinen Namen trägt, muss in der Lage sein, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen, und darf nicht darauf angewiesen sein, vom Vermögen zu leben.“
Das Merkwürdige an dem Verlust des Vermögens ist dies: Es hat uns nicht geschadet: Mein Vater, mein Sohn und ich haben ein Leben genau nach unseren Vorstellungen gestalten können und sind so glücklich geworden. Mehr Geld auf der Bank hätte uns auch nicht mehr gebracht.
Mit Interesse habe ich gelesen, dass Warren Buffet, einer der reichsten Männer der Welt auch sein Vermögen im wesentlichen gestiftet hat. Auch er findet anscheinend das Prinzip richtig, dass jeder sich seinen Platz im Leben selbst erobern soll.
Interessant ist es ja zu sehen, was aus den Familien geworden ist, die – wie mein Großvater abfällig bemerkte – „auf ihren Geldsäcken sitzen geblieben sind“. Einer der Erben wurde so erzogen, dass er ja nicht selbst arbeiten sollte, sondern lernen sollte, das Geld für sich arbeiten zu lassen. Und dann ist auch herausgekommen, was zu erwarten war: ein verfetteter junger Mann, der seine Langeweile mit Reisen bekämpft. Ein anderes Firmenimperium haben die zerstrittenen Erben verkauft, und nun bringen sie ihr Geld durch mit allem drum und dran: mit Alkoholexzessen, Drogen, Weibern und was es sonst noch so gibt.
Manchmal denke ich: Geld macht krank. Leute, die eigentlich Vorbilder für die Jugend sein sollten, geben sich nicht mit ihrem immensen Einkommen zufrieden, sondern hinterziehen Steuern: Beckenbauer, Hoeneß, Rumenigge… Und auch die Sauberfrau Alice Schwarzer strauchelte.
Auch die Kirche ist krank durch ihren Reichtum: Was für ein Zeichen christlicher Nächstenliebe könnte sie setzen, wenn sie nur einen Teil ihrer viel zu großen Goldreserven einsetzen würde, um  aus den erbärmlichen Flüchtlingslagern Stätten der Menschlichkeit zu machen. Aber wenn sie etwas hergibt, ist es meist nur das, was sie vorher gesammelt hat. Es ist leider so, wie der Hl. Hieronymus gesagt hat: „Wir brennen wahrlich vor Geldgier.“ Wenn das kein Zeichen von Krankheit ist…
Und wenn Sie mit dem Gedanken spielen, auch ihr Geld herzugeben, haben Sie ein Problem: Wem geben Sie es? Doch nicht unserem korrupten Staat! Und bevor Sie an die Kirche denken, lesen Sie erst einmal das hier, aber setzen Sie sich vorsichtshalber vorher hin!

Die „arme“ Katholische Kirche


Gerade erhalte ich meinen Kirchensteuerbescheid: Ich soll 63,68 Euro bezahlen. Dies ist für die Kirche Anlass, ab jetzt 4  Vorauszahlungen in Höhe von 20,64 Euro zu verlangen. Da kann man nur mit dem Hl. Hieronymus sagen: „Wir brennen wahrlich vor Geldgier!“ Kann die Kirche denn wirklich nicht warten, bis sich aus dem nächsten Steuerbescheid ergibt, ob ich überhaupt etwas nachzahlen muss, und wenn ja, wie viel ? Die Kirche ist ja so unermesslich reich:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/
Sie erhebt die Kirchensteuer, obwohl es ihr nach ihrem eigenen Recht ausdrücklich verboten ist. Sie gibt sich aber nicht einmal damit zufrieden, sondern verlangt auch noch Kirchgeld und sammelt ständig, z. B.: für den armen Papst den Peterspfennig. All dies wirkt auf viele Gläubige abstoßend und ist daher der Grund, dass sie sich von der Kirche abwenden.

Zum Sonntag: Da bin ich schon erschrocken


Nach einer Befragung haben
nur 13 Prozent der Ostdeutschen Vertrauen zur Katholischen Kirche, im Westen sind es mit 30 Prozent mehr als doppelt so viele, aber auch noch beschämend wenig. Dem Papst vertrauen nur 6 %.
Die Katholische Kirche ist ständig dabei, ihren Ruf zu ruinieren. Gerade müssen wir lesen, dass dem Bistum Eichstätt 50 Millionen Euro abhanden gekommen sind, ohne dass es bisher bemerkt wurde. Die Kirche ist so unermesslich reich, dass solche Peanuts gar nicht auffallen:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Hinzu kommt der erschreckende Missbrauchsskandal, der immer noch nachwirkt. Gerade hören wir wieder Schlimmes über die Domspatzen.

Was die Kirche bräuchte, wäre ein Mann als Papst, der so, wie Jesus die Krämer aus dem Tempel vertrieben hat, genau so rigoros den Reichtum der Kirche abbaut und benutzt, um Hunger und Kindersterblichkeit auf der Welt zu bekämpfen.
Aber vielleicht bin ich da ein bisschen naiv. Als ich mit einem Mann der Kirche über dieses Problem sprach, sagte der: „Schauen Sie, wenn die Kirche ihr ganzes Geld ausgeben würde, um Hunger und Kindersterblichkeit zu bekämpfen, würde sich die Menschheit noch mehr vermehren, und wenn das Geld der Kirche verbraucht wäre, stünden wir wieder vor den gleichen Problemen, nur wären viel mehr Menschen betroffen.“ Geburtenregelung durch Sterben lassen? Zynisch, aber wahr!