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Kontrastwetter: Hier ist es zu trocken

Man könnte es bei der Hochwasserkatastrophe kaum glauben: In Österreich war es im letzten Halbjahr zu trocken. Es gab ein Viertel weniger Niederschläge im Vergleich zu den Vorjahren. Bei uns im südöstlichen Zipfel Deutschlands dürfte es ähnlich aussehen.
Die Folge des Regenmangels ist, dass in der Hälfte der Messstellen der Grundwasserspiegel niedrig oder sehr niedrig ist.
https://www.sn.at/panorama/oesterreich/rund-ein-viertel-weniger-niederschlaege-im-ersten-halbjahr-106659151
Keine guten Aussichten!

Zwei schlimme Nachrichten:

Mein Senf dazu:

> Die Zahl der Menschen, die von ihrem Einkommen nicht leben können, hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt. So etwas hat es früher nicht gegeben. Das Ganze nennt sich soziale Marktwirtschaft, in der auch das schlichte Wohnen zum Luxus geworden ist. Besonders schlimm ist, dass die Sozialdemokratische Partei während dieser Zeit an den Regierungen beteiligt war und damit ihre Existenzberechtigung verloren hat. Nur so könnte Sie überhaupt noch überleben, aber zu diesem Erneuerungsprozess ist sie unfähig:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/01/wie-die-spd-ueberleben-kann/

> Im gestrigen Wetterbericht erklärte der Meteorologe, dass wir 8 Wochen Regen bräuchten, um wieder normale Verhältnisse im Boden zu bekommen. Ob wir das wieder erreichen?

Schlechtwetterprogramm für den Chiemgau

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Burg Hohenaschau

Wir haben heiße Hochsommertage hinter uns und auf Abkühlung und Regen gewartet. Aber bei 15° und Nieselregen sind wir nun auch nicht froh. Vor allem sind die Urlauber natürlich frustriert besonders, wenn sie mit Kindern angereist sind. Aber wie sagt ein tröstlicher Spruch? „Es gibt kein schlechtes Wetter…“ Man muss nur das richtige Urlaubsprogramm haben:
Für Erwachsene bietet sich natürlich ein Stadtbummel an in Salzburg, München, Rosenheim, im malerischen Wasserburg…
Aber was tun, wenn man Kinder dabei hat?
Auch dann ist Salzburg genau das Richtige. Das Naturkundemuseum ist für Kinder eine einmalige Welt des Staunens. Man kann mit den Kindern hinein gehen. Und dann kann es einem so ergehen wie uns früher: Meine völlig erschöpfte Frau fragte ironisch: „So, und wo ist nun das nächste Museum?“ Die Kinder fingen dann an zu weinen, als sie merkten, dass das nur ein Scherz war und es wieder nach Hause ging. Ältere Kinder kann man auch im Museum abliefern und dann ohne sie einen Stadtbummel machen.
Burgenbesichtigungen sind für Kinder auch immer Highlights: Hohensalzburg, Werfen oder Hohenaschau sind bekannt. Aber ein Geheimtipp ist die Höhlenburg Stein an der Traun. Das ist Abenteuer pur für die Kinder.
Auch die Saline in Bad Reichenhall ist für die Kinder interessant.
Ach, es gibt so vieles bei uns zu sehen. Da kann man auch bei schlechtem Wetter einen rundum gelungenen Urlaub machen, an den man gerne zurück denkt allerdings nur, wenn man sich das richtige Programm vornimmt.

Betroffen vom Klimawandel

Eigentlich hatten wir in Bayern bisher keinen guten Sommer. Aber es hat doch trotzdem etwas zu wenig geregnet und die Folgen sehe ich in meinem Garten: Die Apfelbäume begannen Mitte Juli zu herbsteln. Ich habe sie nicht gegossen, weil ich auf meine alten Tage gar nicht mehr viel Obst vertrage. Und der Blauregen der mein Haus normalerweise fast in ein Dornröschenschloss verwandelt, weil er so üppig austreibt, der war fast ohne jeden neuen Trieb.
Haus
Dafür blühen aber die Rosen umso üppiger.
Und nun ist der Sommer schon praktisch vorbei. Die Störche verabschieden sich gerade nach Süden. Das sollte man auch tun, aber der Klimawandel hat auch südlich der Alpen zugeschlagen. Die Zeiten, in denen man einfach nach Italien fahren konnte und dort auf jeden Fall schönes Wetter hatte, sind vorbei: Venedig hat heute 4 Std. Sonne und eine Regenwahrscheinlichkeit von 80 %.