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Patentrezept: Rechtsextremismus in der Bundeswehr bekämpfen: ganz einfach

Der Rechtsextremismus ist eine Art Krankheit, von der fast nur Männer befallen werden, abgesehen von der Mitläuferin Tschäpe. Also, Frau Högl, wenn Sie schon eine Wehrpflicht zur Bekämpfung des Rechtsextremismus einführen wollen, dann empfiehlt sich doch ganz einfach eine Wehrpflicht nur für Frauen und das Problem wäre schlagartig behoben.
Wir hatten ja bisher nur immer eine Wehrpflicht für Männer. Da wäre es doch ein Gebot der ausgleichenden Gerechtigkeit, wenn nun einmal die Frauen dran wären. Bisher war die Kriegsführung ja nur deshalb eine Sache der Männer, weil diese kräftiger sind als Frauen. Nun aber spielt die Kraft im Krieg kaum noch eine Rolle.
Dass Frauen Kinder kriegen und sie aufziehen, ist heutzutage auch kein Argument mehr gegen eine Wehrpflicht von Frauen, wie schon die vielen Soldatinnen beweisen. Außerdem erledigt die Frau von heute das mit den Kindern nebenbei, wie das Beispiel der obersten Europäerin von der Leyen zeigt, die ja 7 Kinder hat.
Frauen sind ja für die Kriegsführung besonders geeignet, wie das Beispiel der Amazonen zeigt: Diese Frauen haben sich die rechte Brust abgeschnitten, um den Bogen besser spannen zu können. Heute trainieren viele Frauen ihre kämpferischen Fähigkeiten in Rosenkriegen. Sollen derartige Energien ungenutzt verpuffen?
Also, Frau Högl. Auf in den Kampf! Ihre Brust können Sie behalten.

Die Bundeswehr – ein Weiberregiment?

Ich bin ja im Dritten Reich groß geworden. Wenn da jemand prophezeit hätte, dass einmal eine Zeit kommen wird, in der an der Spitze des Militärs eine Frau als Verteidigungsministerin steht und eine weibliche Wehrbeauftragte an ihrer Seite, dann wäre derjenige, der so etwas äußert, in der Irrenanstalt gelandet.
Aber: „Tempera mutant et nos mutamur in illis.“ Was dabei heraus kommt, sehen wir an Frau Högl. Sie will die Wehrpflicht wieder einführen, um den Rechtsextremismus
in der Bundeswehr zu bekämpfen. Eine Schnapsidee, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob die Frau überhaupt Schnaps trinkt:

Als Angehöriger der „weißen Jahrgänge“, der keine Ahnung vom Kriegswesen hat, denke ich, dass wir heutzutage keine Wehrpflichtigen mehr brauchen können, weil die moderne Art der Kriegsführung Spezialisten erfordert, also eine Profi-Armee. Wehrpflichtige heran zu ziehen würde bedeuten, dass man sie zum „Kanonenfurtter“ macht. Das ist das eine.
Das zweite ist, dass der Rechtsextremismus im KSK festgestellt worden sein soll. Aber im KSK,
also einer Eliteeinheit, wird man keinen schlichten Wehrpflichtigen brauchen können.
Mich erinnert Högls Idee an den Ausspruch eines hohen Generals: Der sagte in Zeiten de
r antiautoritären Erziehung: Wenn die Eltern nicht erziehen würden und die Schule sich nichts traue, dann könne auch die Bundeswehr aus dieser Jugend keine brauchbaren Männer machen.
Was man Frau Högl klar machen sollte, wäre also dies: Der Rechtsextremismus ist wie andere üble Erscheinungen auch (wie etwa der Vandalismus), auf mangelnde Erziehung zurück zu führen. Aber die Erziehung ist zwischen die Räder geraten: Wir haben eine Service-Mentalität und daher glauben die Eltern, die Schule sei für so etwas zuständig, da sie selbst ja wegen ihres Berufs keine Zeit für so etwas haben. Aber auch die Schule sieht sich bei dem vollgestopften Lehrplan nicht im Stande, das nachzuholen, was die Eltern versäumt haben.
Da kommen natürlich recht extreme Denker mit militärischen Hintergrund auf solche Ideen:
„Die sollen mal bei der Bundeswehr so richtig durch den Dreck robben. Da werdet ihr sehen, wie klein die werden sogar mit Hut“
Ist das also ein Gedankengang à la Högl?

„Diskursives Wachkoma“ – Reden Sie deutsch, Herr Maas!


Meinen Sie wirklich, Herr Maas, dass Sie Ihre Wählerschaft erreichen, wenn Sie ein
„Ende des des diskursiven Wachkomas“ fordern? Fragen Sie doch mal Ihre Alt-Genossen, was das sein soll.
Im übrigen befinden sich diejenigen, die bei Demonstrationen nicht mit marschieren, nicht im Wachkoma, sondern sehr viele von ihnen finden es richtig, dass gegen die Flüchtlingspolitik protestiert wird. Diese Leute wollen nur nicht mit PEGIDA oder der AfD demonstrieren, aber sich auch keinesfalls dagegen stellen.
Ihre Aufgabe als Außenminister wäre es, im Ausland klar zu machen, dass es bei den Demonstrationen zwar bei manchen Lautstarken um Ausländerfeindlichkeit, Rechtsextremismus und Rassismus geht, dass aber die Masse in erster Linie gegen die Flüchtlingspolitik aufsteht. Es ist ausgesprochen übel, wenn Sie alles in einen Topf werfen. Vielleicht ist dies ja dem Wahlkampf zuzuschreiben, weil Sie Angst haben müssen, von der AfD überholt zu werden. Da haben Sie schon mildernde Umstände.

Sind Sie rechtsextrem? Prüfen Sie sich selbst!

„Was unser Land heute braucht, ist ein hartes energisches Durchsetzen deutscher Interessen gegenüber dem Ausland.“ Stimmen Sie diesem Satz zu? Wenn ja, sind Sie auf dem Weg, als Rechtsextremer eingestuft zu werden. Noch schlimmer ist es freilich, wenn Sie der Ansicht sind, „die islamische Welt sei rückständig und verweigere sich neuen Realitäten.“
Wenn eine Stiftung mit solchen Fragen und den dazu gehörenden Antworten zu dem Ergebnis kommt, der Rechtsextremismus in Deutschland breite sich aus, so kann man natürlich darüber den Kopf schütteln. Was aber das Schlimme daran ist, ist die Tatsache, dass dann solche Thesen bei den Politikern und der Presse Widerhall finden. Und so werden diese „Studien“ über den sich ausbreitenden Extremismus auch im Ausland gehört. Das ist nicht gut für uns. Das Traurige ist, dass kaum einer das Zustandekommen dieser üblen Studie recherchiert hat.
Es scheinen ja bedauerlicherweise viele daran interessiert zu sein, unserem Volk ständig seine Schuld vorzuhalten und es lernunfähig hinzustellen. Und das ist nach meiner Meinung der wahre Grund dafür, dass manche junge Leute sich zu den Neo-Nazis hingezogen fühlen.
Was meinen Sie wohl, was geschehen würde, wenn man den Amerikanern oder dem Vatikan in gleicher Weise deren Verfehlungen vorhalten würde?

Wir elenden Selbstbeschmutzer

Ich weiß, dieser Beitrag ist ein Stich ins Wespennest. Aber es muss einmal gesagt werden:

Gerade geht eine Meldung durch die Medien, die bei politisch korrekt denkenden Menschen wie dem Regierungssprecher Seibert „Erschrecken ausgelöst“ hat. Der Rechtsextremismus soll zunehmen:
http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/studie-deutschland-auf-dem-weg-nach-rechts-_aid_561948.html
Ich muss bekennen, dass ich erschrocken bin über die Leichtfertigkeit, mit der so etwas behauptet wird.
Zunächst einmal finde ich es nicht gut, wenn solche „Studien“ veröffentlicht werden. In einer Zeit, in der unsere Kanzlerin in Griechenland und Portugal mit Hakenkreuzbinde dargestellt wird, müssen wir nicht noch Öl ins Feuer gießen, denn die Griechen und Portugiesen werden auf Grund der Studie sagen: „Da seht ihr es ja selbst. Bei euch breitet sich der Nationalsozialismus immer mehr aus!“
Ich finde, die Fragen, aus deren Antworten rechtsextremes Gedankengut abgeleitet werden soll, sind nicht geeignet, den behaupteten Trend zu bestätigen. Da lesen wir beispielsweise:
„Mehr als 30 Prozent der Bevölkerung stimmen laut Studie der Aussage zu: ‚Ausländer kommen, um den Sozialstaat auszunutzen.‘“
Wer will denn bestreiten, dass die Aussage richtig ist? Natürlich kommen nicht alle Ausländer hierher, um abzusahnen. Aber wenn man die Frage nach der Ausnutzung des Sozialstaats unsinnigerweise so allgemein stellt, muss man eine bejahende Antwort bekommen, denn ganz sicher kommen etliche zu uns, um auf unsere Kosten zu leben. Viele von ihnen geben es ja sogar selbst zu. Eine andere Frage ist die, wie viele Ausländer unser Sozialsystem ausnutzen wollen.
(Dazu möchte ich ein nettes kleines Beispiel einflechten. Eine alte Türkin hatte Krebs, und da hatte die Familie eine tolle Idee: Man fuhr die Oma nach Deutschland, denn dort gibt es gute Ärzte. Kaum hatte man den ersten deutschen Ort erreicht, wurde die Oma auf dem Stadtplatz abgelegt, wo sie gestöhnt und gejammert hat. Natürlich kam sofort ein Krankenwagen mit Blaulicht und transportierte die Frau in eine Klinik.)
Weiter heißt es in der Studie:
„Ein ebenso großer Anteil meint: ‚bei knappen Arbeitsplätzen‚ sollte man die Ausländer wieder in ihre Heimat zurückschicken‘, und durch ‚die vielen Ausländer‘ sei Deutschland ‚in einem gefährlichen Maß überfremdet‘“.
Da frage ich mich doch, was für Gutmenschen hier am Werk waren. Meinen die Verfasser der Studie vielleicht, dass wir die deutschen Zeitarbeiter entlassen sollen, damit die Ausländer Arbeit haben? Und was die gefährliche Überfremdung angeht, sollte man doch berücksichtigen, dass wir inzwischen Ausländerviertel haben, in die sich nicht einmal die Polizei noch hinein traut. Und wenn in deutschen Schulen deutsche Schüler grundlos von den in der Überzahl befindlichen, aus dem Ausland stammenden Schülern verprügelt werden: erreicht da nicht die Überfremdung ein gefährliches Ausmaß? Ich würde sogar schon dann von einer gefährlichen Überfremdung sprechen, wenn mein Kind das einzige deutsche im Kindergarten ist, wie einmal im Fernsehen berichtet wurde.
Zitieren wir noch etwas aus der Studie:
„Besondere Ablehnung schlägt dem Islam entgegen. Der Aussage ‚Für Muslime in Deutschland sollte die Religionsausübung erheblich eingeschränkt werden‘ schließen sich 58,4 Prozent der Bevölkerung an – in Ostdeutschland sogar 75,7 Prozent.“ Für mich gehört diese Aussage nicht in die „Schublade“ Rechtsextremismus, sondern sie ist eher dem christlichen Fanatismus zuzuordnen, wenn man daran etwas zum Beanstanden finden will. Ich halte aber die Aussage für richtig, wie Sie aus meinen früheren Beiträgen zur Beschneidung ersehen können: Wir dürfen die Beschneidung nicht zulassen. „Prinzipiis obsta“ haben schon die alten Römer gesagt. Aus Gleichheitsgründen müssten dann nämlich auch die Mädchen sexuell verstümmelt werden, wie es ja auch von Moslems schon gefordert wird (http://www.humanist-news.com/professor-fordert-legalisierung-von-genitalverstummelung-fur-madchen/ ). Und sollen wir hier die Scharia oder den Harem zulassen? Was stellen sich die Verfasser der Studie eigentlich vor? Sind nach deren Auffassung vielleicht Frankreich und die Niederlande rechtsextrem, weil sie die Burka verboten haben? Und denken Sie einmal an den Streit um das Kopftuch: Dann wären ja selbst unsere Politiker rechtsextrem verseucht.
Und schließlich noch ein Unsinn aus der Studie: Wir haben in Deutschland immer mehr Tabus. Dazu gehört, dass man nichts Positives am Nationalsozialismus finden darf. Eine deutsche Schwimmerin hatte sich beispielsweise in die Nesseln gesetzt, weil sie gefunden hatte, Hitler sei eine faszinierende Persönlichkeit gewesen oder so ähnlich. Sie begründete dies ganz richtig damit, sie sei davon fasziniert, wie Hitler es fertig gebracht habe, so viele Deutsche hinter sich zu bringen.
Grundsätzlich muss man feststellen, dass auch am Schlechten immer – wenn auch vielleicht wenig – Gutes dran ist. Wenn also die Studie beanstandet, dass 10,3 Prozent meinen, der Nationalsozialismus habe ‚auch seine guten Seiten‘ gehabt, so haben diese 10,3 % doch irgendwie auch recht. Was zum Beispiel gut am Nationalsozialismus war, war die Tatsache, dass die Deutschen zusammen gestanden sind: Sie haben sich im Krieg gegenseitig geholfen. Oder noch etwas: Während heute wohl die meisten, die die Möglichkeit haben, Steuern hinterziehen, haben im Dritten Reich Männer ihr Leben eingesetzt, um ihr Vaterland zu verteidigen (wie sie es gesehen haben). Damit man mich nicht falsch verstehe: Der Wille, sich für die Gemeinschaft einzusetzen, ist grundsätzlich etwas Positives, auch wenn er von den Nazis missbraucht wurde.
Und noch etwas Positives aus dem Dritten Reich: Es gab nicht die kapitalistischen Auswüchse wie in unserer Zeit.
Nun werden die Verfasser dieser Studie sagen, die einzelnen Faktoren dürften nicht für sich betrachtet werden, sondern müssten in einer Gesamtschau gesehen werden. Auf die Mathematik übertragen bedeutet dies, dass jemand lauter falsche Zwischenergebnisse erzielt, dennoch behauptet, das Endergebnis sei richtig.
Ich weiß: die Psychologie ist doch keine exakte Wissenschaft, sondern ein Fachgebiet, in dem die Erkenntnisse von heute die Fehler von morgen sind.