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Macht Liebe blind?

Endlich haben wir eine fundierte Antwort: Wissenschaftler Loew, Leiter der UKR-Abteilung für Psychosomatische Medizin, vergleicht die Wirkung des Hormons Dopamin, das bei der Liebe wirksam wird, mit einer wahnhaften Störung.
https://web.de/magazine/wissen/redewendungen/liebe-blind-wissenschaftler-erklaert-redensart-33559790
Es ist erfreulich, wenn nun endlich wissenschaftlich bestätigt wird, was ich schon vor vielen Jahren in meinem Eheratgeber für Männer geschrieben habe:
Betrachtet man das Ganze durch die Brille des Gesetzes, so stößt man auf § 104 BGB. Der einschlägige Teil der Vorschrift lautet:

„Geschäftsunfähig ist, wer sich in einem die freie Willensbestimmung ausschließenden Zustande krankhafter Störung der Geistestätigkeit befindet, sofern nicht der Zustand seiner Natur nach ein vorübergehender ist.“ Wohlgemerkt: In dieser Vorschrift sind nicht etwa nur die Geisteskranken gemeint, sondern alle, deren Tätigkeit des Gehirns krankhaft beeinträchtigt ist, wie beispielsweise auch diejenigen, die übertrieben eifersüchtig sind. Man wird wohl ohne Übertreibung sagen können, dass diejenigen, die von triebauslösenden Hormonen beeinflusst sind, sicherlich am schlimmsten betroffen sind, wobei die Lage der Männer offenbar geradezu hoffnungslos ist, denn nach einer neueren psychologischen Studie denken sie alle 3 Sekunden an Sex. Es muss sich aber doch wohl um sehr unterschwellige Gedanken handeln, denn bekanntlich haben ja gerade Männer in der Regel etwas zu tun und dabei müssen sie ihr Gehirnschmalz einsetzen.
Wir sind also nach den Erkenntnissen der modernen Wissenschaft für einen großen Teil unseres Lebens geschäftsunfähig, jedenfalls insoweit, als es die Eheschließung betrifft. Ein Western-Song bringt es auf den Punkt: „Married in a fever.“ Nach § 1304 BGB ist die Ehe einer Person, die in diesem Zustand heiratet, nichtig. Es wird vielleicht für manchen tröstlich sein, wenn er hört, dass er also eigentlich sich im Zustand einer Nicht-Ehe befindet. Doch leider kann man häufig das, was dem Gesetz entsprechen würde, nicht durchsetzen, denn auf hoher See und vor Gericht ist man bekanntlich in Gottes Hand, und der Liebe Gott ist ja, wie uns die Kirche lehrt, gegen die Auflösbarkeit der Ehe. Auch unsere Rechtsprechung richtet sich nicht nur nach dem Gesetz, sondern auch nach dem Grundsatz: Da könnte ja jeder kommen…Die Justiz ist viel zu konservativ, um alle Ehen für nichtig erklären, auch wenn dies eine zwingende Konsequenz aus den modernen Forschungsergebnissen wäre, denn das würde ja auch bedeuten, dass die Richter selbst unter dem Einfluss von Hormonen zeitweise unzurechnungsfähig wären. Die Richter wären wohl überfordert, wenn sie zu einem solchen Ergebnis kommen müssten.

Um klar sehen zu können, was Sie vielleicht in Ihrem Liebesleben erwartet, sollten Sie dieses Buch lesen:

Eheratgeber

https://autorenseite.wordpress.com/home/

Der Eheratgeber ist die am meisten aufgerufene Seite auf meiner Homepage. Allerdings ist der Ratgeber für Männer geschrieben worden, also keine für Frauen geeignete Lektüre.
Warum sollten Sie auch einen ganzen Ratgeber lesen, wenn Sie in der kostenlosen Leseecke in der Kurzgeschichte „Die alte Tante“ den besten Ehetipp erfahren. Wenn Sie fragen, wieso das der Beste sein soll, kann ich nur sagen: weil er funktioniert. Probieren Sie es aus.

Dankschreiben würden mich freuen.

Bild Zeitung liegt wieder mal total daneben

Vor drei Tagen las ich in einem Lokal die einzige Zeitung, die da war: Bild. Ich hasse das Blatt und die riesigen Weiberärsche auf der letzten Seite hätten mich das Blatt gleich wieder weglegen lassen, wenn ich nicht von vorne zu lesen begonnen hätte. Und da wurde ein Eheratgeber empfohlen mit 5 Regeln, die man beachten soll. Das hat mich interessiert, weil ich mich auch mit solchen Problemen befasst habe.
Regel 1 jenes Eheratgebers lautete: Man soll mit seiner Wut ins Bett gehen und erst einmal drüber schlafen. Völlig falsch! In meiner Leseecke weiß „die alte Tante“ einen viel besseren Rat, wie man einen Ehestreit richtig beendet. Dieses alte Wissen darf nicht verloren gehen.
Und der Eheratgeber für Männer, den ich geschrieben habe, ist auch eine Hilfe in schwierigen Situationen. Er hat den Vorteil gegenüber dem von der Bild Zeitung empfohlenen Buch, dass er
a) nichts kostet, weil er von einem Menschenfreund ins Netz gestellt wurde
b) und er vernünftigere Ratschläge enthält.
Frage an die Bild-Redaktion: Was muss ich tun, damit Ihr meine lesenswerten Bücher empfehlt?

Eheprobleme? Ist das nicht merkwürdig?

Viele Menschen haben Freunde aus der frühesten Kindheit. Und obwohl sie damals völlig unreif waren, halten sie zusammen wie Pech und Schwefel durch dick und dünn. Aber wenn sie dann später reifer geworden sind und eine Beziehung eingehen oder gar eine Ehe nach längerer Probezeit, dann funktioniert das nicht so gut. Die Hälfte aller Großstadtehen wird geschieden. Warum ist das so? Das liegt am „Early-Give-Up-Syndrom“, das hier erklärt wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2014/11/26/eheprobleme-mensch-schizophren-19765470/
Und Sie erfahren dort auch, was man dagegen tun könnte.