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Die Schubladendenker: „frauenfeindlich“

Fällt Ihnen das auch auf? Wir haben gleichsam Schubladen, in die die immer mehr werdenden Gutmenschen alles einsortieren, was auch nur annähernd den Anschein hat, als würde es hinein passen.
Ein typisches Beispiel ist gerade Jürgen Trittin. Er lobt Die Kanzlerkandidatin Baerbock, weil sie so viele frauenfeindliche Angriffe durch gestanden hat. Anscheinend stehen Frauen für Gutmenschen unter Naturschutz und wenn sie Zahlungen vergessen oder abschreiben, dann haben Männer eben Kavaliere zu sein und haben das zu übersehen, sonst sind sie frauenfeindlich.
Auf der anderen Seite hat Laschet viel schlimmere Angriffe über sich ergehen lassen müssen und man fragt sich, wie er das wohl übersteht. Da meldet sich keiner und sagt, das sei „männerfeindlich“. Dieses Wort kennt mein Rechtschreibprogramm überhaupt nicht.

Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: Die deutschen Vermieter sollen rassistisch sein und Wohnungen in erster Linie an „Weiße“ vermieten. Das, was die Gutmenschen als Rassismus bezeichnen, hat aber meistens gar nichts damit zu tun:
Wenn Sie ein Eigentümer eines Appartements sind und vermieten wollen: Wem würden Sie die Wohnung geben: Einer Lehrerin oder einem syrischen Asylanten? Na, sehen Sie! Das hat nichts mit Rassismus zu tun, sondern ganz schlicht nur etwas mit der Einschätzung der Zahlungsfähigkeit.

Jetzt ist die AfD gefordert

Ich sehe mit Entsetzen, wie sich unser Land immer mehr spaltet und die Gegner immer feindseliger aufeinander los gehen. Zur Zeit kann man kaum den Fernseher einschalten, ohne zu erfahren, dass die AfD schuld an den Morden von Hanau ist. Sogar in einer „Mädchensitzung“ im Karneval kann man mit solchen Thesen Beifall einheimsen. Nur: So einfach ist die Sache nicht:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/21/hanau-wer-ist-schuld-cdu-oder-afd/
Die AfD könnte, ja müsste sogar zur Befriedung der Lage beitragen, indem sie klare Kante zeigt.
Manchmal denke ich, ich wäre gerne Ghostwriter für die Reden der verschiedenen Parteien. Dann würde ich der AfD raten, eine gemeinsame Pressekonferenz mit Gauland , Höcke und Meuthen einzuberufen und dabei folgendes klar zu bekennen:
1. Die AfD ist verfassungstreu und bekennt sich insbesondere zu dem Grundsatz: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Das gilt für alle Menschen ohne Rücksicht auf ihre Herkunft.
2. Die AfD ist nicht rassistisch oder fremdenfeindlich. Sie lehnt nur den ungebremsten Zuzug von Ausländern ab. Sie verfolgt damit die gleiche Politik wie die östlichen Länder der EU und die USA. Der Vorwurf von Nationalsozialismus ist also falsch.
3. Die AfD hat schon früh vorgeschlagen, für die Flüchtlinge außerhalb Europas einen Aufenthaltsort zu schaffen, wo sie gefahrlos und würdevoll leben können. Diese Politik wäre humaner als die derzeitigen Zustände auf Lesbos. Wir geben jährlich 23 Milliarden für die Flüchtlinge aus. Für einen Bruchteil dieser Summe wären zahlreiche Staaten in Afrika bereit, menschenwürdige Aufenthaltsorte aufzubauen.
4. Wir sind weder antisemitisch noch gegen Moslems. Wir wollen aber, dass das Abendland nicht seiner kulturellen Wurzeln beraubt wird.
5. Die AfD ist nicht antidemokratisch, sondern will ihr Programm dadurch verwirklichen, dass sie dazu vom Volk Zustimmung erhält.

Zu solchen Thesen müsste sich die AfD einmal in einer grundsätzlichen Verlautbarung klar bekennen. Ob sie damit als glaubwürdig betrachtet wird, steht auf einem anderen Blatt.

 

 

Zum NPD-Verbot: Verfassungswidrige „Volksparteien“?

Nun haben die Länder sich doch entschlossen, die NPD verbieten zu lassen, obwohl diese nur noch eine Randexistenz im politischen Leben führt und zudem noch von der Pleite bedroht ist.
Begründet wird der Antrag vor allem mit dem Argument, die NPD sie eine rassistische Partei und also menschenverachtend. Das habe man von den Nazis abgeschrieben. Ich verstehe das allerdings nicht: Wieso soll es menschenverachtend sein, wenn eine Partei findet, jeder solle dort bleiben, wo er nach seinen abstammungsmäßigen und kulturellen Wurzeln hingehört? Damit wird ja nicht die Theorie der „arischen Herrenrasse“ der Nazis übernommen, weil nicht behauptet wird, die anderen Rassen seien minderwertig. Es kommt in diesem Programm der NPD vielmehr etwas zum Ausdruck, was man überall im Volk unterschwellig beobachten kann: Angst vor dem Fremden und damit auch Ablehnung.
Mit diesen Zeilen soll nicht das hirnrissige Programm der NPD verteidigt werden, sondern nur gezeigt werden, dass der Verbotsantrag auf tönernen Füßen steht und spätestens in Straßburg scheitern wird.
Den NPD-Anhängern sei empfohlen, einmal einen Blick auf die Bundesliga zu werfen: Wo stünde diese ohne ihre Ausländer? Ähnlich ist sieht es natürlich auch in den deutschen Unternehmen aus: Man kann natürlich chinesischen Unternehmen verbieten, deutsche Firmen zu kaufen, aber dann hätten wir halt mehr Arbeitslose und die Arbeitsplätze würden nach China wandern.
Nun wird also der Fokus der Medien und des Volkes auf die böse NPD gerichtet und es wird damit von der viel wichtigeren Frage abgelenkt: Wie verfassungswidrig sind den unsere „Volksparteien“? Und wenn von Menschenwürde und -verachtung gesprochen wird, so sollten wir nicht nur auf „Rassen“ schauen, sondern auch auf die Schichten des Volkes. Die Politiker sollten einmal in eine Suppenküche gehen und sehen, wie es der Schicht der Armen geht und wie es mit deren Würde aussieht.