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Wegen Dreadlocks und Reggae: Konzertabbruch führt zu Debatte

Das ist nun wieder typisch für unsere Zeit. In Bern musste eine Band ihr Konzert in einem Restaurant abbrechen, weil sie jamaikanische Musik spielte, die den Gästen nicht gefiel:
https://web.de/magazine/panorama/dreadlocks-reggae-konzertabbruch-fuehrt-debatte-37142998

Nun wird das Ganze hoch gehängt: Da ist von Rassismus die Rede und von Kulturkampf. Und nun gibt es eine heiße Diskussion, die zeigt, das wir die Dinge nicht ganz schlicht so sehen können wie sie sind:
Normalerweise will der Mensch in Ruhe essen. Vielleicht kann eine dezente Hintergrundsmusik eingeschaltet sein. Aber Reggae zum Essen? Das geht gar nicht, besonders nicht in gediegenen Lokalen. Manchen Wirten ist das Gefühl dafür verloren gegangen, welche Musik sie mit welchem Geräuschpegel bieten sollen.
Neulich ging ich in ein Lokal und habe gleich an der Tür wieder Kehrt gemacht, weil darin laute Musik von Bayern 3 zu hören war. Nichts gegen Bayern 3, aber zum Essen passt das Programm gar nicht, besonders, wenn es laut ist. Der Wirt lief mir hinterher und fragte mich, weshalb ich gegangen sei. Ich sagte ihm: „Wenn ich solche Musik hören möchte, gehe ich in eine Disco.“

Sind wir Deutschen Rassisten?

Da haben unsere Gutmenschen, die uns das harmlose Wort „Neger“ verboten haben, endlich wieder ein Betätigungsfeld gefunden: den Rassismus.
Es gilt nun schon als rassistisch, wenn man einem Angehörigen einer „anderen Rasse“ sagt: „Sie sprechen aber gut deutsch!“ Bisher habe ich das für ein Kompliment gehalten, das natürlich völlig verfehlt sein kann, wenn der Betreffende hier geboren wurde. Und so ist es kein Wunder, wenn man bei einer Umfrage zu dem Ergebnis kommt, der Rassismus sei in Deutschland weit verbreitet. Man übersieht dabei, dass zum Rassismus die Ausgrenzung oder Diskriminierung gehört. Davon kann aber keine Rede sein, wenn man einem anderen ein womöglich verfehltes Kompliment macht.

Bisher habe ich es auch für nett gehalten, wenn man mit einem „Fremdrassigen“ ins Gespräch kommt und fragt, woher er kommt. Das geht auch nicht, denn er könnte ja ebenfalls hier geboren worden sein.

Wir müssen also vorsichtig sein mit solchen Äußerungen, aber sie als Rassismus zu bezeichnen, dürfte doch verfehlt sein. Nein, dieses Büßerhemd wollen wir nicht auch noch tragen!

Die Heiligen Drei Könige und der Rassismus

Nun haben sie wieder überall gesammelt: die Sternsinger, die als Heilige Drei Könige daher kommen. Aber auf einmal hat die Kirche ein Problem damit. Manche halten es für Rassismus. wenn einer davon schwarz ist. Angeblich verletze es die Empfindungen von Schwarzen, wenn sich Weiße schwarz anmalen. Wieso eigentlich? Sollte man den Schwarzen nicht erklären, warum einer der Hl. Drei Könige schwarz ist? Damit soll symbolisiert werden, dass die Könige aus den damals bekannten Erdteilen kamen, also auch aus Afrika.
Aber in voraus eilendem Gehorsam, der uns Deutschen zu eigen ist, empfahl die Kirche, auf das Anmalen eines Königs zu verzichten:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein_artikel,-nachgefragt-wieso-kaum-ein-sternsinger-schwarz-geschminkt-war-_arid,675894.html
Um möglichst wenig Anstoß zu erregen, fügt die Kirche hinzu: Schminken sei nicht mehr in.

Nun ist es aber so, dass die Hl. Drei Könige gar keine Könige waren, sondern Weise aus dem Morgenland. Müsste man dann nicht auch aus Gründen der Ehrlichkeit die Kronen weg lassen?

 

Unsere Gutmenschen und der Rassismus

Wir haben Gutmenschen, die immer mehr werden und die auf der Suche sind, ob sie was zu beanstanden finden. Sie haben uns  „Neger“. „Zigeuner“, „Eskimo“ und nun auch schon den „Indianer“ abgewöhnt.
Gerade ist auch Prinz Charles Opfer der Gutmenschen geworden. Seine Äußerung, er wolle wissen, welche Hautfarbe das Kind von Harry und Meghan haben werde, bringt ihm den Vorwurf des Rassismus ein. Da sieht man, dass die Gutmenschen nur alles durch die Brille der Böswilligkeit betrachten: Sie können die Äußerung von Prinz Charles nicht schlicht als das sehen, was sie ist: ein Zeichen von Neugier. Stattdessen wird gleich der Vorwurf von  Rassismus erhoben.
Gerade las ich, dass die Deutschen rassistisch seien, wie sich bei der Wohnungssuche zeige. Da würden Menschen mit dunkler Hautfarbe benachteiligt. Auch das muss man differenziert sehen: Stellen Sie sich vor, sie wären Vermieter und wollen vermieten. Wenn sich dann ein deutsches Lehrerehepaar und ein Flüchtlingspaar aus Tunesien melden würde: wen würden Sie nehmen? Na, sehen Sie! Das ist doch kein Rassismus. Sie würden ja auch keinen Hartz-IV-Empfänger nehmen, wenn Sie einen Beamten als Mieter bekommen könnten.

Warum England nicht Meister werden durfte

Erstens ist England durch einen sehr zweifelhaften Elfmeter ins Finale gekommen. Es wäre sehr unerfreulich, wenn diese Entscheidung den Weg zur Meisterschaft eröffnet hätte.

Zweitens sind die Engländer ein unsportliches Publikum. Sie buhen die gegnerische Nationalhymne aus. Fairplay ist ein englisches Wort, aber die Briten halten offenbar nichts davon.

Und drittens wurde der dänische Torwart mit Laserlicht geblendet. Das hätte sein Augenlicht schädigen können. Es wäre erfreulich gewesen, wenn die UEFA deswegen ein Wiederholungsspiel angeordnet hätte.

Und nach dem Endspiel zeigen sich die Briten wieder sehr unsportlich. Es gibt eine Menge rassistische Angriffe wegen der verschossenen Elfmeter. Wer sich so benimmt, zeigt, dass er der Meisterschaft nicht würdig ist.

Wehe, wenn du gegen den Mainstream bist!

Mein Senf dazu:

Wer gegen den Mainstream auftritt, lebt gefährlich. Das kann ihn (bzw. sie) den Job kosten. Eva Herman hat es bei uns erfahren müssen.
Gerade hat dasselbe Schicksal zwei britische Journalisten ereilt: Moderator Piers Morgan hatte sich erlaubt, nach dem Interview von Oprah Winfrey zu äußern, er glaube Meghan kein Wort.
Und der Chef des britischen Journalistenverbandes musste seinen Hut nehmen, weil er sich gegen Meghans Vorwürfe des Rassismus wandte.
Da hätte ich also auch wegen meines Beitrags hier gehen müssen, wenn ich beim Fernsehen wäre:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/03/09/harry-und-meghan-meine-sicht/
Bei nüchterner Betrachtung sieht es doch so aus:
Wenn Meghan behauptet hat, sie habe Selbstmordgedanken gehabt, kann dies stimmen oder auch nicht, weil sie vielleicht nur ihren Harry so weit bringen wollte, mit ihr in ihre kanadische Heimat zu ziehen.
Und was die Rassismusvorwürfe anbetrifft, spricht Meghan nur von „man“, nennt also keine Person. Und dieser „man“ soll die Frage der Hautfarbe von Meghans erwartetem Kind aufgeworfen haben. Sind wir schon so weit gekommen, dass man nicht einmal eine so schlichte Frage aus Neugier stellen darf, ohne in den Ruch des Rassismus zu kommen? Da muss sich nun ein ganzes Königshaus gegen die Rassismusvorwürfe wehren und ein Journalist musste gehen, weil er sich 40.000 Protestschreiben eingehandelt hatte.

 

Harry und Meghan – meine Sicht

Buckingham Palast, Quadrat, Statue

An sich interessieren mich die Geschichten von Royal und Promis nicht. Aber das Interview mit Harry und Meghan ist halt etwas anders.
Da stelle ich erstaunt fest, dass ein doch entgegen allen Erwartungen nur sehr gemäßigt ausgefallenes Interview in Großbritannien auf ein schlimmeres Echo stößt als die Sexeskapaden von Prinz Andrew.
Und sehr merkwürdig finde ich, dass der Palast die ehemalige Wohltätigkeitsorganisation von Prinz Harry und Herzogin Meghan nun untersuchen lässt. Hat man hier etwas unter der Decke gehalten, was man nun „zur Strafe“ heraus kramt?
Überall wittert man heute Rassismus. Heute darf man nicht einmal fragen, welche Hautfarbe ein Kind haben wird, dessen Großmutter eine Schwarze ist? So etwas gilt gleich als Rassismus anstatt als bloße Neugier. Man kann es doch positiv sehen, dass ein Braunton etwas mehr Farbe ins Königshaus bringen würde.
Ob Meghan sich vorstellen kann, wie viele mit ihrem Leben „im goldenen Käfig“ gerne getauscht hätten, anstatt auf Selbstmordgedanken zu kommen? Hat sie diese vielleicht nur deshalb gehabt, um ihren Harry zum Umzug in ihre Heimat zu bewegen?

Hang him higher! (Die neue Diskussionsform)

Dieser Titel eines alten Westerns fiel mir ein, als ich las, was für eine Diskussion der BR mit der Sendung „Matuschke – der etwas andere Abend“ ausgelöst hatte. Darin hatte der Moderator die Musiker der südkoreanischen Band BTS  als „kleine Pisser“ bezeichnet. Die Band selbst verglich er mit dem Coronavirus, gegen das es hoffentlich bald eine Impfung gebe.
Der BR hat sich inzwischen für diesen Missgriff entschuldigt.
Es sollte bei einem so angesehenen Sender nicht vorkommen, dass ein Moderator, der offenbar mit dem Altern nicht zurecht kommt, anbiedernd zu einer Beschimpfung greift, die der Halbstarkensprache entnommen ist.
Was aber merkwürdig und für die heutige Zeit typisch ist, ist die Tatsache, dass daraus eine Rassismusdebatte entstanden ist. Was hat denn eine Entgleisung eines Moderators, die nur auf eine Band, aber nicht allgemein auf die Koreaner gezielt hatte, mit Rassismus zu tun?

Wir haben es hier mit einer Sonderform einer Erscheinung zu tun, die auch in der Politik immer mehr um sich greift: mit dem Framing. Diese Sonderform besteht darin, dass man die Dinge höher hängt, als es eigentlich angebracht wäre. Aber so etwas kommt halt besser an und deshalb wird es immer populärer. Die Sachlichkeit gerät bei den Diskussionen von heute immer mehr ins Hintertreffen. Das Denken in Schlagzeilen ist halt viel einfacher.

 

 

Was sind wir doch für ein hysterisches Volk geworden


Wir haben uns das Wort „Neger“ von den Gutmenschen verbieten lassen, obwohl es bei uns nie diskriminierend gemeint war, wie der „Negerkuss“ beweist. Ich habe mich ja hier vehement gegen eine solche Sprachpolizei ausgesprochen, aber leider vergeblich. Nun haben wir „den Salat“:
Lawinenartig geht nun die Säuberungswelle weiter: Apotheken und Gasthäuser, die seit Alters her das Wort „Mohr“ im Namen führten, haben sich schon umbenannt oder stehen kurz davor.
Nun gibt es weiteren Streit, denn etliche Städte haben einen Mohren im Stadtwappen und auch Papst Benedikt VI führte ihn in seinem Wappen. Das soll auf den Hl. Mauritius zurück gehen, erscheint den Gutmenschen aber als rassistisch.
Nun wird dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt, indem die heiligen drei Könige von der Weihnachtskrippe verbannt werden, weil der schwarze von ihnen „eindeutig rassistisch“ sei. Wie hysterisch muss man sein, um auf einen solchen Gedanken zu kommen?
https://web.de/magazine/panorama/gemeinde-verbannt-heilige-koenige-krippe-ulmer-muensters-35155354
Auch der zwarte Piet, der als schwarzer Begleiter des Nikolaus in den Niederlanden unterwegs war, soll nun nicht mehr so herum laufen, sonder  gestreift.
Also Vorsicht, Knecht Ruprecht! Mach dir kein rußiges Gesicht! Du stehst sowieso als Kinderschreck auf der Abschussliste der Psychologen, obwohl es doch aufbauend für Kinder ist, wenn sie nach entsprechender Aufklärung dem scheinbar Furcht erregenden Mann unerschrocken entgegen treten.
Wenn ich all das sehe, würde ich am liebsten einen Verein gründen zwecks Wiedereinführung des „Negers“. Ich glaube, der Verein würde ganz schön groß, wenn er nichts kostet.
Wir sollten überhaupt mehr tun, um unsere schöne deutsche Sprache zu erhalten:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/14/ein-trauriger-tag-der-tag-der-deutschen-sprache/

Trump und Obama

Schon Obama hatte mit dem Rassismus zu tun und es wird berichtet, dass er aus diesem Anlass sogar geweint habe.
Völlig anders reagiert Trump: Er verschanzt sich in seinem Bunker und lässt die Nationalgarde los. Er gießt damit Öl ins Feuer und es besteht die Gefahr eines Bürgerkrieges, bei dem man sogar fürchten müsste, was mit den Atomwaffen geschieht.

Was Trump hätte tun sollen, wäre dies: Ich bin der Überzeugung, dass der verhaftete Polizist sein Opfer keinesfalls töten, sondern nur fixieren wollte. Daher könnte man doch den Mann überreden, dass er im Fernsehen schildert, wie unglücklich er selbst über die Tat ist. Echte Reue und eine Entschuldigung des Täters hätte die Lage sicherlich entspannt. Der Polizist hätte vielleicht auch sagen können, dass seine Tat überhaupt nichts mit Rassismus zu tun habe, sondern dass er einen Weißen mit derselben Methode fixiert hätte.