Schlagwort-Archive: Rache

Wann wandern Sie aus? „Hier geht alles den Bach runter.“

Immer mehr Menschen wandern aus Deutschland aus. Bisher waren die Maßnahmen gegen die Pandemie schuld:
https://web.de/magazine/news/coronavirus/montenegro-sehnsuchtsort-deutscher-corona-fluechtlinge-36632186
Es sind nicht die Schlechtesten, die Deutschland verlassen. Ich kenne ein Arztehepaar, das nach Griechenland ausgewandert ist und dort begeistert und erfolgreich einen Bauernhof betreibt. Von ihnen höre ich, dass dort viele Deutsche leben, die dort sogar eine Schule betreiben.
Man kann die Leute mit ihrer Querdenkermentalität als hysterisch bezeichnen, wenn man regierungstreu ist. Ich sehe mich dagegen als ein erpresstes Impfopfer:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/01/07/sch-ade-ich-bin-ein-impfopfer/

Nun allerdings gibt es einen nachvollziehbareren Grund zum Auswandern, oder fast möchte man sagen: zur Flucht. Es gibt immer mehr Leute, die auswandern, weil sie glauben, dass „hier alles den Bach runter geht“. Falls Sie fragen, wieso, wiederhole ich noch mal, was ich vorgestern hier geschrieben habe:

Unser Luxusleben ist vielfältig bedroht. Manchmal kommt es mir vor, als würden wir in einer Scheinwelt leben, in der wir einfach den Kopf in den Sand stecken.

Gerade lesen wir, dass die Gefahr eines Stromblackouts immer realer wird. Und was das für eine unvorstellbare Katastrophe auslösen würde, lesen Sie bitte unbedingt hier:
https://web.de/magazine/panorama/experte-warnt-deutschland-strom-blackout-vorbereitet-36621208

Oder: Gerade habe ich beschrieben, dass uns ein Cyberangriff Putins droht:
https://autorenseite.wordpress.com/2022/02/24/was-tun-wenn-putin/
Soeben hat das Hackerkollektiv Anonymous einen Cyberangriff gegen Russland gestartet. Wie könnte Putins Gegenschlag gegen die Sanktionen ausfallen? Könnte das ganze Netz bei uns zusammen brechen? Was dann, wenn keine Banken, keine Supermarktkassen, keine Versorgungsunternehmen funktionieren würden?
Putin hat sowieso gedroht, dass er sich für die verhängten Sanktionen furchtbar rächen will. Wie sieht seine Rache aus? Wird er vielleicht an den Grenzen der Ukraine nicht Halt machen?

Unser hochzivilisiertes Leben gleicht einem Drahtseilakt – ständig absturzgefährdet. Wir hängen an Lieferketten und sind anfällig gegen Blockaden.
All dies weckt bei manchen nachdenklichen Menschen den Wunsch nach einem einfachen, friedlichen und autarken Leben auf einem hübschen Grundstück im Süden mit einem Garten, der sie ernährt, und einem Ofen, den sie im Winter schüren können, ohne vom Energiemarkt abhängig zu sein.

Für diejenigen, die sich so etwas nicht leisten können: Für sie gibt es nur Sicherheit, wenn wir zu einem einfacheren autarken Leben zurück kehren.

 

#MeToo oder doch nicht? Plot für einen Film, der nie gedreht würde

Gerade machte eine Frau Schlagzeilen mit der Behauptung, im Jahr 1996 (!) von einem Regisseur vergewaltigt worden zu sein:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/12/seltsam-seltsam-2/
Die Frau sagte, sie könne erst jetzt darüber sprechen. Das mag so sein.
Aber ich frage mich, bei vielen Fällen der
#MeeToo-Bewegung, ob nicht doch vielleicht oft das Phänomen der Verdrängung eine Rolle spielt: Dabei scheinen Männer und Frau ganz unterschiedlich zu ticken. Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass mehr amerikanische Soldaten in Afghanistan durch Selbstmord starben als durch die Taliban: Sie konnten halt die Gräuel nicht vergessen.
Völlig anders sind wohl die Frauen: Sie können sogar eine Schwangerschaft trotz aller Anzeichen völlig verdrängen.
Und dazu fallen mir etliche Fälle von Strafprozessen ein, in denen es um Kindstötung ging. Da wurden Frauen frei gesprochen, die auf dem Klo ein Kind geboren hatten und behaupteten, sie hätten von ihrer Schwangerschaft nichts gewusst, ja nicht einmal etwas von dem voraus gegangenen Geschlechtsverkehr. Sie wurden frei gesprochen, weil sie jeweils die Schwangerschaft völlig verdrängt hatten, wie die Psychiater ihnen bescheinigten.
Wenn ich mir das vergegenwärtige, frage ich mich, ob nicht Frauen, die nach so langer Zeit „endlich reden können“ nicht auch etwas verdrängt haben, nämlich dass sie freiwillig beim Sex mitgemacht haben. So etwas können sie sich später nach Jahr und Tag einfach nicht mehr vorstellen. Und wenn es dann womöglich beim Sex etwas wilder zugegangen sein sollte, könnten diese im Gedächtnis verbliebenen Szenen verdrängt haben, dass das alles freiwillig geschehen ist. Manche Frauen dürften wohl nach Jahrzehnten nicht mehr wahr haben wollen, was sie einmal früher getan haben.
Die #MeeToo-Bewegung hat nun dazu geführt, dass Männer Angst vor Frauen haben, d.h. vor Beschuldigungen, denen sie ausgesetzt sein könnten. Nur ein Beispiel aus meiner Praxis: Ein Richter überließ bei seiner Scheidung sein Haus und sein Vermögen seiner Frau, weil diese ihm gedroht hatte, sie würde ihn sonst wegen Vergewaltigung seiner Tochter anzeigen.
Er sagte, auch wenn er natürlich freigesprochen würde, würde der Grundsatz gelten „Semper aliquid haeret!“ (Es bleibt immer etwas hängen.) Viele würden denken, es könne doch vielleicht stimmen, was seine Frau gesagt habe und sich von ihm distanzieren: Auch seine Karriere wäre damit beendet.
So weit die Vorrede zu meiner Filmidee und die sieht so aus:

Ein Regisseur kann sich kaum vor Frauen retten, die sich empor schlafen wollen und die meinen, mit Sex eine Hauptrolle ergattern zu können. Eine dieser Frauen, deren Erwartungen enttäuscht worden waren, behauptet nun aus Rache, vergewaltigt worden zu sein. Dies ist nun Anlass für andere Frauen, sich dadurch ins Licht der Öffentlichkeit zu setzen, dass sie behaupten, ebenfalls vergewaltigt worden zu sein, denn schließlich finden sie sich ja auch sexy. Der Regisseur begeht einen Selbstmordversuch, über den im Fernsehen berichtet wird. Und da schlägt einer Frau das Gewissen und sie startet eine Initiative „#MeNot“, in der sie die Integrität des Regisseurs darstellt: Er habe sich stets zurück haltend verhalten, auch wenn sich manche Frauen ihm geradezu an den Hals geschmissen hätten.
Nehmen wir an, diese Filmidee wäre gut, so würde sie doch nie verwirklicht, denn welcher Regisseur würde sich gerne in die Nesseln setzen? Es ist
nämlich gefährlich, sich mit Frauen anzulegen, wie schon in meinem „Eheratgeber“ zu lesen ist:

Nichts ist schrecklicher als der Zorn einer Frau“, fand schon Shakespeare, und dass es so ist, wurde uns in dem Film „Der Club der Teufelinnen“ vorgeführt. Ähnlich drückte es auch Nietzsche aus, indem er schrieb: „Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer, zuvörders weil sie durch keine Rücksicht gehemmt werden, sondern ihren ungestört ihren Hass bis zu den letzten Konsequenzen anwachsen lassen…“ Deshalb sind die Gottheiten der Rache in der Antike auch immer Frauen gewesen: Furien, Erinnyen, Eumeniden, Nemesis und was da sonst noch den Menschen das Leben schwer gemacht hat. Typisch ist in diesem Zusammenhang die Geschichte der germanischen Göttin Holda. Sie war ursprünglich – Nomen est omen – ein holdes Wesen, das sich zur schrecklichen Rächerin entwickelte.

Was beim Terrorismus falsch läuft


Nach dem Attentat von Straßburg hörten wir in den Nachrichten die Beileidsbekundungen des Bundespräsidenten und aller Parteien. Eigentlich hätte es ja genügt, wenn der Bundespräsident im Namen Deutschlands kondoliert hätte. Aber wir leben in einer Beflissenheitsdemokratie: Da will sich niemand nachsagen lassen, er wäre nicht dabei gewesen. Die Moslems werden sich schon auch noch äußern, nehme ich an.
Nur reichen die Beileidsbekundungen nicht aus. Was fehlt, ist eine grundlegende Auseinandersetzung mit dem Terrorismus des IS. Diese Aufgabe fiele an sich dem Bundespräsidenten zu. Man müsste einmal zurück greifen in die Zeit der Kreuzzüge und bedauern, welch unermessliches Leid dadurch im Nahen Osten angerichtet wurde. (Die unvorstellbaren Grausamkeiten schildert Deschners Kriminalgeschichte des Christentums.)

Und dann müsste man auch offen aussprechen, dass der Überfall der USA auf den Irak durch Bush auf verlogenen Argumenten beruhte und also Unrecht war. Aber man sollte doch auch deutlich machen, dass all dies nicht das Recht gibt, durch Attentate gegen Unschuldige Rache zu üben. Man sollte an die Islamisten appellieren, sich an Suleiman zu erinnern, der nach der furchtbar blutigen Schlacht um Rhodos seinen Gegner beschenkt hat und dann auf der Insel Religionsfreiheit eingeführt hat. Wie großartig könnte der Islam da stehen, wenn er an diese Blütezeit des Islam anknüpfen würde und nicht beim Unrecht Gleiches mit Gleichem vergelten würde?
Und dann sollte man auch dem IS die Sinnfrage stellen: Was bringt es dem IS, wenn er unschuldige Zivilisten in Europa tötet? Er verursacht damit schlimmes Leid in vielen Familien. Die Menschen stehen dadurch mehr hinter dem Staat und dessen Politik, den IS überall mit allem Nachdruck zu bekämpfen.
Und schließlich sollte man dem IS auch klar sagen, dass die Leute, die er Soldaten nennt, nichts als feige Mörder sind, die sich als Opfer Unschuldige und Wehrlose aussuchen. Damit erweisen sie ihrem Anliegen keinen Dienst.

Versöhnungssex

sex
In der neuesten Apotheken Umschau wird berichtet, warum Versöhnungssex so gut sein soll: Beim Streit würden nämlich Adrenalin, Noradrenalin und Testosteron ausgeschüttet und dieser Hormoncocktail soll für starke Erregung sorgen. Klingt toll, wird aber in der Regel nicht funktionieren. Wie soll es zu Sex mit einem Menschen kommen, den man gerade am liebsten zum Teufel gewünscht hätte? Da liegt doch Rachesex näher als Versöhnungssex. Damit es aber nicht so weit kommt und der Rachesex nicht zum Gewöhnungssex wird und womöglich zur Scheidung führt, muss man vorgesorgt haben. Das Wissen darüber ist jedoch verloren gegangen. In der letzten Kurzgeschichte in der Leseecke mit dem Titel „Die alte Tante“ wird es beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/leseecke/
Sie müssen es natürlich nicht genau so machen, wie es dort beschrieben ist. Statt des Kusses, den die Tante empfiehlt, könnte man sich natürlich auch feierlich für den Ernstfall Versöhnungssex versprechen. Dann muss es eben sein, denn es gilt:
„Das Muss ist hart, aber beim Muss kann der Mensch allein zeigen, wie’s inwendig mit ihm steht.“ (Goethe)

Die Raffinesse der Frauen

Gerade haben wir den Weltfrauentag hinter uns gebracht und wir Männer mussten erfahren, wie viele Frauen Opfer von Gewalt geworden sind. Die bei uns um sich greifende Gutmenschen-Mentalität hat die Rollen der Geschlechter ein für allemal verteilt: Männer sind gewalttätig, Frauen sind Opfer. Dass dies nicht stimmt, kann noch so oft bewiesen werden: Es bleibt dabei.
Im „Eheratgeber“ für Männer wird ausdrücklich vor der Gefährlichkeit von Frauen gewarnt:
„Nichts ist schrecklicher als der Zorn einer Frau“, fand schon Shakespeare, und dass es so ist, wurde uns in dem Film „Der Club der Teufelinnen“ vorgeführt. Ähnlich drückte es auch Nietzsche aus, indem er schrieb: „Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer, zuvörders weil sie durch keine Rücksicht gehemmt werden, sondern ihren ungestört ihren Hass bis zu den letzten Konsequenzen anwachsen lassen…“ Deshalb sind die Gottheiten der Rache in der Antike auch immer Frauen gewesen: Furien, Erinnyen, Eumeniden, Nemesis und was da sonst noch den Menschen das Leben schwer gemacht hat. Typisch ist in diesem Zusammenhang die Geschichte der germanischen Göttin Holda. Sie war ursprünglich – Nomen est omen – ein holdes Wesen, das sich zur schrecklichen Rächerin entwickelte.“
Und im Buch „Frauen für Fortgeschrittene“ lesen wir auf S. 103, dass Wissenschaftler aus Großbritannien festgestellt haben, dass Frauen genauso gewalttätig sind wie Männer. Wie das aussieht, sah ich einmal im Krankenhaus: Da wurde einem Mann ein Triangel in der Stirn genäht. Auf Frage, wie denn das passiert sei, sagte er: „Meine Frau hat mir eine Bratpfanne an den Kopf geworfen.“ Und der arme Mann war noch froh, dass das nicht ins Auge gegangen war.
Trotzdem verstehen es Frauen immer wieder, sich in einer Opferrolle darzustellen. Das ist halt die Raffinesse der Frauen.
Übrigens gibt es die zitierten Bücher kostenlos in der Fundgrube.

Emanzen, Feministinnen, Aufschrei-Weiber…

Was gibt es heute nur für Frauen-Typen! Da kann man als Mann Angst bekommen (vorm Heiraten!, denn man kennt sich nicht mehr richtig aus. Oder doch?) Eine Erklärung finden wir im Buch „Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt“. Da lesen wir den bedenkenswerten Satz eines Mannes, der ehrlich bekennt, kein Frauenversteher zu sein:
„“Das größte Verdienst des Mannes ist, dass er die Zahl der schwierigsten Lebewesen gering hält, nämlich die der unbefriedigten Frauen.““
So ähnlich hat es auch eine alte Tante ausgedrückt, die immer zu sagen pflegte:
„Die sind ja nur so, weil sie keinen Mann abgekriegt haben.“
Gott sei Dank sind die Frauen-Typen, die in der Überschrift dieses Blogs stehen, nur die Ausnahmen, und deshalb, liebe Frauen, die ihr noch Frauen geblieben seid: Wir Männer verehren Euch, ja wir sehen in Euch geradezu himmlische Wesen, wie daran zu sehen ist, dass wir Euch sogar in den Himmel heben oder noch höher.
Noch eine Bitte: Bleibt so, wie Ihr seid, und lasst Euch nicht verbiegen! Dann besingt man Euch mit Liedern wie:
„I hob‘ a Engerl g’sehn…“
P.S.: Zum Thema „Rache der Frauen“ lesen Sie doch bitte die Kurzgeschichte in meiner kostenlosen „Leseecke