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Nachricht für Sie, Herr Söder


Respekt! Sie haben sich zum politischen Führer in der Pandemie-Krise entwickelt. Ihr Wort hat Gewicht – meines nicht so, nur hier ein wenig! Deshalb frage ich Sie:
Anstatt nur über die Verschärfungen der Corona-Regeln zu reden, sollte man doch auch darüber nachdenken, ob die Regeln nicht dort gelockert werden sollten, wo sie nutzlos sind. Ich meine die Gastronomie: Da geht es nicht nur um Existenzen, sondern auch um die Ernährung der vielen Alten in unserem Lande. Man redet dauernd von den Depressionen, die angeblich Kinder in Quarantäne befallen, aber davon, wie sich Alte fühlen, wenn sie nicht mehr die Abwechslung eines Gasthausessens haben – darüber spricht man nicht. Weil der Appetit oft im Alter nachlässt, finden viele, bevor sie einkaufen und kochen müssen, brauchen sie eben gar nichts, denn Essen auf Rädern kommt für sie auch nicht in Frage.
Können Sie überhaupt erklären, wie man sich in einem regelgerecht geführten Gasthaus anstecken kann, wenn man an der Tür empfangen und an einen Tisch geführt wird, der einen ausreichenden Abstand vom Nachbartisch hat und noch dazu durch Plexiglas abgetrennt ist?
Ich wohne im Landkreis Traunstein, der einmal Spitzenwerte bei den Infektionen aufwies. Dennoch hat sich beim Personal von 4 Supermärkten, die ich befragte, dort trotz regen Publikumsverkehrs kein einziger angesteckt, weil dort auf die Einhaltung der Regeln geachtet wurde.
Wie soll man sich dann in Gaststätten, wo man nicht solche nahen Kontakte hat, anstecken?
Also denken Sie mal darüber nach, ob man nicht die Lokale wenigstens mittags offen lassen könnte.  Das wäre doch auch einmal ein kleiner Lichtblick in dieser trüben Zeit! Und wenn Sie das ablehnen, sollten Sie das doch einmal gut begründen. Die ganzen Verschwörungstheorien grassieren ja auch gerade deshalb, weil den Menschen zu wenig Begründungen gegeben werden, so dass die Gerüchte zu wuchern beginnen.
Freundliche Grüße aus Bergen in den Bergen

 

Corona: Da hätten es die Schweine besser gehabt

Gerade hat es einen Fall von Schweinepest in Brandenburg gegeben und schon lassen die Chinesen kein einziges Schwein (bzw. Fleisch) von uns mehr in ihr Land. Eine Katastrophe für die deutschen Bauern! Aber ist das wirklich so schlimm? Muss Schweinefleisch, das bei uns unter unmenschlichen Bedingungen hergestellt wird, um die halbe Welt nach China geflogen werden, wo man selbst Schweine züchten kann?
Aber eines ist doch am Importverbot Chinas bemerkenswert, nämlich wie sehr man sich um die Gesundheit der dortigen Schweine sorgt. Hätten wir dieselbe Sorge beim Ausbruch der Coronagrippe walten lassen, dann wäre China damals unter Quarantäne gestellt worden. Jedenfalls hätte kein einziger Chinese mehr bei uns einreisen dürfen.
Zusammenfassend kann man also feststellen, dass es die armen Schweine, was die Sorge um ihre Gesundheit angeht, besser, als wir es beim Ausbruch der Corona-Pandemie gehabt haben.

Corona: Mann, Söder! Tun Sie was!


Söder gilt in den Augen der Bürger als der Mann der Stunde. Ihn wollen die Bürger als Kanzler und er gilt als der beste Krisenmanager in diesen Zeiten der Pandemie.
Aber nun ist er anscheinend so sehr dem Charme der Kanzlerin erlegen, dass man nichts von ihm
darüber hört, wie bei den Mallorca-Heimkehrern ein zweites Ischgl verhindert werden soll:
Schon früh habe ich hier auf das Problem hingewiesen und auch Gesundheitsexperte Lauterbach hat sich d
em angeschlossen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/14/bravo-herr-lauterbach/
Nun bringt sogar der Vorstandsvorsitzende des Weltärztebundes Montgomery gerade eine zweiwöchige Quarantäne für Mallorca-Heimkehrer ins Gespräch.
Und was hören wir zu diesem brennenden Problem von Seiten der Regierenden? Vom Chiemseetreffen zwischen der Kanzlerin und Söder
vernimmt man hierzu nichts. Im Kanzleramt denkt man über Ausreisesperren innerhalb deutscher Hotspots nach. Und von der Kanzlerin hörten wir bei ihrem Treffen mit Conte wolkige Worte: Corona verlange eine wuchtige Antwort.
Aber wo bleibt die? Wäre es nicht besser,
statt über Ausreiseverbote in Deutschland über ein Einreiseverbot nach Mallorca nachzudenken, wenn die dortige Polizei nicht in der Lage ist, Partys à la Ischgl zu verhindern? Mindestens androhen sollte man dies. Und man sollte auch Urlaubern klar machen, dass sie vielleicht nach einem Mallorca-Urlaub eine zweiwöchige Quarantäne erwartet.
Wenn ich Polizeichef von Mallorca wäre, hätte ich am Ballermann alle Feiernden einsammeln lassen und für zwei Wochen in ein primitives Quarantänelager geschickt. So erzieht man die Menschen nach dem alten Prinzip, das inzwischen in Vergessenheit geraten ist: Wer nicht hören will, muss fühlen!