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Omicron und die nutzlose Quarantäne

Bald reicht das griechische Alphabet nicht mehr aus, um all die neuen Varianten des Coronavirus zu benennen. Nun sind wir gerade bei Omikron angekommen.
Das neue Virus scheint noch gefährlicher zu sein als die Variante, die uns derzeit zu schaffen macht. Und unsicher ist, inwieweit die bisherigen Vakzine Schutz dagegen versprechen.
Um eine Ausbreitung des Omikron-Virus zu verhindern, hat man die Flüge nach Süd-Afrika eingeschränkt und eine Quarantäne gegen die Einreisenden verhängt.
Mit der Quarantäne ist das allerdings so eine Sache:
Ich erinnere mich an meine Jugendzeit, als ein Kommilitone TBC bekam. Ich besuchte ihn öfter im Krankenhaus, wo die Patienten mit offener TBC unter Quarantäne standen. Am Wochenende war das Krankenhaus leer, weil die Patienten verbotenerweise ausgerückt waren und zum Tanzen gegangen sind.
Wenn also die Quarantäne nicht einmal in einem verwahrenden Krankenhaus funktioniert, wie soll das dann gehen, wenn die Leute zu Hause ihre Quarantänezeit abbüßen? Da könnten nur ganz strenge Strafen und ebenso strenge Kontrollen helfen, aber so etwas ist bei uns nicht in Sicht.
Ich fürchte, wir müssen uns nun wohl auf Omikron einstellen und vielleicht eine Durststrecke von 3 Monaten durchstehen, bis ein entsprechender Impfstoff gefunden wird, falls die bisherigen Vakzine nicht ausreichen. Aber vielleicht sind wir dann schon bei Omega angekommen.

Corona: Das kann ja „heiter“ werden


Gerade erfahren wir, dass sich in Großbritannien eine neue Form des Corona-Virus ausbreitet:
https://web.de/magazine/news/coronavirus/coronavirus-variante-grossbritannien-wirft-immun-fragen-35356480
Genaues weiß man nicht. Könnte es nicht sein, dass diese Virusabart gefährlicher ist als jenes, gegen das wir jetzt ankämpfen? Und könnte es nicht auch sein, dass die jetzt anlaufenden Impfungen nicht gegen die neue Form des Virus wirken?
Und wäre es daher nicht dringend notwendig, vorsichtshalber Einreisende aus Großbritannien unter Quarantäne zu stellen, wie es ja die Briten mit uns Deutschen machen?
Fragen über Fragen, aber keine Antworten.
Haben wir seit Wuhan nicht mehr Vorsicht gelernt?

Corona-Politik: Unglaubliche Fehler

Der größte Fehler der Corona-Maßregeln besteht m.E. darin, dass die die Politiker in ihrer Montagsrunde keine Epidemilogen oder Virologen zur Beratung hinzu gezogen haben. Dementsprechend war das Ergebnis ihrer Besprechung auch eher politisch begründet als wissenschaftlich.
Die Schulen bleiben also weiter auf und die Gastronomie zu.
Mit der Gastronomie habe ich mich ja schon öfter befasst:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/17/unsere-schreihalsdemokratie-corona-bringt-die-schaebigen-prinzipien-der-politik-ans-licht-ii/
Ich habe gefunden, dass die Ansteckungsgefahr dort gleich Null sein dürfte, zumal die drei Lebensmittelmärkte, in denen ich einkaufe und die einen großen Kundenzulauf haben, keinen einzigen Krankheitsfall aufwiesen, weil dort die Regeln strikt eingehalten werden. 
Daher habe ich gefunden, dass ein so schwer wiegender Eingriff in die Grundrechte, wie er bei der Gastronomie erfolgte, nur auf Grund einer fundierten wissenschaftlichen Untersuchung hätte erfolgen dürfen. Aber hat man etwa die Gesundheitsämter gefragt, wie viele Infektionen auf einen regelgerecht geführten Gasthof zurück zu führen sind? Dass ich mit meiner Auffassung richtig lag, bestätigte heute Morgen ein Virologe in b5-aktuell. Er sagte, dass es für die Schließung der Gaststätten keine wissenschaftliche Evidenz gäbe.
Anders verhält es sich mit der Evidenz der Ansteckungsgefahr bei Schulen. Ich habe selbst Kinder im Kindergarten und in der Schule gehabt. Das bedeutete für uns, dass wir in jedem Jahr einmal bei der Grippewelle dabei waren. Die breitete sich nämlich über die Kinder auf die Eltern usw. aus. Warum soll es bei Corona anders sein? Freilich hat man Vorkehrungen getroffen, aber ob die helfen und ob sich die Kinder so weit bändigen lassen, ist doch sehr zweifelhaft. Und so steigen die Quarantänefälle in den Schulen an. Das Schlimme ist ja, dass infizierte Kinder sich noch ein paar Tage ganz gesund fühlen, bevor die Krankheit ausbricht. In dieser zeit können sie aber schon andere anstecken.
Es ist also eine rein politische Entscheidung, wenn die Schulen im Gegensatz zur Gastronomie offen gehalten werden: Man brauchte eben die Eltern als Arbeitskräfte und die wissen nicht, wohin mit den Kindern, wenn die nicht in der Kita oder Schule sind. Die Eltern sind eine politische bedeutsame Masse, zumal sie organisiert sind. Anders ist es mit den Gästen der Gastronomie: Die sind eine amorphe Menge. Man kann sie also übergehen.

Der zweite Fehler liegt in der Schreihals-Politk (s. Link oben). Wer am lautesten schreit, kriegt am meisten Geld (Arme Künstler!). Die Autoindustrie bekommt nun schon wieder 3 Milliarden. So ist das halt in unserer Lobbykratie. Man sieht wieder einmal: die 6000 Lobbyisten sind erfolgreicher als der verschlafene deutsche Michel, der all dies als „alternativlos“ über sich ergehen lässt. Er fragt nicht, weshalb die Auto-Konzerne so etwas nicht aus der Westentasche bezahlen können: Allein bei Volkswagen wurden 2019 die Umsatzerlöse um 16,8 Milliarden Euro auf 252,6 Milliarden Euro gesteigert. Was sind dagegen die „läppischen“ 3 Milliarden?
Was die Politik wieder mit Abwrackprämien erreichen will, könnte sich ohne Inanspruchnahme von Steuergeldern auch mit einer Verschärfung der Abgasregeln erreichen lassen. Wie unsinnig das Vorgehen der Regierung ist, sei mit einem Beispiel verdeutlicht:
Man könnte ja auch gegen die Verkehrssünder so vorgehen: Man bestraft sie nicht, sondern belohnt die punktefreien Autofahrer. Geld genug ist ja da, wenn auch nur in der Druckmaschine.

Wo ist Außenminister Maas?

Der Außenminister ist erneut in Quarantäne. Unklar ist, wo er sich befindet. Es heißt, er sei in einem Haus in Brandenburg. Da er zum zweiten Mal in Quarantäne ist, lesen wir auch, er sei wieder dort. Beim ersten Mal lasen wir, dass er von zu Hause aus arbeitet. Also dürfte er nun auch wieder zu Hause in Brandenburg sein.
Von dort aus äußert er sich kritisch über die Wahl in Washington. Dabei sitzt er zwischen zwei riesigen Fahnen der EU und Deutschlands. Ich finde einen solchen Aufzug aufgeblasen und lächerlich. Maas wirkte, als sei er nicht nur in Quarantäne. sondern als hätte er selbst Corona. Aber das lag wohl daran, dass er keine Brille auf hatte und sein Blick daher etwas krank wirkte. Er bot ein merkwürdiges Bild:  Maas als Quasi-Kranker zwischen den beiden Fahnen.
Warum kann der Mann sein Interview nicht ganz normal von daheim aus geben ohne solches Brimborium? Das wäre uns viel sympathischer.
Man fragt sich: Lebt der Mann so in einem Raum zwischen zwei Fahnen oder baute er sich diese Bühne eigens für das Interview auf?

Warnung: Coronaregel-Verstoß kann teuer werden

Gerade lasen wir, dass von einer Gaststätte in Leer eine Corona-Infektionswelle ausging und dass gegen den Besitzer ein Ordnungsgeld verhängt werden soll. Das wird sich wohl in Grenzen halten. Was aber zu bedenken ist, ist dies: Wenn jemand einen anderen ansteckt und dieser stirbt, so kann dies durchaus als fahrlässige Tötung bestraft werden.
Auch teuer kann es werden, wenn jemand allein deshalb unter Quarantäne gestellt wird, weil er Kontakt zu einer Person hatte, die durch einen Verstoß gegen Corona-Regeln schuldhaft infiziert wurde. Dann kann der Verursacher durchaus für einen beträchtlichen Verdienstausfall haften.
Dass also ein Missachten der Coronaregeln zu hohen Schadensersatzforderungen führen kann, sollte doch von den Politikern auch einmal erwähnt werden. Nun wird mancher vielleicht einwenden, die Gefahr, Schadensersatz leisten zu müssen, sei gleich Null, weil sich die Infektionskette kaum sicher nachweisen lasse. Allerdings gibt es bei Gericht den „Beweis des ersten Anscheins“. Und wie der sich auswirken kann, hat der Fall Glyphosat gezeigt. Da hat sich Die Herstellerin natürlich auch darauf berufen, die Krebserkrankungen der Kläger könnten ja auch andere Ursachen haben. Es hat aber nichts genützt und die Firma muss gewaltige Summen an Schadensersatz leisten.

Bundesliga – Vorhersage

Heute sind die Rasenrotzer wieder unterwegs, ohne spuken zu dürfen und ohne Anfeuerung durch das Publikum. Kann das überhaupt etwas werden? Die bedauernswerten Akteure werden nun völlig unzureichend nur durch ihre Millionengehälter motiviert.
Die Mehrheit der Bundesbürger hat sich gegen die Fortsetzung der Bundesliga in diesen Cotonazeiten ausgesprochen. Wie soll das auch gehen? Immer wieder wird es vorkommen, dass ein Verein wie Dynamo Dresden unter Quarantäne gestellt wird. Dann spielen untrainierte Mannschaften in einem gedrängten Spielplan gegen andere, die voll fit sind. Da werden Fragen nach der Fairness eines solchen Spielbetriebs laut.
Man darf gespannt sein, wie das weiter geht: Vielleicht steigt kein Verein ab, aber zwei Aufsteiger kommen hinzu?