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Schonzeit für Putin? Kein Interesse an der Wahrheit?

Der Fall Nawalny ist für den Westen klar: Ein Mordversuch, der nicht ohne Wissen Putins stattgefunden haben kann.
Putin weist natürlich alles von sich und fragt: „Nawalny, wer ist das schon?“ Er stellt den Fall als Fake des Westens hin. Und wenn nun Nawalny behauptet, vom Geheimdienst ein Geständnis bekommen zu haben, so ist dieses Telefongespräch nach russischer Darstellung eine Fälschung.
Was ist nun die Wahrheit? Die ließe sich sehr leicht herausbringen: Man hätte vom russischen Krankenhaus, wo Nawalny erst behandelt wurde, Blutproben anfordern können, um zu belegen, dass diese schon das Gift enthalten haben. Und wenn dies verweigert worden wäre, hätte man Schlüsse daraus ziehen können.
Und bei dem von Nawalny behaupteten Telefongespräch ließe sich auch die Wahrheit ganz einfach feststellen: Man macht einen Stimmenvergleich.
Dass man insoweit Putin nicht die Daumenschrauben angelegt hat, zeigt, dass man an einem guten Verhältnis zu Russland mehr Interesse hat als an einer Aufklärung der Tat. Und die läppischen gegenseitigen Sanktionen bestätigen diese Vermutung.
Aber vielleicht bohren einmal findige Journalisten nach und liefern einen Stimmenvergleich oder beschaffen sogar eine Blutprobe. Es muss doch jemanden geben, der Interesse an der Wahrheit hat.

Wussten Sie, wie leicht man die Meinung der ganzen Welt manipulieren kann?


Ein Beispiel: Wussten Sie eigentlich, wer verantwortlich für die Nahostkrise und die daraus resultierende Flüchtlingsbewegung war? Es war Curveball, ein irakischer Informant des BND, der den Irakkrieg ausgelöst haben soll. Er hatte detaillierte Aussagen über Saddam Husseins Atomwaffenprogramm gemacht. Alles gelogen! Budh nahm dies zum Anlass für den Irakkrieg. Ein einzelner Mensch hätte damit also den ganzen nahen Osten destabilisiert.
Oder stellen Sie sich vor: Putin soll ja die Wahl Trumps und den Brexit durch massive Kampagnen im Internet herbei geführt haben und sich auch in die französische Wahl eingemischt haben. Da könnte es doch sein, dass den westlichen Geheimdiensten einfallen würde, aus Rache die Vergiftung eines Oppositionellen in Russland zu inszenieren. Man gibt diesem Mann in Russland KO-Tropfen, holt ihn nach Deutschland und macht mit gefälschten Blutwerten einen Mordanschlag Putins daraus. Wohlgemerkt: Ich behaupte keineswegs, dass es so im Fall Nawalny ist. Im Gegenteil ist die offizielle Version klar erwiesen, denn wenn es anders wäre, hätten die Russen dies mit dem in der dortigen Klinik entnommenen Blut ganz einfach beweisen können. Qui tacet, consentire videtur – Wer schwiegt,klagt sich an.
Ich will mit diesem Beispiel zeigen, wie leicht die ganze Welt in die Irre geführt werden kann.

Lüge und Politik: So leicht kann man die Meinung der ganzen Welt manipulieren

Im vorigen Beitrag sahen Sie ein Beispiel dafür, dass es stimmt, was in meinen Aphorismen steht:

„Die Lüge zählt zu den bevorzugten Mitteln der Politik.“


Ein weiteres Beispiel ist dies: Wussten Sie eigentlich, wer verantwortlich für die Nahostkrise und die daraus resultierende Flüchtlingsbewegung war? Es war Curveball, ein irakischer Informant des BND, der den Irakkrieg ausgelöst haben soll. Er hatte detaillierte Aussagen über Saddam Husseins Atomwaffenprogramm gemacht. Alles gelogen! Ein einzelner Mensch hat damit also den ganzen Nahen Osten destabilisiert.

Oder stellen Sie sich das vor: Putin soll ja bei der Wahl Trumps und beim Brexit seine Hand im Spiel gehabt haben.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/17/genialer-putin-steckt-er-hinter-der-wahl-trumps-und-hinter-dem-brexit/
Da könnte es doch durchaus sein, dass den westlichen Geheimdiensten einfallen würde, aus Rache die Vergiftung eines Oppositionellen in Russland zu inszenieren. Wohlgemerkt: Ich behaupte keineswegs, dass es so ist. Ich will nur mit diesem Beispiel zeigen, wie leicht die ganze Welt in die Irre geführt werden kann.

Übrigens gab es ja einen Experten für solchen Fälle: Adolf Hitler. Von ihm stammt der historische Satz: „Seit5.45 Uhr wird zurück geschossen.“
Und zum Thema „Lüge“ sagte er:

„So etwas wie „Wahrheit” gibt es nicht. „Wahrheit“ ist eine Lüge, die du den Leuten so lange erzählt hast, dass sie vergessen haben, dass es eine Lüge war.“

Und weil die Lüge in der Politik so verbreitet ist, brauchen sich die Politiker nicht zu wundern, dass sich das rächt. Gerade sehen wir, dass im Zusammenhang mit Corona viele meinen, von der Regierung in die Irre geführt zu werden, und so entstehen die abstrusesten Verschwörungstheorien. die massenweise Anhänger finden. Es ist ein trauriges Zeichen, dass diese Leute nicht mehr der Regierung vertrauen, sondern eher den Fake-News.

 

 

 

 

 

Fall Nawalny: Sehen Sie das nicht, Frau Merkel?


https://autorenseite.wordpress.com/home/

Nachtrag zu meinem Beitrag von heute Morgen:

Gerade ist in der Slowakei ein Prozess zu Ende gegangen, der Parallelen zum Fall Nawalny aufweist. Allerdings war das Opfer ein Journalist (und seine Verlobten) und kein Politiker. Aber beiden Männern ist gemeinsam, dass sie Fälle von Korruption aufdeckten, hinter denen Oligarchen steckten.
Man beschränkt hierzulande sein Augenmerk ausschließlich auf die Oppositionsrolle Nawalnys und meint daher, dies sei ein sicherer Hinweis darauf, dass Putin hinter dem Giftanschlag stecke. Wer aber die Brandreden Nawalnys gegen korrupte Oligarchen gehört hat, kann sich sehr gut vorstellen, dass der Giftanschlag gegen ihn von den Betroffenen in Auftrag gegeben wurde, wie es in der Slowakei auch gewesen sein soll.
Sehen Sie das nicht, Frau Merkel?

Schnellschüsse im Fall Nawalny


Der russische Oppositionspolitiker Alexej Nawalny wurde wahrscheinlich Opfer eines Giftanschlags mit einem chemischen Nervenkampfstoff aus der Nowitschok-Gruppe.
Da tauchen nun auch wieder Verschwörungstheorien auf: Manche sind der Überzeugung, der Giftanschlag sei vorgetäuscht, um Russland zu destabilisieren. Das dürfte aber wohl deshalb nicht stimmen, weil Nawalny sich ja tatsächlich in Lebensgefahr befand, wie sowohl in Russland wie auch in Deutschland festgestellt wurde.

Die allgemeine Meinung ist die, dass Putin dahinter steckt. Wahrscheinlich ist dies schon, wie sich aus früheren Anschlägen auf unliebsame Personen des Regimes ergibt. Aber mir gibt zu denken, dass Nawalny ohne weiteres aus Russland abtransportiert werden konnte. Wenn Putin hinter dem Anschlag steckt, fragt sich, warum er das nicht verhindert hat. Man hätte ja sagen können, der Patient sei nicht transportfähig. Es bestünde Lebensgefahr.
Theoretisch ist auch möglich, dass Gegner der Ostsee-Pipeline hinter dem Anschlag stecken könnten in der Erwartung, das Projekt würde dann Sanktionen zum Opfer fallen.
Es ist auch schon vorgekommen, dass übereifrige Geheimdienstler auf eigene Faust etwas getan haben, was nach ihrer Meinung zu geschehen hatte.
Schließlich ist auch nicht auszuschließen, dass ein Konkurrent Nawalnys zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollte: Er wäre den Konkurrenten los und im russischen Volk würde der Widerstand gegen Putin als vermeintlichen Urheber stärker.
Freilich erscheinen die hier aufgezeigten Möglichkeiten eines Tatablaufs als reichlich theoretisch, aber wohl kein Gericht würde Putin wegen des bloßen Verdachts verurteilen, schon gar nicht, bevor er Gelegenheit hatte, das Seinige zur Aufklärung beizutragen.
Es ist daher gut, dass deutsche Schnellschüsse von der EU ausgebremst werden.

Putin, der folgreichste Wahlkämpfer weltweit – demnächst auch bei uns?


Putin ist ein schlauer Fuchs. Er soll sich in die amerikanischen Wahlen eingemischt haben und Trump zu seinem Präsidentenamt verholfen haben, indem er die Erkenntnisse seines Geheimdienstes über Hillary Clintons Umgang mit E-Mails publik machte. Das brach der Frau das politische Genick.
Putin wird weiter nachgesagt, der Vater des Brexit zu sein. Er soll die Briten übers Internet gegen die EU aufgehetzt haben mit Thesen wie: „Ihr zahlt zu viel.“ “ Die anderen fischen eure Meere leer“… Das hat gewirkt.
Und wenn wir uns fragen, ob sich Putin jetzt auch in unsere Bundestagswahl einmischen wird, um endlich das Handelsembargo los zu werden, dann müssen wir feststellen: Das hat er gar nicht nötig. Die alten „Volksparteien“ demontieren sich zur Zeit von ganz alleine.

Mein Topbeitrag

WordPress zeigt einem ja immer eine Statistik an. Und die finde ich immer sehr interessant. Gerade wundere ich mich darüber, dass ein Beitrag aus dem Jahr 2016 am meisten gelesen wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/11/05/wir-waren-frueher-gluecklich-aber-ganz-anders/
Ebenso erstaunlich fand ich, dass gerade so etwas Ausgefallenes wie das „Herodesprinzip“ zuvor einen Spitzenplatz einnahm.
Vielen Dank für Ihr Interesse!

 

Homophobie – ein blödes Wort und völlig falsch

Hat dieser Mann Angst vor Schwulen?

Das Wort Phobie stammt aus dem griechischen und bedeutet Furcht bzw. Schrecken. Das Wort steht laut Wikipedia für eine Form der Angststörung, bei der die Ängste auf konkrete Dinge gerichtet und Situationen gerichtet sind.
Es gibt eine ganze Masse von Phobien, bei denen die Menschen wirklich Angst vor etwas haben.
Nehmen wir als Beispiel die Arachnophobie. Das ist eine tief im Menschen verwurzelte Angst, die aus der Zeit herrührt, als man noch nicht wusste, welche Spinnen gefährlich sind.
Vergleicht man mit dieser Form von Ängsten die Homophobie, so kann man nur feststellen, dass diese Form der angeblichen Angst tatsächlich nicht existiert. Das Wort „Homophobie“ wurde nur erfunden, um diejenigen zu verunglimpfen, die diese Form der Sexualität ablehnen. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass irgend jemand sich vor einem anderen allein deshalb fürchtet, weil dieser schwul ist. Im Gegenteil gelten schwule Männer vielfach als Softies. Besonders lächerlich ist es, wenn man einem Macho wie Putin Homophobie vorwirft, also Angst vor Homosexuellen. Putin hat zwar die Werbung für Homosexualität verboten, aber doch nicht aus Angst, sondern wegen des Interesses des Staates, dass für dessen Fortbestand Kinder erzeugt werden, dass also die Menschen sich nicht gleichgeschlechtlich vergnügen.
Wenn es Menschen gibt, die die Homosexualität ablehnen, so geschieht das nicht aus Angst, sondern ganz schlicht deshalb, weil sie diese als unnatürlich empfinden.
Daraus ergibt sich aber nicht, dass die Gegner der Homosexualität grundsätzlich den Schwulen den Respekt verweigern. Das zeigt eindeutig ein Rückblick in die Zeit, als die Homosexualität als eine strafbare missbilligte Perversion galt. Damals wurde hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen, welche Schauspieler schwul sein sollen. Es hat aber keinem geschadet.

Wie forderte noch Friedrich der Große? Jeder müsse nach seiner Fasson selig werden, also sowohl der Schwule wie auch der Hetero – ohne dass der eine den anderen als homophob bzw, pervers bezeichnet.

Brexit-Drama – Wer ist schuld? Putin oder Merkel?


Beide!
Es ist ja erstaunlich, wo überall Putin seine Finger im Spiel haben soll: Ihm sollen wir Trump als amerikanischen Präsidenten zu verdanken haben und auch den Brexit:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/17/genialer-putin-steckt-er-hinter-der-wahl-trumps-und-hinter-dem-brexit/

Fest steht, dass es, bevor es zu der Volksabstimmung in Großbritannien über den Brexit kam, im Internet und in anderen Medien zahlreiche Beiträge gab, in denen der Ruf nach „Freiheit von der Diktatur der EU“ laut wurden. Und was noch schlimmer war, war die Tatsache, dass die EU als ein von Merkel beherrschtes Machtinstrument hingestellt wurde. Hinzu kamen Artikel darüber, wie viel Geld Großbritannien an die EU zu zahlen hat und was man mit dem Geld alles hätte anfangen können. Diese Stimmungsmache stammte zu einem nicht geringen Teil aus Russland und man geht sicherlich nicht fehl in der Annahme, dass Putin dahinter steckte, der keine starke EU wünscht. Es ist also durchaus wahrscheinlich, dass das, was aus Russland kam, sozusagen das Zünglein an der Waage war. Und das konnte sich deshalb so sehr auswirken, weil die EU nicht dagegen hielt.
Wie schön wäre es doch gewesen, wenn unsere Kanzlerin öfter in Großbritannien gewesen wäre und dort unser Leid geklagt hätte, nämlich dass wir noch mehr Geld an die EU zahlen müssen. Und sie hätte hinzu fügen müssen, warum wir das tun. Sie und andere Politiker hätten die Vorteile der EU vor der Volksabstimmung klar machen müssen. Und eine menschliche Note im Meinungsstreit hätte bei der Volksabstimmung auch gut getan, indem man den Briten gesagt hätte: „Wir wollen euch nicht verlieren. Halten wir zusammen, denn anders wird es in der Konkurrenz der Mächte nicht gehen.“

Staatsfeind Schröder


Mein Senf dazu:

Altbundeskanzler Schröder ist in der Ukraine zum Staatsfeind erklärt worden, weil er zum Thema Krim in einem Interview daran erinnert hat, „dass die Halbinsel 1954 vom damaligen sowjetischen Regierungschef Nikita Chruschtschow der Ukraine geschenkt wurde. Sowohl Russland wie auch die Ukraine waren damals Teil der UdSSR.“
Ist das Völkerrecht nicht absurd? Es wird allgemein akzeptiert, dass ein Staatschef ein Land verschenkt, ohne die Bevölkerung zu befragen. Eine normale Schenkung kann man wegen Undanks widerrufen, die Schenkung eines Landes aber nur nach Putins Auffassung.
Und auch nun wäre eine einfache Lösung des Problems
Ukraine zu erreichen, indem man eine Umfrage veranstaltet, in der die Bevölkerung entscheiden kann, zu welchem Staat sie gehören will und dementsprechend könnte man im Donbass eine Grenze ziehen. Das wäre doch mal echt demokratisch, wenn das Volk etwas zu sagen hätte und auf diese Weise Frieden einkehren würde. Aber das geht nicht, weil die Mächtigen ihr eigenes Süppchen kochen wollen – auf Kosten der armen Bevölkerung.
Schließlich noch eine Bemerkung zur Ukraine: Wenn sich Sanktionen als nutzlos erweisen, sollte man sie aufheben, besonders wenn uns an einem besseren Verhältnis zu Russland gelegen ist.