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Ein interessantes psychologisches Experiment

Nehmen wir einmal an, es würde beim Impfen zu 20 Todesfällen je 100.000 Impfungen kommen:
https://de.rt.com/europa/111814-norwegischer-chefarzt-todesfaelle-nach-corona-impfungen/
Würden Sie sich dann impfen lassen? Auf keinen Fall!
Da würden Sie wohl doch lieber riskieren, einer von den 200 Todesfällen zu werden, die es je 100.000 Einwohner gibt.
Warum ist das so? Der Mensch nimmt nicht gern bewusst ein Risiko auf sich, sondern setzt sich lieber passiv einem bestehenden größeren Risiko aus. Das ist dann eben Kismet, wenn es einen trifft.
Und deshalb haben Impfverweigerer und Querdenker einen so großen Zulauf.

Prügelstrafe und Psychologie

In der Bibel lesen wir:
»Wer seine Rute schont, der hasst seinen Sohn; wer ihn aber lieb hat, der züchtigt ihn bald.« (Spr 13,24)
Demgegenüber ist heute durch §1631 BGB eine körperliche Züchtigung verboten.
Was ist nun richtig? Muss der Christ nicht eher der Bibel folgen? Heißt es nicht im Neuen Testament: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apg 5,29)
Ich will die Frage hier nicht beantworten, sondern das Problem mit zwei Beispielen beleuchten:
Meine Eltern hatten das Prinzip: Was auf den Tisch kommt, wird aufgegessen. So saß ich einmal als kleines Kind vor einem Teller Tomatensuppe, den ich nicht leer aß, sei es, dass mir die Suppe nicht schmeckte, oder vielleicht war ich auch satt. Als die Suppe längst kalt war und ich immer noch davor sitzen bleiben musste, packte mich die Wut: Ich löffelte die rote Suppe an die weiße Wand. Darüber wurde mein Vater verständlicherweise sehr zornig: Er patschte mit beiden Händen in die Suppe und gab mir dann links und rechts eine Ohrfeige.
Daraufhin wurde er als Soldat eingezogen und den ganzen Krieg über plagte ihn sein Gewissen: Wenn er nun an der Front erschossen würde: würde ich ihn nicht als den bösen Vater in Erinnerung behalten, der ihn mit Tomatensuppe geohrfeigt hatte? Ich hatte allerdings den Vorfall längst vergessen und habe ihn nur noch deshalb in Erinnerung, weil mein Vater ihn mir gelegentlich gebeichtet hat.
Später war ich selbst in der Rolle des Vaters. Ich zog meine Kinder ohne körperliche Züchtigung auf, auch wenn es manchmal nicht ganz leicht fiel: Meine Tochter hatte ein wildes Temperament und so war sie auch im Zorn. Einmal, als die Familie beim Essen saß, geriet sie aus irgendeinem Anlass in Wut. Und als sie sich aus der Schüssel die Quarkspeise nahm, die es zum Nachtisch gab, haute sie den Löffel so sehr in den Brei, dass der mir ins Gesicht spritzte. Zur Strafe verwies ich sie in ihr Zimmer.
Nun lastet der Vorfall auf ihrem Gewissen. Gelegentlich erwähnt sie ihn und dann fügt sie hinzu: „Hättest du mir nicht damals eine reinhauen können? Dann wäre das jedenfalls ausgeglichen gewesen.“

Psychologie und Verdrängung

Was haben wir nicht alles über die Verdrängung von Psychologen gehört: Da sollen Frauen ihre Schwangerschaft überhaupt nicht bemerkt haben und dann habe sich plötzlich beim Toilettengang ein Kind in der Spülung befunden. Und wenn dann ein Gericht dies geglaubt hat und eine Frau freigesprochen wird, dann heißt es, dass die „blöden Richter so etwas geglaubt“ haben.

Ich lese gerade in der Apotheken Umschau einen Artikel, in dem behauptet wird, die alte Generation rede nicht gern über den Krieg, weil sie ihn verdränge.
Da muss man sich zunächst einmal klar darüber werden, was man unter Verdrängung versteht: In dem Beispiel von der schwangeren Frau bedeutet Verdrängung, dass eine Tatsache völlig aus dem Gehirn gelöscht wird. Ich glaube kaum, dass die Alten ihre Kriegserlebnisse in diesem Sinne verdrängt haben. Aber sie verdrängen sie in dem Sinne, dass sie nicht gerne darüber reden. Das ist doch normal und eigentlich nicht erwähnenswert. Wer redet schon gerne über Unerfreuliches, wenn es nicht sein muss. Da ist es doch allemal besser sich an das Motto von Beethoven zu halten: „O Freunde, nicht diese Töne! Sondern lasst uns angenehmere anstimmen, und freudenvollere“.
Meine Enkel sind auch nicht so, dass sie mich drängen würden, vom Krieg zu erzählen. Ich tue es dennoch, um Verschiedenes zurecht zu rücken:
Wir Deutschen sollen uns immer noch als Täter-Nation fühlen. Dabei sind wir doch selbst auch Opfer der Nazis gewesen: Hitler wurde gewählt, weil die Menschen Arbeit haben wollten. Und in den Krieg sind sie geschlittert, weil sie obrigkeitstreu, wie sie sind, geglaubt haben, dass Polen uns überfallen hat. Brav wie sie sind, haben die Deutschen den Kirchen geglaubt, dass der Führer die von Gott gewollte Obrigkeit war, der man zu folgen hat.
Wenn man den Deutschen einreden will, sie hätten die Vergasung der Juden gewollt, so ist das eine Lüge, die ständig verbreitet wird. Die Deutschen haben gewusst, dass die Juden interniert wurden wie übrigens auch die Staatsangehörigen anderer Feindstaaten. Aber was dann mit ihnen geschehen ist, haben nur die Beteiligten gewusst. Die übrigen Deutschen aber haben das weder geahnt noch gewollt.
Wohlgemerkt: Ich spreche mich hier nicht dafür aus, die Vergangenheit zu vergessen. Aber das heißt nicht, dass wir dauernd in unseren Wunden wühlen sollten. Das sollte weder ein einzelner Mensch tun noch ein ganzes Volk. Bei einem sachlicheren Umgang mit unserer Vergangenheit und einer vernünftigen Asylpolitik hätte es wohl die AfD nie gegeben. Was unsere Gutmenschen mit ihrem dauernden An-die Brust-Klopfen erreicht haben, ist also das Gegenteil dessen, was sie gewollt haben.

Fußballer(innen): Das müsst Ihr gesehen haben!

Wow! Habt Ihr das auch gesehen, wie die italienischen Fußballerinnen ihre Nationalhymne gesungen (oder besser gesagt: „gebrüllt“) haben? Da kann man nur sagen: Wilde Weiber, wehe wenn sie losgelassen! Vorbildlich!
Der Gesang der meisten anderen Mannschaften ist so schlapp wie der Fußball oben. Auch bei unseren Jungs und Mädels hat man eher den Eindruck, sie würden in einem Kirchenchor singen, wenn sie überhaupt ein wenig den Mund auf machen..
Was tun die Psychologen nicht alles, um die Mannschaften zu motivieren. Aber als eingebildeter Laienpsychologe muss ich ihnen sagen: Sie vergessen etwas ganz Wichtiges: Eine gemeinschaftlich leidenschaftlich gesungene Nationalhymne ist auch ein wichtiger Kraftquell. Wenn man nur zaghaft ein bisschen den Mund aufmacht, bietet das nicht nur ein trauriges Bild, sondern ist auch eine schlechte Startmotivation.

Beneidenswerte Frauen

Ist das die Wahrheit der Frauen?
Zunächst einmal eines vorweg: Die Thesen, die ich hier nieder schreibe, sind nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern sind Erkenntnisse von Psychologen. Ich selbst würde mich ja – geläutert durch die Ehe – nie trauen, so etwas zu behaupten. Also: Nach Meinung von Psychologen haben die Frauen ein anderes Verhältnis zur Wahrheit als wir Männer. Das soll an ihrer beneidenswerten Fähigkeit liegen, Unangenehmes ganz verdrängen zu können. Auch Sie werden es schon gelegentlich in der Zeitung gelesen haben, dass eine Frau ein Kind auf dem Klo geboren hat und dann wegen Kindstötung vor Gericht stand. Manchmal enden solche Fälle mit einem Freispruch, weil die Frauen behaupten, sie hätten gar nicht gewusst, dass sie schwanger waren. Sie hätten auch gar keinen Geschlechtsverkehr gehabt. Kein Mensch würde so etwas glauben, wären da nicht die Psychologen, die den Frauen bestätigen, sie könnten den Geschlechtsverkehr und die Schwangerschaft tatsächlich völlig verdrängt haben.
Auf dasselbe Phänomen stoßen Richter bei Vaterschaftsprozessen. Da ist die Wahrheitsfindung oft dadurch erschwert, dass die nicht-ehelichen Mütter nur einen einzigen Geschlechtsverkehr zugeben, bei dem es nach ihrer Meinung „geschnackelt“ hat. Bei einer Begutachtung stellt sich dann aber oft heraus, dass der betreffende Mann nicht der Vater sein kann. Die Frau muss also auch noch mit mindestens einem weiteren Mann verkehrt haben. An sich müsste nun die Frau wegen Falschaussage angeklagt werden. Das ist aber in der Regel sinnlos, weil die Psychologen auch hier wieder mit der Behauptung daher kommen, die Beschuldigte könnte den weiteren Verkehr verdrängt haben.
Wir Männer können die Frauen nur beneiden: Wie gerne würden wir gerade in der heutigen Zeit so manches verdrängen können.
Aber wahrscheinlich besteht auf die Dauer gesehen gar kein Anlass zum Neid: Die Psychologie ist ja bekanntlich eine Wissenschaft, in der die Erkenntnisse von heute nicht selten die Irrtümer von morgen sind.
Am Schluss noch ein Tipp: Wenn Ihre Frau steif und fest behauptet, etwas sei ganz anders gewesen als es wirklich war, lassen Sie sich auf keinen Streit ein, sondern denken an das, was Sie hier über die Verdrängung gelesen haben.

Sind Männer sexbesessen? Ein blödes Experiment!

Psychologen kommen auf Ideen, auf die ein normaler Mensch nie kommen würde. Bisher wurde von ihnen ja immer auf Grund von Experimenten behauptet, dass Männer alle 7 Minuten (oder sogar alle 7 Sekunden) an Sex denken würden. Wahrscheinlich stammt diese These von einer Psychologin, die damit dartun wollte, dass Frauen für das Berufsleben besser geeignet sind. Wie soll denn auch jemand, der alle Augenblicke an Sex denkt, konzentriert arbeiten können?
Nun hat eine Psychologin diese angeblichen Erkenntnisse nachgeprüft. Sie gab ihren Probanden einen Beeper mit, den sie zu drücken hatten, wenn sie an Sex dachten. Und siehe da, Sie drückten recht oft:
http://web.de/magazine/gesundheit/psychologie/17916814-oefter-sex-denken.html#.news_spotlight.Sexbesessen?%20Gar%20nicht%20wahr!.639.1574
Ich kann nur sagen, das Ganze ist ein blödes Experiment. Irgendwie erinnert mich das an den „blauen Elefanten“, an den man nicht denken soll, es aber gerade deshalb besonders macht. Wer ungewohnterweise einen Beeper in der Tasche hat, wird schon dadurch dauernd auf die Frage gestoßen, ob er schon wieder an Sex denkt. Und dann denkt er natürlich…
Auch die bloße Tatsache, dass jemand an einem solchen Experiment teilnimmt, wird ihn ständig darüber nachdenken lassen, ob er jetzt auch schon wieder an Sex denkt.
So kommt bei dem Test heraus, dass ein Mann ein ziemlich sexgesteuertes Wesen ist. Gott sei Dank sollen die Frauen da nicht allzu sehr anders. sein
Wenn man kein Psychologe, sondern ein normal denkender Mensch ist, wird man die Leute am Abend eines Tages fragen, wie oft sie an Sex gedacht haben. Da wird vielleicht manch einer nach einem erschöpfenden Arbeitstag nur sagen können: „Nur jetzt! Gut, dass Sie mich daran erinnern!“
Wie ist den der Sex überhaupt in den Menschen „einprogrammiert“ worden? Hat Gott so etwas zu verantorten? Oder war es eher der Teufel? Lesen Sie dazu das Buch „Verbotene Zone„.

Psychologische Ratschläge mit Nebenwirkungen

Die Psychologen folgen immer voll dem Trend:
Schon bei den 68-ern waren die Psychologen zur Stelle. Das Aufbegehren gegen die Autoritäten musste auch bei der Kindererziehung durchgesetzt werden, und so gab es die antiautoritäre Kindererziehung. Die Folge davon war, dass Kinder heran gezogen wurden, die für das Arbeitsleben wenig tauglich waren, aber sie waren stolz darauf.
Als die Frauen mehr und mehr in den Beruf strebten, waren auch wieder die Psychologen zur Stelle und beruhigten die Frauen, die ein schlechtes Gewissen hatten: „5 Minuten Intensivkontakt mit den Kindern genügen.“ Wir Männer fragten uns, ob es sich lohnt, wegen dieser 5 Minuten Kinder in die Welt zu setzen. Und noch etwas schärften die Psychologen auf dem Höhepunkt der Emanzipationswelle den Frauen ein: Lasst euch in der Ehe nichts gefallen. Schluckt nichts hinunter – davon kriegt man Magengeschwüre!
Und nun bei der Schwulendebatte sind die Psychologen auch wieder vorn dabei und machen alles nieder, was bis dahin gegolten hatte, nämlich die wesenhafte Verschiedenheit von Mann und Frau. Als ein Prälat nur einmal die Frage aufwarf, ob man nicht die Geschlechterrolle lerne und ob deshalb nicht erzieherisch Einfluss genommen werden sollte, wurde er zum Verfemten gemacht. Mir ging es genauso, als ich auch nur wagte, im Rahmen des Verfahrens vor dem Verfassungsgericht bescheiden die Frage zu stellen, ob der Staat nicht die Ehe bevorzugen dürfe, die ja in der Regel die Gründung einer Familie bedeute und Nachwuchs hervorbringe und braucht ja der Staat zum Fortbestand. Da kam ein wilder Aufschrei der künstlich besamten Lesben.
Ja, man soll halt nicht gegen den „main-stream“ schwimmen.
Was die Psychologen mit ihren Tipps anrichten können, habe ich in einer Kurzgeschichte meines Buchs „“Geschenk für Dich““ beschrieben, das Geschichten über die Liebe enthält, also keine üblichen Liebesgeschichten. Kommen Sie also in meine kostenlose Leseecke –, es lohnt sich.