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Neu: Masterstudium Gender Studies


In Wien kann man ein besonderes Fach studieren, nämlich „Masterstudium Gender Studies“. Ich weiß nicht, ob sich diese Wissenschaft mit Fragen befasst, die als Tabu gelten und die daher normalerweise nicht gestellt werden:
Keinesfalls darf als Ergebnis der Fragestellungen heraus kommen, dass Homosexualität eine Krankheit ist. Aber diese Fragen dürften doch erlaubt sein:
> Wenn rauchenden Männern häufig das geschlechtsbestimmende Y-Chromosom fehlt, kommen dadurch öfter schwule Kinder zur Welt?
> Überall sind wir Hormonen oder vergleichbaren Stoffen ausgesetzt: Haben diese einen Einfluss auf das Geschlecht (wie bei den Fischen im verlinkten Beitrag)?
> Steigt die Zahl der Homosexuellen? Wenn ja,dürfen wir weiter sagen: Das ist gut so? Oder müsste der Staat, der ja für seine Fortexistenz Kinder braucht, etwas dagegen tun?
> Unbestritten scheint zu sein, dass auch soziale Einflüsse bei der Homosexualität eine Rolle spielen. Sollte also der Staat nicht auf diese soziale Seite Einfluss nehmen?
> Kann man, wie der Begründer der Individualpsychologie Adler beschreibt, Homosexualität in bestimmten Fällen „heilen“, beispielsweise, wenn sie auf dem sozialen Umfeld beruht? Darf – so gesehen – die Konversationsbehandlung auch dann verboten werden, wenn sie durch Psychotherapeuten angewandt wird?
> Im Jahr 2016 haben sich rund 7,4 Prozent der Deutschen als LGBT identifiziert. Darf man eine Befragung durchführen, um festzustellen: Wie viele davon sind mit ihrer Situation glücklich und wie viele wären lieber hetero?
> Darf die Uni die Frage aufwerfen: Gibt es „geheilte“ Homosexuelle? Und darf sie dazu auffordern, dass sich solche Personen melden mögen? Oder ist das auch „nicht opportun“?

Ach, wie interessant und brisant könnte dieses Masterstudium werden.

Vorsicht Männer: Einkauf mit Frau schädigt eure Gesundheit!

Sind Sie mit Ihrer Frau beim Einkaufen gewesen? Dann haben Sie sicher schwer gelitten. Wenn Sie wissen wollen, warum, dann klärt Sie dieser kostenlose unverzichtbare Ratgeber auf: „Frauen für Fortgeschrittene“:
„Der britische Psychologe David Lewis hat herausgefunden, dass Shopping die Gesundheit der Männer aufs schwerste gefährdet: Wie Lewis festgestellt hat, leiden Männer beim Einkauf wie Jet-Piloten im Kampfeinsatz unter Herzrasen, Schweißausbrüchen und Schwindelgefühlen.“
Was mich am meisten heutzutage beim Einkaufen nervt, ist dies: Früher war das Einkaufen so einfach: Wenn man einen Wintermantel wollte, ging man halt in die Ecke des Ladens, wo die Mäntel hingen. Heute ist es anders. Da haben die Firmen wie Gary Weber und Betty Barklay & Co offenbar Flächen des Geschäfts gemietet. Und so soll man nun von Firma zu Firma laufen, um einen Mantel zu erstehen? Das ist eine Zumutung, die nur von Frauen zu verkraften ist, die sonst nichts zu tun haben.

Na so was: Urlaub im Wutraum


Da frage ich mich doch, ob die Menschheit immer verrückter wird. Ein neuer Trend kommt aus den USA: der Wutraum. Das ist ein Zimmer, in dem man alles Mögliche zerschlagen kann, beispielsweise mit einem Baseballschläger. Auf diese Weise soll man seine Wut los werden können. Es ist ja interessant, wie die Menschen mit ihrer Wut umgehen.
Ich bin zwar Bayer, aber in meiner Jugend in Kiel aufgewachsen. Daher bin ich etwas kühler veranlagt, so dass mir Wutanfälle völlig fremd sind.
Ich staunte daher, als ich in München zum ersten Mal mit einem Wutanfall konfrontiert wurde: Ich fuhr mit der Straßenbahn und vor uns transportierte ein Mann sein Umzugsgut in einem Karren direkt auf den Schienen. Der Straßenbahnführer klingelte mehrfach und der Mann verließ die Gleise. Dabei kippte sein Karren um: Darüber geriet der Mann so in Wut, dass er sein ganzes Mobiliar am Rinnstein zerschlug.
Frauen neigen besonders zu Wutanfällen, wie wir aus bekannten Zitaten entnehmen können oder meinem Eheratgeber:


Im Zustande des Hasses sind Frauen gefährlicher als Männer, zuvörderst weil sie durch keine Rücksicht gehemmt werden.
Nietzsche
*
Nichts ist schrecklicher als der Zorn einer Frau.
Shakespeare


Eine Psychologin erklärte den Frauen, sie müssten unbedingt ihre Wut lauf heraus schreien, sonst würden sie krank. Ich habe dazu in meinen Aphorismen diesen Kommentar geschrieben:

Wenn Psychologen den Frauen raten, sie sollten ihre Wut herausschreien, damit die Wut verschwindet, so übersehen sie dabei, hinzu zu fügen, dass damit auch der Mann verschwinden kann.

Der Psychologin muss ich sagen, dass man sich in der Ehe nicht schlechter benehmen darf als im Beruf und dass eine Scheidung noch mehr krank machen kann als Wut.
Besser fand ich den Rat des Beichtvaters meiner Nachbarin, als sie ihm gestand, sie habe manchmal eine schreckliche Wut auf ihren Mann. Der Pfarrer riet ihr, ihre Wut dadurch zu bändigen, dass sie Geschirr auf den Boden werfen sollte.
Vielleicht ist also die Idee, einen Wutraum zur Verfügung zu stellen, doch nicht so übel. Das schont jedenfalls das Geschirr.

Es gibt keinen Weihnachtsmann!


Wer hat eigentlich den Weihnachtsmann erfunden? Das wird sich wohl nicht aufklären lassen. Er ist offenbar der Nachfolger des Hl. Nikolaus und dient der Ankurbelung des Geschenkekaufens (oder soll man sagen: Terrors?). Die Weihnachtsmann-Darsteller haben am Hl. Abend Hochsaison und erschrecken manche Kinder, auch wenn die Rauschebärte heute nicht mehr den Knecht Ruprecht mit der Rute dabei haben. Verantwortungsvolle Eltern fragen sich, ob sie diesen Unsinn mitmachen sollen. Schließlich ist auch der harmloseste Weihnachtsmann in der Lage, Kinder zu erschrecken. Aber schlimmer ist, dass die Eltern den Kindern damit etwas vorlügen, und das soll nach Ansicht von Psychologen schädlich sein, wie wir in der Brigitte lesen können. Normalerweise erfahren ja die Kinder von ihresgleichen später einmal, das es den Weihnachtsmann gar nicht gibt: „Was, du glaubst noch an den Weihnachtsmann?“ Und dann stehen die gläubigen Kinder dumm da und stellen sich auf einmal Fragen:

Oh Gott

Klapperstorch und Osterhase,
Krampusse und Nikolase –
Alle sind sie nur erfunden,
Sind mit der Kindheit mir entschwunden.
Und Lieber Gott, was ist mit dir?
Bist du noch da? Dann zeig es mir!

Eine Lehrerin in den USA kam daher auf den Gedanken, den „Santa Claus“ vor einer Gruppe Erstklassler als Lüge zu enttarnen. Sie darf nun nicht mehr an der Schule unterrichten.
https://www.sn.at/panorama/international/lehrerin-war-zu-realistisch-62099380 © Salzburger Nachrichten VerlagsgesmbH & Co KG 2018
Anders sieht es beim amerikanischen Präsidenten aus. Der konnte an Weihnachten von Kindern angerufen werden. Und dabei fragte er einen Kleinen: „Du glaubst noch an den Weihnachtsmann? Denn mit sieben Jahren ist das an der Grenze, nicht wahr?“
Nun muss man allerdings einen Unterschied machen zwischen dem Weihnachtsmann und „Santa Claus“. Für christliche Kinder muss es weiterhin den Hl. Nikolaus geben, an den durch Geschenke gedacht wird. Insofern braucht den Christen die Lehrerin also nicht leid zu tun. Nur die Atheisten…

Wichtige Entdeckung: DQ

Hier kommt nochmals das wichtige Thema: Kennen Sie Ihren DQ? Wenn nicht, sollten Sie sich darum kümmern:
Sie wissen natürlich, was der IQ ist. Vielleicht kennen Sie ja sogar Ihren eigenen, falls nicht, können Sie ihn mit einem Intelligenztest leicht selber feststellen. Doch warne ich vor einer solchen Neugier, denn vielleicht stoßen Sie darauf, dass Sie gar nicht so intelligent sind, wie Sie bisher geglaubt haben. Der IQ verführt die Leute dazu, auch die Dummheit mit diesem Maßstab zu messen. Je niedriger der IQ, umso dümmer müssten die Menschen sein, so lautet die schlichte Schlussfolgerung, die normalerweise gezogen wird.
Doch ist das völlig falsch. Ich habe daher den DQ entdeckt, also den Dummheits-Quotienten. Dass es so etwas gibt, bemerkte ich, als ich über eine der Kardinaltugenden nachdachte: die Klugheit. Zunächst dachte ich, dass es doch nicht als Tugend gelten kann, ob einer gescheiter ist als der andere. Dann aber verstand ich, was gemeint war: Unter dem Begriff Klugheit als Tugend wird nicht der IQ verstanden, sondern das Postulat, sich klug zu verhalten. Schon in meiner Schulzeit entdeckte ich, dass „schulklug“ oft dasselbe bedeutete wie „lebensdumm“. Das menschliche Gehirn hat halt nur eine gewisse Leistungskapazität. Es ist so ähnlich wie bei einer kurzen Bettdecke: Zieht man oben an, schauen unten die Füße raus. Wer zu viel für seinen IQ tut, hat für eine vernünftige Lebensplanung oft keine Gehirnwindung mehr frei.
Ich habe etliche hochintelligente junge Menschen scheitern sehen: Zwei studierten Vermessungswesen, brachten es aber nicht fertig, sich zum Examen anzumelden. Sie sind nun bloße Gehilfen. Ein anderer war Physikstudent und war sogar der Assistent seines Professors, hat es aber nicht über sich gebracht, sein Examen abzulegen. Er ist nun Hausverwalter bei seiner Mutter. Typische Beispiele für den DQ.
Auch der bekannte „zerstreute Professor“ ist ein solches Beispiel für das Zusammentreffen von Intelligenz und Lebensfremdheit (was ein schönfärberischer Ausdruck für Lebensdummheit ist).
Ein eindrucksvolles Beispiel sind auch die Psychologen und die Paartherapeuten. Man möchte meinen, dass jedenfalls diese Leute gescheit genug sein sollten, sich eine(n) Partner(in) auszusuchen, mit dem (der) sie eine beständige Ehe führen können. Und sie sollten auch wissen, wie man Eheprobleme löst. Doch zeigt sich, dass ihre Ehen nicht besser halten als die normalen. Im Gegenteil ist ihre Scheidungsquote sogar leicht erhöht. Man kann also sagen, dass die Psychologen zwar auf ihrem Gebiet intelligent sein mögen, aber eben häufig trotzdem lebensdumm sind.
Die Tugend der Klugheit bedeutet also: Gleichgültig über welchen IQ man verfügt – man soll ein erfülltes, glückliches Leben anstreben. Es ist allemal lebensklüger, eine freundliche, lustige Bedienung zu sein, die Spaß an ihrem Beruf hat, als eine grantige Professorin.

Ehekrise? Gibt’s nicht! Kostenlose Beratung


Wenn Sie sich in einer Ehekrise befinden, können Sie
a) sich scheiden lassen und einen anderen Partner heiraten,
b) professionellen Rat einholen oder
c) sich selbst mit der Situation auseinander setzen und überlegen, was zu tun ist.
Zu Möglichkeit a) ist zu sagen, was eine Frau einmal treffend ausgedrückt hat: „Das ist so ähnlich als wenn ein Golfspieler bei einem Fehlschlag auf einen anderen Golfplatz geht.“ Nach einer Umfrage gaben nämlich 35 Prozent der Geschiedenen an, dass sie die Trennung am liebsten rückgängig machen würden. Hinzu kommt ein hoher Prozentsatz von Geschiedenen, die zwar keine Reue empfinden, aber andererseits doch meinen, es hätte nicht sein müssen. Die Möglichkeit a) ist also keine unbedingt empfehlenswerte Lösung und nur deshalb so beliebt, weil sie als so einfach erscheint.
Zu b) ist zu sagen, dass dieser Schritt zwei Nachteile hat: Zum einen kostet er was und zum anderen sind Psychologen ein Berufsstand, der sich nicht durch eine – wie man erwarten müsste – niedrige Scheidungsquote auszeichnet. Wieso soll man Rat bei Leuten einholen, die es auch nicht besser können?
Bleibt also Möglichkeit c). Haben Sie mal überlegt, warum die alten Ehen früher so beständig waren? Sicherlich spielt eine Rolle, dass die Frauen früher finanziell abhängiger von ihrem Mann waren. Aber der Hauptgrund ist ein anderer: Man wusste aus der Tradition, wie eine Ehe funktioniert, und dieses Wissen ist inzwischen verloren gegangen. Wenn Sie wissen wollen, wie eine Ehe Bestand haben kann, lesen Sie die Geschichte „Die alte Tante“ in der Leseecke! Dann werden Sie keine Ehekrisen mehr haben. Garantiert!

 

 

Scheidung muss nicht sein

Himmel

Gerade lese ich, dass 22% der Deutschen allein erziehend sind. Das ist eine erschreckend hohe Zahl. Wie kann es denn so etwas geben? Sollte es nicht so sein, dass Kinder nur dann in die Welt gesetzt werden, wenn man in einer tragfähigen Partnerschaft lebt? Und wenn die Partnerschaft nicht funktionieren sollte, kann man sich nicht so zusammen reißen, dass man dem Kind eine intakte Familie bietet? Wir lesen ja immer wieder bei Trennungen von Promis, wie tolle Freunde die beiden bleiben wollen.
Interessant ist ja, was sehr viele Geschiedene nach einiger Zeit über ihre Scheidung sagen: „“Es hätte nicht sein müssen!““ Und wie es gar nicht so weit kommt, dass eine Ehe scheitert, lesen Sie in dem eBook „Der 7. Himmel hat ein Loch“, das es auch als Paperback gibt: Da rettet eine alte Tante eine Ehe mit Methoden, die weder ein Psychologe drauf hat noch eine Eheberatung geben könnte.
Wir stoßen hier auf ein Phänomen, das immer mehr um sich greift: Die Menschen werden zu Robotern erzogen, die vom Kindergarten an dazu ausgebildet werden, möglichst bald perfekt im Beruf zu funktionieren. Darüber haben sie vergessen, dass es außer dem Beruf noch etwas gibt, aber das wird nur so nebenbei erledigt. Das kann nicht gut gehen, wie uns die Zahlen der Alleinerziehenden und der Scheidungen bestätigen.