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„Altweibersommer“ und Feminismus

Seit unvordenklicher Zeit gibt es Wetterhäuschen, bei denen grundsätzlich ein Mann mit Schirm schlechtes Wetter anzeigte, während eine Frau als Symbol für Sonnenschein galt. Keinem Mann wäre es jemals eingefallen, dagegen zu protestieren. Doch als dann die Meteorologen den Spieß umdrehten und den Tiefs weibliche Namen gaben, mussten sie dies wegen des Widerstands der Frauen wieder aufgeben.
Man könnte also meinen, die Männer seien das tolerantere Geschlecht.
Nun gibt es aber immer noch den Altweibersommer – und das wundert mich: Sind also Frauen genau so tolerant?
Wo bleibt die voraus eilende Unterwürfigkeit der männlichen Meteorologen, die erwarten ließe, dass dieses Wort aus dem Wortschatz gestrichen würde – etwa so, wie es dem „Neger“ ergangen ist.
Und wenn die Männer dazu zu unsensibel sind, dann möchte man meinen, dass der Altweibersommer jedenfalls dem weiblichen Protest anheim fallen würde.  Nichts dergleichen passiert. Warum das so ist, dazu habe ich eine Theorie:
Der Altweibersommer heißt ja so, weil zu dieser Zeit die Spinnen auf ihren Fäden durch die Landschaft reiten und diese Fäden an graue Haare erinnern. Nun gibt es aber praktisch kaum noch Frauen mit grauen Haaren, denn fast alle lassen sich ihren Kopfschmuck färben. Deshalb fühlen sie sich nicht als alte Weiber, sondern höchstens als Seniorinnen. Und so wird es weiterhin den Altweibersommer geben, weil sich auch keine Feministin davon betroffen fühlt, zumal ja diese barbusige Kampftruppe des weiblichen Geschlechts noch nicht ans Alter denkt.

Fridays for Future – So wird das nix!


Also, liebe Jugend, zunächst einmal allen Respekt für das, was ihr da auf die Beine gestellt habt. Aber ihr seid auf halbem Weg stehen geblieben.
Ich darf will euch eine Weisheit mit auf den Weg geben:
Der frühere Ministerpräsident Albrecht wandelte einmal einen Ausspruch von Matthias Claudius ab, indem er sinngemäß sagte:
„Wenn du in ein Wespennest langst, dann greife fest zu!“
Und was tut ihr? Ihr schwänzt jeden Freitag die Schule und diese Protestaktionen fürs Klima sind nun schon zu einer Routine erstarrt. Warum fällt euch nicht mal wieder was Neues ein?
Wie wäre es denn, wenn ihr beispielsweise am Flugplatz gegen die Ferienfliegerei protestieren würdet und wenn ihr auch selber nicht in der Welt herum fliegen würdet? Oder wenn ihr beim Schulessen streikt und eine Ernährung mit wenig Fleisch verlangt?
Ja, es gäbe so viele Aktionen, die man machen könnte. Und denkt daran:

Wenn du etwas bewirken willst, fange bei dir selbst an!
https://autorenseite.wordpress.com/?s=friday

Übrigens: Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, ob es eine Klimalüge gibt? Was ist die Wahrheit? Da gibt es noch viel zu tun für euch, und zwar in der Schule und nicht auf der Straße.

Mein Beileid, liebe Jugend!

Ihr habt Recht, wenn Ihr protestiert. Heute lebt man so, als wenn wir grenzenlose Ressourcen hätten. Der Welterschöpfungstag rückt immer näher. Wir leben so, als wenn wir unbewusst an keine Zukunft glauben.
Ich bin Jahrgang 1934. In meiner Jugend lebte man ganz anders: Man verbrauchte nur so viel von den Ressourcen, wie
sich dann auch wieder regenerierte. Umweltprobleme kannte man nicht. Plastik gab es noch nicht und man konnte auch ohne dieses Teufelszeug gut leben. Das Wort „Artensterben“ kam erst viel später auf. Heute habe ich dagegen manchmal den Eindruck, in einer Todeszone zu leben.
Alte Leute und auch Geringverdiener konnten sich noch das Leben in der Münchner Innenstadt leisten. Und als junger Mensch hatte man Aussicht auf einen sicheren Job mit gutem Einkommen. Es gab damals noch die harte D-Mark und nicht den weichen Euro, der die Leute in
Gold oder Immobilien flüchten lässt mit der Folge, dass Wohnungen für viele unerschwinglich werden. Der Staat hatte Ersparnisse für Notlagen (Juliusturm) und keine Schulden. Wir haben Deutschland nach dem Krieg aufgebaut, während der Staat heute die Infrastruktur verkommen lässt und sein Vermögen (Post, Grundstücke, Krankenhäuser usw.) verkauft. Die Schere zwischen arm und reich war seinerzeit noch ziemlich geschlossen. Und der damalige Minister Blüm konnte immer verkünden: „Die Rente ist sicher!“, womit er ein sorgenfreies Alter meinte und keine Rente auf Sozialhilfeniveau.

Ich habe hier ja schon vielfach gegen die heutigen Zustände protestiert mit „Deutschland erwache!“ und dem Vorschlag eine radikal-soziale Partei zu gründen. Aber ich kam mir vor wie ein „einsamer Rufer in der Wüste“. Doch nun scheint das Maß voll zu sein. In Frankreich protestieren die Gelbwesten. In Schweden gibt es die „Flugscham“. Was müssen auch Kreti und Pleti in alle Welt fliegen, wenn sie ihre eigene Heimat nicht mal richtig kennen?
Nun freut es mich, dass ihr, liebe Jugendliche, die geschundene „Restwelt“ verteidigt. Und dazu wünsche ich euch viel Erfolg.

Der drohende Drohnentag


Beim G-20-Gipfel in Hamburg oder bei den Ausschreitungen der gelben Westen in Frankreich haben wir gesehen, dass das Protest-Potenzial in einer Weise anwächst, die an die Grenze des Beherrschbaren stößt.
Mit fällt dazu einer meiner Aphorismen ein:

Je mehr die Technik fortschreitet, umso näher rückt der Zeitpunkt, an dem ein einzelner Mensch den Weltuntergang herbeiführen kann.“

Nun, so weit ist es noch nicht. Aber stellen Sie sich vor, die Demonstranten würden gar nicht auf die Straße gehen, sondern mit Drohnen den Flugverkehr lahm legen. Das ist nur ein Beispiel von etlichen anderen Katastrophen, die uns drohen könnten. Aber Gott sei Dank macht die Wut blind und die Revoluzzer lassen ihre Emotionen lieber an den armen Polizisten aus oder an unschuldigen Autobesitzern, deren Fahrzeuge angezündet werden.
Was ich mit diesem Beitrag sagen will, ist dies: Es ist höchste Zeit, das Ruder der Politik herum zu reißen: https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Sonst droht ein Chaos. Nehmen Sie einmal an, ein Ultra lässt sich beim russischen Geheimdienst zeigen, wie man unser Bankensystem lahm legen kann.

Tranquilizer Steinmeier


Der Bundespräsident hat sicher recht, wenn er an die Menschen appelliert, „mit weniger Schaum vor dem Mund“ mit einander zu reden. Inzwischen hat sich die unsachliche Art der Diskussion auch auf die „Mainstream-Medien“ ausgebreitet. Beispielsweise las ich gerade in der Bildzeitung, dass dort die neuen Abgasregeln der EU als „CO2-Irrsinn“ bezeichnet wurden.
Trotzdem muss ich dem Bundespräsidenten widersprechen. Das, was er sagt, ist so ähnlich, als wenn ein Arzt einem Krebskranken Schmerztabletten verschreibt, anstatt gegen das Krebsübel selbst vorzugehen.

Bei uns liegt so vieles im Argen, dass ich hier schon öfter vor den Folgen gewarnt habe. Darüber hätte der Bundespräsident reden sollen, denn da liegen die Ursachen für eine Radikalisierung des sozialen Klimas. Gerade hören wir wieder in den Nachrichten, dass in unserem reichen Land die Kinderarmut weiter zugenommen hat: Während vor 10 Jahren 1,79 Millionen Kinder arm waren, sind es nun schon 1,86 Millionen. Im Jahr 2005 waren es aber nur 1,51 Millionen. Kein Wunder, dass die Menschen, die oft nicht einmal mehr von ihrer Hände Arbeit leben können, aufbegehren, und zwar am meisten gegen die sich immer weiter öffnende Schere zwischen arm und reich.
Die Kanzlerin ist immer so stolz auf
die EU, weil diese Kriege verhindert. Ich fürchte, bald wird sie das zu spüren bekommen, vor dem ich sie gewarnt habe: Es könnte einmal zu Unruhen kommen, die ganz Europa ergreifen. Die gelben Westen in Frankreich brachten das Land an den Rand einer Revolution. Und es könnte durchaus sein, dass sich solche Proteste einmal auf ganz Europa ausbreiten.
Deshalb hätte der Bundespräsident die Politik
er zu einer Umkehr auffordern sollen. Sonst werden die gelben Westen und G-20-Demonstranten immer mehr und immer aggressiver. Das Beispiel Frankreich lehrt, dass die Abgehängten der heutigen Politik mit Vernunft und Diskussionen nichts erreichen. Erst das Chaos hat Macron zum Umdenken gezwungen.
„Unsere Demokratie ist immer so stark, wie wir sie machen“, sagte Steinmeier. Ich füge hinzu: „Wir machen die Demokratie kaputt, wenn wir den Graben zwischen arm und reich immer mehr vertiefen.“ Sie ist sowieso schon kaputt genug. Wenn es so weiter geht, machen die Verzweifelten das Lied wahr:
„Macht kaputt, was euch kaputt macht!“
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Gelbe Westen auch bei uns?


Außenminister Maas
hat im Kern recht mit seinem sprachlichen Missgriff: Die Franzosen hätten immer schon eine „besondere Protestkultur“ gehabt. Das stimmt schon: Die Deutschen sind halt normalerweise keine Revoluzzer und wurden deshalb schon von Lenin bespöttelt. Aber wenn es ganz dick kommt, können sie schon aufbegehren, wie der 17. Juni 1953 gezeigt hat.
Bei uns ist es zur Zeit – abgesehen vom G-20-Gipfel in Hamburg – friedlich. Das liegt an der Kanzlerin. Sie hat einen einlullenden Regierungsstil, der das Volk nicht spüren lässt, dass ihm ständig mehr genommen wird. Dagegen nützt weder Sarah Wagenknechts „Aufstehen“ etwas noch die Gründung einer neuen Partei. Warum diese an sich notwendig wäre, lesen Sie hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Fast täglich kommen neue Nachrichten hinzu, die uns sagen, wie es bei uns bergab geht. Nehmen wir nur das Gesundheitswesen. Bei den Notaufnahmen wird so gespart, dass Menschen sterben müssen:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/17/schlimme-nachrichten-10/
Um bei den Krankenhäusern zu bleiben: Dort spart man
auch bei den Hygiene-Maßnahmen, so dass sich jedes Jahr rund eine Million Patienten in Krankenhäusern mit Keimen infizieren, bis zu 40.000 sterben sogar daran. Das sind wesentlich mehr als im Straßenverkehr.
Durch Merkels Salamitaktik (mal hier ein bisschen, mal dort etwas) merken die Bürger nicht recht, wie es ihnen immer schlechter geht, Da kann man noch so oft ausrufen: „Deutschland erwache!“ Der deutsche Michel schläft einfach zu fest, bis eines Tages vielleicht doch etwas passiert, was Merkel noch nicht sieht:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/05/was-merkel-nicht-sieht/

Was Merkel nicht sieht

Die Kanzlerin rühmt als Haupterrungenschaft der EU, dass es keine Kriege mehr geben kann. Das ist allerdings weniger eine Errungenschaft der EU, sondern ein Krieg zwischen Frankreich und Deutschland wäre sowieso ein Anachronismus.
Was aber nun genauso gefährlich sein kann, sind Ausschreitungen, die in eine Revolution ausarten können. In Frankreich und beim G-20-Gipfel in Hamburg waren sie gerade noch beherrschbar. Aber wie lange kann der Staat, der so viel Protestpotenzial zusammenkommen ließ, dem noch Stand halten? Bei uns ist die Situation deshalb explosiv, weil wir keine schlagkräftige Opposition haben, die sich wirkungsvoll gegen das Abgleiten der Mittelschicht und die Versklavung der Arbeitnehmer einsetzt:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Und wenn es bei uns wieder einmal zu Ausschreitungen kommt, kann es durchaus sein, dass auf einmal eine Schattenarmee für Ordnung sorgt und die Macht übernimmt. Dafür würden an sich ein schneidiger Leutnant und ein paar Mann genügen:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/02/weisheiten-und-wahrheiten-181/

Nee, Herr Maas!

Mein Senf dazu:

Unser Außenminister sagte zu den Ausschreitungen in Frankreich, dort habe man schon immer eine besondere Protestkultur gehabt.
Wir haben ja gerade eine Periode der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen. Dazu sollte auch gehören, dass wir dem Missbrauch von Worten Einhalt gebieten; Das, was in Frankreich geschieht, ist keine Kultur, Herr Maas! Und wenn Sie so daher reden, legen Sie den Grundstein dafür, dass solche bürgerkriegsähnlichen Zustände bald auch noch bei uns zur „Leitkultur“ gehören werden:
https://autorenseite.wordpress.com/?s=ultur

Wähler, Nichtwähler , Protestwähler?

– eine Initiative für ein demokratisches Deutschland –

Grundgesetz adieu – Demokratie kaputt?

»Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.«
Horst Seehofer

Näheres hier: https://autorenseite.wordpress.com/nichtwahler/

Asylanten: Protest in Bayern III

Asyl

Ich habe ja hier schon zweimal über den Protest von Flüchtlingen in unserem Dorf berichtet:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/06/03/asylanten-protest-in-bayern-ii/

 

Nun gibt es eine Wende: Die Flüchtlinge sind auf einmal weg. Sie sind mit ihren Helfern nach Simbach gefahren, um dort bei den Aufräumungsarbeiten zu helfen. Aber danach wollen sie zurück kommen und weiter protestieren. Ich wünsche ihnen viel Erfolg.