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Karriereknick der besonderen Art

Manchmal denke ich darüber nach, wer ein schöneres Leben hat: Männer oder Frauen? Das Leben der meisten Frauen ist abwechslungsreicher als das der Männer, denn sie können neben der beruflichen Phase ihres Lebens auch eine völlig andere mit dem Aufziehen der Kinder verbringen – beim besten Arbeitgeber der Welt.
Auch Männer haben manchmal das Gefühl, aussteigen zu müssen und etwas völlig anderes zu machen: Gerade habe ich mal wieder Kontakte zu Freunden aufgenommen. Und da erzählte mir einer von seinem Schwiegersohn, dass der ein sehr gewinnträchtiges IT-Unternehmen gegründet und mit 40 Jahren für sein Leben ausgesorgt hatte. Er hat das Unternehmen verkauft und seinen Lebenstraum verwirklicht: Er ist Bauer geworden und nun endlich glücklich.
Hier in unserem schönen Chiemgau haben sich auch etliche Promis zur Ruhe gesetzt und Bauernhöfe gekauft, wobei ich allerdings nicht sicher bin, inwieweit sie wirklich landwirtschaftlich tätig sind. Jedenfalls wollen sie völlig anders leben als bisher.
Schön, wenn man sich so etwas leisten kann.
Oft sind die Aussteiger auch wagemutige Typen, die ich bewundere: Sie wandern aus und gründen eine völlig neue Existenz im Ausland. Respekt!

Wie komme ich ins Fernsehen?

Ist Ihnen das auch schon aufgefallen? In Sendungen, die eigentlich unansehbar sind, wie „Leute heute“, erscheinen bestimmte Promis häufig, andere aber kaum oder gar nicht. Woran mag es nur liegen, dass wir beispielsweise Verona Poth dauernd vorgeführt bekommen, neulich sogar gleich in zwei Sendungen? Das hatte ja eigentlich keinen Informationswert, jedenfalls keinen solchen, dass man beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen dafür Gebühren bezahlen will. Sind die Manager der Promis dauernd bei den Fernsehmachern, um ihren „Star“ mal wieder auf den Schirm zu bringen? Zahlen sie vielleicht sogar dafür, dass sie auf diese Weise den Marktwert ihres Schützlings steigern?

Leider gibt es ja auch bei den Medien keine Gleichberechtigung: Dauernd sehen wir nur Frauen, die ihre Roben vorführen, über gescheiterte und neue Beziehungen plaudern…
Sie inszenieren „Höschenblitzer“ oder „Nippelalarm“, und schon sind sie auf dem Fernsehschirm. Nur ein paar ganz blöde Zuschauer glauben tatsächlich, dass solche Bilder einem Fotografen zufällig „geglückt“ sind. Und Sylvie Meis erfreut die Zuschauer dauernd mit Urlaubsgrüßen im Bikini. Und warum grüßt sie uns so oft und viele gar nicht ? Ist sie wirklich so beneidenswert oft in Urlaub? Ja, Frau müsste man sein, da genügt es, ein bisschen Fleisch zu zeigen, um gut zu verdienen. Was müsste man da als Mann alles anstellen, um ebenfalls so oft auf den Fernsehschirm zu kommen.

Interessant ist auch, welche Musik die Radiosender spielen. Natürlich hat jeder Sender seine spezielle Ausrichtung und die Programmgestalter haben ihren eigenen Geschmack. Aber was Sie da zu hören bekommen, ist so nicht einfach zu erklären. Bezahlen manche Popsänger dafür, dass ihre Musik öfter gespielt wird als andere, um so ihren Umsatz zu steigern?
Das wäre doch einmal eine Untersuchung wert.

Ich spende nichts – (oder vielleicht doch?)

Eigentlich schade! Ich täte ja gern mal was Gutes, aber das ist kaum noch möglich. Wo man hinschaut, bereichern sich Leute mit dem Geld, das sie an sich weiter geben müssten. Vielleicht bin ich ja auch vorgeschädigt. Meine Tante pflegte mich schon vor Jahrzehnten zu warnen: „Gib niemals der Caritas Geld!“ Und dann erzählte sie mir dazu eine schlimme Geschichte, die nun schon Jahrzehnte zurück liegt und die hier nicht aufgerührt werden soll.
Aber es ging so weiter bei der Kirche. Nehmen wir als jüngstes Beispiel den Peterspfennig. Da sammelt die Kirche für die Bedürftigen und legt das Geld in Londoner Luxusvillen an:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Oder wie war das damals bei Tsunami? Wie viel Geld ist denn beim letzten Tsunami bei den Opfern angekommen? Man sah im Fernsehen immer wieder Menschen in Not, die nichts bekommen hatten, und dann wurde die Frage aufgeworfen, wo denn das ganze Geld geblieben sei.
Besonders schlimm fand ich einmal die Affäre Lierhaus. Ich war der Meinung, dass die Promis, die für die Aktion „„Ein Platz an der Sonne““ werben, dies umsonst tun. Schließlich treten sie im Fernsehen ja für eine gute Sache ein. Das macht sie zum einen noch bekannter und fördert zum anderen die Verbreitung eines positiven Images. Sie haben also durch ihr bloßes Auftreten einen Vorteil, der sehr viel wert ist. Ich meinte daher, dass es zu den selbstverständlichen Pflichten eines Promis gehört, auch mal ein paar Worte für eine gute Sache in die Kamera zu sprechen. Wenn schon die Zuschauer Geld stiften (darunter Kinder ihr Taschengeld), dann sollte man doch als Promi ein paar kostenlose Sätze für solche Aktionen übrig haben. Aber man darf doch als Promi nicht absahnen, schon gar nicht in dieser unverfrorenen Weise.
Ähnlich war es ja auch bei den Geldsammlern für die UNESCO.
Eigentlich sollte man ja immer wieder etwas Gutes tun und so spende ich doch gelegentlich, wenn ich die feste Überzeugung gewinne, dass sich echte Idealisten kostenlos für einen guten Zweck einsetzen. Oder ich nehme beispielsweise hier an der Geschenkaktion für bedürftige Kinder teil. Es gibt immer eine Gelegenheit, anderen eine Freude zu machen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/15/neulich-im-cafe-eine-gardinenpredigt-zum-sonntag/
Warum aber die Kirche von mir nur gerade so viel bekommt, dass es im Klingelbeutel scheppert, hängt nicht mehr mit meiner Tante zusammen. Lesen Sie mal das hier.

Die Wiesn einst und jetzt


Wie war das früher schön auf der Wiesn. Da briet meine Mutter ein Hendl und das aßen wir  im Außenbereich eines Festzeltes und genossen ein Wiesenbier dazu. Das war damals noch so Sitte. Damals war halt die Wiesn noch ein richtiges Volksfest, wo jeder seinen Platz fand und dabei schaute man den Prachtgespannen der Brauereien zu, wie sie das Bier auch wirklich in Holzfässern anlieferten. Beinahe hätte es eine Revolution gegeben, als das Bier plötzlich in Stahlcontainern kam und die Prachtgespanne nur noch zur Schau herum fuhren. Und was früher der Wiesn ihren eigenen Reiz gab, waren die vielen Schaubuden, die zu Werbezwecken oft mehr draußen zeigten als drinnen. So war ein Wiesnbummel immer recht amüsant.

Und heute? Die Zelte sind überfüllt. Die Wiesn ist dem Eindruck nach, den die Medien vermitteln, vom Volksfest zu einer Promi-Show verkommen. Für mich ist es unerträglich, dass ich bei Berichten über die Wiesn dauernd Leute vorgeführt bekomme, auf die ich allergisch reagiere: die Effenbergs, die Pooth & Co.
Da trinke ich, der einmal ein geradezu leidenschaftlicher Wiesngänger war, mein Bier lieber daheim.

Die Verblödung des Fernsehens

Was mich interessiert

In Sendungen wie „Leute heute“ sehen wir „Promis“ beim Einkaufen oder im Urlaub. Manchmal wird uns suggeriert, man habe diese sorgfältig geschminkten und gut beleuchteten Leute nur rein zufällig getroffen.
Wie hat man sich das in Wirklichkeit vorzustellen? Winseln die Manager der Prominenten dauernd beim Fernsehen herum, man möge doch mal ihren Schützling vor die Linse nehmen? Und wie ist das mit der Bezahlung? Bekommen die Promis vielleicht noch Geld dafür, dass sie sich filmen lassen?
Eigentlich müssten sie doch für diese kostenlose Reklame bezahlen!
Und noch eine Bemerkung zu diesen Boulevard-Magazinen. Es wäre mal eine verdienstvolle Arbeit, wenn jemand sich hinsetzen und eine Untersuchung darüber anstellen würde, wie sich beispielsweise die Fernsehsendungen von vor 40 Jahren von den heutigen unterscheiden. Da wird man feststellen, dass die informativen und politischen Sendungen weit in den Hintergrund gedrängt wurden durch seichte Unterhaltung. Und so wird das Volk immer mehr verblöden. Und das ist ja auch der Zweck des Ganzen, für das wir sogar dann zahlen müssen, wenn wir gar nichts sehen wollen.
Bezeichnend für die Einstellung der Fernsehproduzenten ist, dass kritische Magazine und Kabaretts immer sehr spät gesendet werden. Da kann man sicher sein, dass sie nicht viel Wirbel machen.

 

Gefährdete Demokratie


Viele sehen die Demokratie von rechts her bedroht. Ich nicht. Ich sehe eine ganz andere Gefahr:
Zahlreiche „Promis“ fordern den Rücktritt von Horst Seehofer:
https://web.de/magazine/politik/zahlreiche-prominente-tv-kultur-literatur-ruecktritt-horst-seehofer-33175590
Wie ich das hasse: Im geschwätzigen Deutschland braucht man immer „eine Sau, die durchs Dorf getrieben“ wird. Seit 5 Jahren habe ich immer wieder über dieses Phänomen geschrieben. Nun ist Seehofer dran.
https://autorenseite.wordpress.com/2013/11/12/trick-sau-durchs-dorf-treiben-16829455/
Wer bei uns sein giftiges politisches Süppchen kocht, schaut, dass er möglichst schnell seine Truppen hinter sich schart, und dann geht es los mit dem „Bashing“. Und wenn das erst einmal angefangen hat, bildet sich schnell ein Trend, bei dem auch noch der letzte Kabarettist dabei sein muss, um mit faden Witzen zu zeigen, dass er ja so viel gescheiter ist als jener „Vollpfosten“, der gerade dran ist. Das Traurige ist, dass Leute darüber lachen können.
Dass sich einige „Promis“ zusammen gefunden haben, um den Rücktritt Seehofers zu fordern, ist auch wieder so eine üble Masche, die der Demokratie schadet. Wenn ich mir die Liste dieser Promis anschaue, frage ich mich, wie viele denn dabei sind, die über mehr Sachverstand verfügen als der normale Bürger. Was maßen sich diese Leute an, ihre Bekanntheit für einen demokratischen Entscheidungsprozess einzusetzen? Meinen sie, dass die Bürger so blöde sind, dass sie „prominente“ Unterstützung brauchen?
Warum fordern sie eigentlich nicht den Rücktritt von Frau Nahles? Schlimmer geht‘s doch nimmer!
Da bauscht
e diese Frau einen Lapsus von Maaßen zu einem Katastrophenszenario auf:
https://www.weltwoche.ch/ausgaben/2018-38/artikel/merkels-treibjagd-die-weltwoche-ausgabe-38-2018.html
Und dann stimmt
e diese Frau als Vorsitzende einer Arbeiterpartei der Beförderung eines Mannes zu, den sie für unfähig hält. Sie genehmigte ihm damit ein Gehaltsplus in der Höhe eines normalen Jahreseinkommens eines Arbeitnehmers. Damit nicht genug. Sie war auch damit einverstanden, dass ein verdientes SPD-Mitglied seinen Staatssekretärsposten für Maaßen räumt. Warum unterschreiben keine Promis einen Aufruf „Weg mit Nahles“? Was ist das, was man Maaßen vorwirft im Vergleich zu dem, was Nahles getan hat?
Deutschland krank
t daran, das wir keine schlagkräftige Linke haben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/03/wagenknecht-macht-ernst/

Was haben wir nur für Demokratien! In den USA herrscht ein Präsident, der mit Hilfe des russischen Geheimdienstes gewählt wurde, weil dieser die E-Mail-Affäre von Hillary Clinton publik gemacht hatte. Und bei uns kommt es nun so weit, dass Promis sich einbilden, die Demokratie beeinflussen zu können, und was noch schlimmer ist: Sie könnten vielleicht damit sogar Recht haben.

 

 

Promi-Ehen im Dienst der Kirche

Als ich im Sturm-und-Drang-Alter war, durften Unverheiratete nicht zusammen leben. Das war in Bayern sogar strafbar. Und im gesamten Deutschland machte sich derjenige der Kuppelei schuldig, der unverheirateten Paaren ein Zimmer zur Verfügung stellte.
Trotzdem gab es unter den Künstlern mutige Leute, die sich trauten, in „wilder Ehe“ (so nannte man das) zusammen zu leben. Inzwischen hat die Pille einen totalen moralischen Wandel bewirkt. Die Leute machen, was sie wollen, und das Strafrecht hat sich dem angeschlossen. Nun gäbe es ja eigentlich keinen Grund mehr zu heiraten, es sei denn, fromme Paare wollen sich den Segen Gottes geben lassen. Deswegen würden wohl nicht allzu viele kommen, denn die traditionelle Familie hat immer weniger Anhänger. 30 % der heutigen „Familien“ sind anders: Paare ohne Trauschein, Alleinerziehende, Schwule und Lesben.
Deshalb ist es von großer Bedeutung, dass die Promis so gerne heiraten. Sie tun das wohl weniger aus religiösen Gründen, sondern wegen der Publicity. Ein Promi muss ja ständig dafür sorgen, dass er im Licht der Öffentlichkeit steht, und dafür ist eine opulente Hochzeit natürlich bestens geeignet. Und das Volk schaut sich solche Feste im Fernsehen oder in den Illustrierten an und sagt sich: Ich möchte auch eine schöne Hochzeit feiern. Die Promis sorgen also dafür, dass die Hochzeit kein Auslaufmodell wird. Und das ist günstig für die Kirchen. Würden die Hochzeiten wegfallen, würde sich der Kontakt vieler Christen auf Taufe, Konfirmation und Beerdigung beschränken und mancher würde sich sagen, dass die Kirche ihm für die vielen Steuern zu wenig bietet, und sie würden austreten.
Was aber viele Normalmenschen beim Heiraten übersehen, ist die Tatsache, dass die Promis in der Regel mit der Hochzeit nur eine Beziehung auf begrenzte Zeit eingehen. Viele von ihnen heiraten ja öfter, und wenn sie Katholiken sind, macht das heutzutage nichts, denn es gibt auch die Scheidung auf katholische Art:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/09/09/neu-scheidung-katholische-art-20728782/
Zur Not findet sich dafür schon irgendein Sektenpfarrer, der da mit macht.
Im Hinblick auf die Scheidungsstatistik kann man sagen, dass die Formel „bis dass der Tod euch scheidet“ überholt ist, und deshalb gibt es Leute in der evangelischen Kirche, die diese Formel ersetzen wollen durch die Formel: „… so lange die Liebe dauert.“ Und ich Naivling dachte immer, die wahre Liebe dauert bis zum Tod.

Die sogenannten Experten im Fernsehen

Das Fernsehen hat für alles Experten. Die sonderbarsten sind die Adels- und Promi-Experten. Es wäre ja interessant zu erfahren, was die für ihren Auftritt bezahlt bekommen. Wahrscheinlich würde ich mich dann auch um einen solchen Posten bewerben und mich über die „Bunte“ oder das „goldene Blatt“ sachkundig machen.
Auch schlichte Nachrichten werden von Experten kommentiert. Ergeht beispielsweise eine Gerichtsentscheidung, so wird das nicht nur schlicht gemeldet, sondern ein Experte (Anwalt) wiederholt das Ganze mit ein paar Gemeinplätzen, die einem auch selber eingefallen wären.
Dann gibt es noch Experten, die sich Korrespondenten nennen. Die sitzen überall auf der Welt verstreut und warten darauf, dass dort etwas passiert. Beziehen die dafür eine Art von Beamtengehalt oder wie muss man sich das vorstellen? Denken Sie mal darüber nach, wenn Sie demnächst hören: „“Und nun schalten wir um zu unserem Korrespondenten in Eriwan: Was gibt’s Neues im Fall…““ Meist weiß der auch nichts Neues, aber der normale Zuschauer freut sich, dass er überall auf der Welt mit seinen Gebühren Leute bezahlt, die vielleicht nur dann einmal zu Wort kommen, wenn sich dort wirklich mal was ereignet. Oder freuen Sie sich dann etwa nicht?

Wie funktioniert das eigentlich?

Das Fernsehen berichtet über alles Mögliche, aber kaum über sich selbst. Mich würde beispielsweise interessieren, wie die Promis in die Shows oder Sendungen kommen:
Läuft das Fernsehen den Promis hinterher und fragt sie, wann man sie mal wo filmen kann? Oder rennen die Promis (bzw. deren Agenten) den Fernsehleuten die Türen ein, damit sie wieder mal auf den Schirm kommen? Und wie sieht es mit der Bezahlung aus? Ein ständiges Erscheinen eines Promis im Fernsehen erhöht oder bewahrt zumindest dessen Werbewert. Dafür könnte das Fernsehen Geld verlangen. Umgekehrt werden vielleicht echte Stars Geld dafür verlangen, wenn sie ihre wertvolle Zeit dem Fernsehen zur Verfügung stellen.
Also, liebe Fernsehleute, lasst euch doch mal in die Karten schauen! Diese Bitte wird sicher vergeblich sein, denn das gäbe nur unangenehmen Wirbel: Seit der Aufdeckung der Bezahlung von Frau Lierhaus (450.000 Euro) und dem Skandal bei der Unicef spende ich nämlich nun überhaupt nichts mehr, sondern beschenke mal gelegentlich jemanden, der’s nötig hat.

Wo bleiben die Vorbilder?

Wenn Promis beschrieben werden, dann stößt man immer wieder auf Eigenschaftswörter wie diese:
chaotisch, etwas verrückt, locker drauf, schräg, abgefahren, ausgeflippt, cool, offen für neue Erfahrungen (= Drogen probiert), geiler Typ, schrill.
Ich finde, das ist eigentlich kein gutes Zeichen. Gerade junge Leute nehmen sich arrivierte Stars zum Vorbild. Und dann glauben sie, wenn sie die Schule „schmeißen“, sich ins Koma saufen und Drogen nehmen, könnten sie mit Singen und Gitarre spielen eine große Karriere starten. Nur übersehen sie dabei, dass auch die schrägsten Vögel dieser Branche fleißig sind, eine gewisse Disziplin haben, ja sogar Entbehrungen auf sich nehmen. Aber davon hört man kaum etwas. Die Presse schreibt über so etwas nicht, denn das gilt als „uncool“ bzw. langweilig. Und so sind die meisten Promis so, wie sie sich darstellen lassen, allenfalls Vorbilder in negativem Sinn.