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Kann mir jemand das erklären?


In jedem deutschen Ort gibt es Denkmäler für die Gefallenen aus den beiden Kriegen.

Eines der wichtigsten Kampfmittel im Krieg ist die Lüge. Und daher wird in den russischen Medien ein völlig anderes Bild über den Krieg in der Ukraine verbreitet als in den westlichen. Diese sind in Russland wie übrigens auch in China abgeschaltet. Wie kann das sein?
Ich dachte immer, dass die Satelliten jedes Programm aus dem Weltall überall hin senden können, aber das ist offenbar nicht der Fall. Oder wird das mit Störsendern verhindert?

Es kann doch nicht sein, dass in der heutigen Zeit westliche Sender die Menschen im Osten schlechter erreichen, als „Feindsender“ zur Zeit der Dritten Reichs nach Deutschland senden konnten. Damals war das Abhören von Feindsendern übrigens strengstens verboten. Die Gestapo kontrollierte das mit Horchgeräten. Wer sich nicht daran hielt, kam ins KZ.
Man durfte damals nur mit dem „Volksempfänger“ Radio hören, mit dem man nur die Nazi-Sender empfangen konnte. Aber manche hatten noch ihr altes Radio behalten und hörten unter der Bettdecke heimlich ausländische Sender, die ein deutsches Programm boten.
Es müsste doch möglich sein, die Russen und Chinesen über einen Satellitensender mit einem für sie produzierten Programm über das zu informieren, was die Menschen dort wissen sollten.

Lindners Sprechblasen-Wahlkampf

„Technische Innovationen statt Verbote!“ Das klingt gut, was Lindner da sagt. Nur frage ich mich, welcher Idiot würde denn zu Verboten greifen, wenn man technische Innovationen hätte? Um unsere Innovationskraft ist es allerdings schlecht bestellt, wie sich gerade dadurch zeigt, dass Tesla im Autoland Deutschland ein eigenes riesiges Werk erstellt. Da fragen die Salzburger Nachrichten schon nach dem Ende unseres Autolandes.
Wo sollen denn auch Innovationen herkommen, wenn wir beim Ranking der Unis nicht Spitze sind?
Insoweit sind also Lindners Parolen eine reine Sprechblase.

Ähnlich verhält es sich mit der Forderung: „Freiheit statt Verbote“. Das klingt auch gut, solange es nicht konkret wird. Nehmen wir den Streit über Tempo 130. Wer dagegen ist, soll auch zugeben, dass die Freiheit weniger Umweltschutz und mehr Tote bedeutet.

Freiwilligkeit statt staatlicher Lenkung ist auch so ein von der FDP propagierte Prinzip. Wie es aber damit aussieht, habe ich hier beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/06/auf-ein-wort-herr-lindner/

Lesen Sie bitte auch:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/19/lindners-falscher-weg/

Zitat zur Wahl

Das muss man gelesen haben.

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Das beste Parteiprogramm nützt nichts, wenn der Kanzlerkandidat nicht sympathisch ist.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Was haben die Parteien nur für Berater

Die CDU hat die Grünen „scharf angegriffen“ und sie dabei mit einem Fliegenpilz verglichen.
Das soll für die Menschen einprägsam sein und ihnen suggerieren: „Fliegenpilz⇒Grüne⇒giftig“.
Das war ein dummer Einfall von Laschets Beratern. Der Schuss könnte nämlich nach hinten los gehen, denn das provoziert geradezu eine Erwiderung der Grünen nach dem Motto: :
„Wenn die Grünen ein Fliegenpilz sind, dann ist die CDU eine Stinkmorchel, denn sie tritt mit so alten Vorstellungen an, dass diese schon zu stinken beginnen“:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/05/05/cdu-wie-oft-noch-wollt-ihr-diesen-bloedsinn-erzaehlen/

 

CDU: Wie oft noch wollt ihr diesen Blödsinn erzählen?

Wir lesen gerade, dass die CDU die Grünen „scharf angreift“ (ein normaler Angriff genügt ja bei dem Umfragetief von Laschets CDU nicht, es muss schon scharf geschossen werden):
Besonders scharf wird die CDU unter dem Punkt »Steuererhöhungen«: Weil die Grünen  höhere Spitzensteuersätze, die Abschaffung der Abgeltung von Kapitalerträgen sowie die Einführung einer Vermögenssteuer fordern, würden sie den wirtschaftlichen Aufschwung gefährden, meint die CDU . Na, so was!
Die CDU, die Schutzpatronin der Reichen, hält mal wieder ihren Rettungsschirm über diejenigen, die gar nicht mehr wissen, wohin mit dem Geld. Die Partei will also fortfahren mit dem übelsten Regierungsprogramm, dem die Bürger je ausgesetzt waren. Klicken sie mal durch die Beiträge über den Merkelismus, falls Sie Aufklärungsbedarf haben.
Es soll also nach Meinung der CDU weiter gehen mit dem Programm, das Reiche immer reicher und arme immer ärmer macht.
Wenn man schon die Behauptung aufstellt, dass die Erhöhung der Spitzensteuersätze den wirtschaftlichen Aufschwung gefährde, dann sollte man das auch begründen. Wir hatten doch schon einmal Zeiten, in denen nicht die Bürger mit der Einkommenssteuer, sondern die Unternehmer den Staat überwiegend finanzierten. Da ist die Wirtschaft auch nicht zusammen gebrochen und hing noch nicht wie ein Schwerkranker am Tropf der Subventionen. Warum also soll es schädlich sein, zu Steuersätzen zurück zu kehren, die es auch schon unter CDU-Regierungen gegeben hat? Da muss man nicht gleich von Sozialismus reden.

Um das ganze zu demonstrieren: Nehmen wir einen Fußballspieler mit Millioneneinkünften. Der hat seinen „Mister-10%“, der sein Vermögen gegen eine Gewinnbeteiligung von 10% anlegt. Und wo investiert dieser Mann? Doch nicht unbedingt in der heimischen Wirtschaft, sondern beispielsweise bei Tesla. oder er kauft Gold. Was hat das mit einem Aufschwung zu tun, Herr Laschet?
Wenn wir nach dem Modell Österreich leben würden, bei dem die Wirtschaft ja auch gut läuft, dann hätten die Rentner monatlich 400 Euro mehr in der Tasche und die würden in erster Linie in Deutschland ausgegeben.
So wird ein Schuh daraus, Herr Laschet! Warum geht das bei uns nicht? Das sollten Sie mal erklären, Herr Laschet!

Unglaubliches von der CDU – Da muss ich mich wieder aufregen!

Gestern schrieb ich noch in meinen Zitaten:

„Der wahre Charakter einer Führungskraft zeigt sich im Verhalten gegenüber den Schwächsten.

(Das gilt auch für den Staat: Wie geht er mit den Armen um?)“

Und schon heute höre ich in den Nachrichten, wie sehr das zutrifft: Während die Regierung zur Ankurbelung der Wirtschaft mit Milliarden nur so um sich wirft und in den Parteien insofern ein direkter Überbietungswettbewerb veranstaltet wird, hören wir wenig darüber, wie das alles bezahlt werden soll.
Immerhin hat die CDU nun dazu einen Plan vorgelegt: Der Mindestlohn soll abgesenkt werden und der Soli soll ganz gestrichen werden. Das ist nun wieder typisch Kapitalismus pur! Obwohl die Schere zwischen Arm und Reich ständig weiter auseinander klafft, sollen es wieder die Ärmsten sein, die bluten sollen. Man sieht wieder einmal, dass ich schon vor vielen Jahren weitsichtig war, als ich hier schrieb, dass die Blutsauger unter uns sind.
Um dem Ganzen noch „die Krone auf zu setzen“, soll nach den Plänen der CDU der Soli ganz gestrichen werden. Das bedeutet also, dass die ganz Reichen ihn auch nicht mehr zahlen sollen.
Im Grunde genommen ist dieser Vorschlag völlig paradox oder besser gesagt: unsinnig. Die Mindestlohnbezieher haben so wenig Geld, dass sie es zum Leben voll ausgeben müssen. Das kommt also ganz dem Einzelhandel zugute.
Anders sieht es bei der Reichen aus: Was sie angeht, wird uns  immer vorgemacht, dass sie ihr Geld investieren und so für eine Ankurbelung der Wirtschaft sorgen. Davon ist nur der erste Teil des Satzes richtig: Die Reichen investieren zwar, aber dass sie damit unsere Wirtschaft ankurbeln, ist völlig falsch: Was nützt es unserer Wirtschaft, wenn das Geld lukrativer im Ausland angelegt wird? Und was hat Deutschland davon, wenn die Reichen vor lauter Misstrauen in unsere Währung und unsere Wirtschaft den Goldpreis in ungeahnte Höhen treiben? Nicht einmal der Kauf deutscher Aktien bringt unsere Wirtschaft voran, weil im allgemeinen nur die Besitzer solcher Papiere wechseln.

Was nun die beabsichtigte Rettung der Lufthansa angeht, so fragt sich, ob Brüssel das zulassen wird, denn Ryanair sieht darin wohl zu Recht eine Wettbewerbsverzerrung und will klagen. Eine Frage, die man einmal bei Anne Will diskutieren sollte, wäre die, ob es nicht eine Alternative wäre, die Lufthansa pleite gehen zu lassen. Sie würde dann eine Zeit lang vom Insolvenzverwalter weiter betrieben und schließlich von neuen Investoren gekauft werden und fliegen wie bisher:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/11/die-blutsauger-sind-unter-uns-plaedoyer-fuer-ein-anderes-wirtschaftssystem/

Elster – ein Sch…programm

Ich habe ja schon vor vielen Jahren einen Vorschlag gemacht, wie man die Steuererklärung bei vielen Bürgern praktisch auf Null reduzieren kann:
Man schickt dem Bürger eine ausgefüllte Steuererklärung, in der die vom Finanzamt abgerufenen Daten bereits enthalten sind, und die dann nur noch zu ergänzen ist.:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/31/so-nicht-herr-soeder-2/
Das ist offenbar um Jahre verspätet von der Finanzverwaltung aufgegriffen worden, aber nicht so richtig verwirklicht worden. Stattdessen kann man nun seine vom Finanzamt erhobenen Daten umständlich abrufen. Und wie man sie dann einfügte, war ein weiteres Problem, das die Hilfsseiten gefüllt hat.
Trotzdem habe ich Elster aus zwei Gründen benutzt:
Zunächst einmal möchte ich als alter Mensch auf der Höhe der Zeit sein.
Und dann bemühe ich mich, ein netter Mensch zu sein und will daher dem Finanzamt die Arbeit erleichtern.
Nun staunte ich allerdings, als ich mich mit zwei Computerexperten über das Thema unterhielt: Beide füllten ihre Steuererklärungen mit der Hand aus, „weil das schneller geht.“ Dass es sich bei den erwähnten Personen um echte Experten handelt, kann man im Internet sehen, wo die eine einen Kurs für 600 Euro pro Tag anbietet.
Wenn also solche Leute bei Elster nicht mitmachen, dann kann man doch nur sagen: Das ist ein Sch…programm.

 

 

Kein Urlaub – Arme Kinder?


Jeder 6. Deutsche kann sich keinen Urlaub leisten. Das wird in den Medien als eine Katastrophe hingestellt, als wenn die armen betroffenen Kinder hungern müssten. So weit ist es bei uns gekommen!
Ich kann das nicht verstehen. Es wird so getan, als sei der Urlaub ein unverzichtbares Gut wie Kleidung und Nahrung. Nur: welchen echten Gewinn haben die Menschen davon, wenn Sie in Bibione, Lignano oder auf Mallorca 2 Wochen am Strand liegen? So sieht doch der Urlaub für die Masse aus.
Ich habe in mehr als der Hälfte meines 84-jährigen Lebens keinen Urlaub machen können: Im Krieg ging das nicht und natürlich auch in der ersten Nachkriegszeit nicht. Damals wohnten wir in Kiel und waren so arm, dass wir uns nicht einmal eine Dampferfahrt zum Strand leisten konnten. Aber das machte nichts: Wir fuhren halt mit dem Rad. Und das Erlebnis einer Dampferfahrt gönnten wir uns auf der Kanalfähre. Da kostetet eine Überfahrt 2,5 Pfennig.
Später wohnten wir in Traunstein und bauten dort ein Haus. Natürlich war auch in dieser Zeit kein Urlaub drin. Wir machten uns einen Plan, was wir alles in den Ferien machen wollten und unser Kalender war randvoll – für schönes und für schlechtes Wetter. Und die Kinder waren begeistert. Wenn andere Kinder von ihrem Strandurlaub erzählten, konnten sie über Abenteuer, wie einen Besuch in der Höhlenburg von Stein berichten…
Ist es nicht traurig, dass die meisten im Urlaub weit weg wollen, aber ihre eigene Heimat kaum kennen?
Das Thema Urlaub ist ja auch unter den Erwachsenen beliebt. Als man mich einmal in meiner Behörde fragte, was ich denn im Urlaub gemacht hätte, sagte ich, ich sei daheim gewesen. Darauf meine meine Schreibkraft; „Dass Sie das sagen mögen!“ So weit ist es gekommen, dass man sich schämen muss, wenn man nicht in Urlaub war.
Allerdings gibt es auch Reiche, die stolz berichten, sie hätten es nicht nötig, in Urlaub zu fahren. Wenn ich zur Zeit das Chaos an den Flughäfen sehe, bin ich auch froh, dass ich da nicht dabei bin.
In unserem Ort gibt es für die daheim gebliebenen Kinder ein Ferienprogramm. Die Kinder sind davon begeistert, wie ich aus eigener Anschauung weiß. Ich führte nämlich die Kinder in die Sagenwelt unseres Dorfes ein und wanderte mit ihnen zu einem gespaltenen Felsen, dem Engelstein, wo die englischen Fräulein gehaust haben und ihr Unwesen getrieben haben sollen. Das war für die Kinder Atem beraubend spannend. Für sie ist es hier sowieso kein Drama, wenn sie im Urlaub daheim bleiben müssen, denn das ist für viele Bauern ein ganz normaler Zustand.
Früher war es sowieso nicht üblich, dass Familien weit weg in Urlaub fuhren. Mein Großvater verbrachte seine Urlaube mit seinen 6 Kindern in Schäftlarn, einem Vorort von München, und am Chiemsee und seine Kinder haben ein Leben lang begeistert davon erzählt.
Was für die Hartz-IV-Empänger wichtig ist, wenn sie sich keinen Urlaub leisten können, ist dies: Unternehmen Sie etwas mit den Kindern und legen Sie mal eine „Gedenkminute für die Armen ein, die sich bei großer Hitze am Strand langweilen und hinterher erzählen, wie toll ihr Urlaub war“. So machen Sie die Kinder stark und geben ihnen nicht das Gefühl, zu den Ausgestoßenen zu gehören.

Schlechtwetterprogramm für den Chiemgau

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Burg Hohenaschau

Wir haben heiße Hochsommertage hinter uns und auf Abkühlung und Regen gewartet. Aber bei 15° und Nieselregen sind wir nun auch nicht froh. Vor allem sind die Urlauber natürlich frustriert besonders, wenn sie mit Kindern angereist sind. Aber wie sagt ein tröstlicher Spruch? „Es gibt kein schlechtes Wetter…“ Man muss nur das richtige Urlaubsprogramm haben:
Für Erwachsene bietet sich natürlich ein Stadtbummel an in Salzburg, München, Rosenheim, im malerischen Wasserburg…
Aber was tun, wenn man Kinder dabei hat?
Auch dann ist Salzburg genau das Richtige. Das Naturkundemuseum ist für Kinder eine einmalige Welt des Staunens. Man kann mit den Kindern hinein gehen. Und dann kann es einem so ergehen wie uns früher: Meine völlig erschöpfte Frau fragte ironisch: „So, und wo ist nun das nächste Museum?“ Die Kinder fingen dann an zu weinen, als sie merkten, dass das nur ein Scherz war und es wieder nach Hause ging. Ältere Kinder kann man auch im Museum abliefern und dann ohne sie einen Stadtbummel machen.
Burgenbesichtigungen sind für Kinder auch immer Highlights: Hohensalzburg, Werfen oder Hohenaschau sind bekannt. Aber ein Geheimtipp ist die Höhlenburg Stein an der Traun. Das ist Abenteuer pur für die Kinder.
Auch die Saline in Bad Reichenhall ist für die Kinder interessant.
Ach, es gibt so vieles bei uns zu sehen. Da kann man auch bei schlechtem Wetter einen rundum gelungenen Urlaub machen, an den man gerne zurück denkt allerdings nur, wenn man sich das richtige Programm vornimmt.